DE7208961U - Gerät zum Einbringen von Zusätzen in durchströmende Flüssigkeiten . - Google Patents
Gerät zum Einbringen von Zusätzen in durchströmende Flüssigkeiten .Info
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Description
7S3 PFORZHEIM.,
WISTLlCHl 9t (AM LEOPOLO PLATZ)
TIL. (Ο721Ι)ί42β0
8.5.197*
" Gerät sum Einbringen von Zusätzen in durchströmende Flüssigkeiten
n
Sie Neuerung besieht eich auf ein Gerät zum Einbringen
▼on Zusätzen in durchatmende flüssigkeiten, insbss. Leitungswasser,
wobei über eine Zuleitung flüssige Zusätze einleitbar sind und das Mischungsverhältnis durch entsprechende
Dosierung vorwählbar ist.
Solche Geräte, welche flüssig bzw· aufgelöste Zusätze beispielsweise
in das Leitungswassernetz bringen, sind vor allem
geeignet:
Zur Verhinderung von Korossion und Kalkablagerung,
zur Reinhaltung von sanitären Anlagen in Betrieben, für Spül- und Vaechanlagen, sowie für
Schädlingsbekämpfung und Düngung; als Zusätze im Aus-
laufstutzen.
Ale Zusätze körnen z.Bc in Betracht:
Ale Zusätze körnen z.Bc in Betracht:
LBsungs- und/oder Desinfektionsmittel
Spül- und/oder Reinigungemittel,
Pflanzenschutz- und/oder Düngemittel
Pflanzenschutz- und/oder Düngemittel
und dgl· mehr, jeweils in flüssiger bzw. aufgelöster Form.
Das neuartige Gerät zeichnet sich gegenüber bekannten Mischgeräte durch einfachen Aufbau und einstellbare« Mischungsverhältnis hei Konstanthaltung desselben aus und kennzeichnet
sich dadurch, daß in den Durchfluß eine über eine als Dosierelement dienende (Membran-) Pumpe führende Zuleitung reicht,
welche Pumpe einerseits in ihrer !fördermenge durch die Geschwindigkeit
(Durchflußmenge) steuerbar und andererseits von Hand regulierbar ist und daß die Membranpumpe von einem im Durchfluß
liegenden Turbinenrad aus bezüglich ihrer Fordermenge gesteuert ist, welche Steuerung vorzugsweise über einen Winkeltrieb
und Magnetmitnahme an ein Nockenrad erfolgt« das pro
Umlauf einen Schalter für die elektromagnetische Hubbewegung der Membranpumpe betätigt.
Nach einem weiteren Gedanken der Neuerung kann das Turbinenrad wenigstens einen Dauermagneten am Umfang aufweisen, welcher
"beim Vorbeilauf mit seinem Magnetfeld einen außerhalb des DuchfluBes liegenden chalter für die elektromagnetische Hubbewegung
der Membranpumpe betätigt. Das vorzugsweise der
Dosierzuleitung nachgeschaltete Turbinenrad ist zweckmäßigerweise im Durchfluß zwischen zwei Leiträdern gelagert, wodurch
einerseits eine einstellbare Feindosierung und andererseits eine gute Durchmischung mit der durchströmenden Flüssigkeit,
insbes. dem Wasser erreicht wird.
Weitere Einzelheiten des neuartigen Dosiergeräte sind nachfolgend in zwei Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnung
dargestellt und beschrieben und zwar zeigen.:
Fi g . 1 den Querschnitt durch die (Je samt anordnung einer ersten Ausführung in schematisier Darstellung,
F i g · 2 und 3 die Ansicht und den Teilschnitt durch die
zugehörige Memb
genüher Fig. 1.
genüher Fig. 1.
zugehörige Membranpumpe; erstere um 90° gedreht ge-
Fig. 4· den Querschnitt durch die Gesamtanordnung einer
zweiten Ausführung in schematischer Darstellung und
Vie aus der Zeichnung nach Pig. 1 ersichtlich wird, besitzt
das dargestellte Dosiergerät entsprechend dem ersten Ausfuhrungsbeispiel eine Membranpumpe 1, welche mit ihrer Ventildüse
2 in das Durchflußrohr 3 für die Flüssigkeit reicht, welche hier in Sichtung A durchströmt. Der Schraubstutzen 4
dient zum Anschluß des Zulaufrohrs und der Schraubstutzen 5 zum Anschluß des Ablaufrohrs für die durchströmende Flüssigkeit,
vorzugsweise Leitungswasser. Die Hembranpumpe wird nun von dem im Durchfluß eingebauten Turbinenrad 6 aus bezüglich
ihrer Fördermenge gesteuert und zwar über einen Vinkeltrieb und Magnetmitnahme 8,9 an ein Nockenrad 10. Hierbei ist das
Turbinenrad 6 im Durchfluß nach der Ventildüse 2 zwischen zwei Leiträdern 11,12 gelagert, wodurch überdies ein· gute
Durchmischung des Zusatzes in der durchströmenden Flüssigkeit auch bei kleinsten Mengen erreicht wird.
