DE690436C - Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtoefen - Google Patents
Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden SchachtoefenInfo
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- DE690436C DE690436C DE1938N0041913 DEN0041913D DE690436C DE 690436 C DE690436 C DE 690436C DE 1938N0041913 DE1938N0041913 DE 1938N0041913 DE N0041913 D DEN0041913 D DE N0041913D DE 690436 C DE690436 C DE 690436C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B1/20—Arrangements of devices for charging
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Description
- Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtöfen Es ist bekannt, staubförmige Erze mit Zuschlägen zu Geröll zu formen und in einem gewöhnlichen Hochofen unter Zusatz von Kohle zu verarbeiten. Ferner ist vorgeschla. gen worden, ein staubförmiges Gemisch von Erz, Zuschlag und Kohle zu Geröll, d. h. zü kugelförmigen Körpern von 3 bis io mm Durchmesser, zu formen und dieses durch die Flamme eines Schachtofens auf dessen Herd fallen zu lassen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtöfen mit' Beschickungsgut in Geröllform. Die Vorrichtung ist gekennzeichnet durch eine an der Gicht des Öfenschachtes angeordnete gelochte oder rostartig gestaltete Schale. Das Gut, welches absatzweise aus den Zellen einer Eintragschleuse in geschlossenem Strom niederfällt, wird von dieser Schale aufgefangen und durch deren, Löcher oder Schlitze in kleinere Teilströme aufgelöst, die sich ununterbrochen abwärts bewegen. Sie treffen hierbei mit dem von unten her kommenden Gasstrom zusammerr, so daß die Gutteilchen allseitig von diesem Gasstrom umspült werden, wobei ein guter Wärmeaustausch und eine Reduktion des Erzes eintritt., Da das Geröll etwa io °/u Bindeflüssigkeit enthält, so schlägt sich gleichzeitig fast der ganze Staub, der in dem Lichtgas enthalten -ist, auf dem in dünne Teilströme aufgelösten Geröll nieder.
- Zweckmäßig wird die Schale von einem mit schrägen Gasschlitzen versehenen Steg getragen, während unterhalb des Steges zwei schräge parallele Gleitflächen für das Gut angeordnet sind. Diese Schrägflächen, auf welche die Teilströme des Gerölls niederfallen, bewirken eine weitere Verzögerung der Abwärtsbewegung des Gutes, so daß der Wärmeaustausch verbessert wird und die Erzteilchen in fast völlig reduziertem Zustande auf den Herd des Ofens gelangen.
- Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Abb. i zeigt schematisch einen senkrechten Schnitt durch den Ofen, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Schale in vergrößertem Maßstab.
- Die Gicht des Schachtofens ä ist mit einer Eintragschleuse c versehen, die als Fächerwalze ausgebildet sein kann. Unterhalb der Schleuse befindet sich eine Klappe d, die. -das' Gut in eine Erweiterung i der Gicht eintreten läßt. Die Erweiterung ist mit einem Gasabzug Z versehen, der zu einem Staubabscheider 1a führt.
- Unterhalb dieses Gasabzuges ist eine Schale e angeordnet, welche die Erweiterung i annähernd ausfüllt. Die Schale ist gelocht oder rostartig ausgebildet; sie wird von einem mit schrägen Gasschlitzen versehenen Steg k getragen, der an seinen Enden mit den Seitenwandungen der Gichterweiterung i und des Schachtes verbunden ist. Die Schale und der Steg bestehen zweckmäßig aus feuerfestem Werkstoff. Die Schale e könnte mit ihrem Rande unter Belassung von Schlitzen an der Wandung der Gichterweiterung i befestigt sein. In diesem Fall kann der Steg k weggelassen werden.
