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DE661113C - Verstellvorrichtung fuer die Greiferstollen an Schlepperraedern - Google Patents

Verstellvorrichtung fuer die Greiferstollen an Schlepperraedern

Info

Publication number
DE661113C
DE661113C DEV33468D DEV0033468D DE661113C DE 661113 C DE661113 C DE 661113C DE V33468 D DEV33468 D DE V33468D DE V0033468 D DEV0033468 D DE V0033468D DE 661113 C DE661113 C DE 661113C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
cleats
ring
wheel
hub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV33468D
Other languages
English (en)
Inventor
Clement Vuiglio
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLEMENT VUIGLIO
Original Assignee
CLEMENT VUIGLIO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLEMENT VUIGLIO filed Critical CLEMENT VUIGLIO
Application granted granted Critical
Publication of DE661113C publication Critical patent/DE661113C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B15/00Wheels or wheel attachments designed for increasing traction
    • B60B15/02Wheels with spade lugs
    • B60B15/10Wheels with spade lugs with radially-adjustable spade lugs; Control mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AIH
11. JUNI 1938
REICHSPSTENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 d GRUPPE 22
Clement Vuiglio in Lorette, Loire, Frankreich,
ist als Erfinder benannt worden.
Clement Vuiglio in Lorette, Loire, Frankreich Verstellvorrichtung für. die Greiferstollen an Schlepperrädern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1937 ab
Die Erfindung betrifft eine Verstellvorrichtung für die Greiferstollen an Schlepperrädern, bei welcher die Greiferstollen unter Zwischenschaltung von Gelenkstäben mit einem auf der Radnabe verdrehbar angeordneten Ring gekuppelt sind.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art sind mit erheblichen Nachteilen behaftet, die insbesondere darin bestehen, daß sie im Aufbau zu vielseitig und damit sehr kostspielig sind. Infolge des vielteiligen Aufbaues treten bei diesen bekannten Verstellvorrichtungen weiterhin häufig Betriebsstörungen auf, zumal sie fortwährend den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind.
Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt. Der Erfindungsgedanke besteht zunächst darin, daß auf einer Verlängerung der Radnabe eine mit einem Nabenring starr verbundene Scheibe angeordnet ist, deren zylindrische Uriifläche von einem Bremsring umschlossen wird und die ein Sperrglied zur Verriegelung des Rades mit dem Nabenring aufweist. Dieses Sperrglied ist erfindungsgemäß mit Verzahnungen versehen, die unter der Einwirkung von Federn mit Klinken in Eingriff gebracht werden können, welche um am Rade befestigte Achsen drehbar sind und je nach dem Umlaufsinn der Scheibe durch einen T-förmigen Schwenkhebel angehoben werden können, der um eine nahe seinem Scheitelpunkt angeordnete, von der Bremstrommel gehaltene Achse schwenkbar ist, während ein mit der Scheibe fest verbundener Stift durch einen länglichen Schlitz im Fuß des Hebels hindurchgeführt ist, der somit dessen Schwenkwinkel begrenzt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen
Fig. ι eine seitliche Teilansicht des nach der Erfindung ausgebildeten Schlepperrades, teilweise geschnitten,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. I,
Fig. 3^ einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 und 5 die Verstellvorrichtung für die Greiferstollen bei Beginn bzw. bei Ende der Bewegung.
