DE617335C - Einrichtung zur Geschwindigkeitsueberpruefung, insbesondere fuer Zugbeeinflussung - Google Patents
Einrichtung zur Geschwindigkeitsueberpruefung, insbesondere fuer ZugbeeinflussungInfo
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- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L15/00—Indicators provided on the vehicle or train for signalling purposes
- B61L15/0092—Memory means reproducing during the running of the vehicle or vehicle train, e.g. smart cards
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Description
In Verbindung mit Zugbeeinflussungseinrichtungen wird neuerdings die Geschwindigkeitsüberprüfung
an bestimmten Stellen der Strecke verlangt. Um dies zu erreichen, wurden z. B. bei induktiven Systemen an diesen
Stellen der Strecke Streckenmagnete angeordnet, deren Abstimmung einer Geschwindigkeitsüberwachungsfrequenz
auf dem Fahrzeug entsprach. Es sind auch Einrichtungen verwendet worden, bei denen mit Hilfe eines
Wegschalters in Verbindung mit einem Zentrifugalkontakt die Geschwindigkeitsbeemflussung
erreicht wurde.
Diesen Einrichtungen haften aber gewisse Mängel an. Streckenmagnete lassen sich
wegen der viel zu hohen Kosten nicht an beliebig vielen Stellen der Strecke anordnen;
außerdem ist die damit und auch bei den Wegschalteinrichtungen erzielte Geschwindig-
ao keitsüb erwachung nur eine punktförmige. Abstufungen
lassen sich damit kaum durchführen. Solche Abstufungen sind aber, besonders
bei den heute vorkommenden höheren Fahrgeschwindigkeiten, notwendig, da viele Strek-
kenpunkte mit verschiedenen maximal zulässigen Geschwindigkeiten befahren werden
dürfen.
Bei Einrichtungen, die mit einem mit der Strecke synchron laufenden Band arbeiten,
läßt sich erfindungsgemäß die Geschwindigkeitsüberwachung ohne irgendwelche zusätzlichen
Geräte an der Strecke leicht dadurch erreichen, daß die Gitterspannung einer Elektronenröhre
abhängig ist von der vorgeschriebenen zulässigen Geschwindigkeit, die Anodenspannung
derselben Röhre dagegen abhängig' ist von der absoluten Geschwindigkeit des
Fahrzeugs.
Die Erklärung dieses Erfindungsgedankens ergibt sich aus Abb. 1. Es ist hier die Charakteristik
einer Elektronenröhre' dargestellt. Das Gebiet links der Zündkurve ist das Sperrgebiet,
d. h. für einen beliebigen Punkt dieses Gebietes würde die Anodenspannung in Verbindung
mit der zugehörigen Gitterspannung keine Zündung der Röhre hervorrufen. In dem Gebiet rechts von der Zündkurve dagegen
reicht jede Anodenspannung zusammen mit der zugehörigen Gittervorspannung aus,
um die Zündung einzuleiten. Eine einmal erfolgte Zündung ist dann durch Erhöhung des
absoluten Betrages der negativen Gittervorspannung nicht wieder rückgängig zu machen.
Die Abb. 2 und 3 geben ein praktisches Anwendungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
In der Abb. 2 .bedeutet 4 eine Elektronenröhre, deren Anode über ein Relais 5 an die
Kathode angeschlossen- ist. Die Anode erhält außerdem eine von der absoluten Fahrzeuggeschwindigkeit
abhängige Spannung, her-
*.) Fon dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Karl Meyer in Berlin-Charlottenburg.
Claims (4)
- 617385rührend von dem Tachometergenerator 8, Das Gitter der Röhre erhält aus der Batte-• rie 7 über den hochohrnigen Widerstand 6 eine negative Gittervorspannung. Durch verschieden starke Bestrahlung der Photozelle 3 Wird erreicht, daß sich der negativen Gittervorspannung von der Batterie 9 aus, über die Photozelle 3 in positivem Sinne verschiedene Spannungen addieren. Diese Spannung kann nun für den Fall, daß die Anodenspannung genügend groß ist, die Gittervorspannung derart positiv erhöhen, daß die Zündung der ν Röhre eintritt, d. h. in bezug auf die Abb. 1, der Punkt des augenblicklichen Zustandes in das Gebiet rechts der Zündkurve rückt.Die verschieden starke Bestrahlung der Photozelle wird erreicht durch das Band 2 von einer konstanten Lichtquelle 1 aus. Abb. 2 zeigt das Band 2 in anderer Ansicht. Es sind hier verschiedene Streifen 11, 12, 13 dargestellt, die verschieden getönt sind und dementsprechend verschieden viel Licht auf die Photozelle fallen lassen.Die praktische Ausführung dieser ErQndung wird also folgendermaßen getroffen werden: Wenn bei einer bestimmten Bestrahlung der Photozelle, !entsprechend einer bestimmten Tönung des Bandes und auch entsprechend einer ganz bestimmten Gesamtgittervorspannung, die Anodenspannung, herrührend, von einer bestimmten Absolutfahrzeuggeschwindigkeit, höher ist als eine Spannung entsprechend der durch die Bandtönung gegebenen vorgeschriebenen Fahrzeugge-• 35 schwindigkeit, so wird die Röhre 4 zünden, das Relais 5 anziehen und damit eine Zwangsbremsung eingeleitet.■Patentan*sprüche:i. Einrichtung zur Gesch.windigkeitsüberprüfung, insbesondere für Zugbeeinflussung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit an irgendeiner Stelle der Strecke die von der vorgeschriebenen zulässigen Geschwindigkeit abhängige Gitterspannung in Verbindung mit der von der Fahrzeuggeschwindigkeit abhängigen Anodenspannung die Zündung einer Elektronenröhre einleitet und dadurch die Geschwindigkeitsüberwachungs- bzw. die Bremseinrichtung des Zuges betätigt.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundgitterspannung durch die .veränderliche Bestrahlung einer Photozelle (3), herrührend von einem mit der Strecke synchron laufenden. Band (10), in positivem Sinne beeinflußt wird, während die Anodenspannung eine lineare Funktion der Fahrzeuggeschwindigkeit ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer veränderlichen Bestrahlung der Photozelle dem mit dem Fahrzeug synchron laufenden Band (10) verschiedene, von den einzelnen vorgeschriebenen Geschwindigkeitsstufen abhängige Lichtdurchlässigkeiten (11, 12, 13) eigentümlich sind.
- 4. Einrichtung nach. Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Band zwecks Herbeiführung einer stetigen Geschwindigkeitsüberprüfung zu- bzw. abnehmende ,Tönungen aufgeprägt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO21193D DE617335C (de) | 1934-04-08 | 1934-04-08 | Einrichtung zur Geschwindigkeitsueberpruefung, insbesondere fuer Zugbeeinflussung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO21193D DE617335C (de) | 1934-04-08 | 1934-04-08 | Einrichtung zur Geschwindigkeitsueberpruefung, insbesondere fuer Zugbeeinflussung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE617335C true DE617335C (de) | 1935-08-16 |
Family
ID=7355423
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEO21193D Expired DE617335C (de) | 1934-04-08 | 1934-04-08 | Einrichtung zur Geschwindigkeitsueberpruefung, insbesondere fuer Zugbeeinflussung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE617335C (de) |
-
1934
- 1934-04-08 DE DEO21193D patent/DE617335C/de not_active Expired
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