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DE607050C - Echoloteinrichtung mit Schlagschallsender - Google Patents

Echoloteinrichtung mit Schlagschallsender

Info

Publication number
DE607050C
DE607050C DES110948D DES0110948D DE607050C DE 607050 C DE607050 C DE 607050C DE S110948 D DES110948 D DE S110948D DE S0110948 D DES0110948 D DE S0110948D DE 607050 C DE607050 C DE 607050C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
solenoid
impact
circuit
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES110948D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Submarine Signal Co
Original Assignee
Submarine Signal Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Submarine Signal Co filed Critical Submarine Signal Co
Application granted granted Critical
Publication of DE607050C publication Critical patent/DE607050C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/52Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S15/00
    • G01S7/521Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • [0001]
    Echoloteinrichtung mit Schlagschallsender Die Erfindung betrifft das Gebiet der Tiefenlotung und insbesondere das Verfahren, bei dem ein Druckwellensignal ausgesendet wird, sobald sich ein umlaufendes Anzeigeglied in einer Nullstellung befindet, und bei dem die von dem Gegenstande, dessen Abstand gemessen werden soll, reflektierte Weile von einem Empfängerempfangen wird und die Anzeigeeinrichtung ansprechen läßt.
  • [0002]
    Bei dieser Einrichtung bewirkt das Ansprechen der Anzeigevorrichtung beim Empfang des Echosignals ein Anzeigen auf einer Skala oder einem Diagrammblatt, .das für die Tiefen eingeteilt ist. Bei Einrichtungen dieser Art ist es üblich, eine eine Membran anschlagende Schlageinrichtung zur Erzeugung von Schallwellen zu verwenden. Wenn ein Schlagsignal verwendet wird, ist es bekannt, den Schlaghammer durch einen Elektromagneten oder ein Solenoid gegen die Wirkung einer Feder zurückzuziehen und den Hammer entweder mechanisch oder elektrisch derart auszulösen, daß er die Membran anschlägt, sobald das bewegliche Anzeigeglied durch die Nullstellung der Skala geht. Es hat sich herausgestellt, daß es bei solchen Loteinrichtungen manchmal- schwierig ist; einen doppelten Schlag der Schlageinrichtung zu verhindern, weil sehr häufig nach dem ersten Schlage eines eine Membran anschlagenden Hammers ein zweiter Schlagkurz darauf infolge Rückschlages des Hammers auf die Membran erfolgt.
  • [0003]
    Der Zweck der Erfindung ,besteht darin, den zweiten Schlag des Hammers oder Schlaggliedes auf die Membran des Schlagsenders zu vermeiden.
  • [0004]
    Bei älteren Einrichtungen wurde dies zum Teil durch die Verwendung sogenannter Pufferfedern erreicht, die durch den Hammer aus ihrer Lage gebracht wurden und eine derartige Spannung erhielten, daß nach dem ersten Schlag auf die Membran und dem Zurückfedern der Schlageinrichtung -der Hamrner nicht die erforderliche kinetische Energie besaß, um die Federn zum nochmaligen Anschlagen nach unten zu drücken.
  • [0005]
    Diese Einrichtung wurde zwar erfolgreich verwendet; aber es bestand eine gewisse Schwierigkeit darin, ein dauerndes und gleichmäßiges Arbeiten aufrechtzuerhalten. Es kam häufig vor, daß nach kurzem, zufrie-.denstellendem Arbeiten die Einstellung der Federn sich .derart veränderte, daß sie ihren Zweck nicht erfüllten. Ferner beeinträchtigen die Federn, die zum Vermeiden eines zweiten Schlages des Schlaghammers auf die Membran dienen, auch die volle Kraft des ersten Schlages, so daß die Federn verhältnismäßig schwach sein müssen, um ihren Zweck zu erfüllen. Es ist auch zu beachten, daß die Pufferfeder selbst durch die Bewegung der Schlageinrichtung gespannt wird und deshalb beim Rückgang der Schlageinrichtung entgegengesetzt zur Schlagrichtung der Schlageinrichtung eine bestimmte Energie durch die Pufferfeder erteilt wird.
  • [0006]
    Diese Nachteile werden nach der Erfindung beseitigt, nach der durch eine selbsttätig wirkende Anordnung unmittelbar nach dem Aufschlagen der Schlageinrichtung auf die Membran der elektrischen Einrichtung Strom zugeführt wird, um die Schlageinrichtung zurückzuziehen, ehe ein zweiter Schlag .erfolgen kann. Gegebenenfalls kann die Pufferfeder beibehalten werden, und die beiden Einrichtungen können zusammen verwendet werden, um einen Doppelschlag auf die Membran zu verhindern.
