DE617714C - Verfahren zur ausgleichenden Verstaerkung von Silbernegativen unterschiedlichen Silbergehaltes - Google Patents
Verfahren zur ausgleichenden Verstaerkung von Silbernegativen unterschiedlichen SilbergehaltesInfo
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- DE617714C DE617714C DE1930617714D DE617714DD DE617714C DE 617714 C DE617714 C DE 617714C DE 1930617714 D DE1930617714 D DE 1930617714D DE 617714D D DE617714D D DE 617714DD DE 617714 C DE617714 C DE 617714C
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- G—PHYSICS
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- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C7/00—Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
- G03C7/26—Silver halide emulsions for subtractive colour processes
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Description
- Verfahren zur ausgleichenden Verstärkung von Silbernegativen unterschiedlichen Silbergehaltes Es ist bereits bekannt, Negative geringen Silbergehaltes, wie z. B. bei sog. Tripacks zur gleichzeitigen Herstellung der drei Teilnegative in der Farbenphotographie erhalten werden, dadurch zu verstärken, daß das zu verstärkende Negativ in ein Gelatinereliefbild umgewandelt und dieses sodann entsprechend angefärbt wird. Die so erzielbare Verstärkung ist wesentlich ausgiebiger als die durch die üblichen Verstärkungsmethoden, da sie nicht den an sich geringen Silbergehalt, sondern die auf Grund desselben unlöslich gemachte Gelatine für den Bildaufbau heranzieht, die außerordentlich viel Farbstoff aufzunehmen vermag.
- Besonders geeignet ist diese Verstärkungsinethode für die Teilfarbennegative von Mehr-Packs für die Farbenphotographie. Bekanntlich bestehen solche Mehrpacks aus drei übereinandergelegten, verschieden farbenempfindlichen Emulsionen auf Filmen und dienen dem Zweck, vermittels einer einzigen Belichtung, und zwar Durchbelichtung, zu den für die Dreifarbenphotographie erforderlichen drei Teilfarbennegativen zu gelangen. Die Durchsichtigkeit der Emulsionen eines solchen Aufnahmeblockes, speziell der beiden Emulsionen die dein Objektiv zugewendet sind und durchbelichtet werden müssen, ist ausschlaggebend für die erzielbare Bildschärfe der hinteren Emulsionen und der Empfindlichkeit des Blockes. Es wurde daher vorgeschlagen, die vorderen Emulsionen des Tripackes dadurch möglichst durchsichtig zu erzielen, daß man sie möglichst silberarm und dünn gießt und die damit erzielten dünnen, schlecht kopierfähigen Negative nachträglich dementsprechend zu verstärken. Da nun das vorliegende Verfahren zu so außergewöhnlichen Verstärkungen der Silberschilder führt, so kann man umgekehrt von den entsprechend silberarmen,' dünnen und äußerst durchsichtigen Halogensilberemulsionen ausgehen und diese ohne Schwierigkeit nach dem Verfahren zu normaler Kopierfähigkeit verstärken. Zudem ist es die übliche Anordnung .der Tripacks, daß die ersten beiden Emulsionen von der Filmseite her belichtet werden, wds gerade der vorliegenden Verstärkungsmetliode für die Erzielung von Auswaschreliefs vermittels einfacher gerbender Entwicklung entspricht. Da eine besondere Durchsichtigkeit wohl für die vorderste Tripackemulsion, nicht aber in diesem hohen Maße für die zweite Emulsion erforderlich ist, und man so zu Negativen gelangt, die demnach in verschiedenem Ausmaße zu verstärken sind; so kann man diesen Ausgleich nach dem vorliegenden Verfahren automatisch durch die Art der Einfärbung treffen.
- Der verschiedene Silbergehalt der einzelnen Emulsionen verursacht nicht nur verschieden dichte Negative, sondern übt auch auf die Gradation derselben einen weseiitliehen Einfl.uß aus. Werden Negative verschiedenen - Silbergehaltes -mit demselben Farbstoff in, entsprechend verschiedener Konzentration eingefärbt, so kann man - zwar gleich dichte Negative erzielen,- dieselben zeigen aber eine wesentlich verschiedene Gradation, sind also für das Dreifarbenverfahren sehr wenig geeignet.
- Die Erfindung behebt nun diesen Übelstand dadurch, daß Gradationsangleichung der Negative verschiedenen Silbergehaltes untereinander durch die Wahl von Farbstoffen bestimmten, für Negative verschiedenen Charakters unterschiedlichen Aktinitätsgrades für das Einfärben der zu verstärkenden, in Reliefbilder umgewandelte Negative bewirkt wird. Es wird daher beispielsweise für das vordere dünnste Negativ zum Einfärben ein ganz inaktinisches Rot gewählt, für das weniger zu verstärkende zweite Negativ ein entsprechend weniger inaktinisches Orange.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur ausgleichenden Verstärkung von auf Emulsionen unterschiedlichen Halogensilbergehaltes, z. B. von Tripacknegativen gewonnenen Negativen durch Anfärben von über das Silbernegativ hergestellten Auswaschreliefs, dadurch gekennzeichnet, daß die anzugleichenden Negative mit Farbstoffen unterschiedlichen Aktinitätsgrades eingefärbt wenden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE617714T | 1930-01-11 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE617714C true DE617714C (de) | 1935-08-24 |
Family
ID=34812897
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1930617714D Expired DE617714C (de) | 1930-01-11 | 1930-01-11 | Verfahren zur ausgleichenden Verstaerkung von Silbernegativen unterschiedlichen Silbergehaltes |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE617714C (de) |
-
1930
- 1930-01-11 DE DE1930617714D patent/DE617714C/de not_active Expired
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