- In dem Ofenschacht sind unterhalb des Steges k zwei schräge parallele Gleitflächen bi, b, angeordnet. Die Gleitfläche b1 ist oben und seitlich mit dem Ofenschacht fest verbunden, und nur ihre Unterkante endet in einem Abstand f von der Wandung des Ofenschachtes. Die Gleitfläche b2 ist nur an ihren beiden Seiten mit dem Ofenschacht verbunden. Ihre Oberkante verläuft etwa längs einem Durchmesser des Ofenschachtes; ihre Unterkante befindet sich in einem Abstand g von der Schachtwandung. Wie Abb. i erkennen läßt, ist der Abstand f wesentlich, etwa ' drei- bis viermal größer als der Abstand g. Die beiden Gleitflächen bestellen zweckmäßig aus feuerfestem Werkstoff.
- Die: Wirkungsweise ist folgende: Bei Beginn des Betriebes läßt man bei vollkommen geöffneter Klappe d die Eintragschleuse e so schnell lauen, daß die zugeführte Gutmenge größer ist als die Gutmenge, die durch den Schlitz f am Unterende der Schrägfläche b1 durchfallen kann. Infolgedessen füllt sich der Raum zwischen der Schrägfläche b1 und der Ofenkuppel sehr bald mit Geröll. Hierauf gibt man der Eintrag" schleuse ihre gewöhnliche Drehzahl und: der Klappe d eine solche Stellung, daß die zugeleitete Gutmenge der durch den Schlitz f fal-Lenden Gutmenge genau gleich ist. Die eingeschleuste Beschickung läuft nach Anfüllen der Schale e teils über deren Ränder; teils durch deren Löcher oder Rostspalten hindurch und bildet eine Anzahl von Teilströmen, durch die das Gichtgas hindurchtreten muß, wobei es die einzelnen Geröllteilchen umspült und Wärme an sie abgibt. Das auf 'der Schrägfläche b, befindliche Gut wird gezwungen, sich auf der Schrägfläche bl eine Zeitlang aufzuhalten; um dann durch die Öffnung f auf die zweite Schrägfläche b2 zu fallen. Da der Schlitz g wesentlich kleiner als der Schlitz f ist, so wird sich das Gut zwischen den beiden Schrägflächen aufstauen und nur ganz allmählich in einem breiten Strom über den oberen Rand der Schrägfläche b2 abwärts fallen. Wollte man die Öffnung g fortlassen, so würde über ihr eine tote, mit bewegungslosem Gut gefüllte Ecke entstehen, die dem nachdrängenden Gut den Weg versperren und den Betrieb des Ofens bald lahm legen würde. Auf dein Weg von der unteren Schrägfläche b2 zu dem Herd des Schachtofens erfolgt ein weiterer Wärmeaustausch zwischen dem Gut und den Gasen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtöfen mit Beschickungsgut in Geröllform, gekennzeichnet durch eine an der- Gicht des Ofenschachtes angeordnete gelochte oder rostartig gestaltete Schale: (e).
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schale (e) von einem mit schrägen Gasschlitzen versehenen Steg (k) getragen wird und daß unterhalb des Steges zwei schräge parallele Gleitflächen (bl, b,) für das Gut an-
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE1938N0041913 DE690436C (de) | 1938-04-30 | 1938-04-30 | Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtoefen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE1938N0041913 DE690436C (de) | 1938-04-30 | 1938-04-30 | Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtoefen |
Publications (1)
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DE690436C true DE690436C (de) | 1940-04-25 |
Family
ID=7348463
Family Applications (1)
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DE1938N0041913 Expired DE690436C (de) | 1938-04-30 | 1938-04-30 | Vorrichtung zum Begichten von der Roheisenherstellung dienenden Schachtoefen |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE690436C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE926253C (de) * | 1950-07-26 | 1955-04-14 | Wilhelm Schwier | Schachtofen, insbesondere Hochofen, mit ununterbrochener, vorzugsweise selbsttaetiger Beschickung |
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1938
- 1938-04-30 DE DE1938N0041913 patent/DE690436C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE926253C (de) * | 1950-07-26 | 1955-04-14 | Wilhelm Schwier | Schachtofen, insbesondere Hochofen, mit ununterbrochener, vorzugsweise selbsttaetiger Beschickung |
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