DE581839C - Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens zum periodischen, schnell vor sich gehenden AEndern (Wobbeln) von Senderwellen - Google Patents
Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens zum periodischen, schnell vor sich gehenden AEndern (Wobbeln) von SenderwellenInfo
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- DE581839C DE581839C DET37476D DET0037476D DE581839C DE 581839 C DE581839 C DE 581839C DE T37476 D DET37476 D DE T37476D DE T0037476 D DET0037476 D DE T0037476D DE 581839 C DE581839 C DE 581839C
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- H04B—TRANSMISSION
- H04B7/00—Radio transmission systems, i.e. using radiation field
- H04B7/02—Diversity systems; Multi-antenna system, i.e. transmission or reception using multiple antennas
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- Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. AUGUST 1933
3. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 581 KLASSE 21a4 GRUPPE
Ändern (Wobbein) von Senderwellen
Zusatz zum Patent 560
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1929 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 14. August 1929.
Bei bestimmten Verfahren zum Wobbein von Kurzwellensendern werden Kondensatoren
angewendet, deren Kapazität periodisch verändert wird. Liegt ein solcher Kondensator
z.B. im Steuerkreis, so wird die Frequenz innerhalb gewisser Grenzen schwanken, wie
es ja beim Wobbein beabsichtigt ist.
Als solche Kapazitätsvariatoren sind Kondensatoren mit rotierenden oder aber mit
schwingenden Belegungen vorgeschlagen worden.
Letztere können auf verschiedene Weise realisiert werden, z. B. so (im Hauptpatent
560912 ist dies vorgeschlagen worden), daß.
man eine Stimmgabel mit isolierten Metallplatten nach Fig. 1 oder Fig. 2 vorsieht, wobei
die Platten α und b die beiden Belegungen darstellen. Aus beiden Figuren ist leicht zu
ersehen, daß bei schwingender Stimmgabel
(z. B. durch Elektromagneten bewirkt) die Kapazität sich periodisch ändert.
Stellt man bestimmte Forderungen an den seitlichen Verlauf der Kapazitätsänderung, so
kann man zu diesem Zwecke den Begrenzungslinien a-a, ß-ß (Fig. 1) eine geeignete Form
geben, evtl. die Plattena und b als gekrümmte Flächen ausführen.
Die beschriebenen Anordnungen werden aber praktisch nicht immer anwendbar sein,
weil sowohl die absoluten Kapazitätswerte als auch die Kapazitätsänderungen zu klein sind.
Man kann daher die Anordnung nach Fig. ι dahin erweitern, daß statt eines parallelen
Plattenpaares mehrere Plattenpaare angeordnet werden, wie es schematisch in Fig. 3 dargestellt ist. Sobald die Stimmgabel
zu Schwingungen veranlaßt wird, schwingen die beiden Plattengruppen α und b in- und
auseinander. Die Platten αυ a2, as ... sind
untereinander elektrisch verbunden und bilden die eine Belegung des Kondensators, die Platten
bv b2, £>3.. . die andere.
Aus konstruktiven Gründen wird man aber auch hier gewisse Grenzen nicht überschreiten
können. Insbesondere ist man mit der Dirnension χ (Fig. 3) sehr gebunden, da diese Plattenbreite
von der mechanischen Schwingungsamplitude abhängt, die selbst bei großen Stimmgabeln nicht groß ist, besonders wenn
es sich um nicht sehr niedrige Frequenzen handelt. Auch die Anzahl der Plattenpaare
wird man nicht weitgehend vergrößern können, um die Anordnung nicht in mechanischer
Beziehung empfindlich zu machen. Aus ähn-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Mendel Osnos und Rudolf Gürtler in Berlin.
lichen Gründen wird man auch die Länge der Platten aa, β β (Fig. ι) nicht zu groß machen
dürfen.
Nach der Erfindung ergibt sich aber eine mehrfache Vergrößerung der Kapazität sofort
dadurch, daß man mehrere der Plattenanordnungen nach Fig. 3 nicht übereinander, sondern nebeneinander anordnet, also gewissermaßen
mehrere parallele Gitter verwendet, <o wie es in Fig. 6 skizziert ist. Fig. 4 und 5
zeigen diese Anordnung mit nur einem Gitterpaar.
