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AT61016B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kettenoberleitungen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kettenoberleitungen.

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AT61016B
AT61016B AT61016DA AT61016B AT 61016 B AT61016 B AT 61016B AT 61016D A AT61016D A AT 61016DA AT 61016 B AT61016 B AT 61016B
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AT
Austria
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line
pulled
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contact lines
mast
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Application number
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English (en)
Original Assignee
A E G Union Elek Citaets Ges
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Application filed by A E G Union Elek Citaets Ges filed Critical A E G Union Elek Citaets Ges
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Publication of AT61016B publication Critical patent/AT61016B/de

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  • Electric Cable Installation (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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 vorrichtung 13 die richtige Spannung erhalten bleibt. In diesem Zustande wird die Leitung an sämtlichen Aufhängepunkten durch besondere Hebevorrichtungen, die oben am Mast   aufgehängt   werden, gefasst und an allen Punkten gleichzeitig hochgezogen. Sie macht also eine vollkommen parallele Verschiebung, so dass Verzerrungen vermieden werden. Bei dieser Verschiebung gleiten die Bügel 4 mittels der Rollen 10 an der Aussenseite der Endmaste. Da die Endmaste sich aber nach oben verjüngen (Fig. 1), so würde dadurch beim Hochziehen der Leitung ein Nachlassen ihrer Spannung hervorgerufen werden. Um dies zu vermeiden, wird an den Endmasten ein Vor- 
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 gebildet wird, welche dem Rollenbügel   4   gestattet, völlig vertikal nach oben zu gleiten. 



   Wie bereits erwähnt, wird die unten neben dem Gleis fertig gespannte Leitung 1 hochgezogen. 



  Das Hochziehen geschieht für alle   Aufhängepunkt   (an den End-und Zwischenmasten) gleichzeitig, und zwar mittels oben an Masten befestigter Hebezeuge.   Zweckmässigerweise wird die   Leitung entlang den Masten vertikal hochgezogen ; die hochgezogene Leitung wird dann bel den Zwischenmasten an den Rollböcken 16 (Fig. 4 und 5) aufgehängt, die mittels Spurkranzrädern 17 auf den an den Zwischenmasten befestigten Querjochen 18 laufen. Diese   Joche dienen   zum Tragen der etwa über der Gleismitte   angeordnet. en Isolatoren 50 (Fig.   9), an welchen die Leitung   aufgehängt   sein muss.

   Mittels der   Rollböcke   wird die darauf provisorisch aufgehängte hochgezogene Leitung horizontal in der Richtung von den Masten zu den Isolatoren hin verschoben und auf den letzteren aufgehängt. Zum Aufhängen der Leitung an den Isolatoren j dienen in bekannter Weise besondere Halteseile 19   (Fig. 9).   Beim Hochziehen der Leitung zu den   Rollböcken   hin muss diese soweit angehoben werden, dass bei den Zwisehenn asten das An-   klemmen   der Halteseile 19 an das   Tragseil 22 bequem möglich ist.   Das geschieht in folgender Weise :

  
Noch vor dem Hochziehen der Leitung werden diejenigen Stellen derselben, an welchen sie an den Isolatoren 50 bei den Zwischenmasten aufgehängt werden soll, durch besondere zweck   lIlill3lgerweise   aus Winkeleisen hergestellte Montagebügel 20 abgefangen. Diese Montagebügel 
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 von den Temperaturschwankungen zu machen, vgl. die   deutsche Patentschrift Nr. 19472U ; er   ist für das Wesen der vorliegenden Erfindung belanglos und kann in den meisten Fällen entbehrt werden). Nach der erfolgten Spannung der Leitung und deren   Hochziehung werden die   
 EMI2.4 
 herabhängende Aufhängevorrichtung, aufgenommen und auf passender Höhe justiert werden.

   Als solche   Aufhängevorrichtung   kann   zweckmissigerweise   für jeden   Montagebügel   je ein Paar   Zugstangen 2-5   (Fig. 5) dienen. welche einerseits, z. B. an ihren unteren Enden in entsprechenden an den Montagebügeln angeordneten Lagern 24 drehbar gelagert s. nd und an ihren oberen Enden 
 EMI2.5 
 rgend einer anderen passenden bekannten Aufhängevorrichtung aufgehängt werden : so können   die Zustangen. z.   B. gemäss Fig. 8, auch durch ein an den Enden des Montagebügels 20 angreifendes Tragseil oder Kette 28 ersetzt werden, wobei in bekannter Weise die Höhenlage des   Montac-   bügels durch ein Spannschloss 29 eingestellt werden kann. 



