DE525201C - Verfahren zur Betaetigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle ueberlagert werden - Google Patents
Verfahren zur Betaetigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle ueberlagert werdenInfo
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- DE525201C DE525201C DEP58419D DEP0058419D DE525201C DE 525201 C DE525201 C DE 525201C DE P58419 D DEP58419 D DE P58419D DE P0058419 D DEP0058419 D DE P0058419D DE 525201 C DE525201 C DE 525201C
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Description
Das Patent 429 047 bezieht sich auf ein Verfahren zur Betätigung von Fernschreibern,
gemäß dem die Kurvenzüge von Schriftzeichen nach einem Koordinatensystem in Komponentenkurven zerlegt werden und entsprechend
diesen Komponentenkurven Steuerorgane ausgebildet werden, welche die vom Sender ausgehenden elektrischen Energien
entsprechend dem Verlauf der Komponentenkurven variieren. In dem Patent 429047 ist
vorgeschlagen worden, die elektrischen Energien, welche entsprechend dem Verlauf der
Komponentenkurven von Schriftzeichen variiert werden, als Audionfrequenzen verschiedener
Schwingungszahl einer gemeinsamen Tragwelle zu überlagern, die überlagerten Audionfrequenzen an der Empfangsstelle
auszusieben und diese dann gemeinsam nach ihrer Intensität wirksam werden zu lassen.
Die vorliegende Erfindung stellt nun eine Verbesserung des genannten, in dem Patent
429 047 geschützten Verfahrens dar. Gemäß der Erfindung wird die Amplitude der tonfrequenten,
mittels eines Röhrengenerators erzeugten Schwingungen dadurch variiert, daß die Raumladung an der Kathode des
Röhrengenerators entsprechend dem Verlauf der Komponentenkurven der zu sendenden
Schriftzeichen variiert wird. Durch die Variierung der Raumladung an der Kathode
\vird lediglich die Amplitude der tonfrequenten Schwingungen im gewünschten Maße verändert,
jedoch die Frequenz der Schwingungen in keiner Weise berührt. Dies ist für das geschilderte Verfahren der Fernschreiberbetätigung
gemäß dem Hauptpatent von großer Wichtigkeit, da Änderung in der Frequenz der überlagerten Tonfrequenzen schwere
Störungen zur Folge haben müßte. Denn ein Abweichen der überlagerten Schwingungen
von der Frequenz, auf welche die im Empfänger angeordneten Aussiebeeinrichtungen
abgestimmt sind, würde die Aussiebung der überlagerten Frequenzen behindern und damit
die ordnungsgemäße Niederschrift der gesendeten Schriftzeichen am Empfangsort unmöglich machen.
Zur Beeinflussung der Raumladung kann beispielsweise im Innern der Röhre ein an
sich bekanntes, der Kathode benachbartes Hilfsgitter angeordnet werden, an das ein entsprechend
der gewünschten Amplitudenänderung veränderliches Potential gelegt wird. Die Potentialänderung kann durch im Hilfsgitterkreis
liegende Widerstände hervorgerufen werden, welche entsprechend dem Ver-
lauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen veränderlich sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
Mit ι sind zwei Elektronenröhren bezeichnet, welche zur Erzeugung von tonfrequenten Schwingungen dienen, deren Amplitude entsprechend den -Komponentenkurven eines Schriftzeichens variiert wird. Die Frequenz,
Mit ι sind zwei Elektronenröhren bezeichnet, welche zur Erzeugung von tonfrequenten Schwingungen dienen, deren Amplitude entsprechend den -Komponentenkurven eines Schriftzeichens variiert wird. Die Frequenz,
ίο welche von den beiden genannten Röhren erzeugt
wird, beträgt beispielsweise bei der einen Röhre 500 und bei der anderen Röhre
700 Schwingungen pro Sekunde. Die Elektronenröhren sind mit einem die Schwingungszahl
bestimmenden Schwingungskreis 2 verbunden. Jede Elektronenröhre 1 ist außer
mit dem Steuergitter 3 noch mit einem Hilfsgitter
4 versehen, das zur Beeinflussung der Raumladung an der Kathode 5 dient. Um
^o das Potential des Hilfsgitters 4 entsprechend
dem Verlauf der Komponentenkurve eines Schriftzeichens beeinflussen zu können, ist in
dem Hilfsgitterstromkreis ein variabler Widerstand eingeschaltet. Bei dem Ausführ
rungsbeispiel dient als variabler Widerstand eine Elektronenröhre 6, deren innerer Widerstand
durch Veränderung ihrer Gitterspannung, beispielsweise mittels eines variablen
Potentiometerwiderstandes 7, gesteuert wird.