  • [0007]
    Auf .der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung für die ganze Einrichtung beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • [0008]
    In der Figur ist die Schlageinrichtung mit i und die umlaufende Scheibe mit ?- bezeichnet, die das Anzeigegl.ied 3 trägt. Ein Motor von konstanter Drehzahl kann als Antrieb der Scheibe :2 dienen. Es können aber auch andere geeignete Vorrichtungen verwendet werden, bei denen die Einrichtung intermittierend arbeitet.
  • [0009]
    Das Anzeigeglied- 3 wird durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Empfangskreis betätigt, der in üblicher Weise auf die von einem Mikrophon oder Hydrophon aufgenommenen Schallwellen anspricht. Die Scheibe :2 wird von derselben Welle 4 wie eine Kurvenscheibe 5 angetrieben, die auf Federkontakte 6 und 7 einwirkt. Die Federkontakte 6 und 7 sitzen an einem bei 9 schwenkbaren Arm B. Der Arm 8 legt sich mit seinem unteren Ende mittels einer Rolle io auf eine Kurvenscheibe i i, die auf einer Welle i2 sitzt. Kurvenscheiben 1i, 13, 14 und i5 sitzen sämtlich auf der Welle 12 und werden durch Zahnräder 16 und 17 mittels eines Untersetzungsgetriebes 18, i9 angetrieben, das seinen Antrieb von der Welle 4 erhält. Die Kurvenscheiben 1i, 13, 14 und 15 werden mit beträchtlich geringerer Geschwindigkeit als die Kurvenscheibe 5 angetrieben. Der Grund wird später angegeben.
  • [0010]
    Die Schlageinrichtung i hat eine Membran 2o, die vom Wasser bespült ist oder mit der Schiffswand in Berührung stehen kann. Auf die Membran 2o wirkt die Schlageinrichtung oder ein Hammer 21, der in einem Solenoid 22 auf und ab bewegt wird. Wenn das Solenoid 22 die Schlageinrichtung 21 zurückzieht, wird eine Feder 2.3 dadurch zusammengepreßt. Wenn der Strom im Solenoid unterbrochen wird, wird die Schlageinrichtung 2i ausgelöst und kann die Membran anschlagen. Das Solenoid 22 *ird von einer Leitung z4 gespeist. Seine Arbeit wird durch eine Nokkeneinrichtung gesteuert, die aus den Kokken 5, 13, 14 und 15 besteht. Die Nocken 13, 14 und 15 dienen dazu, kurz vor dem Öffnen des Solenoidstromkreises genügend Widerstand in den Stromkreis zu schalten, um nur einen sehr schwachen Strom zu unterbrechen, wenn die Kurvenscheibe 5 den Kontakt zwischen den Elektroden 6 und 7 öffnet. Dies erfolgt mittels Widerständen 25, 26 und 27. Diese Widerstände liegen in dem einen Strang der Leitung in Reihe. Kontakte 28, 29 und 3o dienen, wenn sie geschlossen werden, dazu, diese Widerstände auszuschalten. Der Kontakt 30 schaltet den Widerstand 27 aus, der Kontakt 29 schaltet die beiden Widerstände 26 und 27 aus und der Kontakt 28 sämtliche drei Widerstände. Der Widerstand 3 1 liegt immer in Reihe .mit den Kontakten 6 und 7 und bestimmt die Höchststromstärke im Stromkreis.
  • [0011]
    Wenn eine Rolle 32 den Nocken der Kurvenscheibe 15 verläßt, wird der Kontakt 30 geschlossen. Wenn die Rollen 33 und 34 frei kommen, wird in ähnlicher Weise der Widerstand--6 bzw. 25 aus dem Stromkreis ausgeschaltet. Die Kurvenscheibe i i dient bei dieser Einrichtung dazu, die Rolle io einmal je Umdrehung anzuheben und dadurch zu ermöglichen, daß die Rolle 35 über die Kurvenscheibe 5 als Unterbrecher wirkt, sobald der Nocken der Kurvenscheibe unter die Rolle tritt.
  • [0012]
    Für das Arbeiten der Einrichtung soll angenommen werden, daß sämtliche Kontakte geöffnet sind, wie in der Zeichnung dargestellt. Beim Umlauf der Scheibe 2 in der Richtung des Uhrzeigers geht die Rolle 34 zuerst nach unten und bewirkt ein Schließen des Kontaktes 28 und damit ein Ausschalten sämtlicher Widerstände 25, 26 und 27. Darauf wird der- Kontakt 6, 7 geschlossen, weil die Kurvenscheibe 5 schneller als die Kurvenscheibe 13 umläuft, und dadurch wird Strom unmittelbar dem Solenoid 22 zugeführt.
  • [0013]
