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DE631994C - Katalytisches Heizgeraet - Google Patents

Katalytisches Heizgeraet

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Publication number
DE631994C
DE631994C DET40032D DET0040032D DE631994C DE 631994 C DE631994 C DE 631994C DE T40032 D DET40032 D DE T40032D DE T0040032 D DET0040032 D DE T0040032D DE 631994 C DE631994 C DE 631994C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
filter
fuel
catalytic heater
heater according
Prior art date
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Expired
Application number
DET40032D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE631994C publication Critical patent/DE631994C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D91/00Burners specially adapted for specific applications, not otherwise provided for
    • F23D91/02Burners specially adapted for specific applications, not otherwise provided for for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0057Liquid fuel burners adapted for use in illumination and heating
    • F23D2206/0063Catalytic burners adapted for use in illumination and heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Katalytisches Heizgerät Bei den bekannten katalytischen Heizgeräten gelangen die Brennstoffe unmittelbar auf den Katalysator. Wenn auch der Brennstoff in Dampfform auf den Katalysator trifft, so enthalten doch die Dämpfe immer mehr oder weniger feine Brennstofftropfen, die im Brennstoff enthaltene Verunreinigungen in sich tragen. Auf dem Katalysator schlagen sich die Verunreinigungen nieder, so daß hier eine Art Verstopfung eintritt.. Es kommt hinzu, daß, selbst wenn bei dem Katalysator eine gleichmäßige Verteilung der Brennstoffdämpfe möglich ist,, doch der Katalysator an allen Stellen nicht gleich beansprucht ist, da es praktisch unmöglich ist, einen Katalysator mit an allen Stellen gleicher Wirkung zu schaffen. Wird ein solches Gerät eine Zeitlang in Betrieb gehalten, so zeigt sich dann, daß der Katalysator an einzelnen Stellen ganz verschieden stark wirkt, und es ergeben sich die bekannten Nachteile, wie schlechte Leistung, Geruch usw.
  • Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, zwischen Brennstoffbehälter und Katalysator ein Filter einzuschalten. Durch das Filter werden zunächst die Brennstoffdämpfe von den vorhandenen Flüssigkeitströpfchen befreit, und es werden ferner die Verunreinigungen abgeschieden. Aus der Filterschicht kommen dann Brennstoffdämpfe heraus, die weder Verunreinigungen enthalten noch mit größeren Flüssigkeitströpfchen geladen sind. Gemäß der Erfindung wird nun dieses Filter in Abstand vom Katalysator angeordnet, so daß ein Ausgleichsraum entsteht und der Katalysator an allen Stellen mit einem sauberen, gleichmäßig starken Brennstoffdampf gespeist wird.
  • Der Ausgleichsraum ist von besonderer Bedeutung, denn durch diesen wird eine verschiedene Speisung des Katalysators selbst bei lange fortschreitendem Betrieb verhindert. Das Filter setzt sich zwar an einzelnen Stellen mehr mit Verunreinigungen zu als an anderen Stellen, so daß nach einiger Zeit aus dem Filter auch nicht an allen Stellen eine gleiche Brennstoffmenge heraustritt.. Infolge des Ausgleichsraumes vereinigen sich aber die verschieden starken Dampfströmungen, und es gelangt trotzdem ein im ganzen gleichmäßiger Brennstoffstrom zum Katalysator.
  • Der Katalysator wird also bei dem Gerät nach der Erfindung mit Produkten, die eine Verunreinigung desselben nicht bewirken können, gleichmäßig gespeist.
  • Zweckmäßig ist die Filtermasse mit einer gut wasseraufnehmenden Masse imprägniert. Ferner werden aus Gründen der praktischen Herstellung und des Ersatzes der sich abnutzenden Teile Katalysator, Filter und V erteilkammer bzw. Ausgleichsraum zu einem leicht auswechselbaren Element vereinigt.
