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DE572940C - Vorrichtung zum Auftragen von fluessigen Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Auftragen von fluessigen Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl.

Info

Publication number
DE572940C
DE572940C DEL72768D DEL0072768D DE572940C DE 572940 C DE572940 C DE 572940C DE L72768 D DEL72768 D DE L72768D DE L0072768 D DEL0072768 D DE L0072768D DE 572940 C DE572940 C DE 572940C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
applying liquid
enamels
lacquers
hangers
paints
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL72768D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG LITTMANN
Original Assignee
GEORG LITTMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG LITTMANN filed Critical GEORG LITTMANN
Priority to DEL72768D priority Critical patent/DE572940C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE572940C publication Critical patent/DE572940C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/04Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
    • B28B11/041Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers for moulded articles undergoing a thermal treatment at high temperatures, such as burning, after coating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Spray Control Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen -Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl. auf Werkstücke beliebiger Art, namentlich auf keramische Körper, unter Verwendung einer endlosen Förderkette mit Gehängen zur Aufnahme der zu behandelnden Formlinge. Die Anwendung endloser Förderketten mit Gehängen zur Aufnahme - der zu behandelnden Werkstücke ist bereits aus der Emailleindustrie bekannt; jedoch genügt diese Vorrichtung nicht; wenn es sich darum handelt, mehrere -Seiten eines Werkstückes nacheinander mit Glasuren, Farben u. dgl. zu behandeln, weil das Werkstück nach= Behandlung einer Seite selbsttätig geschwenkt werden muß, damit auch die andere Seite behandelt werden kann.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, durch eine Winkeldrehung der Werkstücke zwei aneinanderstoßende Seitenflächen bearbeiten zu können, und zwar in der Weise, daß sie zunächst an einer Entsfaubungsvorrichtung und alsdann an einer Zerstäubungsvorrichtung für das Anstreichmittel, die Glasur o. dgl. vorbeigeführt -werden. Bei winkligen Gegenständen, z. B, bei Ofenkächeln, «=erden innerhalb der Zerstäuberzone nach Bearbeitung einer Fläche die Haltevorrichtungen mit den aufliegenden Werkstücken durch Anschläge oder Nocken um den Grad des erforderlichen Winkels geschwenkt und somit die -bereits glasierte Fläche selbsttätig den.. die Flüssigkeit aufspritzenden-Düsen entzogen, worauf- die noch nicht bearbeitete Fläche den Düsen zugekehrt und mit einer Glasurschicht versehen wird.
  • Die Vorrichtung besteht aus einer endlosen, waagerecht umlaufenden Förderkette sowie einer um diese angeordneten parallelen Laufschiene für die Gehänge. Die Länge der Kette ist den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepaßt. Von den Kettenrädern dient das eine zum Antrieb, während das andere zum Nachspannen der Kette in waagerechter Richtung verschiebbar angebracht ist. Das Antriebskettenrad wird durch eine Stufenscheibe zum Regeln der Geschwindigkeit und ein Kegelräderpaar angetrieben. Die in einem gewissen Abstand voneinander um die Kette verteilten Gehänge sind mit Zapfen versehen, welche zum Kuppeln in die Glieder der Förderkette eingreifen und die Gehänge mitnehmen. Ein außen und nach abwärts gerichteter Schenkel des Gehänges nimmt eine drehbare Hülse auf, die mit einem Konsol oder Bügel zum Aufhängen des Werkstückes und einer Auflagerplatte zum Aufstellen .desselben versehen ist. An der Unterfläche der Auflagerglatte ist eine Führungsleiste angebracht, welche unter dem Einfluß eines bzw. mehrerer im- gegebenen Augenblick das Schwenken der Haltevorrichtung und des Werkstückes bewirkenden Anschläge - steht, die auch aus dem Bereich der Führungsschiene ausschaltbar gemacht werden können. Außerdem können Vorrichtungen angebracht sein, die die Gehänge in ihrer Lage sichern.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Einrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Grundriß der Vorrichtung.
  • Abb.2 zeigt einen Querschnitt durch die Vorrichtung in Richtung zweier Gehänge. Abb. 3 zeigt ein Gehänge in Vorder- und Seitenansicht.
  • Abb. q. ist ein schematischer Schnitt nach der Linie A-A der Abb. 3 und zeigt die Auflagerplatte p von unten gesehen.