   Die Aufhängevorrichtung wird an den Rolböcken oberhalb derselben auf der dem Tragisolator zugekehrten Seite, am besten an dem in der Fig. 4 mit 31 angedeuteten Aufhängepunkt, befestigt. 
 EMI2.6 
   jcwhen 18 in   der Richtung von dem Mast zu dem Isolator 50 (Fig. 9) hin   verschoben, b s sie in   der Nähe der Isolatoren stehen bleiben.

   Die Leitung befindet sic nun (Fig. 4) etwas seitwärts von   der Mittelebene   der über der Gleismitte auf den Querjochen 18 befindlichen Tragisolatoren.   Diese tttelebene   ist in Fig. 4 durch die gestricelte Linie 33 angegeben Der   Tragisolator   selbst 
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 EMI3.1 
 das bekannte Halteseil 19 (siehe Fig. 9) abgefangen und in dessen Endklemmen eingeklemmt, so dass die beiden Klemmen des Montagebügels 20 dazwischenfallen. Wenn nun das   Halteseil19   in die Öse den Isolator 50 eingelegt und nachgespannt ist, so übernimmt er den Zug der Leitung, welcher früher auf den Montagebügel ausgeübt wurde.

   Dann wird die Leitung in ihrer   endgiltigen   Lage befestigt, indem die   Halteseile   19 oder eventuell auch die Spanndrähte 23, wenn erforderlich, nachgespannt werden, um der ganzen Leitung die endgiltige richtige Nachspannung zu geben. 



  Sodann werden die Montagebügel 20 sowie die Rollböcke 16 entfernt und die Kettenoberleitung ist nun fertig. 



   Bei den in Kurven geführten Leitungen entstehen beträchtliche Abweichungen der provisorischen Aufhängepunkte in bequemer Montagehöhe. Da wird es insbesondere bei grösserer Länge des Bogens nicht mehr möglich sein, die Leitung unmittelbar am Mast hochzuziehen. In diesem Falle bringt man die Leitung nach fertiger Spannung, aber vor dem Hochziehen, in die senkrechte Mittelebene des Gleises, so dass die provisorischen Aufhängepunkte vor dem Hochziehen senkrecht unter die   endgiltigen   Aufhängepunkte auf den Jochen 18 zu liegen kommen. 
 EMI3.2 
 welches ein Hebezeug 38 mittels einer Rolle 39 aufgesetzt wird. Man zieht dann die am Hebezeug 38 hängende Leitung 22, 51 zugleich mit dem Hebezeug über die Mitte des äusseren Gleises 42. 



  Der auftretende Kurvenzug wird durch nachstellbare Nachspannvorrichtungen 44 aufgenommen. die mittels Rollen   45   am Mast hingleiten können. Sie werden mittels eines kleinen Flaschenzuges 46 an dem Tragdraht und an dem Fahrdraht angeschlossen. Die Nachstellbarkeit dieser Nachspannvorrichtungen kann in ähnlicher Weise erfolgen, wie die der   Nachspannvorrichtuns.   welche in Fig. 1 dargestellt ist, d. h. mittels Gewichte. Indem man nun die   Nachspannvorrichtung   auf die zu hebende Leitung seitwärts einwirken lässt. wird eine allmähliche Entfernung der Leitung vom Mast beim Herüberziehen in die Mitte des Gleises ermöglicht, ohne dass hiebei die Leitung an Spannung verliert..

   Wenn endlich die Fahrleitung in die   richtige Lae   über Mitte Gleis gekommen ist, besitzt aie die richtige Spannung, weit die Nachspannvorrichtung 44 den Kurvenzug vollkommen aufnimmt. 



   Diese Einrichtung gilt für die Montage einer in Spannung befindlichen Leitung über dem äusseren Gleis. 
 EMI3.3 
 Betrieb erforderliche Spannung erhalten hat, unter   Auss'haltung   der Spannvorrichtung an den   Endmasten   7 der Sektion an   RoUenbügel   (4)   festgeklemmt   und so in gespanntem Zustande hex'gezogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei in Kurven geführten EMI3.4
    4. Vorrchtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet., dass die an den End- und Zwischenmasten zu gleicher Zeit hochgezogene Sektion der Leitung an den ZwtSchenmasten mittels Rollenböcken (16). die auf den Querjochen (18) horizontal ver- EMI3.5
AT61016D 1910-02-24 1911-02-23 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kettenoberleitungen. AT61016B (de)

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AT61016B true AT61016B (de) 1913-09-10

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