[go: up one dir, main page]

DE636460C - Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles - Google Patents

Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles

Info

Publication number
DE636460C
DE636460C DESCH100504D DESC100504D DE636460C DE 636460 C DE636460 C DE 636460C DE SCH100504 D DESCH100504 D DE SCH100504D DE SC100504 D DESC100504 D DE SC100504D DE 636460 C DE636460 C DE 636460C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wedge
rail
tabs
joint connection
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH100504D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL SCHELLIG
Original Assignee
KARL SCHELLIG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL SCHELLIG filed Critical KARL SCHELLIG
Priority to DESCH100504D priority Critical patent/DE636460C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636460C publication Critical patent/DE636460C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/02Dismountable rail joints
    • E01B11/10Fishplates with parts supporting or surrounding the rail foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Schienenstoßverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stoßfuge eingetriebenen Keiles Die Erfindung betrifft eine Schienenstoßverbindung mit zwei gleichartigen, durch Schrauben zusammengehaltenen Laschen, die sich gegen die Unterseite der Schienenkopfenden und gegen die Oberseite der Schienenfußenden abstützen und mit Hilfe eines durch Aussparungen der Laschen gesteckten und unter der Stoßstelle eingetriebenen Keiles die Schienenfußenden einspannen.
  • Es sind Schienenstoßverbindungen mit solchen Laschen bekannt. Da sich diese aber in ihrer ganzen Länge sowohl gegen die Unterseite der Schienenkopfenden als auch gegen die Oberseite der Schienenfußenden abstützen, so wird die Verbindung der beiden Schienenenden außerordentlich starr, und es tritt die bekannte schädliche Amboßwirkung ein.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen, sieht die Erfindung Laschen mit einer kurzen Unterstützungskante für die Schienenkopfenden vor, deren Länge ungefähr gleich der Keilbreite ist. Um die Nachgiebigkeit der Verbindung weiterhin zu verbessern, sind erfindungsgemäß die in den Laschen für den Keil vorgesehenen Öffnungen nach oben bis über die Schienenfußoberfläche erweitert, so daß die Laschen die Oberseite der Schienenfußenden innerhalb der Breite der Keilöffnung nicht berühren und sich nur zu beiden Seiten der Öffnung gegen die Oberseite der Schienenfußenden abstützen.
  • Da durch die so geschaffene Elastizität der Verbindung unter Umständen die Möglichkeit besteht, daß sich der Keil lockert, sind nach der Erfindung verschiedene Sicherungseinrichtungen gegen Herausgleiten des Keiles vorgesehen.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise dargestellt, und es zeigen: Fig. i eine Seitenansicht der Schienenstoßverbindung, Fig. z einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 eine Aufsicht auf die Schienenstoßverbindung nach Fig. i, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV von Fig. i ohne Keil und Unterlegblech, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V von Fig. z bzw. von Fig. 3, Fig. 6 den gleichen Schnitt wie in Fig. 5, Keil und Unterleg-blech in einer anderen Ausführungsform.
  • In der Zeichnung bedeuten i und a zwei aneinanderstoßende und die Stoßfuge 3 bildende Schienenenden. Die Schienenstoßverbindung besteht aus zwei gleichartigen Laschen 4, zwei Befestigungsschrauben 5, einem unter der Stoßstelle sitzenden Keil 6 und einem Unterlegblech 7 für diesen Keil.
  • Die Laschen überdecken mit ihrem Oberteil 8 die Stoßfuge 3, wobei der Oberteil an den Seiten bei 9 und io abgeschrägt ist, so daß nur eine kurze Oberkante bzw. -fiäche i i verbleibt, mit der sich die Laschen gegen die Unterseite der Schienenkopfenden abstützen. Die kurze Unterstützung der beiden Schienenenden bei i i macht es möglich, daß sich diese in gewissen Grenzen bewegen können.
  • Die Laschen stützen sich ferner bei (Fig. 2) auf die Oberseite des Schienenfü@es:. Da jedoch die für den Keil in den Laschen. vorgesehene Öffnung 13 nach oben erweitert' ist, so kommen die Laschen innerhalb der Breite der Öffnung mit ,der Oberseite des Schienenfußes nicht für Berührung, wie aus Fig. q. ersichtlich, und sie stützen sich daher nur zu beiden Seiten der Öffnung 13 gegen den Schienenfuß der beiden. Schienenenden i und 2 ab. Hierdurch wird erreicht, daß die Laschen eine größere Elastizität erhalten, und daß damit die Nachgiebigkeit der Schienenstoßverbindung weiterhin verbessert wird. Die durch die große Öffnung 13 erzielte Elastizität der Verbindungsstücke hat ferner den Vorteil, daß der Keil fr gut und gleichmäßig fddernd unter den beiden Schienenenden eingetrieben werden kann, wobei er die Schienenenden nach oben und die Laschen nach unten drückt und damit diese bei 12 fest auf den Schienenfuß preßt.
  • Bei den bekannten Schienenstoßverbindungen erstrecken sich die Laschen zu beiden Seiten des Schienenfußes in gleicher Stärke senkrecht nach unten, so daß nur eine verhältnismäßig schmale Auflagefläche für den Keil vorhanden ist. Dies hat zur Folge, daß der Keil durch Erschütterungen, Abrosten usw. in kurzer Zeit locker wird.
  • Diesen Übelstand beseitigt die Erfindung, indem zur Vergrößerung der Auflagefläche für den Keil die Laschen mit je einem waagerechten Ansatz 1q. versehen sind, der unter den Schienenfuß greift.
