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DE807073C - Verfahren zum vakuumdichten Verpacken fester Verbrauchsgueter - Google Patents

Verfahren zum vakuumdichten Verpacken fester Verbrauchsgueter

Info

Publication number
DE807073C
DE807073C DEP49507A DEP0049507A DE807073C DE 807073 C DE807073 C DE 807073C DE P49507 A DEP49507 A DE P49507A DE P0049507 A DEP0049507 A DE P0049507A DE 807073 C DE807073 C DE 807073C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vacuum
goods
packaging
opening
consumer goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP49507A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dohse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP49507A priority Critical patent/DE807073C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE807073C publication Critical patent/DE807073C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D81/00Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
    • B65D81/18Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient
    • B65D81/20Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas
    • B65D81/2007Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas under vacuum
    • B65D81/2023Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents providing specific environment for contents, e.g. temperature above or below ambient under vacuum or superatmospheric pressure, or in a special atmosphere, e.g. of inert gas under vacuum in a flexible container

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Verfahren zum vakuumdichten Verpacken fester Verbrauchsgüter Vorliegender Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, feste Güter aller Art, z. T3. Chemikalien, und insbesondere Verbrauchsgüter, wie Nahrungs-und Genußmittel, in einer die Güter konservierenden Art und Weise zu verpacken. Man hat zur sung dieser Aufgabe bereits vorgeschlagen, die zu verpackenden Güter in ein Behältnis zu gebeii und das Behältnis zu evakuieren, so daß das Gut während des Transportes und der Lagerung bis zum Verbrauch unter Vakuum steht.
  • Das Aufbewahren unter Vakuum hat den großen Vorteil, daß die Güter vor ihrem Verbrauch keinen ihre natürlichen oder ihnen auch künstlich vermittelten Eigenschaften beeinträchtigenden Einflüssen ausgesetzt sind, da der Abschluß von der atmosphärischen Luft schon als solcher konservierend wirkt. Die unter Vakuum aufbewahrten Giiter behalten ihre Beschaffenheit. wie Struktur. Konsistenz, Geschmack usw.
  • Die bekannte Vakuumverpackung hat jedoch verschiedene Nachteile, auf welche es wohl zurückzuführen ist. daß die an sich so vorteilhafte Vakuumverpackung noch keinen nennenswerten Eingang iii die Praxis gefunden hat. Die Nachteile der bekannten Vakuumverpackung beruhen hauptsächlich darauf, daß die Verpackungsgefäße aus starrem Alaterial, wie Glas oder Blech bestehen. Glsas- und Blechbehälter sind vielfach im Vergleich zum eingefüllten Gut bereits als solche verhältnismäßig teuer; ferner müssen die Behälter so ausgebildet sein. daß sie nicht nur vorübergehend unter Vakuum gesetzt werden können, sondern auch über einen mehr oder weniger beliebig langen Zeitraum unter Vakuum hleiben. nie vakuumdichte Ausbildung der zum Einfüllen der Güter verwandten Behälter verursacht weitere Kosten, die bei sehr vielen Gütern iii keinem Verhätnis zu ihrem Wert stehen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vakuumverpackung liegt darin, daß sich der Käufer erst durch Öffnen des Gefäßes davon überzeugen kann, ob das Gut tatsächlich noch unter Vakuum steht, indem nur in eine vakuumdichte Verpackung Luft unter Zischen eindringt; dem starren Gefäß als solchen kann man es ja nicht ansehen, ob es noch unter Vakuum steht.
