DE603374C - Schienenfahrzeugradsatz mit einer Achse aus schmiedbarem Werkstoff - Google Patents
Schienenfahrzeugradsatz mit einer Achse aus schmiedbarem WerkstoffInfo
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- DE603374C DE603374C DEK118822D DEK0118822D DE603374C DE 603374 C DE603374 C DE 603374C DE K118822 D DEK118822 D DE K118822D DE K0118822 D DEK0118822 D DE K0118822D DE 603374 C DE603374 C DE 603374C
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- axis
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B37/00—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets
- B60B37/06—Wheel-axle combinations, e.g. wheel sets the wheels being integral with, or rigidly attached to, hollow axles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
Die Erfindung- bezieht sich auf Schienen-;
fahrzeugradsätze mit einer Achse aus schmiedbarem. Werkstoff 'und besteht darin, daß mindestens
der innere Teil des Radkörpers mit der vollständigen, gegebenenfalls hohlen
Achse aus einem Stück hergestellt und beiderseitig mit besonders reichlichen Übergängen
aus der Achse herausgebildet ist.
Bei den bekannten Radsätzen von Schienenfahrzeugen werden die Achse und die Radkörper-als
getrennte Stücke ausgeführt. Die Radkörper erhalten hierbei eine Nabe, die mit
erheblicher Kraft auf die Achse aufgepreßt wird, wodurch sich ein Festsitz ergibt, durch
den di^e Räder gegen achsige Verschiebung
gesichert sind. Durch den Druck, den die Nabe auf die Achse ausübt, werden in dieser
erhebliche tangentiale und radiale Spannungen erzeugt, die die in der Achse infolge
ao der Biegung auftretenden Spannungen vergrößern. Damit die Achse diesen Beanspruchungen
gewachsen ist, muß sie an der Verbindungsstelle erheblich stärker sein, als es
die reine Biegebeanspruchung 'erfordert. Hierzu kommt, daß die Nabe des Radkörpers
ebenfalls zur Erzeugung des Festsitzes einen ziemlich großen Querschnitt haben muß.
Diese Umstände bedingen einen unerwünschten Gewichtsaufwand, der bei vorliegender
Bauart vermieden ist.
Es sei bemerkt, daß gegossene Radsätze bekannt sind, bei denen die Radkörper mit
der vollständigen Achse aus einem Stück hergestellt und beiderseitig mit reichlichen Übergängen
aus der Achse herausgebildet sind. Diese Radsätze sind nur von untergeordneter Bedeutung, weil die Gußhaut zu Dauerbrüchen
neigt und die Dauerfestigkeit der= Radsätze daher gering ist. Es ist ferner ein Radsatz bekannt, bei dem der Radkörper an
einem Flansch der Achse und gleichzeitig an dieser angeschweißt ist. Bei der bekannten
Bauart ist aber der Flansch ohne Übergänge aus der Achse herausgebildet. Bei einem anderen
Radsatz ist der Radkörper auf einem Achsenteil aufgeschweißt, der einen ein wienig
größeren Durchmesser als die benachbarten Teile der Achse aufweist. Auch dieser Radsatz
bietet nicht die Vorzüge des ErfindungSr gegenstandes, weil, abgesehen von dem geringen
Unterschiede der Durchmesser der genannten Teile, die Übergänge sehr kurz gehalten
sind. Es ist weiter ein Radsatz bekannt, bei dem der Radkörper in der Mitte beiderseitig mit Ansätzen versehen ist, die
mit den anliegenden Teilen der Achse je durch eine elektrische Stumpfschweißung verbunden
sind. Bei dieser Bauart sind die Übergänge zwischen dem Radkörper und den genannten
Ansätzen ebenfalls sehr klein. Außer-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Heinrich Egen in Essen.
dem liegen die Schweißstellen an den Stellen der Achse, die am höchsten beansprucht werden.
Auch ist ein Lokomotivtreibradsatz bekannt, bei dem der innere Teil des Rad-S körpers mit der Achse aus einem Stück besteht.
Bei diesem Radsatz fehlt jedoch jeder tJbergang zwischen Achse und Radkörper.
Schließlich ist es bekannt, bei Läufern, die für Schnellauf en de Maschinen, wie Kreiselpumpen
und Dampfturbinen, bestimmt sind, die scheibenförmigen Körper mit der Achse aus einem Schmiedestück herzustellen und
reichliche Übergänge vorzusehen. In diesem Falle ist diese Bauart zur Aufnahme der
Fliehkräfte gewählt, während es sich beim Erfindungsgegenstand um die Erreichung einer
günstigen Dauerbiegefestigkeit handelt.