  • Um ein elastisches Eintreiben zu ermöglichen und zugleich den Keil gegen Herausgleiten zu sichern, ist ein Unterlegblech 7 für den Keil vorgesehen, das zu beiden Längsseiten desselben hochgebogen ist. Der Keil besitzt auf seiner Unterseite eine oder mehrere Längsrippen 15, die in beliebiger Weise, z. B. durch Schmieden oder Walzen, hergestellt werden und die dazu bestimmt sind, das ebene Unterlegblech in je eine der Form der Rippe entsprechende riefenförmige Vertiefung 16 in den Laschen q. zu drücken. Dieser Vorgang erfolgt beim Eintreiben des an seinem vorderen schwächeren Ende 17 zweckmäßig abgeschrägten Keiles. Beim Eindrücken des Bleches 7 in die Vertiefung 16 werden dabei die Seitenteile 18 des Bleches nach innen gezogen und legen sich gegen die Längsseite i9 des Keiles. Die so entstandenen elastischen Kräfte des Bleches erzeugen eine Reibung, die in wirksamer Weise das Herausgleiten des Keiles verhindert.
  • Eine weitere Keilsicherung wird dadurch gebildet, daß das eine Ende des Unterlegbleches in Lappen 2ö, 21 aufgespalten ist, von denen der Lappen 2i vor dem Eintreiben des :Keiles an das Verbindungsstück nach unten .und die beiden Lappen 2o nach dem Ein--treiben des Keiles an den Keilrücken nach .I:öben rechtwinklig umgeschlagen werden. Das Zurückgleiten des Unterlegbleches wird in bekannter Weise durch Umbiegen des vorderen Endes 22 verhindert.
  • Eine weitere Sicherung des Keiles durch das Unterlegblech kann auch in der Weise gebildet sein, daß an dem hinteren stärkeren Ende des Keiles die Seitenteile 18 des Bleches '7 eingeschnitten sind, wie bei 18a in Fig. 3 angedeutet, und der Keil 6 Aussparungen, z. B. Abschrägungen 6a (s. Fig. 6), aufweist, in welche der eingeschnittene Teil des Bleches 7 eingeschlagen wird, wie bei i8b angedeutet.
  • Der Keil kann ferner in besonders wirksamer Weise gesichert werden, indem er an dem vorderen schwächeren Ende 17 mit zwei Längsschlitzen 23 versehen ist, durch die an dem Keil zwei seitliche Lappen 24 entstehen. Nach Eintreiben des Keiles werden die Lappen in geeigneter Weise z. B. durch Eintreiben eines Meißels in die Schlitze seitlich abgebogen, wie in Fig. 3 dargestellt, und verhindern so ein Lösen des Keiles. Um am Ende der Schlitze eine Rißbildung zu verhindern, sind zweckmäßig Bohrungen 25 vorgesehen.
  • Es versteht sich von selbst, daß die angegebenen Keilsicherungen nicht alle gleichzeitig verwendet werden müssen, sondern daß je nach den Erfordernissen, die eine oder die andere Sicherung nach der Erfindung oder auch mehrere in Kombination verwendet werden können.
  • Wie aus der Zeichnungersichtlich, können die unteren Seitenflächen 26, der Laschen zur Anlage gegen zwei benachbarte Schienenunterlagen öder -stützen, wie bei 27 angedeutet, kommen, um das Wandern der Schiene zu verhindern.
  • Durch die oben geschilderte neue Gestaltung der Verbindungsstücke wird die Nachgiebigkeit der Verbindung wesentlich erhöht und damit die schädliche Amboßwirkung der bekannten Schienenstöße beseitigt. Wesentlich ist es, daß trotz hoher Elastizität des Schienenstoßes eine genügende Festigkeit der Verbindung vorhanden und die Sicherheit gegen Lösen des Keiles außerordentlich gesteigert ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenstoßverbindung mit zwei gleichartigen, durch Schrauben zusammengehaltenen Laschen, die sich gegen die Unterseite der Schienenkopfenden und gegen die Oberseite der Schienenfußenden abstützen und mit Hilfe eines durch Aussparungen der Laschen gesteckten und unter der Stoßstelle eingetriebenen Keiles die Schienenfußenden einspannen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer gewissen Nachgiebigkeit der Schienenenden die Laschen (4) eine kurze Unterstützungskante (i I) für den Schienenkopf, deren Länge ungefähr gleich der Keilbreite ist, aufweisen.
  2. 2. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Elastizität der Laschen (4) die in diesen für den Keil vorgesehenen Aussparungen bis über die Schienenfußoberfläche erweitert sind.
  3. 3. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der Auflagefläche für den Keil die Laschen mit waagerechten Ansätzen (14) versehen sind, die unter die Schienenfußenden greifen.
  4. 4. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für den Keil ein zu beiden Längsseiten (19) desselben hochgebogenes Unterlegblech (7) vorgesehen ist, der Keil auf seiner Unterseite eine oder mehrere Längsrippen (15) aufweist und die Laschen in der Unterstützungsfläche für den Keil riefenförmige Vertiefungen (16) aufweisen, in die das Unterlegblech (7) nach Einschlagen des Keiles eingreift.
  5. 5. Schienenstoßverbindung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Unterlegbleches (7) in Lappen (2o, 21) aufgespalten ist, von denen einer oder mehrere (2o) nach dem Eintreiben des Keiles rechtwinklig an den, Keilrücken umgeschlagen sind.
  6. 6. Schienenstoßverbindung nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (18) des Unterlegbleches (7) am hinteren stärkeren Ende des Keiles eingeschnitten (i8a) sind und Aussparungen am Keil (6), z. B. Abschrägungen (6a), vorgesehen- sind, in welche die eingeschnittenen Teile des Unterlegbleches zur Keilsicherung eingeschlagen sind (18b).
  7. 7. Schienenstoßverbindung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Keil an seinem vorderen schwächeren Ende zwei durch Schlitzung hergestellte, zweckmäßig durch Bohrungen begrenzte seitliche Lappen aufweist, die nach Eintreiben des Keiles zwecks Sicherung desselben nach beiden Seiten abbiegbar sind.
DESCH100504D 1933-02-24 1933-02-24 Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles Expired DE636460C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH100504D DE636460C (de) 1933-02-24 1933-02-24 Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH100504D DE636460C (de) 1933-02-24 1933-02-24 Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE636460C true DE636460C (de) 1937-01-20

