DE8409982U1 - Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle - Google Patents
Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-InstallationskanäleInfo
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- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
- H02G3/10—Distribution boxes; Connection or junction boxes for surface mounting on a wall
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Description
DIPL.-ING. F. W. MOLL · DIPL.-ING. H. CH* ΒΙΐ3ΈΚΐβΗ! ,.'''''..'...''
ZUGELASSENE VERTRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
6740 LANDAU/PFALZ LANOSTRASSE 5
31. Mai 1985 - 4 -
TEHALIT Kunststoffwerk QmbH, Heltereberg/Pfalz
"Geräteeinbaueinhelt für Sockelleisten-lßstallationskanäle"
Die Erfindung betrifft eine Geräteeinbaueinheit für
Sockelleisten-Installationskanäle gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Sockelleisten-Installationskanäle sind meist aus Kunststoff hergestellte, ein Unterteil und ein aufschnappet)
bares Oberteil aufweisende Kabelführungskanäle, die in verschiedenen Kammern Stark- und Schwächstromleitungen aufnehmen
Und sie geordnet und geschützt zu den Entnahmestellen führen. Die Möglichkeit, Geräteträger mit Stark- oder Schwachstromgeräten an praktisch jeder Stelle des Installationskanals
anordnen zu können, macht diese Art der Elektroinstallation sehr flexibel. Hinzu kommt die saubere Montage sowie die Anwendbarkeit
sowohl bei der Modernisierung von Altbauten, als auch bei der Erstausrüstung von Neubauten.
Die Tatsache, daß Sockelleisten-Installationskanäle unmittelbar im Bodenbereich montiert werden, hat für den die
Montage ausführenden Handwerker auch gewisse Nachteile. Er
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muß Sämtliche Arbeitsgänge auf dem Beden knieend durchführen.
Während das Anbringen der Soekelleisten, das Einlegen der Kabel und das Befestigen der Geräteträger noch relativ problemlos
vor sich geht, macht die Verdrahtung der Geräte, z.B. Steckdosen, Schwierigkeiten. Zunächst müssen die Kabel
entmantelt und die Drahtenden abisoliert werden. Dann müssen die Drähte unter die entsprechenden Klemmen des Gerätes geklemmt
und das Gerät an den Geräteträger geschraubt werden. Anschließend wird das haubenartige Oberteil aufgesetzt und
Q mit der Zentralscheibe bzw. Zentralplatte des Geräts gesichert.
Ein weiterer, gewisser Nachteil der bekannten Ausführung besteht darin, daß für die Montage unterschiedlich
hoher Soekelleisten^Installationskanäle haubenartige Oberteile
mit unterschiedlich hohem Ausschnitt bereitgehalten werden müssen, was die Lagerhaltung erschwert.
Beim Herausführen der Kabelenden aus den Söckelleisten-lnstallationskanälen
zum Gerät kreuzt das Kabel andere, im Sockelleisten-Xnstallationskanal verlegte Kabel. Dabei wird
die durch die Trennwände des Installationskanals gewähr- - leistete Trennfunktion aufgehoben. Dies ist unschön und erfordert
unter umständen zusätzliche Isoliermaßnahmen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Geräteeinbaueinheit der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern,
daß auch bei kreuzenden Kabeln die Trennfunktion gewahrt bleibt, daß die Montagearbeit auf der Baustelle erheblich reduziert
werden kann und daß auch bei unterschiedlich hohen Soekelleisten-Installationskanälen nur ein Typ von Oberteil
benötigt wird.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1.
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Damit ergeben sich die Vorteile, daß Kab&lUberkreuzungen durch die an der Unterseite angeformte Schürze gegenseitig isoliert werden, dad zur Verdrahtung nur noch Steckverbindungen an den Kabelsteckklemmen vorgenommen werden müssen, während die Verdrahtung zwiaohen den Geräten und den
Kabelsteckklemmen entweder in der Fabrik des Herstellers oder
aber in der werkstatt des Handwerkers vorgenommen werden kann, daß stur Anpassung an unterschiedliche Soekalleisten-Höhen
lediglich zwei seitliche Schieber eingesteckt oder herausge-O nommen werden müssen und daß die Befestigung des Oberteils
am Unterteil mit Hilfe einer gesonderten Halteschraube besonders kräftig ausgeführt werden kann, so daß eine eindeutige
Trennfunktion zwischen der Befestigung des Oberteils am unterteil des Geräteträgers und der Befestigung der Zentral-
v< scheibe bzw. zentralplatte am Gerät möglich ist.
jj Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung sind an der
? Schürze in Höhe der die Kabel führenden Kanäle des Sockel-
I geformt. Es handelt sich hierbei um etwa U-förmige Schwach-
I stellen, an denen ein Teil des Schürzen-Materials herausge-
i, - brochen werden kann. Durch die Führung, die das Kabel in diesen
U-förmigen Aussparungen erhält, wird die Trennfunktion
I und zusätzliche Isolierung bei Kabelüberkreuzungen im Bereich
I der Geräteeinbaueinheit gewährleistet.
* Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind
ι an der Rückseite der Schürze Höhenäbstandhalter angeformt.
Diese Höhenabstandhalter gewährleisten bei unterschiedlich s hohen Sockelleisten-Installationskanälen den richtigen Ab-
t stand zwischen Geräteträger und Sockelleiste. Auch diese :' Höhenabstandhalter sind abbrechbar.
Für den Fall, daß mehrere Geräteeinbaueinheiten lückenlos nebeneinander montiert werden sollen, sind an der
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Schürze Seitenabstandhalter angeformt. Diese Seitenabstandhalter verschwinden in den Sockelleisten-Installationskanälen
und sin von außen nicht sichtbar.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
sind am Unterteil der Geräteeinbaueinheit Befestigungsöffnungen mit umlaufendem Verstärkungsring angeformt. Diese
Verstärkungsringe erhöhen nicht nur die Stabilität des Unterteils, insbesondere im Bereich der Befestigungsschrauben,
sondern zentrieren gleichzeitig das Oberteil zum Unterteil |; während der Hontage desselben. %
Ϊ Vorzugsweise umfassen die Taschen zur Aufnahme der |
Kabelsteckklemmen starre und federnde Wandteile, wobei an
einem der Wandteile zusätzlich eine Haltenase angeformt ist, die die Kabelsteckklemme gegen Herausfallen sichert. Auf die- h
se Weise sitzen die Kabel steckklemmen sicher am Unterteil 3 der Geräteeinbaueinheit, können jedoch bei Bedarf, beispielsweise
zum Lösen der Drähte, aus den Taschen herausgezogen werden, ohne daß Beschädigungen zu befürchten sind. , '
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist die Oberseite der am Unterteil der Geräteeinbaueinheit vorgesehenen
Podeste, an denen die Geräte montiert werden, abgeschrägt. Die Abschrägung ist so vorgenommen, daß die Betätigungsfläche
des Gerätes im montierten Zustand leicht nach oben geneigt |: ist, beispielsweise unter einem Winkel von 15°, wodurch die
Bedienbarkeit verbessert wird. Selbstverständlich muß bei
einer solchen Ausgestaltung auch die Frontseite des haubenartigen Oberteils entsprechend geneigt sein.
ist vor der Gewindebohrung für die Halteschraube eine wannen- * {
artige Einführhilfe angeformt. SeIm Aufsetzen des haubenarti- Γ
gen Oberteile auf das fertig montiert« und verdrahtete Unter- !
teil kommt die in die frontseitige öffnung des Oberteils eingesetzte,
vorzugsweise unverlierbare Halteschraube sozusagen automatisch vor die zugehörige Gewindebohrung und braucht
nur noch eingeschraubt zu werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Er findig
ist die Öffnung im Oberteil, die die Halteschraube aufnimmt, in einer Vertiefung der Vorderfront versenkt angeordnet.
Hierdurch ist die Halteschraube gegen unbeabsichtigte O Beschädigungen usw. geschützt.
