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DE658528C - Anordnung zur Gegentaktmodulation eines Hochfrequenzgenerators, insbesondere eines Schlitzanodenmagnetrons - Google Patents

Anordnung zur Gegentaktmodulation eines Hochfrequenzgenerators, insbesondere eines Schlitzanodenmagnetrons

Info

Publication number
DE658528C
DE658528C DET44352D DET0044352D DE658528C DE 658528 C DE658528 C DE 658528C DE T44352 D DET44352 D DE T44352D DE T0044352 D DET0044352 D DE T0044352D DE 658528 C DE658528 C DE 658528C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anode
modulation
tube
push
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET44352D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Hollmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET44352D priority Critical patent/DE658528C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE658528C publication Critical patent/DE658528C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C5/00Amplitude modulation and angle modulation produced simultaneously or at will by the same modulating signal
    • H03C5/02Amplitude modulation and angle modulation produced simultaneously or at will by the same modulating signal by means of transit-time tube
    • H03C5/04Amplitude modulation and angle modulation produced simultaneously or at will by the same modulating signal by means of transit-time tube the tube being a magnetron
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/10Compacting by jarring devices only
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B9/00Generation of oscillations using transit-time effects
    • H03B9/01Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes
    • H03B9/10Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes using a magnetron

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Anordnung zur Gegentaktmodulation eines Hochfrequenzgenerators, insbesondere eines Schlitzanodenmagnetrons Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Gegientaktmodulatiion eines Hochfrequenzgenerators, insbesondere eines Magnetraps, mit Hilfe einer einzigen ModulatIonsröhre. Es wurde bereits vorgeschlagen, eine Magnetronröhre, deren Anode durch zwei oder mehrere Schlitze in einzelne Segmente geteilt ist, nicht im Gleichtakt, sondern im Gegentakt zu modulieren. Insbesondere wurde vorgeschlagen, die Anodensegmente in zwei Gruppen zusammenzufassen und jede Gruppe durch eine besondere Parallelröhre zu modulieren. Diesem Verfahren haften naturgemäß alle jenen Nachteile an, die von der normalen Parallelröhrenmiodulatiion her bekannt sind. Es bedeutet insbesondere eine erhebliche Belastung, daß die Parallelröhre zumindest die gleiche Größe wie die von ihr gesteuerte Sendemöhre haben muß und dieselbe Anodenleistung wie diese verbraucht. Im Falle des Schlitzanodenmagnetrons gilt diese Regel in der Form, da.ß die Parallelröhre die gleiche Leistung wie die von ihr miodulierte Segmentgruppe besitzen muß.
  • Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, indem nur ein einziges Modulationsrohr in einer Art Brükkenschaltung die den Segmenten oder Segmentgruppen d,er Magnetronröhxe zugeführten Anodenspannungen im Gegentakt steuert.
  • Es ist nun bereits eine ModulatIonsschaltung bekannt, frei der die Modulation der hochfrequenten Schwingungen außerhalbeines MagnetDo@ngenerabors in einer Art Zwischenkreis vorgenommen wird. Quer zu einer Hochfreque.nzenergieleitung, die den Magnetrongeneratür mit dem Verbraucher verbindet, ist eine im Modulationsrhythmus veränderbare Entladungsröhre geschaltet. Durch das M@odulationsorgan soll .eine Ableitung der I-Iochfrequenzenergie im Sinne eines Nebenschlusses erzielt werden. Die nicht zum Verbrauch bzw. zur Ausstrahlung gelangenden hochfrequenten Energiebeträge sollen auf dem Wege vom Generator zum Verbraucher vernichtet werden.
  • Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um :eine Art An@odenspannungsmiodulatIon. Zu diesem Zwecke wird das ModulatIonsrohr außerhalb der schwingstromführenden Kreise zwischen die zu den im Gegentakt arbeitenden Anodensegmenten führenden Zuleitungen geschaltet. Die von der M3dulationsröhre gelieferten Wechselspannungen überlagern sich den Anodengleichspannungen der Segmente bzw. Segmientgruppen. Die erfindungsgemäße Anordnung zur Gegentaktmüdulation eines Hochfrequenzgen:erators, insbesondere eines Schlitzanidenmagnetrons, unter Verwendung einer @einzigel Modulationsröhre ist dadurch gekennzeich daß die Modulationsröhre R außerhalb der' schwingstromführenden Kreise als Querwider=. stand zwischen die beiden Anoden St, S2 bzw. Anodengruppen des Hiochfrequenzgeneratars, denen die Anodenspannungen über Vorsch.altwiderstände W1, W2 zugeführt werden, eingeschaltet ist.
