DE585285C - Daempferwicklung fuer elektrische Maschinen, insbesondere Einankerumformer - Google Patents
Daempferwicklung fuer elektrische Maschinen, insbesondere EinankerumformerInfo
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- H—ELECTRICITY
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- H02K3/00—Details of windings
- H02K3/04—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
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- H02K3/16—Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors arranged in slots for auxiliary purposes, e.g. damping or commutating
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Description
Für Asynchronmotoren mit Käfigwicklung ist zur Steigerung der geringen Anzugskraft
eine Anordnung vorgeschlagen worden, bei der die Stäbe-zwischen Anker und Verbindungsring
oder auch die Verbindungsbügel zwischen' je zwei Stäben durch Ausnehmungen
in zwei verschieden breite Streifen zerlegt sind, von denen der größere mit Eisenblech
oder Eisendraht umgeben wird. Auf
ίο diese Weise ist ähnlich wie bei den Doppelkäfigankern
eine Verdrängung des Stromes in die umkleideten Leiterteile erreicht, durch die der beim Anlauf wirksame Ohmsche Läuferwiderstand
vergrößert wird.
Weiter ist es bekannt, bei elektrischen Maschinen, z. B. Synchronmaschinen und Einankerumformern,
Dämpferwicklungen anzuordnen, durch die ein Pendeln der Maschinen bei annähernd synchroner Drehzahl verhindert
wird. Diese Wicklung wird oft gleichzeitig zum asynchronen Selbstanlauf benutzt,
wobei man auch wegen der das Drehmoment erhöhenden Wirkung den Stromverdrängungseffekt
anwendete. Hierbei wurde die Wicklung etwa aus Stäben hergestellt, die im Verhältnis zu ihrer Breite eine große radiale
Tiefe erhielten. Bei der großen Frequenz des Richtungswechsels der. magnetischen Induktion,
die bei einer annähernd stillstehenden Maschine vorliegt, wird der Stromverlauf in
der Wicklung in die dem Umfang nahe liegenden Teile verdrängt und somit der nutzbare
Querschnitt der Dämpferstäbe erheblich herabgesetzt. Auf diese" Weise wird der Ohmsche Widerstand der Wicklung vergrößert,
also ein größeres Drehmoment im Anlauf erzielt.
Beim Auftreten von höheren Harmonischen wird aber durch die stromverdrängende Wirkung
in den verschiedenen Stäben, die nunmehr mit großer Frequenz von dem Feld der Harmonischen geschnitten werden, der Widerstand
so groß, daß bei Verwendung einer Dämpferwicklung mit Stromverdrängung, z. B. bei Einankerumformern, der günstige
Einfluß der Dämpferwick^ng auf die Kommutierungsverhältnisse nahezu völlig fortfällt.
Ähnliche Nachteile zeigt eine derartige Dämpferwicklung auch bei einem unsymmetrischen
Kurzschluß, bei dem in bezug auf die Dämpferstäbe ein gegenläufiges Drehfeld doppelter synchroner Winkelgeschwindigkeit
auftritt.
Nach der Erfindung sollen die genannten Nachteile dadurch vermieden werden, daß die
einzelnen Dämpferstäbe von paramagnetischem Material umgeben sind, das verhältnismäßig
große Wirbelstromverluste aufweist, so daß die s'tromverdrängende Wirkung in
den Stäben der Dämpferwicklung bei einer Steigerung der Frequenz von Null bis zu normaler
Betriebsfrequenz zunimmt, bei einer weiteren Zunahme der Frequenz jedoch nicht mehr wesentlich wächst, sondern gegebenenfalls
sogar etwas zurückgeht. Die Wirbelströme, die sich in dem paramagnetischen Material bilden, stellen Gegenamperewindungen
dar, durch deren Rückwirkung der magne-
tische Widerstand erhöht und der Stromverdrängungseffekt wenigstens teilweise unterdrückt
wird. Durch eine geeignete Dimensionierung läßt sich hierbei aus der Zusammenwirkung
der Strom Verdrängung einerseits
und der Wirbelströme anderseits die Induktivität der Wicklung in der Weise von der
Frequenz abhängig machen, daß bei einer übergroßen Frequenz der Stromverdrängungseffekt
abnimmt.