Durch die Ausbildung der Belegungen als Gitter kann man auf einem verhältnismäßig
kleinen Raum eine größere Kapazität unterbringen und doch genügend große Kapazitätsänderungen erzielen.
Bei der praktischen Ausführung kann man
die Gitter so herstellen, daß man z. B. auf dünne Glimmerplatten Metallfoliestreifen a,
α', α" ... aufklebt und die einzelnen Streifen
miteinander leitend verbindet.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 wird man auch bei kleinen Amplituden der Stimmgabel
genügend große Kapazitäten und Kapazitätsänderungen bekommen, so daß man Stimmgabeln
höherer Schwingungszahl (die gewöhnlich kleine Amplituden haben) anwenden kann, was für das Wobbein erwünscht
sein wird.
Sollte es aber auf mehrfach höhere Wobbelfrequenz ankommen, kann man dies praktisch
dadurch erreichen, daß man die Gitterstreifen so schmal wählt, daß jeder einzelne
während einer Stimmgabelschwingung mehrere Lücken bzw. Streifen der Gegenplatte überstreicht. Dann ist die Wobbel frequenz
ein Mehrfaches der Stimmgabelschwingungszahl.
Natürlich kann man in diesem Falle die Platten mit unterschiedlichen Zahlen von Metallstreifen \rersehen (z. B. nach Fig. 7), so daß sich während der Zeit einer Stimmgabelschwingung die maximale Kapazität und die Kapazitätsschwankung nicht ändern.
Natürlich kann man in diesem Falle die Platten mit unterschiedlichen Zahlen von Metallstreifen \rersehen (z. B. nach Fig. 7), so daß sich während der Zeit einer Stimmgabelschwingung die maximale Kapazität und die Kapazitätsschwankung nicht ändern.
Auch kann man, wenn es notwendig ist, die Breite der äußeren Streifen und Lücken derart
kleiner machen, daß sich die Frequenz der Kapazitätsschwankungen nicht ändert (während
sie bei Gittern mit gleich, breiten Lücken und Streifen sinusförmig wechselt).
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens zum periodischen, schnell vor sich gehenden Ändern (Wobbein) von Senderwellen nach Patent 560 912, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden relativ zueinander schwingenden Belegungen des Kondensators durch zwei räumlich parallel liegende Gitter (α, α', α" ... und b, b', b" . . ., Fig. 4 und 5) gebildet sind.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Belegung· aus mehreren parallel liegenden und elektrisch verbundenen Gittern besteht.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß 4er Abstand der Gitterstreifen klein ist gegen die Amplitude der Pendelung, so daß die Frequenz der Kapazitätsschwankungen ein Mehrfaches der mechanischen Schwingungszahl des Systems ist, und daß die Zahl der Gitterstreifen in der einen Gittergruppe (b, b1. . ., Fig. 7) größer ist als in der anderen, damit die Maxima und Minima der Kapazität während der ganzen mechanischen Pendelung des Systems ungefähr gleichbleiben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET37476D DE581839C (de) | 1929-08-14 | 1929-08-28 | Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens zum periodischen, schnell vor sich gehenden AEndern (Wobbeln) von Senderwellen |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DET37410D DE560912C (de) | 1929-08-14 | 1929-08-14 | Verfahren zum periodischen, schnell vor sich gehenden AEndern (Wobbeln) von Senderwellen |
DET37476D DE581839C (de) | 1929-08-14 | 1929-08-28 | Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens zum periodischen, schnell vor sich gehenden AEndern (Wobbeln) von Senderwellen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE581839C true DE581839C (de) | 1933-08-03 |
Family
ID=26000414
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DET37476D Expired DE581839C (de) | 1929-08-14 | 1929-08-28 | Anordnung zur Ausuebung des Verfahrens zum periodischen, schnell vor sich gehenden AEndern (Wobbeln) von Senderwellen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE581839C (de) |
-
1929
- 1929-08-28 DE DET37476D patent/DE581839C/de not_active Expired
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