Drehantrieb des Magneten 8 vom Turmbinenrad 6 aus über
den Vinkeltrieb 7 sowie den AuBenmagneten 9 but Weitergabe
des Drehantriebs an das Nockenrad 10, das pro Umlauf einen Schalter 14- für die elektromagnetische Hubbewegung
der Membranpumpe 1 betätigt und zwar über den Transformator 15
sowie die Sperrschaltung 16 an den Hubmagneten 17, welcher über einen Kipphebel 18 mit Tauchanker bei Erregung die Membranpumpe
1 zu einer Einspritzung über die Ventildüse 2 betätigt,
wobei die Zumischflüssigkeit -vom Tank 19 aus der Pumpe 1 zugeleitet
wird. Die Sperrschaltung 16 bewirkt, daß bei Betätigung des Nockenrads 10 jeweils nur ein Stromstoß zur Magneterregung
kommt und damit die Pumpe 1 jeweils nur einmal bedient wird, unabhängig in welcher Stellung das Hockenrad beim Abschalten
des Durchflusses stehen bleibt.
Zwischen die Magnetmitnahme 8,9 und das Nockenrad 10 kann
auch, wie hier nicht besondere dargestellt, ein Untersetzungsgetriebe eingeschaltet sein, um bei dem Zumischverhältnis weiter
herunter zu kommen. Zur Regulierung der Membranpumpe 1
bezüglich ihrer Fördermenge von Hand durch Einteilung des Hubwegs dient die Anschlagschraube 20« Die Membranpumpe 1,
welche mit ihrer Ventildüse 2 in den Durchfluß reicht, ist
hier entsprechend Pig· 2 und 5 mit einer durchlochten Verteilerkappe
21 mit Ventilguami 22 ausgerüstet, welche der
Vormischung bei Einspritzung dient, während die Hachmischung,
wie schon geschildert, durch das zwischen den beiden Leiträdern 11,12 folgende Turbinenrad 6 bewirkt wird. Der Stutzen
dient der Entlüftung beim Anlaufen des Geräts nach neuer Tankfüllung
19·
Beim zweiten Aueführungebeispiel nach Tig. 4 und 6 entsprechen
die Teile 1 bis 5 denjenigen nach dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Hier trägt das Turbinenrad 6a selbst
einen ofler auch mehrere Sauermagneten 8a, welche beim Vorbeilauf
mit ihrem Magnetfeld jeweils den Hagnetschalter 14a betätigen, welcher sodann wiederum die elektromagnetische Hubbewegung der Membranpumpe 1 betätigt und zwar über den
Transformator 15 sowie die Sperrschal tunsr 16 an den Hubmagneten
17, welcher über einen Kipphebel 18 mit Tauchanker bei Erregung die Membranpumpe 1 zu einer Einspritzung über
die Ventildüse 2 betätigt, wobei die Zumischflüssigkeit vom
Tank 19 aus der Pumpe 1 zugeleitet wird. Die Wirkung der Sperrschaltung 16 entspricht derjenigen nach dem ersten Aunführungsbeispiel
ebenso wie der Aufbau der Membranpumpe 1 derjenigen
nach dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht. Bas zweite Ausführungsbeispiel
zeigt somit gegenüber dem ersten einen einfacheren Aufbau.
Claims (1)
- DR. RUDOLF BAUER · DIPL.-ING. HELMUT HUBBUCHPATENTANWÄLTE {■:,753 PFORZHEIM,WESTLICH« SI (AM LEOPOLD PLATZ) TEL. (07291)242008.5.1974- II/WaSchutf.ansprüche:1. Gerät zua Einbringen von Zusätzen in durchströmende Flüssigkeiten, insbes. Leitungewaeser, wobei über eineZuleitung flüssige Zusätse einleitbar sind und das Mischungsverhältnis durch entsprechende Dosierung vorwählbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Durchfluß eine über eine als Dosierelement dienende (Membran-) Pumpe führende Zuleitung reicht, welche Pumpe einerseits in ihrer Fördermenge durch die Geschwindigkeit (DurchfluAmenge) steuerbar und andererseits von Hand regulierbar ist.2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranpumpe von einem im Durchfluß liegenden Turbinenrad aus bezüglich ihrer Fördermenge gesteuert ist, welche Steuerung vorzugsweise über-einen Vinkeltrieb und Magnetmitnahme an ein Nockenrad erfolgt, des pro Umlauf einen Schalter für die elektromagnetische Hubbewegung der Membranpumpe betätigt.3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dasTurbinenrad wenigstens einen Bauermagneten am Umfang aufweist, welcher beim Vorbeilauf mit seinem Magnetfeld einen außerhalb des Durchflußes liegenden Schalter für die elektromagnetische Hubbewegung der Membranpumpe betätigt.4-, Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,daß das vorzugsweise der Dosierzuleitung nac1-geschalte te Turbinenrad im Durchfluß zwischen zwei Leiträdern gelagert ist.5- Gerät nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetmitnahme aus einer Magnetkainer ait Drehantrieb des Magneten vom Turbinenrad aus besteht, welchem ein Außenmagnet zur Weitergabe des Drehantriebs folgt, wobei zwischen der Magnetmitnahme und dem Hockenrad gegebenenfalls ein Untersetzungsgetriebe eingeschaltet ist.6. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regulierung der Membranpumpe bezüglich ihrer Fördermenge von Hand der elektromagnetisch betätigte Hubweg mittels Anschlagschraube einstellbar ist.7· Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Membranpumpe mit ihrer Ventildüse in den Durchfluß reicht, wobei diesem Ventil vorzugsweise eine durchlochte Verteilerkappe aufgesetzt ist und die Membranpumpe zweckmäßigerweise einen EntlüftunRsstutzen besitzt.8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, daß die Membranpumpe über einen Kipphebel von einer Magnetspule mit Tauchanker betätigbar ist.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE7208961U true DE7208961U (de) | 1974-09-12 |
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Family Applications (1)
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