  • Gemäß dem Verfahren vorliegender Erfindung werden diese Nachteile überwunden. Das erfindungsgemäß Verfahren beruht im wesentlichen darauf, daß man das Gut in eine Hülle aus einer elastischen, gas-, wasser- undwasserdampfundurchlässigen Folie gibt, die Hülle evakuiert und nach dem Evakuieren verschließt.
  • Als Folien für die Zwecke der Erfindung kommen z. 13. Kunstharzfilme auf folgender Rohstoffgrundlage in Frage: I. Kondensationsharze (Phenolaldehydharze; Aminoaldehydharze ;Alkoholcarbonsäureharze) und Polymerisationsharze (Vinylharze; Ac rylsäurederivate; Styrolharze; Indenharze) 2. synthetische Latices (Lastics) : a) Polyniere des Butadiens und seiner Homologen; b) organische Polysulfide; c) elastische Massen aus Isobutylen, Styrol, Polyviriylchlorid, die mit Weichmachern plastiziert sind; 3. plastische Massen aus natürlichen Harzen usw., z. B. aus Schellack, Kolophonium, Bitumen, harzartigen Produkten von Chlorkautschuk, Kautschukhydrochlorid und Isoinerisationsprodukten des Kautschuks, Ligninderivaten; 4. Cellulosederivate: Nitrate, Azetate, Mischester, Äther; 5. Proteinderivate.
  • Ferner läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren durchführen unter Anwendung von gas-, wasser-und wasserdampfundurchlässigen Hüllen aus Papiersowie Aletallfolien bzw. der kombinierten Anwendung von Filmen, Papieren und Metallfolien.
  • Iaterialien dieser Art sind für Verpackungszwecke im Handel bekannt, wie beispielsweise mit Kunstllarzen, Ceresin u. dgl. präparierte Papiere, ferner Papiere, die ein- oder mehrlagig mit Metallfolien dubliert sind.
  • Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens selbst bietet keine Schwierigkeiten. So kann z. B. das zu verpackende Gut in einen aus einem Kunstharzfilm, der elastisch, gas-, wasser- und wasserdampfundurchlässig ist, bestehenden Schlauch gegeben werden, dessen eines Ende verschlossen ist.
  • Nach dem Einfüllen des Gutes wird die offene Seite des Schlauches bis auf eine kleine Öffnung durch Kleben verschlossen, an die Offnung eine Vakuumpumpe angesetzt und nach dem Evakuieren auch die Öffnung zugeklebt. Das zu verpackende Gut kann aber auch zwischen zwei Filme gelegt, die Ränder der Filme z. B. durch Heißverkleben miteinander verbunden und eine Vakuumpumpe an eine Öffnung angesetzt werden, die in einem der beiden Filmblätter vorgesehen ist.
  • Unter dieser Öffnung liegt eine kleine Verstärkungsscheibe, die an ihrer Peripherie mit dem Film verklebt ist und deren zentrische Öffnung exzentrisch zu der Öffnung des Filmblattes liegt. Beim Evakuieren lvird die Luft durch die Öffnung der V erstärkungsscheibe und die lose aufliegende Öffnung des Filnililattes abgesaugt. Beim Absetzen der Vakuumpumpe wird die Verstärkungsscheibe durch Pressen unter Anwendung von Hitze mit dem Film verbunden. In der Hitze verklebbare Filme sind bekannt.
  • In der Zeichnung ist schematisch in Fig. I diese . Nusführungsform der Erfindung veranschaulicht.
  • Es bedeuten I ein Filmblatt der Hülle, die selbst nicht gezeichnet ist. Das Filmblatt hat eine Öffnung, unter dieser Öffnung liegt eine Scheibe3, die an ihrer Peripherie 4 mit dem Filmblatt I verklebt ist und eine Öffnung 5 hat.
  • Die Verpackung und Konservierung von Eiern kann beispielsweise wie folgt erfolgen: Die Eier werden zweckmäßigerweise in einen langen, aus einer Folie der oben beschriebenen Art bestehenden Schlauch hintereinandergelegt; um zu verhindern, daß beim Herausnehmen eines Eies das Vakuum im ganzen Schlauch verlorengeht, werden zwischen die Eier Einsätze angeordnet, die leicht durchgetrennt werden können, wobei es zweckmäßig ist, den Durchmesser der Einsätze größer zu wählen als den Durchmesser der Eier, da dann beim Verpacken beispielsweise in Kisten nur die Einsätze aufliegen und die Eier stoßsicher frei liegen.
  • In Fig. 2 ist schematisch veranschaulicht, wie auf diese Weise Eier verpackt werden können.