  • Als Anheizvorrichtung wird bei dein neuen Heizgerät in der üblichen Weise z. B. eine Anheizschale benutzt. Um eine kräftige Erwärmung zu erzielen, sind in dem Brennstoffbehälter eintauchende Streifen, Stangen o. dgl. aus gut wärmeleitendem Stoff vorhanden, die mit den Anheizschalen in Wärmekontakt stehen. Auf der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einiger Aüsführurigsformen veranschaulicht. Es zeigt: Fig. i das den Kätä,lysator und den tragende Element eines Heizgerätes äerri.:i13 der Erfindung schematisch im Schnitt, -_ Fig.2 ein Ausführungsbeispiel in Gestalt' einer Heizplatte teilweise im Schnitt; Fig. 3 und 4 zeigen weitere Ausführ:insbeispiele der Erfindung in schematischer Darstellung und teilweise im Schnitt; Fig. 5 ist eine .schematische Seitenansicht eines Heizgerätes gemäß der Erfindung mit mehreren Elementen von Katalysator- und Filterträgern; Fig.6 ist eine schematische Seitenansicht des Gehäuses oder der Verkleidung eines Heizgerätes gemäß Fig. 5, und Fig.7 zeigt eine Seitenansicht von Heizgeräten gemäß Fig. 3 und 4.
  • Das Heizgerät nach der Erfindung besteht beispielsweise aus folgenden Teilen: einem Element eines Katalysator- und Filterträgers, welches nach Belieben abgenommen, .eingesetzt und ausgewechselt werden kann, einem Behälter zur Aufnahme der brennbaren Flüssigkeit, welcher ein oder mehrere Elemente von Katalysator- und Filterträgern, eine oder mehrere Einrichtungen zur Vorerhitzüng, eine Einfüllvorrichtung und gegebenenfalls noch Einrichtungen zum Tragen der zu erhitzenden Gegenstände besitzt (falls das Heizgerät als Heizplatte ausgebildet ist), ferner einem Traggestell für das eigentliche Heizgerät, welches ein leichtes Befördern desselben gestattet-und jeglicheßrandgefahr verhindert.
  • Ein Katalysator- und Filterträger gemäß der Erfindung ist derart aufgebaut, daß die das Element bildenden Teile in einer im wesentlichen gleichen Weise angeordnet sind. Er besteht beispielsweise aus einem Gehäusei von beliebiger geeigneter Form, dessen einer Rand nach innen umgebogen ist, einer als Katalysator wirkenden Platte 2 aus Gewebe oder Asbestpappe bzw. aus einem anderen unverbrennbaren Stoff, welche platiniert oder mit einem anderen Metall mit gleich günstigen Eigenschaften (z. B. mit einer Metallschicht, welche auf chemischem Wege bei hohen Temperaturen aufgebracht wird), imprägniert ist. Die Einrichtung enthält ferner ein feinmaschiges Sieb 5 mit umgebördeltem Rand und eine Schicht 4 aus Asbestfasern oder aus einem anderen geeigneten, unverbrennbaren Stoff, welche mit einem porösen, saugfähigen Stoff, z. B. mit Knochenmehl, imprägniert ist, sowie ein weitmaschiges Sieb 6.
  • Die als Katalysator wirkende Platte 2 wird in dem Gehäuse einerseits,durch den umgebör-. delten Rand derselben, andererseits durch das Sieb 5 festgehalten. Indessen ist zwischen dem Katalysator 2 und dem Sieb 5 ein Zwi-:-schenraum 3 vorgesehen, der eine den Durchder den Katalysator 2 bestreichenden G"sse regelnde Expansionskammer bildet. Die :'S'cliicht 4 wird durch die Siebe 5 und 6 gehalten.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung besteht nun darin, daß das Heizgerät gemäß Fig.2 als Heizplatte ausgebildet ist, welche aus dem Brennstoffbehälter 7 von geeigneter Form besteht, der mit einem die Flüssigkeit aufsaugenden Stoff ausgefüllt ist. Der Behälter 7 ist mit einem Träger für das Katalysator- und Filterelement sowie für die Einrichtung zum Tragen der zu erhitzenden Gegenstände verbunden.
  • Nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung enthält der Brennstoffbehälter 7 (Fig.-3 und 4) eine den flüssigen Brennstoff aufsaugende Füllmasse 8 sowie eine Röhre 9 aus Metall oder aus Metallgewebe, in welcher ein Baumwolldocht io angeordnet ist. Der äußere Teil des Dochtes io und der Röhre 9 ist bei a abgeschrägt (Fig.3), während der innere Teil des Dochtes in der in Fig. 3 angedeuteten Weise auf dem Grund des Behälters 7 ausgebreitet ist.
  • Der Behälter 7 trägt an seiner oberen Fläche einen gebogenen Aufsatz 13, der mit zwei Ansätzen 24 versehen ist und den Katalysator- und Filterträger 14 aufnimmt. Auf diese Weise wird der obere Teil der Röhre 9 und des Dochtes io gegen die Außenluft hin abgeschlossen. Ein zur Aufnahme des für die Vorerhitzung erforderlichen festen oder flüssigen Brennstoffes dienender Napf i i ist auf der oberen Fläche des Behälters 7 vor dem Aufsatz 13 befestigt. Unter dem Napf i i ist im Innern des Behälters 7 eine Stange 12 oder ein Streifen aus gut wärmeleitendem Stoff befestigt. Eine durch einen Schraubstöpsel 23 verschließbareEinfüllröhre22 gestattet das Nachfüllen von Brennstoff in den Behälter 7.
  • Zur Aufnahme des Gerätes kann ein in Fig.7 dargestelltes Gehäuse dienen, das im oberen Teil mit Öffnungen versehen ist und einen .Griff 29 besitzt. Im Innern des Gehäuses ist eine Feder 25 angeordnet, deren Enden bei 26 eingebogen sind. Die Feder 25 wird durch zwei Biigel 27 und einen Knopf 28 gehalten, der durch den Gehäusedeckel hindurchgeht und mit der Federmitte fest verbunden ist.
  • Das Gehäuse besitzt auf der Seite, die dem eingebauten Katalysator- und Filterelement gegenüberliegt, Öffnungen öder Schlitze 3o, welche durch eine Schließplatte nach Belieben gegen die Außenluft hin abgeschlossen werden können. Die Platte ist mit einem in dem Schlitz 32 geführten Knopf 31 versehen. An Stelle dieser Vorrichtungen können auch durch Hebedorne betätigte Jalousien Verwendung finden.
  • Das Heizgerät nach Fig. 3 und 4 ist im Gehäuseinnern in der in Fig.7 dargestellten Weise eingebaut. Es genügt, den Knopf 28 zu drehen, um die Enden 26 der Feder, 25 mit den Ansätzen 2q. in Eingriff zu bringen und sie damit zu verriegeln. Das Gehäuse und das Heizgerät sind dann zu einem Ganzen vereinigt und können leicht transportiert «erden.
  • Ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin, daß nach Fig. 5 der Brennstoffbehälter 7 mehrere Katalysator- und Filterelemente trägt. Jedes Element besitzt einen Napf i i, welcher die für die Vorerhitzung bestimmte Flüssigkeit o. dgl. aufnimmt. Die Näpfe i i sind untereinander und mit einem trichterförmigen Teil 16 durch Rohre 15 verbunden. Der trichterförmige Teil 16 ist mit einer Verschlußvorrichtung versehen, die durch eine mit einem Ventil 18 versehene Stange 17 gebildet wird. Das Ventil i8 wird durch eine Feder i9 gegen den Ausfluß des trichterförmigen Teiles gepreßt, welches sich einerseits gegen einen in dem Stab 17 befestigten Stift 20, andererseits gegen einen im Trichter 16 befestigten Bügel 21 legt. Der Inhalt des Trichters entspricht dem Fassungsvermögen der Näpfe i i für die für die Vorerhitzung erforderliche Flüssigkeitsmenge.
  • Der Brennstoffbehälter ist außerdem mit einem Rohr 22 zum Nachfüllen des flüssigen Brennstoffs versehen, das mit einem Verschlußstopfen 23 ausgerüstet ist.