In dem dargestellten Ausführungsbeispie,p ist die Nabe 35 des Schlepperrades 2 auf eiii| Antriebswelle 3 aufgekeilt und durch ['mti Speichen 36 mit dem Radkranz fest vertat? den. Dieser Radkranz kann sowohl metall lisch ausgebildet als auch vollständig oder teilweise mit einer Luftbereifung, einer Vollbereifung, einem Beschlag o. dgl. versehen sein. In bestimmten gleichmäßigen Abständen ist der Radkranz mit Aussparungen 9 zum Durchgang der Greiferstollen 8 versehen. Im Innern des Rades sind diese Greiferstollen 8, die in einer oder mehreren Reihen angeordnet werden können, in den Punkten 7 einzeln an Schubstangen 6 angelenkt, deren der Radnabe zugekehrte Enden in entsprechender Weise mittels Zapfen o. dgl. 5 gelenkig mit dem auf der Nabe 35 lose drehbaren Ring 4 verbunden sind.
Auf der Verlängerung 38 der Radnabe 35 ist eine Scheibe 37 lose drehbar angeordnet, die mittels der je zwischen zwei benachbarten Speichen 36 hindurchgeführten Ansätze 39 derart fest mit dem Nabenring 4 verbunden ist, daß das von der Scheibe 37 und dem Nabenring 4 gebildete Ganze sich in bezug auf die Nabe 35 nur um einen Winkel drehen kann, der von dem Abstand der Speichen 36 voneinander und den Abmessungen der Ansätze 39 abhängig ist. Dieses System wird in bezug auf die Radnabe 35 durch Klinken 40 und 41 verriegelt, die um die auf einem fest mit einer Radspeiche 36 verbundenen-Teil 44 befestigten Achsen 42 und 43 schwenkbar sind. Unter dem Einfluß der Federn 45 und 46 kommen diese Klinken in Eingriff mit einer Einkerbung 47 bzw. mit einer Verzahnung 48, die beide in einem Segment 49 vorgesehen sind, das fest mit der Scheibe 37 verbunden ist. Konzentrisch zu dieser Scheibe 37, und zwar vorzugsweise an ihrem Umfang, Hegt ein Ring 50 mit einem Bremsbelag 51, gegen den ein beispielsweise durch das Hebelsystem 53 gesteuertes Bremsband 52 gedruckt werden kann.
Gegenüber dem Segment 49 trägt dieser Ring 50 eine Achse 54, auf der ein T-förmiger Hebel 55 schwenkbar befestigt ist. Der Fuß 56 dieses Hebels 55 ist mit einem länglichen Schlitz 57 versehen, durch den ein fest mit der Scheibe 37 und deren Segment oder Sektor 49 verbundener Stift 58 hindurchgeführt ist.
Die beschriebene Verstellvorrichtung arbeitet wie folgt:
Um die Greiferstollen 8 herauszuführen, muß sich das Rad in Richtung des Vorwärtsganges drehen, d. h. in Richtung des Pfeiles x.
In dem gewünschten Zeitpunkt bremst man den Ring 50 mittels der Hebel 53 und des Bandes 52 ab. Die Scheibe 37 eilt dann in ,'„bezug auf den Ring 50 vor und nimmt den S'lkiß 56 des T-förmigen Schwenkhebels 55 der-•;'3rtt mit, daß dessen Nase 59 sich hebt und r-darnit den Zahn der Klinke 40 aus der Einkerbung 47 löst. Nach einer gewissen Winkelverschiebung zwischen Scheibe 37 und Bremsring 50, 51 wird die Scheibe 37 durch den in den länglichen Schlitz 57 im Fuß 56 des Hebels 55 angehalten. Von diesem Zeitpunkt an eilen das Rad 2 und seine Felge in bezug auf den Nabenring 4 vor, an den die mit den Greiferstollen 8 verbundenen Schubstangen 6 angelenkt sind. Infolge dieser Drehung des Nabenringes 4 auf der Radnabe 35 bzw. gegenüber dem Radkranz werden die Schubstangen 6 derart um die Gelenkzapfen 7 geschwenkt, daß sie sich der radialen Stellung der Greiferstollen immer mehr nähern. Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich, wird dadurch ein Herausschieben der Greiferstollen 8 'bewirkt.
Gleichzeitig mit dem Beginn dieser Verschiebung hat sich die Verzahnung 48 des Segments 49 der Scheibe entgegengesetzt der Pfeilrichtung χ gleitend unter der Klinke 41 bewegt, die sich jeglicher Bewegung im umgekehrten Sinne widersetzt, selbst wenn jede Bremswirkung auf den Ring 50 aufgehört hat (s.Fig.5).