  • Die Erfindung soll nunmehr an Hand der Abbildung eingehend erläutert werden. Es bedeutet M eine Magnettonröhre mit einer Tathode 1( und zwei Anodensegmenten St, S.. Der Anodenschwingungskreis besteht aus einem Parallelleitersystem L, welches mittels einer verschiebbaren Brücke B abgestimmt werden kann. Die beiden Anodensegmente sind unter Vorschaltung von Widerständen W1 und W2 mit dem positiven Piol der Anodenspannungsquellen Eal und E"2 verbunden, während der negative Pol der Anodenspannungsquelien, wie üblich, an der Kathode liegt. Die beiden Widerstände W1 und W2 werden im Falle einer Sprachmodulation zweckmäßig als Eisendrosseln ausgebildet. Zwischen den beiden Anodensegmenten St und S2 liegt die Mo,dulationsröhre R derart, daß die Kathode sich auf dem Potential Eai und die Anode auf dem P.o@tential E"2 befindet. Die Röhre R enthält zweckmäßig eine indirekt geheizte Kathbde, welche über einen Heiztrans£ormat5r TI, aus dem Wechselstromnetz gespeist wird. Die Modulationsspannungen werden über einen zweiten Transformator T. dem Gitterkreis der Modulatlonsröhre aufgedrückt. Damit -die Modulationsröhre die zum Betriebe erforderliche Anodenspannung erhält, muß die Spannung Eal kleiner sein als E, In der Regel ist es jedoch erwünscht, den beiden Anodensegmenten dieselbe Anodenspannung zuzuführen bzw. die Differenz der Anodenspannungen kleiner zu machen als die an der Modulatiansröhre wirksame Anodenspannung. Zu diesem Zwecke wird in die an das Piotential Ea2 angeschlossene Anodenleitung ein Ohmscher Widerstand W3 eingeschaltet, der durch einen Kondensator C3 mit großer Kapazität überbrückt wird, umr eine Beeinträchtigung der Modulation zu verhindern. Die zum Betriebe der Modulationsröhre R @erforderliche Spannungsdifferenz kann auch durch Einschaltung einer ähnlichen Widerstands-Kapazitäts-Kombination W4, C4 in die zum PotentialEal führende Anodenleitung erzeugt werden, -%vobei EQl = E"2 sein kann.
  • Die Wirkungsweise dieser ModulationsscUaltung ist derart, daß sich der innere Widerstand der Modulatlonsröhre R nach Maßgabe der ihrem Gitterkreis zugeführten Modulationsspannungen ändert und das im unmlo-dulierten Zustand bestehende Brücken-IC stört, indem sich die durch die .:A-usgleichsströme über den Querwiderstand :der Röhre R an den Drosseln W1, W2 verursachten Wechselspannungen den den Anodensegmenten zugeführten Speisespannungen überlagern. Betrachtet man ERl-Wl-R-W2-Et,-als geschlossenen Stromkreis, so fließen in demselben bei einem bestimmten Augenblickswert des Modulationsvorganges die durch die Pfeile bezeichneten Modulationsströme und man erkennt, daß die Spannungsabfälle an W1 und W2 gegenphasig in bezug auf die Aniodensegmentie S1, S2 liegen.
  • Bezüglich der Größe der Mo@dul:atiansröhre R läßt sich sagen, daß ihr innerer Widerstand nur reit dem Widerstand, der zwischen den Anodensegmenten besteht und etwa aus der Reihenschaltung der beiden Anod-ensegmentkathodenstrecken zusammengesetzt gedacht werden kann, vergleichbar sein soll. Die ,an der Mo)dulatioüsröhre R wirksame Anodenspannung ist so zu wählen, daß die maximalen ModuLationsspannungen, die nur einen Bruchteil der Anodenspannung betragen, noch innerhalb des linearen Teiles der Kennlinie der Röhre R bleiben. Da mithin die Anodenspannung von R viel kleiner und der innere Widerstand größer sein kann als bei der anormalen Parallelröhrenmodulation, so, wird in der Röhre -,R eine weitaus kleinere Leistung verbraucht, selbst dann, wenn man die zur Erzeugung der Spannungsdifferenz E".-E", benötigten Leistungsverluste in den Widerständen W3 und W¢ berücksichtigt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht nur auf die Modulation eines Schlitzanodenmagnetrons beschränkt, sondern kann ebenso auch die Gegentaktmedulation zweier in einer hochfrequenten Gegenschaltung oder Parallelschaltung arbeitender Röhren, mögen es nun Magnetruns, Bremsfeldröhren oder normale Drei-Elektroden-Röhren in beliebiger Selbsterregungsschaltung sein, ausführen. Die in der Abbildung dargestellte Schaltung ändert sich dann lediglich in der Weise, daß an Stella der Segmente S1 und S2 die Anoden der betreffenden Generatorröhren treten.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRÜCHE r. Anordnung zur Gegentaktmodulation eines H,o-chfrequ@enzgenerators, insbes,andere eines Schlitzanedenmagnetrons, unter Verwendung einer einzigen Modulationsröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die Modulationsröhre (R) außerhalb der schwingstromführenden Kreise als Querwiderstand zwischen die beiden Anoden (S1, &) bm. A.nodeugruppen des Hoch- frequea7generat@ors, denen die Anoden- spannungen über Vorschaltwiderstände (W1, W2) zugeführt werden, eimgeschal- tet ist. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da:ß die den beiden An- oden hzw. Anodengruppen zugeführten Speisespannungen (E"1, E"2) sich um die für das Modulatilansrohr erforderliche An- 1adenspannung unterscheiden. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da<ß die Diffe-
    renzspalulung (Ea.-Eal) durch einen zwi- schen der Anoide der Modulationsröhre und .der .an der höheren Anodenspannung liegenden Anode des Hochfrequenzgen@e- rators -eingeschalteten Ohmscheri Wider- stand (W3) ausgeglichen wird. q. Anordnung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Modulationsröhre erforderliche Anoden sparniung durch einen in die Kathodenzu- leitung des Modulationsrohres eingeschal- teten Ohmschen Widerstand (W,) :erzeugt wird.
DET44352D 1934-08-21 1934-08-22 Anordnung zur Gegentaktmodulation eines Hochfrequenzgenerators, insbesondere eines Schlitzanodenmagnetrons Expired DE658528C (de)

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DE658528C true DE658528C (de) 1938-04-02

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ID=25932785

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DET44352D Expired DE658528C (de) 1934-08-21 1934-08-22 Anordnung zur Gegentaktmodulation eines Hochfrequenzgenerators, insbesondere eines Schlitzanodenmagnetrons

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