DE613152C - Ausgleichgetriebe fuer Vierradbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Ausgleichgetriebe fuer Vierradbremsen, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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- DE613152C DE613152C DEW94056D DEW0094056D DE613152C DE 613152 C DE613152 C DE 613152C DE W94056 D DEW94056 D DE W94056D DE W0094056 D DEW0094056 D DE W0094056D DE 613152 C DE613152 C DE 613152C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
- B60T11/04—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
- B60T11/06—Equalising arrangements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ausgleichgetriebe für Vierradbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen,
bei dem die Gestänge der beiden Radbremspaare in zwei Zahnstangen auslaufen, die durch ein parallel zur Bewegungsrichtung
der Zahnstangen verschiebbares Ausgleichzahnrad miteinander gekuppelt sind, und bei welchem ein zusätzliches Zahnrad
sowie eine weitere Zahnstange Verwendung finden.
Diesem bekannten Ausgleichgetriebe gegenüber kennzeichnet sich das Getriebe nach
der Erfindung dadurch, daß die zusätzliche Zahnstange mit dem Bremsbedienungshebel
verbunden ist, daß das zusätzliche Zahnrad auf der verschiebbaren Welle des in die Zahn
stangen, der Bremsgestänge eingreifenden Ausgleichzahnrades vorgesehen ist und mit
dem zusätzlichen Zahnrad in Eingriff steht.
Durch diese besondere Anordnung des bekannten zusätzlichen Zahnrades, nämlich daß
beide Zahnräder durch die verschiebbare Welle miteinander fest verbunden sind, wird
bei gleichzeitigem Angreifen sämtlicher Bremsen und bei dem Herausführen der
Bremsgestänge aus den gegenüberliegenden Stirnseiten des umhüllenden Gehäuses es auf
einfachste Art durch die Wahl des Übersetzungsverhältnisses ermöglicht, die Bremsdrücke
an den Vorder- und Hinterrädern paarweise verschieden groß zu gestalten. Ferner wird eine einfache und übersichtliche
Ausbildung des Getriebes ermöglicht und eine Vereinfachung einzelner Glieder, z. B. der
Zahnstangen, gegenüber derjenigen der bisher bekannten Ausgleichgetriebe erzielt.
Auf der Zeichnung ist im wesentlichen schematisch eine Ausführungsform des Ausgleichgetriebes
nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι eine Draufsicht auf das nach der
Linie A-B der Abb. 4 geschnittene Getriebe,
Abb. 2 einen Querschnitt desselben nach der Linie C-D der Abb. 1,
Abb. 3 einen Längsschnitt durch das Getriebe nach der Linie E-F der Abb. 1 und
Abb. 4 einen weiteren Längsschnitt durch das Getriebe nach der Linie G-H der Abb. 1.
Das zweiteilig ausgebildete, mit Flanschen 14 versehene Gehäuse 1 weist zwei Rippen 2
auf, die einer z. B. in einem Schlitten 3 drehbar gelagerten Welle 4 als Gleitbahn dienen.
Auf dieser Welle 4 sind zwei Zahnräder 5, 6 befestigt, von denen das eine, das zusätzliche
Zahnrad 5, welches zweckmäßig auswechselbar aufgebracht und größer als das andere
gewählt ist, in eine durch geeignete Übersetzung 9 mit dem Bremsbedienungshebel 10
in Verbindung stehende Zahnstange 7 eingreift. Das andere, kleinere Ausgleichzahnrad
6 steht mit zwei Zahnstangen 8 in Eingriff, die aus gegenüberliegenden Seiten des
Gehäuses 1 herausgeführt und verschiebbar gelagert sind. Die außerhalb des Gehäuses
befindlichen Enden dieser Zahnstangen 8 stehen zum paarweisen selbsttätigen Druckausgleich
der Vorder- bzw. Hinterradbremsen über Ausgleichhebel mit den Bremsbacken in
Verbindung^ ζ. B. durch an den Zanstangenenden
bei 12 gelenkig befestigte Schwenkhebel 11, die mit den die Bremsen bedienenden
Hebeln durch Stangen, Seile o. dgl. 13 verbunden sind.
Die Arbeitsweise des Getriebes ist dabei folgende:
Beim Niederdrücken des Bremsbedienungshebels 10 wird die Zahnstange 7 aus'dem Gehäuse
ι . herausgezogen und das zusätzliche Zahnrad 5 gedreht. Gleichzeitig werden durch
das mit diesem Rad 5 gekuppelte Ausgleichzahnrad 6 die beiden Zahnstangen 8 in das
Gehäuse I bis zum Anliegen der Bremsbacken hineingezogen. Kommt dabei das eine Bremsbackenpaar
früher zum Anliegen als das andere und damit die entsprechende Zahnstange 8 zum Stillstand, so rollt sich das Ausgleichzahnrad
6 an derselben ab, bis auch das andere Bremsbackenpaar zur Anlage gebracht und die dasselbe beeinflussende Zahnstange 8
zum Stillstand gekommen ist. Nachdem somit sämtliche Bremsbacken lose anliegen,
findet nunmehr ein gleichzeitiges Anziehen sämtlicher Bremsen statt. Durch Freigabe 25
des Bremsbedienungshebels 10 werden die Bremsen durch die üblichen Rückstellfedern
wieder gelöst.
Claims (1)
- Patentanspruch:Ausgleichgetriebe für Vierradbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, bei denen die Gestänge der beiden Radbremspaare in zwei Zahnstangen auslaufen, die durch ein parallel zur Bewegungsrichtung der Zahnstangen verschiebbares Ausgleichzahnrad miteinander gekuppelt sind, mit einem zusätzlichen Zahnrad und einer zusätzlichen Zahnstange, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Zahnstange (7) mit dem Bremsbedienungshebel (10) verbunden ist und mit dem auf der verschiebbaren Welle (4) des Ausgleichzahnrades (6) angeordneten zusätzlichen Zahnrad (5) in Eingriff steht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW94056D DE613152C (de) | 1934-04-08 | 1934-04-08 | Ausgleichgetriebe fuer Vierradbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW94056D DE613152C (de) | 1934-04-08 | 1934-04-08 | Ausgleichgetriebe fuer Vierradbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE613152C true DE613152C (de) | 1935-05-13 |
Family
ID=7614024
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW94056D Expired DE613152C (de) | 1934-04-08 | 1934-04-08 | Ausgleichgetriebe fuer Vierradbremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE613152C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19620941A1 (de) * | 1995-12-06 | 1997-06-12 | Kuester & Co Gmbh | Ausgleichsvorrichtung für ein mit Bremszügen betätigbares Bremssystem |
-
1934
- 1934-04-08 DE DEW94056D patent/DE613152C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19620941A1 (de) * | 1995-12-06 | 1997-06-12 | Kuester & Co Gmbh | Ausgleichsvorrichtung für ein mit Bremszügen betätigbares Bremssystem |
DE19620941C2 (de) * | 1995-12-06 | 2000-01-27 | Kuester & Co Gmbh | Ausgleichsvorrichtung für ein mit Bremszügen betätigbares Bremssystem |
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