Die Führung auf der Innenseite der Seitenwände des Oberteils, die die Abdeckschieber zum Ausgleich unterschiedlich hoher Sockelleisten-Installationskanäle aufnimmt, ist
vorzugsweise durch zwei parallele, L-förmige Leisten gebildet. Diese Ausgestaltung vereinigt einfache Herstellbarkeit
im Spritzgußverfahren mit optimaler Funktionalität.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist in der Vorderfront des Oberteils ein vertiefter Ausschnitt
vorgesehen, der zur Aufnahme von Abdeckplatten mit , an die verwendeten Geräte angepaßter öffnung dient. Damit
ist eine weitere Vereinfachung der Lagerhaltung möglich, da nur noch eine Art von haubenartigem Oberteil hergestellt
und gelagert werden muß, unabhängig davon, welche Art von Gerät - mit Zentralscheibe, mit Zentralplatte, nach deutscher
Norm, nach ausländischer Norm, norutenlos usw. - später
verwendet werden soll.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung in Form von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungeform
eines Unterteile,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Unterteils der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das Unterteil der Fig. 1 mit montiertem Gerät,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Unterteils der Fig. 3,
Fig. 5 einen Querschnitt durch ein haubenartiges Oberteil, passend zum Unterteil der Fig. 1-4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Innenseiten des haubenartigen Oberteils der Fig. 5,
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform eines Unterteils,
Fig. 8 eine Draufsicht auf ein haubenartiges Oberteil, passend zum Unterteil der Fig. 7,
Fig. 9 eine Seitenansicht des Oberteils der Fig. 8,
, Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Abdeckplatte,
passend für das Oberteil der Fig. 8 und
Fig. 11 in perspektivischer Darstellung einen Sockelleisten-Installationskanal
mit montierter Geräteeinbaueinheit.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Geräteträger-Unterteil
1 einer Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle.
Man erkennt eine flache Bodenplatte 2, auf der Podeste 3, 3' angeordnet sind, auf denen später
elektrische Installationsgeräte - Steckdosen, Schalter, Telefonanschlüsse usw. - montiert werden.
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Γ Lajsglöcher 4 in der Bodenplatte 2 dienen zur Be-
J festigung des Unterteils 1 an der Wand. Um die Langlöcher 4 I herum sind Verstärkungsringe 5 vorgesehen, die die Stabili-
i tat der Bodenplatte 2 im Bereich der Befestigungslöcher 4
; erhöhen und gleichzeitig - gegebenenfalls unter Mitwirkung von speziellen angeformten Rippen 6 - das Oberteil der Gera
teeinbaueinheit beim Aufsetzen zentrieren.
I Auf der Bodenplatte 2 erkennt man Taschen "/, gebildet
% (\ durch federnde Wandabschnitte 8, starre Wandabschnitte 9 und
f Haltenasen 1O. In diese Taschen 7 werden - wie anhand der % Fig. 3 noch erläutert werden wird - Kabelsteckklemmen einge-
% setzt.
f Schließlich erkennt man auf der Bodenplatte 2 eine
J Gewindebohrung 11 in Form einer in den Kunststoff einge-
I spritzten Metallhülse, die später die Verbindung mit dem hau-
i benartigen Oberteil der Geräteeinbaueinheit übernimmt. Vor der
J Gewindehülse 11 erkennt man ein wannenartiges Kunststoffteil
I 12, welches das Einführen der Verbindungsschraube in die Ge-
4 windehülse 11 erleichtert.
; ) An der Unterseite der Bodenplatte 2 erkennt man eine
einstückig angeformte Schürze 13, die - wie insbesondere Fig. erkennen läßt - so abgewinkelt ist, daß sie das Unterteil eines
Sockeileisten-Installationskanals überdeckt. Ausbrechbare, U-förmige Kabelführungen 14 sind an beiden Seiten der Schürze
13 angeformt. Diese ausbrechbaret. Kabelführungen 14 und ebenso
die bereits angeformten entsprechende» Kabelführungen 15
dienen dazu, die Leitungen bei der Umlenkung aus dem (nicht ! dargestellten) Unterteil des Sockelleisüon-Installationskanals
i nach oben zum Geräteträger 1 zu führen, wobei die Schürze 13
':i die 2u8ätzliche Isolation der sich kreuzenden Kabel- und fteitungestränge
sicherstellt.
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16 angeformt. Werden mehrere Unterteile 1 so nebeneinander ψ
angeordnet, daß die Seitenabstandhaiter sich jeweils berühren»
ergibt eich eine lückenlose Aneinanderreihung der Geräteeinbaueinheiten.
Wie Fig. 2 ferner zeigt, sind an der Rückseite der
Schürze 13 Höhenabstandhalter 17 ausbrechbar angeformt. Wird das Unterteil 1 zusammen mit einer niedrigen Sockelleiste
verwendet, wird der Höhenabstandhalter 17 auf das Unterteil der sockelleiste aufgesetzt. Wird das Unterteil 1 zusammen
mit einer hohen Sockelleiste verwendet, werden die Höhenabstandhalter 17 abgebrochen und der waagerecht verlaufende
Schenkel der Schürze 13 auf das unterteil der Sockelleiste direkt aufgesetzt. In beiden Fällen ergeben sich so die richtigen Abstände zwischen Sockelleiste und Geräteeinbaueinheit.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, ist die Oberseite der Podeste 3 unter einem Winkel von 10° bis 15° schräg nach hinten
geneigt. Dadurch erhält auch das auf dem Podest 3 befestigte elektrische Installationsgerät dieselbe, nach hinten
geneigte Lage, so daß es trotz der Montage an der Sockelleiste gut zugänglich ist.