Die Größe des Potentiometerwiderstandes 7 wird in an sich bekannter Weise, beispielsweise
durch Kurvenscheiben 8, deren Umfang entsprechend den Komponentenkurven eines
Schriftzeichens geformt ist, variiert (s.Abb.i des Patents 427533).
Die durch die Röhrengeneratoren 1 erzeugten tonfrequenten Schwingungen von
beispielsweise 500 und 700 Perioden, deren Amplitude entsprechend den beiden Komponentenkurven
eines Schriftzeichens variiert ist, werden durch induktive Kopplung auf
einen einzigen Kreis 9 übertragen, so daß dort ein Schwingungsgemisch entsteht. Dieses
Gemisch der beiden tonfrequenten Schwingungen wird im Sender 61 einer tonfrequenten
Trägerwelle aufgedrückt, welch letztere durch
die Antenne A in den Raum ausgestrahlt wird. Am Empfänger werden die der Hochfrequenzwelle überlagerten tonfrequenten
Schwingungen von der Trägerwelle getrennt und durch Siebeinrichtungen ausgesiebt, so
daß sie getrennt auf ein Schreiborgan entsprechend ihrer Amplitude zur Wirkung gebracht
werden können.
Da die Amplitude der von den Röhrengeneratoren 1 erzeugten Schwingungen ohne
Beeinflussung des Schwingungskreises 2 verändert wird, wird die Frequenz dieser Schwingungen durch die Amplitudenänderung in keiner Weise berührt.
Claims (3)
1. Verfahren zur Betätigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der
Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als
Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle überlagert werden, nach Patent 429 047, dadurch gekennzeichnet, daß die
Veränderungen der Amplituden der Audionfrequenzen durch Variierung der Raumladung an der Kathode des Röhrengenerators
entsprechend dem Verlauf der Komponentenkurven der Schriftzeichen
hervorgerufen werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Änderungen der Raumladung an der Kathode mittels eines
Hilfsgitters (4) hervorgerufen werden, dessen Potential durch im Hilfsgitterkreis
liegende veränderliche Widerstände (6) variiert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als veränderlicher Widerstand eine an sich bekannte
Elektronenröhre (6) dient, deren mittlere Spannung entsprechend dem Verlauf der Schriftzeichenkomponentenkurve gesteuert
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEP58419D DE525201C (de) | 1928-08-16 | 1928-08-16 | Verfahren zur Betaetigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle ueberlagert werden |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEP58419D DE525201C (de) | 1928-08-16 | 1928-08-16 | Verfahren zur Betaetigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle ueberlagert werden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE525201C true DE525201C (de) | 1931-05-22 |
Family
ID=7388964
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEP58419D Expired DE525201C (de) | 1928-08-16 | 1928-08-16 | Verfahren zur Betaetigung von Fernschreibern, bei dem die dem Verlauf der Komponentenkurven von Schriftzeichen entsprechenden elektrischen Energien als Audionfrequenzen einer gemeinsamen Tragwelle ueberlagert werden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE525201C (de) |
-
1928
- 1928-08-16 DE DEP58419D patent/DE525201C/de not_active Expired
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