  • Fig. 6 zeigt ein Traggestell für das in beliebiger Weise ausgebildete Heizgerät. Das "Praggestell ist mit einer Tür 33 versehen, die um Scharniere 35 drehbar ist. Ein Knopf 36 dient zum Verschluß. Die Tür 33 ist außerdem mit vorzugsweise jalousieförmigen Üffnungen 37 versehen, welche nach Belieben verschlossen werden können. Ein am Traggestell befestigter Griff 38 gestattet ein leichtes Befördern des Gerätes.
  • Die vorstehend beschriebenen Geräte gemäß der Erfindung arbeiten in folgender Weise: Ist der Brennstoffbehälter mit einer genügenden Brennstoffmenge gefüllt und durch den Verschlußstopfen 23 hermetisch verschlossen, und sind ferner die Näpfe i i mit der zur Vorerhitzung erforderlichen Brennstoffmenge angefüllt, so genügt es, letztere anzuzünden. Die durch, die Verbrennung der zur Vorerhitzung dienenden Flüssigkeit hervorgerufene Flamme umspült dieKatalysatorplatte und bringt dieselbe etwa auf Rotglut. Die von dieser Flamme entwickelte Wärme breitet sich durch Wärmeleitung auf jedem der Näpfe i i und auf dem in den Absorptionsstoff 8 ragenden Metallband 12 aus und fördert so die Verdampfung der Brennstoffflüssigkeit. Die sich entwickelnden Dämpfe werden alsdann, sei es durch den Docht ro oder unmittelbar, zu dem Katalysator- und Filterelement geleitet; beim Durchtritt durch die Schicht 4 werden sie filtriert und gereinigt und treten alsdann in den freien Raum 3, in `welchem sie sich verteilen. Sie diffundieren dann in gleichmäßigem Strom durch die Katalysatorplatte 2, treffen dort mit der Außenluft zusammen und verbrennen auf dem auf Rotglut erhitzten Metall der als Katalysator wirkenden Platte 2. Auf diese Weise wird eine vollkommene Verbrennung sowie eine restlose Ausnutzung der Verbrennungswärme unter Ausschluß der Entwicklung übler Gerüche erreicht.
  • Man kann weiterhin an einem oder an mehreren geeigneten Punkten der Geräte nach der Erfindung Mittel, z. B. Blenden, vorsehen, welche z. B. durch Schließklappen oder durch beliebige andere geeignete Mittel gebildet werden, die ganz oder teilweise die Verdampfungsfläche des Dochtes abdecken, um eine Änderung der durch dieGerätenach derErfindung erzeugten Wärmemenge herbeizuführen. Die Schießklappen oder -blenden sind vorteilhaft an der dem Docht zugekehrten Seite mit einem Schutzmittel versehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Katalytisches Heizgerät mit eingebautem Filter zur Reinigung der Gasdämpfe, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Filter und Katalysator ein Misch-und Ausgleichsraum vorgesehen ist.
  2. 2. Katalytisches Heizgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Filtermasse mit einer gut wasseraufnehmenden Masse, z. B. Knochenmehl, imprägniert ist.
  3. 3. Katalytisches Heizgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Katalysator (2), Filter (4) und Verteilerkammer (3) zu einem leicht auswechselbaren Element vereinigt sind.
  4. 4. Kätalytisches Heizgerät nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen mit einer odermehrerenAnheizschalen (i i) in Wärmekontakt stehenden; in denBrennstoffbehälter (7) eintauchenden Streifen (i2), Stangen u. ügl. aus gut wärmeleitendem Stoff.
DET40032D 1931-01-09 1932-01-09 Katalytisches Heizgeraet Expired DE631994C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE631994X 1931-01-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE631994C true DE631994C (de) 1936-07-06

Family

ID=3876081

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET40032D Expired DE631994C (de) 1931-01-09 1932-01-09 Katalytisches Heizgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE631994C (de)

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