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DE731138C - Gasdurchlaessige Kuehltrommel - Google Patents

Gasdurchlaessige Kuehltrommel

Info

Publication number
DE731138C
DE731138C DEK158023D DEK0158023D DE731138C DE 731138 C DE731138 C DE 731138C DE K158023 D DEK158023 D DE K158023D DE K0158023 D DEK0158023 D DE K0158023D DE 731138 C DE731138 C DE 731138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
gas
housing
cooling
permeable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK158023D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOELNER WERKZEUGMASCHINENFABRI
Original Assignee
KOELNER WERKZEUGMASCHINENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOELNER WERKZEUGMASCHINENFABRI filed Critical KOELNER WERKZEUGMASCHINENFABRI
Priority to DEK158023D priority Critical patent/DE731138C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE731138C publication Critical patent/DE731138C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28CHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA COME INTO DIRECT CONTACT WITHOUT CHEMICAL INTERACTION
    • F28C3/00Other direct-contact heat-exchange apparatus
    • F28C3/10Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material
    • F28C3/12Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material the heat-exchange medium being a particulate material and a gas, vapour, or liquid
    • F28C3/18Other direct-contact heat-exchange apparatus one heat-exchange medium at least being a fluent solid, e.g. a particulate material the heat-exchange medium being a particulate material and a gas, vapour, or liquid the particulate material being contained in rotating drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Gasdurchlässige Kühltrommel Die Erfindung bezieht sich auf um die waagerechte Mittelachse drehbare, gasdurchlässige Kühltrommeln, welche innerhalb eines sie umgebenden, feststehenden Gehäuses angeordnet sind.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art mit im Onerschnitt zylindrischer oder polygonaler Trommel war zwischen den Innenwandungen des die Trommel umgebenden Gehäuses und den Außenwandungen der Trommel ringsum ein größerer Zwischenraum gelassen. Verbreitet war eine Bauart, bei welcher das Trocken- bzw. Kühlgas durch eine oder mehrere Öffnungen in oder nahe dem oberen Scheitel des Gehäuses zugeführt und durch an der Unterseite des Gehäuses angeordnete, sonst aber ähnlich ausgestaltete Öffnungen wieder abgeführt wurde. Die Trommeln waren im Innern in bekannter Weise reit Schaufeln versehen, die bei der Drehung der Trommel das Gut hochführten, bis es unter dem Einfluß seiner Schwerkraft wieder nach unten absank. Trotz der Zuführung großer Mengen an Gas und trotz eines sehr häufigen Hochführens und Herabstürzens des Gutes stellte sich immer wieder heraus, daß die Leistung dieser Trommeln eine verhältnismäßig geringe war, und daß man diese Trommeln sehr lang bemessen mußte, wenn man eine gründliche Kühl- oder Trockenwirkung bei größeren Gutmengen erzielen wollte.
  • Vorliegende Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die unzureichende Leistung der bekannten Bauarten darauf zurückzuführen ist, daß das Trocken- bzw. Kühlgas nicht ausschließlich durch das Gut hindurchgeführt wird, sondern den bequemeren, weil mit geringeren Widerständen versehenen Weg zwischen der Trommel und dem Gehäuse bevorzugt. Das Gas kommt daher nur zum Teil niit dein Gut in Berührung, so daß die Trokken- bzw. Kühlwirkung auf i in Trommellänge bezogen verhältnismäßig gering ist. Man suchte bisher diesen LIangel durch große Längenbemessung derTrommel auszugleichen, mußte aber hierbei außer ungünstig langen und daher teuren Trommeln nach wie vor eine sehr schlechte Wärmeausbeute des Gases in Kauf nehmen.
  • Gegenüber diesem sehr unvollkommenen Stande der Technik bringt vorliegende Erfindung einen erheblichen technischen Fortschritt. Gemäß der Erfindung sind am Tromnielumfang in größerer Zahl und parallel zur Trommelachse Dichtungsleisten angeordnet und es erfolgt die Ableitung der Abgase seitlich oberhalb des unteren Gehäusescheitels, und zwar an der Seite der Trommel, an welcher sich diese nach oben dreht.
  • Die Anordnung der zur Trommelachse parallelen Dichtungsleisten und die Anordnung der Abgasentnahme oberhalb des unteren Gehäusescheitels an der sich nach oben drehenden Trommelseite hat die Folge, daß praktisch das gesamte Trocken- bzw. Kühlgas durch das Gut hindurchtreten muß. Es wird den Gasen der bequemere Weg um die Trommel herum versperrt, und sie Urerden gezwungen, den Weg in den Abgaskanal durch das Gut hindurch zurückzulegen. Die Anordnung der Abgasentnahme seitlich oberhalb des unteren Gehäusescheitels trägt dabei der Tatsache Rechnung, daß das Gut an dieser Troniinelseite ständig von der Trommel teils durch Reibung, teils durch Mitnahmemittel ein gewisses Stück hochgeführt wird, bevor es wieder der Schwerkraft folgend zum unteren Scheitel der Trommel hin absinkt. Die Wärmewirtschaftlichkeit der neuen Kühlvorrichtung ist damit erheblich verbessert und die Trommellänge stark verkleinert.
  • Die Zuführung der Gase in das Trommelinnere kann in verschiedener Weise erfolgen. Man kann nahe dein oberen Scheitel des feststehenden Gehäuses Zutrittsöffnungen anbringen, man kann aber auch die Zuleitung der Kühlgase am Guteintritt oder am Gutaustritt vorsehen. Letzteres ist deshalb sehr voaeilhaft, weil das von außen her einzuführende Gas dazu benutzt werden kann, ein Austreten staubförmigen Gutes zu unterdrücken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der neuen Kühltrommel ist in einem senkrechten Ouerschnitt und Längsschnitt in den Abb. i und 2 der Zeichnung dargestellt.