  • Die waagerecht gelagerte endlose Förderkette a ist um die beiden Kettenräder b und c herumgeführt, von denen - das Kettenrad c durch Stufenscheiben d und ein Kegelräderpaar e angetrieben wird, während das Kettenrad b zum Anspannen der Kette in der Längsrichtung verschieb- und feststellbar eingerichtet ist. Um die Kette a herum ist parallel eine Laufschiene f vorgesehen, auf der die Gehänge g fahren. Diese Gehänge werden durch die Kette a in Bewegung gesetzt und in einem Abstand von etwa einem halben Meter voneinander an der Kette verteilt. Sie gelangen zuerst nach der aus einem Gehäuse mit Düsen für Preßluft bestehenden Entstaubungsvorrichtung A, wo die Werkstücke o von Staub u. dgl. gereinigt werden. Der Staub wird nach unten abgesaugt und ins Freie oder in einen Filter überführt. Hierauf kommen .sie nach der Zerstäuberanlage B, in der das Auftragen der Glasur erfolgt.
  • Die Zerstäuberanlage B selbst besteht aus einem Behälter C mit Rühreinrichtung und Ablaufvorrichtung D für die Glasur oder Farbmasse, die mit mehreren Düsen, im Ausführungsbeispiel sind es acht Düsen E, ausgestattet ist. Aus diesen wird die Glasur o. dgl. mittels Preßluft gegen die Werkstücke o gespritzt. Um ein Bestäuben des Rumpfes oder Steges des Werkstückes o zu verhindern, sind oben und unten Schutzbleche v vorgesehen. Das Abnehmen und Besetzen der Gehänge mit Werkstücken erfolgt ununterbrochen.
  • Die Achse der aus Gummirollen bestehenden Laufräder h des Gehänges sind nach innen umgebogen, so daß ein winkelförmiger Ansatz i entsteht, der in die Kettenglieder a eingreift. Außen besitzt das Gehänge g eine nach abwärts gerichtete Welle Z, die unten zum Führen eine zwischen Schienen s gehende Laufrolle k trägt. Auf der Welle Z ist eine Hülse m drehbar angebracht, die den Bügel n für das aufzuhängende Werkstück o trägt, das sich gleichzeitig unten auf eine ebenfalls an der Hülse m angebrachte Auflageplatte p stützt. An der Unterkante trägt die Auflageplatte p Anschlags- oder Führungsleisten y, auf welche beim Umlauf der Gehänge Anschläge u und ati einwirken und das Schwenken der Hülse m mit Konsol n und Werkstück o im gegebenen Augenblick einleiten und ausführen. Zweckmäßig wird ein Anschlag u ein kurzes Stück vor dem anderen Anschlagas, angebracht, damit jener das Schwenken der Hülse m schon einleitet, während der Anschlag at, das Schwenken des Werkstückes vollendet. Nach dem Schwenken ist die noch nicht glasierte Fläche den Düsen zugekehrt.
  • In der Abb. i und 2 hängt an dem Gehänge g als Werkstück eine Winkelkachel o. Die in Abb. i angegebene Stellung III zeigt die Kachel, während die Fläche :2 durch die Düsen mit Glasur versehen wird. Bei der Weiterbewegung des Gehänges g leitet Anschlag u (vgl. Abb. q. gestrichelte Lage der Auflageplatte p an dem Transporteur g) beim Anstoßen an die Führungsleiste r das Schwenken ein, und Anschlag u, vollendet es, so daß nunmehr in Stellung II Fläche i den Düsen zugekehrt ist und mit Glasur behandelt wird. Fläche 2 ist aus dem Bereich der Düsen geschwenkt. Stellung I zeigt die abnahmefertige Kachel.
  • Außerdem besitzt das Gehänge g in seiner Anfangsstellung an der Hülse m einen Anschlag, Knaggen t, o. dgl., um das Gehänge in seiner Lage zu -sichern und die Auflageplatte p bzw. die an ihrer Unterfläche sitzende Führungsleiste r genau an den ersten Anschlagat heranzuführen. DieseEinstellung wird mit Hilfe der Federn t2 (vgl. Fig. 3 und q.) bewirkt, welche zwischen der Entstaubungs-und Zerstäuberanlage angeordnet sind. Die Feder t2 drückt gegen die Schiene t3 an der Auflagerplatte p des Transporteurs g, der gegen den Anschlag ti fest zur Anlage kommt, so daß die Schiene t3 in die richtige Lage zu den Zapfen u, u, gelangt. Zweckmäßig erfolgt die Anbringung einer Feder t2 dicht vor dem Knaggen u. Je nach der Breite der Flächen des Arbeitsstückes" sind einzelne Düsenfelder abstellbar eingerichtet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Glasuren, Emaillen, Färben, Lacken u. dgl., besonders auf keramische Körper, unter Verwendung einer endlosen Förderkette mit Gehängen zur Aufnahme der zu behandelnden Formlinge, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausschwenken der auf den Schenkeln (Z) der Gehänge (g) drehbar angebrachten Hülsen (m) Platten (p) mit Führungsleisten (r) angebracht sind, die mit den an der endlosen Bahn feststehenden Anschlägen (u, 7c1) in Eingriff kommen und sodann die Hülsen (m) um 9o° verschwenken.
  2. 2. Vorrichtung zum Auftragen von flüssigen Glasuren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (u, u1) aus dem Bereich der Führungsschiene ausschaltbar sind.
DEL72768D 1928-08-29 1928-08-29 Vorrichtung zum Auftragen von fluessigen Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl. Expired DE572940C (de)

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DEL72768D DE572940C (de) 1928-08-29 1928-08-29 Vorrichtung zum Auftragen von fluessigen Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl.

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DE572940C true DE572940C (de) 1933-03-25

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DEL72768D Expired DE572940C (de) 1928-08-29 1928-08-29 Vorrichtung zum Auftragen von fluessigen Glasuren, Emaillen, Farben, Lacken u. dgl.

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