DE826756C - Verankerung von Fahrdraehten und Tragseilen fuer Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents
Verankerung von Fahrdraehten und Tragseilen fuer Kettenfahrleitungen elektrischer BahnenInfo
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- DE826756C DE826756C DEW1486A DEW0001486A DE826756C DE 826756 C DE826756 C DE 826756C DE W1486 A DEW1486 A DE W1486A DE W0001486 A DEW0001486 A DE W0001486A DE 826756 C DE826756 C DE 826756C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/12—Trolley lines; Accessories therefor
- B60M1/20—Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
- B60M1/23—Arrangements for suspending trolley wires from catenary line
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Cable Installation (AREA)
Description
- Verankerung von Fahrdrähten und Tragseilen für Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen Die 1?rfindung bezieht sich auf eine Verankerung \oii Fahrdrähten und Tragseilen für Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen.
- Bei Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen ist es üblich, die Fahrdrähte in der Regel auf beiden Abspannenden beweglich nachzuspannen, während die Tragseile entweder fest oder ebenfalls beweglich nachgespannt sind.
- Uni ein Wandern der Fahrdrähte nach der einen oder anderen Abspaniiseite hin zu verhindern, werden diese ungefähr in der --Mitte einer Nachspannsektion durch Verbindungsseile oder Verbindungsdrähte an den Tragseilen abgeklemmt, wobei bei beweglich nachgespannten Tragseilen diese gesondert verankert werden. Diese bisher angewandte Art der Verankerung der Fahrdrähte an den Tragseilen hat mehrere Nachteile.
- Selbst bei einer nur geringfügigen Wanderung eines Fahrdrahtes nach einer Abspannseite hin wird dadurch das Ankerseil gespannt und damit der Fahrdraht an der Klemmstelle angehoben. Durch den so entstehenden Fahrdrahtknick wird speziell Iwi höheren Fahrgeschwindigkeiten eine Unterbrechung der Stromzufuhr an das Triebfahrzeug verursacht. Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Verankerungsanordnungen besteht darin, daß bei einem Fahrdraht- oder TragseilriB zumindest auf einige Zeit entweder das Tragseil oder der Fahrdraht auf einer Halbseite der Nachspannsektion nfit einem Vielfachen des betriebsüblichen Zuges beansprucht wird. Diese, wenngleich nur vorübergehende, erhöhte Beanspruchung kaum aber erfahrungsgemäß über kurz oder lang weitere Fahrdraht- oder Tragseilrisse verursachen.
- Diese Nachteile werden durch die erfindungsgemäße Verankerung beseitigt, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß der Fahrdraht und bzw. oder das Tragseil insoweit unabhängig voneinander an den Masten verankert bzw. festgelegt sind, daß einerseits eine Anhebung des Fahrdrahtes und anderseits eine auch zeitweilige zusätzliche Zugbeanspruchung des Tragseiles durch den Fahrdrahtzug oder umgekehrt vermieden wird. Bei Kettenfahrleitungen mit Aufhängung an Querseilen erfolgt die Verankerung, erfindungsgemäß unter Vermittlung der Anklemmung oder Aufhängung an Querseilen, an geeigneten Ankermasten. Die Verankerung kann nach der Erfindung ferner an den Querseilen selbst und über diese an den die Querseile haltenden Tragmasten erfolgen. Bei Befahrung mit niedrigen Fahrgeschwindigkeiten erfolgt die Verankerung erfindungsgemäß derart, daß auch zeitweilige zusätzliche Zugbeanspruchung des Tragseiles durch Fahrdrahtzug oder umgekehrt vermieden wird.
- In der Zeichnung sind beispielsweise zwei erfindungsgemäße Ausführungsformen der Verankerung von Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. i in Seitenansicht und Fig. 2 im Grundriß eine Verankerung an :Masten mit Auslegern und Fig.3 eine Verankerung in Seitenansicht an Querseilen.
- In den Fig. i und 2 ist mit i der zu verankernde Fahrdraht, mit 2 das zu verankernde Tragseil bezeichnet. Die zwischen Tragseil und Fahrdraht üblichen Hänger sind in der Zeichnung der einfacheren Darstellung halber nicht eingezeichnet. Das zur Verankerung des Tragseiles nur bei Aufhängung des Kettenwerkes an Auslegern auch bisher schon übliche Tragseilverankerungsseil ist mit 3 bezeichriet, welches mittels der Klemmen 5 mit dem Tragseil 2 verbunden ist. Die Isolatoren sind mit 8, die 3,usleger mit 9, die Masten mit io und die Mastanker mit i i bezeichnet.
- Die Verankerung des Fahrdrahtes i erfolgt nach der Erfindung gemäß Fig. i und 2 durch das Fahrdrahtankerseil 4 am Tragseilanker 3 mittels geeigneter Klemmen 6 und 7, also ohne die bisher übliche :\nklemmung und damit Abspannung des Fahrdrahtes i allein nur am Tragseil 2. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, das Ankerseil .I bis zum Abspannisolator 8 durchzuführen (mit oder ohne Klemme 6; s. rechte Seite der Zeichnung) oder auch das Ankerseil -4 mit einem eigenen Abspannisolator unabhängig vom Tragseilankerseil an den Masten abzuspannen.
