DE760527C - Verfahren zur Herstellung kleiner Glaskugeln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung kleiner GlaskugelnInfo
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B19/00—Other methods of shaping glass
- C03B19/10—Forming beads
- C03B19/1005—Forming solid beads
- C03B19/102—Forming solid beads by blowing a gas onto a stream of molten glass or onto particulate materials, e.g. pulverising
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Description
- Die Herstellung kleiner Glaskugeln, deren Durchmesser etwas kleiner ist als 1 mm, macht erhebliche Schwierigke fiten, und es ist vor allem nicht ohne weiteres möglich, den kleinen Glasteilchen eine exakte kugelförmige Gestalt zu geben. Derartige kleine Glaskugeln «-erden in der Technik zu den verschiedensten Zwecken verwendet. Sie werden als Linsen kleinster Dimension benutzt, sie dienen als Bele-un- von @etleü@n@schirmen für Lichtbildwiedergabe und auch als Deckschicht-für Leuchtmassen.
- Durch-` di@'Er-findung wird ein Verfahren gschaffen, mit dessen Hilfe es in einfacher 'eise "möglich ist; # kleine; Glaskugeln mit einem -Durchmesser von weniger als i mm herzustellen:. Gemäß 'der Erfindung wird bei einem Verfahren zur Herstellung kleiner Glaskugeln durch Schmelzen von Glasteilchen entsprechender Größe in einer Gebläseflamme der Glasstaub mit entsprechender Größe der Staubteilchen vorzugsweise über einen Injektor der zur Gebläseflamme führenden Preßluftleitung zugeführt und somit dem Luftstrom der Gebläseflamme beigemengt.
- Es ist zwar bereits bekannt, kleine Glaskugeln durch Schmelzen von Glasteilchen in einer Gebläseflamme herzustellen. Bei diesem bekannten Verfahren fällt jedoch der Glasstaub seitlich in die Gebläseflamme hinein, so daß die Glasstaubteilchen nicht durchgehend geschmolzen werden. Dann aber müssen die eingangs erwähnten Schwierigkeiten auftreten.
- Zur Herstellung des Glasstaubes eignet sich vorzugsweise Weichglas. Zweckmäßig ist es, das Weichglas kurzzeitig in einer Kugelmühle zu mahlen und danach das Mahlgut durch Sieben von allen Teilen über i mm Durchmesser zu befreien. Danach bringt man das Mahlgut nochmals in die 'Mühle ohne Zusatz von Kugeln. Nach geeigneter 'Mahldauer unterbricht man den Vorgang und siebt die Teilchen mit gewünschten Korngrößen heraus. Bei der Herstellung des Glasstaubes kann man natürlich auch von handelsüblichen Glasperlen ausgehen und diese in einer Kugelmühle ohne Zusatz von Kugeln auf den gewünschten Durchmesser herabmahlen. Zur Ausübung des eriitidungsgemäßen Verfahrens kann vorteilhaft die in der Zeichnung schematisch dargestellte Anordnung 'benutzt werden. Die Zeichnuntr zeit im wesentlichen einen Behälter 1, der mit einem Ansatzstutzen 2 versehen ist und mit einem Behälter 3 in Verbindung steht. Auch der Behälter 3 ist mit zwei Ansatzstutzen' ausgestattet, von denen der Stutzen 4, dessen innerer Teil injektorartig ausgebildet ist, mit Preßluft verbunden wird, während der Stutzen 5 zum Zuleiten der Preßluft zu der Gebläseflamme dient. Der Behälter 1 ist mit dem Glasstaub 6 gefüllt. Bei Inbetriebnahme dieser Einrichtung wird durch den Stutzen 2 Preßluft gedrückt, die durch das Sieb 7 zu dem Glasstaub gelangt und denselben aufwirbelt. Der Glasstaub gelangt dabei auch in den Injektorraum 3 und wird unter dem Einfluß des als Injektor ausgebildeten Stutzens .I an den Stutzen 5 und danach in die Gebläseflamme befördert. In der Gebläseflamme schmelzen die Staubteilchen und nehmen dabei kugelförmige Gestalt an, fallen schließlich zu Boden. erkalten und können eingesammelt werden.
Claims (1)
- P.ATEXTANSPRU,CH: Verfahren zur Herstellung kleiner Glaskugeln durch Schmelzen von Glasteilchen entsprechender Größe in einer Gebläseflamme, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasstaub mit entsprechender Größe der Staubteilchen vorzugsweise über einen Injektor der zur Gebläseflamme führenden Preßluftleitung zugeführt und somit dem Luftstrom der Gebläseflamme beigemengt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift Nr. 224.I72; USA.-Patentschriften N r. 1 175 22d., 1 869 163, 2 188 121.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES144653D DE760527C (de) | 1941-03-28 | 1941-03-28 | Verfahren zur Herstellung kleiner Glaskugeln |
Applications Claiming Priority (1)
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DES144653D DE760527C (de) | 1941-03-28 | 1941-03-28 | Verfahren zur Herstellung kleiner Glaskugeln |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE760527C true DE760527C (de) | 1954-06-21 |
Family
ID=7542142
Family Applications (1)
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DES144653D Expired DE760527C (de) | 1941-03-28 | 1941-03-28 | Verfahren zur Herstellung kleiner Glaskugeln |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE760527C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1118924B (de) * | 1959-01-24 | 1961-12-07 | Gruenzweig & Hartmann A G | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Fasern aus in der Hitze plastischen Massen |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE224472C (de) * | ||||
US1175224A (en) * | 1916-03-14 | Pboces of | ||
US1869163A (en) * | 1927-08-24 | 1932-07-26 | Gen Electric | Method of producing clear vitreous silica |
US2188121A (en) * | 1936-12-11 | 1940-01-23 | Corning Glass Works | Making articles of fused silica |
-
1941
- 1941-03-28 DE DES144653D patent/DE760527C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE224472C (de) * | ||||
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DE1118924B (de) * | 1959-01-24 | 1961-12-07 | Gruenzweig & Hartmann A G | Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Fasern aus in der Hitze plastischen Massen |
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