  • c. ist eine gasdurchlässige Trocken- bzw. Kühltrommel mit dem Querschnitt eines sechseckigen Polygons. Die Trommel ist an der Innenseite in bekannter Weise mit Schaufeln b versehen, welche das Gut bei der Drehung der Trommel eine gewisse Strecke hoch-Eiihren und dann unter dem Einiluß der Schwerkraft wieder nach unten absinken lassen. Die um ihre waagerechte Längsachse drehbare Trommel ist innerhalb des im w-esentlichen zylinderförmigen, feststehenden Gehäuses c angeordnet.
  • Beim Ausführungsbeispiel erfolgt die Zufuhr des Trockengutes mittels des in Abb. 2 rechts oben dargestellten Gurtförderers o, welcher das Gut dem Einschütttrichter ir übergibt. Am anderen Ende der Trommel a "wird <las behandelte Gut mittels einer Schurre p abgezogen. Die Trommel ist an ihrem C-infang finit sechs. der Drehachse parallelen und gleich weit voneinander entfernten Dichtungsleisten a versehen, Urelche mit ihren Außenkanten dicht an den Innenwandungen des Gehäuses c vorbei streichen.
  • Wie man aus dem senkrechten Ouerschnitt in Abb. i ersehen kann, ist zur Entnahme des Abgases ein Kanal f seitlich oberhalb des unteren Gehäusescheitels vorgesehen, und zwar an derjenigen Seite der Trommel, an welcher diese bei ihrer Drehung sich nach oben dreht. Man erkennt, wie immer durch zwei Leisten a' ein im Bereiche des Kanales f verbleibender Durchgang der Gase durch das Behandlungsgut sichergestellt wird und wie durch die Anordnung der Leisten verhindert wird, daß sich größere Mengen von Gas einen Weg geringeren Widerstandes um die' Trommel herum suchen können. Selbstverständlich wird man diese Möglichkeit nicht restlos ausschalten können; durch die Erfindung wird jedoch diese Möglichkeit wirksam eingeschränkt und damit die Wärmewirtschaftlichkeit bei gleichzeitiger Leistungssteigerung der Anordnung wesentlich erhöht. Am unteren Ende des Abgaskanales f ist ein Stufenrohr ä vorgesehen, welches in bekannter Weise mit insgesamt vier Stufen 17, i, h, L versehen ist. Hierdurch wird die durch die neuartige Ausbildung der Trommel erzwungene größere Gleichmäßigkeit in der Verteilung der Gase auf das Behandlungsgut noch weiterhin gesteigert. Das Rohr g ist an einen Ventilator q angeschlossen, der durch den Motor na angetrieben ist und das aus der Trommel entnommene Abgas durch eine Rohrleitung 2t. entweder ins Freie bläst oder Entstaubungsvorrichtungen bzw. den am Gehäuse angebrachten Mitteln zur Wiedereinführung der Gase zuleitet, wobei dann in den Weg des Gases Vorrichtungen zum Abkühlen eingeschaltet sein können.
  • In der Zeichnung sind drei Möglichkeiten der Gaszuführung angedeutet. Man kann das Frischgas durch Üffnungen e nahe dem oberen Gehäusescheitel einführen. Diese Möglichkeit ist durch die Pfeile t. deutlich gemacht. Man kann auch das Gas an der Einführungsstelle für das Trockengut entsprechend den Pfeilen r oder an der Auswurfstelle für das Gut entsprechend den Pfeilen s vornehmen. Letztere Ausführunsgform hat den Vorteil, daß durch das einströmende Gas der Austritt von staubförmigem Gut verhindert wird.
  • Im übrigen kann man die Zuleitung des Gases auch mittels eines Stufenrohres vornehmen, welches in an sich bekannter Weise konzentrisch in die Trommel hineinragt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Um die waagerechte Mittelachse drehbare, gasdurchlässige Kühltrommel, welche innerhalb eines sie umgebenden feststehenden Gehäuses angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet; daß am Trommelumfang in größerer Zahl und parallel zur Trommelachse Dichtungsleisten (d) angeordnet sind, und daß die .Ableitung der Abgase seitlich oberhalb des unteren Gehäusescheitels an der Seite der Trommel, an welcher sich diese nach oben dreht, erfolgt. Kühl- bzw. Trockentrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Abstand zwischen je zwei Dichtungsleisten (d) etwa gleich der Breite des in das Gehäuse von unten einmündenden Kanals (f) zur Ableitung der Abgase ist. -
DEK158023D 1940-06-25 1940-06-25 Gasdurchlaessige Kuehltrommel Expired DE731138C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK158023D DE731138C (de) 1940-06-25 1940-06-25 Gasdurchlaessige Kuehltrommel

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DEK158023D DE731138C (de) 1940-06-25 1940-06-25 Gasdurchlaessige Kuehltrommel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE731138C true DE731138C (de) 1943-02-02

Family

ID=7253807

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK158023D Expired DE731138C (de) 1940-06-25 1940-06-25 Gasdurchlaessige Kuehltrommel

Country Status (1)

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DE (1) DE731138C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1604817B1 (de) * 1964-06-05 1970-05-27 Goesta Bojner Vorrichtung in Turmbauweise zur kontinuierlichen Behandlung lockeren Gutes mittels eines gasfoermigen Mediums,insbesondere zum Trocknen oder Kuehlen des Gutes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1604817B1 (de) * 1964-06-05 1970-05-27 Goesta Bojner Vorrichtung in Turmbauweise zur kontinuierlichen Behandlung lockeren Gutes mittels eines gasfoermigen Mediums,insbesondere zum Trocknen oder Kuehlen des Gutes

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