- Die vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Anordnung nach Fig. i und 2 ist auch bei Aufhängung der Kettenfahrleitungen an Querseilen und unmittelbarer Abspannung der Ankerseile an geeigneten Masten anzuwenden.
- Im Rahmen der Erfindung liegt es aber auch, bei Querseilaufhängung der Kettenfahrleitungen im Bedarfsfalle, also bei hohen Fahrgeschwindigkeiten, die Verankerung analog den Fig. i und 2 derart auszuführen, daß wahlweise die Abspannung der Ankerseile an den in Fig. 3 mit io° und ioc be-
zeichneten Querseilen und deren Tragmasten er- folgt oder aber auch die Verankerungsseile unter _\nklemmung oder Aufhängung an die Querseile io° und ioe an einem geeigneten Ankermast abzu- spannen. Diese in der Zeichnung nicht besonders dargestellte Ausführungsart ist, wie bereits gesagt, dann zweckmäßig anzuwenden, wenn die Befahrung mit hohen Fahrgeschwindigkeiten erfolgt, bei welchen eine Anhebung des Fahrdrahtes durch den Fahrdrahtanker vermieden werden soll. Speziell bei Großbahnhöfen, welche mit viele Gleise überspannenden Querseilen ausgerüstet sind, erfolgt wahlweise die N-eraiikerung der Fahrdrähte und Tragseile an den Querseilen in der Anordnung nach Fig. 3. Sie erfolgt erfindungsgemäß ebenfalls derart, daß eine Übertragung des Fahrdrahtzuges auf das Tragseil und umgekehrt vermieden wird, so daß auch nach dieser .Anordnung bei Fahrdraht- oder Tragseilriß eine zusätzliche Zugbeanspruchung des Tragseiles durch den Fahrdraht oder umgekehrt nicht auftreten kann. 1n Fig. 3 ist im Aufriß mit i wieder der Fahrdraht, niit 2 (las Tragseil, mit 3 in erfindungsgemäß neuer .\rt, das mittels der Klemme 5 an den Querseilen ion angeklemmte Tragseilverankerungsseil bezeichnet und mit -1 das F ahrdrahtverankerungsseil, welches durch die Klemmen 7 mit dem Fahrdraht i verbunden ist. Das Fahrdrahtankerseil4 kann zweckmäßig mit dem bis zum Isolator 8, verlaufenden Teilstück des Tragseilankerseiles 3 aus einem Stück bestehen. Mit 9 ist das sog. Richtseil bezeichnet, welches bei den bisherigen Verankerungen bei Riß eines Trag- seiles oder Fahrdrahtes ebenfalls eine vielfache Be- anspruchung gegenüber der Betriebslast erfuhr. Durch die erfindungsgemäßen _Anordnungen wird außerdem eine zusätzliche und unzulässige Bean- spruchung der Richteile und deren Isolatoren ver- mieden. Es liegt ebenfalls ini Rahmen der Erfin- dung, das Fahrdralitankerseil unabhängig vom T ragseilanker an den Querseilen zu verankern. Bei der nach Fig. 3 dargestellten Anordnung ist es zum Unterschied der in Fig. i und 2 gezeichneten Aus- führung in der Praxis fallweise möglich, daß durch das Ankerseil 4. der Falirdralit i angehoben wird. Diese Anordnung, bei lvelcher lediglich eine Über- beanspruchung des Fahrdrahtes bei Tragseilriß oder umgekehrt vermieden wird, soll datier zweck- mäßig nur bei jenen Großbahnhöfen angewandt werden, welche aus Verkehrsgründen ohnehin mit verminderter Geschwindigkeit befahren werden, so- mit eine allfällige Anhebung des Fahrdrahtes keine Störung der Stromal)ualitne verursacht. Die Ausführung der Verankerungen (auch Fest- punkte genannt) nach vorstehenden erfinderischen Merkmalen schließt auch die Ausbildung geeig- neter Verbindungsteile, z. B. Klemmen, mit ein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE;
i. Verankerung von Fahrdrähten und Trag- seilen für Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen, vorzugsweise für hohe Fahrgeschwin- digkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrdraht und bzw. oder das Tragseil insoweit
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT826756X | 1949-03-24 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE826756C true DE826756C (de) | 1952-01-03 |
Family
ID=3681719
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW1486A Expired DE826756C (de) | 1949-03-24 | 1950-03-24 | Verankerung von Fahrdraehten und Tragseilen fuer Kettenfahrleitungen elektrischer Bahnen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE826756C (de) |
-
1950
- 1950-03-24 DE DEW1486A patent/DE826756C/de not_active Expired
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