Family

ID=7446824

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH100504D Expired DE636460C (de) 1933-02-24 1933-02-24 Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE636460C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2633972A1 (de) Verbindungsanordnung fuer moebel
DE2649527A1 (de) Spannbuegel zur befestigung von eisenbahnschienen
DE1193451B (de) Halterung fuer Schraemhauen an einer Schraemwalze
DE202011108752U1 (de) Verriegelungssystem für Paneelen und Paneel mit Verriegelungssystem
DE3886409T2 (de) Werkzeughalter auf lochplatten.
DE2455152A1 (de) Vorrichtung zum anschliessen von leitern an einem verbinder
DE2309266A1 (de) Metalldurchdringende, aus blech hergestellte krampe
DE3327723C2 (de)
DE3400110A1 (de) Kraftschluessig-elastische schienenbefestigung fuer gleisanlagen
DE636460C (de) Schienenstossverbindung mittels Laschen und eines durch Aussparungen der Laschen unterhalb der Stossfuge eingetriebenen Keiles
EP0507185B1 (de) Förderbandverbinderelement sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Befestigung
EP0455236B1 (de) Schienenbefestigungsmittel
DE202016100214U1 (de) Möbelsystem
DE3637277A1 (de) Vorrichtung zum einrasten eines elektrischen geraets auf einer tragschiene
DE830565C (de) Baugeruestklammer
DE387611C (de) Herstellung von Fugenschrauben fuer Eisenbahnwagen
DE102020004606B3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Zungenbettes sowie Zungenbett und Zungenvorrichtung
DE102007001423A1 (de) Verriegelungsanordnung für eine Stecknuss
DE2834747A1 (de) Abstechstahl mit auswechselbarer schneide
DE1729929C2 (de) Vorrichtung zum stirnseitigen Verbinden der Enden zweier Vorhangschienen
DE602185C (de) Schienenstossverbindung mit Laschen, die sich auf der Schiene nur an den Schienenenden abstuetzen
DE336919C (de) Aus Sperrdorn und Huelse bestehende Schluessellochsicherung
DE2822136B2 (de) Heftapparat
DE442624C (de) Fingerbalken fuer Maehmaschinen
DE802131C (de) Gleitbare Vorrichtungen, z. B. gleitbare Sitze in Kraftfahrzeugen