Nach der Erfindung wurde weiterhin erkannt, daß ein sehr großer Teil des für die
Dämpferwicklung in Frage kommenden Widerstandes in dem Verbindungsbügel zwisehen
den einzelnen Dämpferstäben liegt. Um auch an dieser Stelle den Stromverdrängungseffekt
in der gewünschten Weise beeinflussen zu können, werden erfindungsgemäß die Verbindungsbügel
in zwei getrennte Zweige unterteilt, von denen einer mit paramagnetischem Material von großen Wirbelstromverlusten
umgeben wird. Bei einer gewissen Frequenz wird dann der induktive Widerstand in diesem
Zweig so groß, daß nunmehr für die Stromführung in dem Dämpferwicklungsbügel fast nur der zweite Zweig in Frage
kommt, der Ohmsche Widerstand der Dämpferwicklung beim Anlauf also vergrößert
ist.
Ein Ausführungsbeispiel derartiger Verbindungsbügel
ist in der Zeichnung dargestellt. Mit ι sind die Dämpferstäbe, die aus
dem Ankereisen austreten, bezeichnet, 2 stellt ein Kupferband1 dar, das den den rein 0hmsehen
Widerstand aufweisenden Teil der Verbindungsbügel bildet. In seiner weiteren Fortsetzung ist der Dämpferstab 1 mit einem
Kupferring 3 verbunden, auf dem in dem Raum zwischen je zwei Dämpferstäben eine Reihe von verhältnismäßig dicken Eisenscheiben
4 aufgefädelt ist, wie insbesondere aus Abb. 2 zu ersehen ist. Bei geringen Frequenzen
wird der Verbindungsbiigel annähernd nur einen Ohmschen, von den Ringen 2 und 3
herrührenden Widerstand aufweisen. Bei einer Zunahme der Frequenz auf etwa 50 Hertz, wie sie beim Anlauf auftritt, wird
durch die Wirkung der Eisenscheiben 4 der induktive Widerstand des Dämpferbügels 3
sehr groß, so daß für die Stromführung im Bügel annähernd nur der Ring 2 in Frage
kommt, was einer Vergrößerung des Ohmschen Widerstandes entspricht. Bei einer weiteren
Steigerung der Frequenz, etwa bis zu 100 Hertz oder noch mehr, wird infolge der
Gegenamperewindungen der Wirbelströme in den Eisenscheiben 4 die Induktivität des
Ringes 3 nicht mehr wesentlich erhöht. Es bleibt aber der Ohmsche Widerstand des
Bandes 2 nahezu unverändert, so daß der Wirkwiderstand des Verbindungsbügels annähernd
derselbe bleibt, gegebenenfalls sogar noch etwas kleiner wird. Eine derartige Wicklung ist also in der Lage, einerseits beim
Anlauf ein großes Drehmoment für den Selbstanlauf der Maschine zu entwickeln, anderseits
bei synchronem Lauf einem Pendeln der Maschine entgegenzuarbeiten, ohne jedoch den vorerwähnten Nachteil aufzuweisen, da
bei großen Frequenzen, die etwa bei Netzstörungenauftreten, die günstige Wirkung
der ursprünglichen Dämpferwicklung erhalten bleibt.
Claims (3)
1. Dämpferwicklung für elektrische Maschinen, insbesondere Einankerumformer,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Dämpferstäbe von paramagnetischem Material
umgeben sind, das verhältnismäßig große Wirbelstromverluste aufweist, so daß die stromverdrängende Wirkung in
den Stäben der Dämpferwicklung bei einer Steigerung der Frequenz von Null bis zu
normaler Betriebsfrequenz zunimmt, bei einer weiteren Frequenzsteigerung jedoch abnimmt.
2. Dämpferwicklung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpferwicklung
von Eisenscheiben verhältnismäßig großer axialer Stärke umgeben ist.
3. Dämpferwicklung nach den Ansprüchen ι oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsbiigel der einzelnen Dämpferstege in zwei getrennte Zweige
zerlegt sind, von denen dem einen eine größere Induktivität als dem anderen dadurch
erteilt ist, daß er mit paramagnetischem Material umgeben ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRÜCKT IN ÖEft
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DE585285C true DE585285C (de) | 1933-10-10 |
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DES86620D Expired DE585285C (de) | 1928-07-17 | 1928-07-17 | Daempferwicklung fuer elektrische Maschinen, insbesondere Einankerumformer |
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DE (1) | DE585285C (de) |
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1928
- 1928-07-17 DE DES86620D patent/DE585285C/de not_active Expired
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