Die Fig. 3 und 4 zeigen den Geräteträger 1 der Fig. und 2 id Draufsicht und Seitenansicht, jedoch mit einem bereits
montierten elektrischen Installationsgerät, hier einer Schutzkontakt»Doppelsteckdose 20. Die Steckdose 20 ist in
herkömmlicher Technik mit den Podesten 3 verschraubt. Die Zentralscheibe 21 ist mit Hilfe von Schrauben 22 auf dem Gerät
20 aufgeschraubt. In die Taschen 7 sind Kabelsteckklemmen 18 eingesetzt. Das Installationsgerät 20 ist mit Drähten 19
bis zu den Kabelsteckklemmen 18 vorverdrahtet. Sobald der Geräteträger
1 Ober der Sockelleiste montiert ist, werden die Enden der in der Sockelleiste geführten Leitungen nur noch
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12 -
in die Kabelsteckklemmen 18 eingesteckt. Weitere Verdrahtungsarbeit ist nicht nötig.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch ein haubenartiges Oberteil 23, welches sum Aufsetzen auf den Geräteträger der
Fig. 1 bis 4 bestimmt ist. Man erkennt eine schräg nach hinten geneigte Frontfläche 24 mit einem Ausschnitt 32 entsprechend
der Zentralscheibe 21 dee elektrischen Installationsgerätes
20. Man erkennt ferner unterhalb des Ausschnitts 32 eine in die Frontseite eingeformte Vertiefung 27, an deren Boden
eine Öffnung 28 vorgesehen ist, durch die eine Vorzugs«
weise unverlierbare Befestigungsschraube durchsteckbar ist.
Im unteren Bereich der Seitenwand 25 des haubenartigen
Oberteils 23 erkennt man eine Aussparung 29 entsprechend dem (nicht dargestellten) Oberteil des Sockelleisten-Installationskanals.
Om dasselbe haubenartige Oberteil 23 zusammen mit Sockelleisten unterschiedlicher Höhe einsetzen zu können, ist
ein Schieber 30 vorgesehen, der in eine auf der Innenseite der Seitenwand 25 angeformte Führung 31 einsetzbar ist und bei
Bedarf den optischen Höhenausgleich zwischen hohen und niederen Sockelleisten vollendet.
Eine am rückwärtigen Ende des haubenartigen Oberteils 23 angefonnte Nut 26 greift über den Umfang des Geräteträgers
2, so daß das Unterteil 1 völlig im Oberteil 23 verschwindet.
Aus der Fig. 6, die einen Blick in das Innere des Oberteils 23 der Fig. 5 zeigt, erkennt man den Ausschnitt 32,
der der Zentralscheibe 21 des elektrischen Installationsgerätes 20 entspricht. Zentralscheibe 21 und Ausschnitt 32 sind
so aufeinander abgestimmt, daß das haubenartige Oberteil 23 über die Zentralscheibe 21 gesetzt wird.
In Fig. 6 erkennt man auch die L-Form der parallelen
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Führungsleisten 31, die die HÖhenausgleichssehiaber 30 auf"
nehmen.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausfuhrungsform eines Geräteträger-Unterteils 40. Dieses Unterteil 40 ist prinzipiell
genau so aufgebaut wie das unterteil 1 der Fig. 1 bis 4; im Unterschied dazu nimmt hier der Geräteträger jedoch ein beliebiges elektrisches installationsgerät auf, welches gegebenenfalls auch von der Norm abweichende Abmessungen auf-O weisen kann. Die Befestigung des Gerätes erfolgt mit Hilfe
der Podeste 45 und der dort vorgesehenen Schrauben 45'. Zur Montage des Geräteträgers 41 an der Wand dienen als Langloch ausgebildete Befestigungsöffnungen 42 mit umlaufenden
Verstärkungeringen 43. Diese Verstärkungeringe 43 dienen zusammen mit Führungsrippen 44 gleichzeitig zur Zentrierung
des haubenartigen Oberteils bei der Montage.