Die Zeichnung bringt vier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes; es
zeigt
Abb. ι einen vollständigen Radsatz in Längsschnitt, während die
Abb. 2 bis 4 in größerem Maßstabe drei weitere Ausführungsbeispiele erläutern.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist mit Ausnahme der Reifen B der ganze
Radkörper der beiden Räder Al· mit der Achse A sowie den Achsschenkeln M aus
einem Stück hergestellt, wobei dafür gesorgt ist, daß die Radkörper mit guten Übergängen
aus der Achse herausgebildet sind (vgl. hierzu die Abrundungen ,α3 und ß4). Die Ausführungsform
nach Abb. 1 hat gegenüber den im folgenden beschriebenen Ausführungsformen
nach Abb. 2 bis 4 den Vorteil der besseren Werkstoffausnutzung, dagegen sind diese leichter zu schmieden.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 bildet der äußere Teil D des Radkörpers >ein
besonderes Stück, während der innere Teil C1 mit der Achse C aus einem Stück hergestellt
ist. Die Teile D und C1 überlappen einander mit Ansätzen dl und c2 und sind durch
Niete E miteinander verbunden. Die Tiiennungslinie
zwischen beiden Teilen verläuft auf einem Kreise, dessen Durchmesser etwa dem halben Durchmesser des Rades D C1
entspricht. Diese Lage der Trennungslinie ergibt den. Vorteil, daß die VerbindungSr
stelle von Biegebeanspruchungen im wesentliehen frei bleibt, wenn auf den Spurkranz
eine in achsiger Richtung wirkende Kraft kommt, die von der Achse aufgenommlen wird.
Von der Ausführungsform nach Abb. 2 unterscheidet sich die nach Abb. 3 nur dadurch,
daß hier der äußere Teil G und der innere, an der AchseF sitzende Teil/71 des
Radkörpers durch Schmelzschweißung/f verbunden
sind.
Der Unterschied zwischen den Ausf ührungsbeispielen nach Abb. 3 und 4 besteht darin,
daß bei diesem der mit der Achse / aus einem Stück hergestellte Teil/1 des Radbörpers sich
im wesentlichen nur so weit nach außen erstreckt, wie die durch die Abrundungen i2
und iß bestimmten Übergänge von der Achse zum Radkörper reichen. Bei dieser Ausführungsform
läßt sich die Achse / mit dem Teil/1 besonders leicht schmieden.
Claims (4)
1. Schienenfahrzeugradsatz mit einer Achse aus schmiedbarem Werkstoff, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens der innere Teil des Radkörpers (z. B. A1)
mit der vollständigen, gegebenenfalls hohlen Achse (A) aus einem Stück her-'gestellt
und beiderseitig mit besonders reichlichen Übergängen "aus der Achse
herausgebildet ist.
2. Radsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ganze Radkörper
(.A1) mit der Achse (A) aus einem Stück hergestellt ist.
3. Radsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Achse
(z. B. C) aus einem Stück hergestellte Teil (C1) des Radkörpers einen Durchmesser
hat, der etwa dem halben Durchmesser des ganzen Radkörpers (CX,D)
entspricht.
4. Radsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Achse
(z. B. /) aus einem Stück hergestellte Teil (Z1) des Radkörpers sich nur so weit nach
außen erstreckt, wie die Übergänge reichen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK118822D DE603374C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Schienenfahrzeugradsatz mit einer Achse aus schmiedbarem Werkstoff |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK118822D DE603374C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Schienenfahrzeugradsatz mit einer Achse aus schmiedbarem Werkstoff |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE603374C true DE603374C (de) | 1934-09-27 |
Family
ID=7244186
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK118822D Expired DE603374C (de) | 1931-02-07 | 1931-02-07 | Schienenfahrzeugradsatz mit einer Achse aus schmiedbarem Werkstoff |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE603374C (de) |
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2534586A (en) * | 1944-12-23 | 1950-12-19 | Degerfors Jarnverks Aktiebolag | Wheel assembly |
DE849414C (de) * | 1950-03-25 | 1952-09-15 | Krauss Maffei Ag | Innen gelagerter Leichtradsatz fuer Schienenfahrzeuge |
DE864885C (de) * | 1939-06-23 | 1953-01-29 | Deutsche Bundesbahn | Aus einem hohlen Mittelteil und zwei Radscheiben zusammen-geschweisster Radsatz, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
DE1275568B (de) * | 1960-06-06 | 1968-08-22 | Amsted Ind Inc | Schienenrad |
DE2950565A1 (de) * | 1979-12-13 | 1981-06-19 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | Leichtradsatz fuer schienenfahrzeuge sowie verfahren zur herstellung desselben |
-
1931
- 1931-02-07 DE DEK118822D patent/DE603374C/de not_active Expired
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE864885C (de) * | 1939-06-23 | 1953-01-29 | Deutsche Bundesbahn | Aus einem hohlen Mittelteil und zwei Radscheiben zusammen-geschweisster Radsatz, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
US2534586A (en) * | 1944-12-23 | 1950-12-19 | Degerfors Jarnverks Aktiebolag | Wheel assembly |
DE849414C (de) * | 1950-03-25 | 1952-09-15 | Krauss Maffei Ag | Innen gelagerter Leichtradsatz fuer Schienenfahrzeuge |
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DE2950565A1 (de) * | 1979-12-13 | 1981-06-19 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | Leichtradsatz fuer schienenfahrzeuge sowie verfahren zur herstellung desselben |
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