  • Es bedeuten 6 ein Schlauch aus einer Folie, die elastisch, gas-, wasser-und wasserdampfundurchlässig ist. Mit 7aX 7b und 7C sind drei hintereinanderliegende Eier bezeichnet, an den Enden und zwischen den Eiern liegen Einsätze 8a, 8b, 8c, 8d, 8e und 8f. Der Schlauch wird in der bereits beschriebenen Weise evakuiert, wobei sich der Schlauch 6 dicht an die Einsätze 8 und die Eier 7 anlegt. Die Einsätze 8 rverden mit dem Schlauch 6 verklebt. Soll nun ein Ei aus dem Schlauch herausgenommen werden, so werden beispielsweise die Einsätze 8b, 8c und 8d, 8e an den in der Zeichnung strichpunktiert angegebenen Stellen durchgeschnitten; es bleibt dann der restliche Teil des Schlauches unter Vakuum.
  • Nach dem Verfahren der Erfindung läßt sich jedes feste Verbrauchsgut verpacken und aufbewahren. Es spielt insbesondere keine Rolle, welche Struktur das Gut hat; es kann also z. B. pulverförmig oder auch großstückig sein. Beispielsweise seien genannt Chemikalien, Kaffee, Kakao, Tee, Früchte aller Art, und zwar einzeln und in Stauden, also z. B. ein Apfel allein oder aber auch eine Bananenstaude.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht auf wirtschaftliche Weise, Früchte aller Art ohne jede die natürliche Beschaffenheit des Produktes, sei es die Aromastoffe oder die Vitamine, beeinträchtigende Weise während eines sehr langen Zeitraumes frisch zu halten. Infolge des atmosphärischen Druckes legt sich die Folie dicht auf das verpackte Gut an, so daß jederzeit ohne jede Mühe zu erkennen ist, ob die Verpackung noch unter Vakuum steht; denn sobald Luft in die Verpackung eingedrungen ist, löst sich die Folie vom Gut, und die Verpackung wird locker, woran dann zu erkennen ist, daß die Verpackung ihren Wert verloren hat. Transparente Folien lassen das Aussehen auch des verpackten Gutes erkennen. Loses, also beispielsweise pulverförmigesGut wird durch die erfindungsgemäßeVerpackung fest zusammengepreßt. Das hat den weiteren Vorteil, daß zum Versand des verpackten Gutes ein kleinerer Laderaum erforderlich ist, als wenn die Güter lose oder auch in der bekannten, aus starren Behältern bestehenden Vakuumverpackung zum Versand kommen. Daß die erfindungsgemäß zur Vakuumverpackung angewendeten elastischen Hüllen billiger sind als feste, für die Evakuierung mit besonderen vakuumdichten Abschlüssen versehenen Behälter, liegt auf der Hand.
  • PATENTANSPRFJCHE I. Verfahren zum vakuumdichten Verpacken fester Verbrauchsgüter, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut in eine Hülle aus einer elastischen, gas-, wasser-und wasserdampfundurchlässigen Folie gegeben, die Hülle evakuiert und nach dem Evakuieren verschlossen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß man unter die zur Evakuierung in der Hülle gelassene Öffnung (2) eine Scheibe (3) mit einer zur vorgenannten Öffnung exzentrisch liegenden Öffnung (5) anbringt, die nach dem Evakuieren mit der Hülle verklebt wird (vgl. Fig. I).
    3. Verfahren zum Verpacken von Eiern nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eier (7a, 7b, 7C) hintereinander in einem Schlauch (6) und zwischen die Eier Einsätze (8a, 8b, 8C, 8d, 8e, 8f) angeordnet werden, die leicht durchgetrennt werden können (vgl. Fig. 2).
DEP49507A 1949-07-21 1949-07-21 Verfahren zum vakuumdichten Verpacken fester Verbrauchsgueter Expired DE807073C (de)

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DE807073C true DE807073C (de) 1951-06-25

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003059602A1 (en) * 2002-01-08 2003-07-24 3M Innovative Properties Company Method of conforming a film to a surface
CN111547381A (zh) * 2020-05-13 2020-08-18 徐州创之社通用技术产业研究院有限公司 一种玻璃工艺品保运输保护器

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