    Nach dem Schließen des Kontaktes 28 gehen die Rollen 33 und 32 nacheinander nach unten und schließen die Kontakte 29 und 30. Durch das Schließen des Kontaktes 6, 7 wird das Solenoid erregt, und der Hammer wird gegen die Kraft der Feder 23 zurückgezogen, bis er in seine- höchste Stellung gelangt ist. Beim weiteren Umlaufen der Kurvenscheiben 13, 14 und 15 wird dann zuerst wieder der Kontakt 28 geöffnet, so daß der Widerstand 25 in den Solenoidstromkreis eingeschaltet wird. Darauf wird der Kontakt 2g geöffnet und der Widerstand 26 zugeschaltet. Schließlich wird der Kontakt 30 geöffnet und der Widerstand 27 zugeschaltet. Kurz darauf legt sich die Rolle io auf den Nocken der Kurvenscheibe i i und bringt die Rolle 35 am anderen Ende des Armes 8 in den Bereich der Kurvenscheibe 5. Bei angehobener Rolle io hebt der Nocken der Scheibe 5 nur einmal die Rolle 35 an, während beim nächsten vollen Umlauf der Scheibe 5 die Rolle io bereits wieder vom Nocken der Scheibe i i angelaufen ist. Wie zu beachten, wird bei dieser Umdrehung, wenn der Nocken .der Kurvenscheibe 5 unter die Rolle 35 tritt, der Kontakt 6, 7 geöffnet. Dadurch wird der Stromkreis unterbrochen, und der Hammer 2i kann auf die Membran schlagen.
  • [0014]
    Das zeitliche Eintreten der Vorgänge ist so geregelt, daß das Kontaktgeben unmittelbar erfolgt, nachdem der das Solenoid 22 speisende Strom unterbrochen ist und der Hammer 2i die Membran angeschlagen hat. Da die Kurvenscheibe 5 etwa mit .der zehnfachen Geschwindigkeit der Kurvenscheibe 13 umläuft, kann man eine sehr genaue zeitliche Regulierung vornehmen, um den Strom dein Solenoid 22 zuzuführen, nachdem die Schlageinrichtung die Membran angeschlagen hat.
  • [0015]
    Die Einrichtung beginnt wieder in der vorbeschriebenen Weise zu arbeiten, wenn die Rolle 34 ihre Abwärtsbewegung beginnt, indem die Widerstände 25, 26 und 27 kurzgeschlossen werden.
  • [0016]
    In der vorstehenden Beschreibung ist es angegeben, daß der Stromkreis des Solenoides unmittelbar nach dem Schlag geschlossen wurde. Die Kurvenscheibe 5, die zum öffnen des Solenoidstromkreises im kritischen Zeitpunkt dient, so daß der Schlag in der Nullstellung des Anzeigegliedes zur Skala erfolgt, dient auch dazu, den Stromkreis etwas später zu schließen. Der Zeitpunkt des Schließens ist so geregelt, daß die Schlageinrichtung beim ersten Zurückfedern nach oben gehoben wird, aber nicht vorher oder später.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Echoloteinrichtung mit Schlagschallsender und einer elektrischen Einrichtung zum Zurückziehen der Schlageinrichtung von der Membran, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Vorrichtung zum Erregen der elektrischen Einrichtung unmittelbar nach erfolgtem Schlag.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Einrichtung durch ein Solenoid, das den Hammer gegen eine Federkraft in an sich bekannter Weise von der Membran zurückzieht, und eine selbsttätige Schalteinrichtung gebildet wird, die den Stromkreis des Solenoids zur Abgabe eines Schallsignals öffnet und den Stromkreis nach einem Zeitraum schließt, der nur etwas größer ist als der, ,den der Hammer zum Zurücklegen des Weges aus der angehobenen Stellung bis zum Anschlagen der Membran braucht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schalteinrichtung eine Mehrzahl mechanisch der Reihe nach betätigter Schalter gehört, um den das Solenoid speisenden Strom stufenweise auszuschalten, darauf den Stromkreis zu unterbrechen und ihn, unmittelbar nachdem der Schlag erfolgt ist, zu schließen. q.. Einrichtung nach Anspruch i, bei der der Sender mit Federn versehen ist, damit die Schlageinrichtung von der Membran zurückfedert, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Einrichtung erregt wird, während die Schlageinrichtung sich beim ersten Zurückfedern von der Membran wegbewegt.
DES110948D 1932-11-11 1933-09-10 Echoloteinrichtung mit Schlagschallsender Expired DE607050C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US607050XA 1932-11-11 1932-11-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE607050C true DE607050C (de) 1934-12-17

Family

ID=22031240

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES110948D Expired DE607050C (de) 1932-11-11 1933-09-10 Echoloteinrichtung mit Schlagschallsender

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DE (1) DE607050C (de)

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