Taschen 47 mit federnden Wändabschnitten 48 und Haltenasen 49 nehmen einsteckbare Kabelsteckklemmen auf.
Die an der Unterseite des Geräteträgers 41 angeformte , Schürze 50 mit eingeformten Kabeleinführungen 53, ausbrechbaren
Kabeleinführungen 51, Seitenabstandhalter 52 und Höhenabstandhalter
54 entspricht der Ausführung der Fig. 1 bis 4.
Die Fig. 8 und 9 zeigen in Draufsicht und Seitenansicht ein haubenartiges Oberteil 60, welches zum Aufsetzen
auf das unterteil 40 der Fig. 7 geeignet ist. Auch hier erkennt
man die unter einem Winkel von 10° bis 15° nach hinten geneigte Frontfläche 61 sowie den Ausschnitt 62, der den Zugang
zu dem elektrischen Installationsgerät gewährleistet. Unterhalb des Ausschnitts 62 erkennt man die Vertiefung 65
und die dort unverlierbar eingesetzte Befestigungsschraube Mit Hilfe der Höhenausgleichsschieber 67 läßt sich der Ausschnitt
68 im unteren Bereich der Seitenwand 66 an die jeweils
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"'' verwendete Sockelleiste anpassen.
im Unterschied zu der Ausführungeform der Fig. 5 und
ist der Rand 63 des Ausschnitts 62 gegenüber der Frentfilache
61 vertieft. Auf diese Weise kann der Ausschnitt 62 je nach Anwendungsfall mit unterschiedliehen, auch nicht normgerechten Abdeckpiatten abgedeckt werden.
Eine solche Abdeckplatte 70 mit einem DIN-gemäßen O Ausschnitt 71 zeigt Fig. 10.
Fig. 11 schließlich zeigt einen Sockelleisten-Installationskenal 80, gebildet aus einem Unterteil 81 und
einem Oberteil 82, an dem eine Geräteeinbaueinheit montiert ist, deren Oberteil 83 allein sichtbar ist. Wie man erkennt,
ist das elektrische Installationsgerät 84, hier eine Schutzkontakt-Steckdose, leicht nach hinten geneigt, so daß es
trotz der Montage an der Unterkante der Wand für eine Bedienungsperson leichter zugänglich ist, als
<?es bei den derzeit Üblichen Ausführungsformen möglich ist. in der Seitenwand
ist ein Schieber 85 eingesetzt. Die Befestigung des Oberteils /λ am Unterteil erfolgt mit Hilfe der Halteschraube 86.
Abschließend soll nochmals darauf hingewiesen werden, daß die erfindungsgemäße Geräteeinbaueinheit nicht nur ein gefälligeres
Aussehen als bekannte Geräte besitzt, sondern daß insbesondere eine Vorverdrahtung der elektrischen Geräte bis
zu den Kabelsteckklemmen möglich ist, und zwar - bei Verwendung eines vorgegebenen Gerätes 20 - bereits ab Werk, bei Verwendung
beliebiger anderer Geräte in der Werkstatt des Handwerkers. Die Verdrahtungsarbeit auf der Baustelle beschränkt
sich somit auf das Abisolieren der Kabelenden und das Einstecken der Drähte in eine öffnung der Kabelsteckklemmen. Dabei
stellt die am Unterteil angeformte Schürze die gewünschte zusätzliche Isolation der sich überkreuzenden Kabel und Leitungen
selbsttätig sicher.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE ; · '\ . ' *'-■- *DIPL.4NG. F. W. MOLL · DIPI.-ING. H. CH*. OTTTERICk ·" · ·' ZUGELASSENE VEBIBETER YOK DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMT«740 LANDAU/PFALZ LANGSTRASSE 531. Mai 1985IJe.TEHALXT Kunststoffwerk GmbH, Heltersberg/Pfalz"Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle"Schutzansprüch1. Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle, bestehend aus einem Unterteil, das an der Wand befestigbar ist und Vorrichtungen zum Montieren elektrischer ( ■ Stark- bzw. Schwachstrom-Geräte aufweist, und einem haubenartigen Oberteil, das auf das Unterteil aufsetzbar ist, den Sockelleisten-Installationskanal im Bereich der Kabelführung überdeckt und in seiner Vorderfront einen Ausschnitt aufweist, der den Zugang zum Gerät ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Unterteils (1, 40) eine Schürze (13, 50) angeformt ist, die das Unterteil (1, 40) des Sockelleisten-Installationskanals (80) überdeckt, daß auf dem Unterteil (1, 40) Taschen (7, 47) gebildet sind, in die Kabelsteckklemmen (18) lösbar einsetzbar