Wie aus vorstehendem ersichtlich, wird die Länge, um welche die Greiferstollen 8 aus dem Radkranz herausragen, durch die Dauer der Bremsung des Ringes 50 bestimmt.
Um die Greiferstollen 8 \vieder einzuziehen, versetzt man das Rad in Richtung des Rückwärtsganges in Drehung, d. h. entgegengesetzt der Pfeilrichtung x, und bremst dann den Ring 50 mittels der Hebel 53. Dabei wird dann durch den Vorschub bzw. die Voreilung der Scheibe 37 in bezug auf den Ring 50 entgegengesetzt der Pfeilrichtung χ die Nase 60 des T-förmigen Schwenkhebels 55 gehoben und damit die Klinke 41 aus der Verzahnung 48 gelöst. Dann wird durch den erfolgenden Stillstand der Scheibe 37 die Voreilung der Felge in bezug auf den Nabenring 4 hervorgerufen und, wie ohne weiteres aus Fig. 3 ersichtlich ist, die Greiferstollen 8 wieder eingezogen.
Bei dieser Drehbewegung des Rades gegenüber dem Nabenring 4 und demzufolge auch der Scheibe 37 jnit ihrem Sektor oder Segment 49 wird die Einkerbung 47 wieder unter die Klinke 40 bewegt, die somit durch die Wirkung der Feder 45 in die Einkerbung 47 einschnappt,
Sobald die Bremsung aufhört, nimmt der T-förmige Schwenkhebel 55 wieder seine Nor-
mallage ein, und die Klinke 41 kommt auch wieder mit der Verzahnung 48 in Eingriff. Da diese beiden Klinken 40 und 41 in entgegengesetztem Sinne auf den Sektor 49 ein-
"5 wirken, werden die ihn tragende Scheibe 37 und der an dieser festsitzende Nabenring 4 auch mit dem Radkranz festgelegt, so daß man eine vollständige Verriegelung der Einrichtung bei eingezogenen Greiferstollen 8 er-
hält. Nach dem Anheben der Klinke 41 werden die Greiferstollen durch das Gewicht des Schleppers sofort in das Innere der Felge zurückgetrieben.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verstellvorrichtung für die Greiferstollen an Schlepperrädern, bei welcher die Greiferstollen unter Zwischenschaltung von Gelenkstäben mit einem auf der Radnabe verdrehbar angeordneten Ring gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Verlängerung (38) der Radnabe
    (35) eine mit dem Nabenring (4) starr verbundene Scheibe (37) angeordnet ist, deren zylindrische Umfläche von einem Bremsring (50, 51) umschlossen wird und die ein Sperrglied (49) zur Verriegelung des Rades (2) mit dem Nabenring (4) aufweist, wobei dieses Sperrglied (49) mit Verzahnungen (47,48) versehen ist, die unter der Einwirkung von Federn (45, 46) mit Klinken (40, 41) in Eingriff gebracht werden können, welche um am Rade (2) befestigte Achsen (42,43) drehbar sind und je nach dem Umlaufsinn der Scheibe (37) durch einen T-förmigen Schwenkhebel (55) angehoben werden können, der um eine nahe seinem Scheitelpunkt angeordnete, von der Bremstrommel gehaltene Achse (54) schwenkbar ist, während ein mit der Scheibe (37) fest verbundener Stift (58) durch einen länglichen Schlitz (57) im Fuß (56) des Hebels (55) hindurchgeführt ist, der somit dessen Schwenkwinkel begrenzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV33468D 1936-05-08 1937-01-16 Verstellvorrichtung fuer die Greiferstollen an Schlepperraedern Expired DE661113C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR661113X 1936-05-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE661113C true DE661113C (de) 1938-06-11

Family

ID=9010680

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV33468D Expired DE661113C (de) 1936-05-08 1937-01-16 Verstellvorrichtung fuer die Greiferstollen an Schlepperraedern

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DE (1) DE661113C (de)

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