sind, daß eine Gewindebohrung (11/ 46) für eine Halteschraube (64) vorgesehen ist, daß an den Seitenwänden (25, 66) des haubenartigen Oberteile (23, 60) je ein« Führung (31) angeformt 1st, in dieposTrACiiMit fculrbVjIiiidnttaMVlf*»«'} .mix <Μ«ί tblboiammi. inventionDRlITSCHE BANK LANDAU M1S4#*(BU Ütlttli) " " VoSTSCHiCI IiUDWtOeMAfBN liStl-tit• · <ι· ι ι ι ··■• ■ · · III) <· ««·je ein Abdeckschieber (3O, 67) einsetzbar ist, und daß in der Vorderfront (24, 61) des Oberteils (23, 60) eine öffnung (28) eingeformt ist, die mit der Gewindebohrung (11, 46) am Geräteträger (2, 41) fluchtet und die Halteschraube (64) aufnimmt.2. Geräteeinbaueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schürze (13, 50) in Höhe der die Kabel führenden Kammern des Sockelleisten-Installationskanals (80) ausbrechbare Kabel führungen (14, 51) angeformt- sind.3. Geräteeinbaueinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Schürze (13, 50) Höhenabstandhalter (17, 54) angeformt sind.4. Geräteeinbaueinheit nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Schürze (13, 50) Seitenabstandhalter (16, 52) angeformt sind.5. Geräteeinbaueinheit nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am unterteil (1, 40) Befestigungsöffnungen (4, 42) mit umlaufendem Verstärkungsring (5, 43) angeformt sind.6. Geräteeinbaueinheit nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (7, 47) zur Aufnahme der Kabelsteckklemmen (18) starre (9) und federnde (8) Wandteile umfassen.7. Geräteeinbaueinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der Wandteile (9) eine Haltenase (10) angeformt ist.8. Geräteeinbaueinheit nach wenigstens einem dor An sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite der Podeste (3, 45) für die Montage der Geräte (20) abge-•t ti ·· ·· ··I I t Φ # I ·« «Il ·· *« «4 4Mlschrägt ist.9. Gerateeinbaueinheit naeh wenigsten« einem der Ansprüche 1 bis 8/ dadurch gekennzeichnet, daß vor der Gewindebohrung (11/ 46) für die Halteschraube (64) eine wannenartige Einführhilfe (12/ 46') angeformt ist.10. Gerateeinbaueinheit nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9/ dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (28)© im Oberteil (23, 60), die die Halteschraube (64) aufnimmt/ in einer Vertiefung (27, 65) der Vorderfront (24, 61) versenkt angeordnet ist.11< Gerateeinbaueinheit naeh wenigstens einem der Ansprüche 1 bis -to,, dadurch gekennzeichnet/daß die Führung (31) auf der Innenseite der Seitenwände (25, 66) des Oberteils (23, 60) durch zwei parallele, L-förmige Leisten gebildet ist.12. Gerateeinbaueinheit nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß in der Vorderfront (61) des Oberteils (60) ein vertiefter Ausschnitt (62, r 63) vorgesehen ist, der zur Aufnahme von Abdeckplatten (70) mit an die verwendeten Geräte angepaßter öffnung (71) dient.■ t·«ι ■ · ·«· ■■*«
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19848409982 DE8409982U1 (de) | 1984-03-31 | 1984-03-31 | Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19848409982 DE8409982U1 (de) | 1984-03-31 | 1984-03-31 | Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE8409982U1 true DE8409982U1 (de) | 1985-07-25 |
Family
ID=6765392
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19848409982 Expired DE8409982U1 (de) | 1984-03-31 | 1984-03-31 | Geräteeinbaueinheit für Sockelleisten-Installationskanäle |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE8409982U1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2014000877A3 (de) * | 2012-06-29 | 2014-04-10 | Rixen, Wolfgang | Kanalsystem |
-
1984
- 1984-03-31 DE DE19848409982 patent/DE8409982U1/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2014000877A3 (de) * | 2012-06-29 | 2014-04-10 | Rixen, Wolfgang | Kanalsystem |
US9368949B2 (en) | 2012-06-29 | 2016-06-14 | Wolfgang Rixen | Channel system |
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