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DE554550C - Dichtung fuer Koksofentueren - Google Patents

Dichtung fuer Koksofentueren

Info

Publication number
DE554550C
DE554550C DE1930554550D DE554550DD DE554550C DE 554550 C DE554550 C DE 554550C DE 1930554550 D DE1930554550 D DE 1930554550D DE 554550D D DE554550D D DE 554550DD DE 554550 C DE554550 C DE 554550C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
rail
seal
sealing
coke oven
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930554550D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER KOERVER
Original Assignee
WALTER KOERVER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER KOERVER filed Critical WALTER KOERVER
Application granted granted Critical
Publication of DE554550C publication Critical patent/DE554550C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02Doors; Door frames
    • C10B25/16Sealing; Means for sealing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Dichtung für Koksofentüren Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Abdichtung für Koksofentüren, die sich unter der Einwirkung der Hitze leicht biegen oder werfen, so daß Undichtigkeiten entstehen, die sich nur schwer beseitigen lassen. Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine einfache aber trotzdem einwandfreie Abdichtung für Koksofentüren zu schaffen, die sich beim Auftreten undichter Stellen auch während des Betriebes bequem derart nachregulieren läßt, daß die Undichtigkeiten beseitigt werden; gleichzeitig soll dabei Rücksicht darauf genommen werden, daß Längenänderungen der Tür oder des Rahmens infolge Wärmeausdehnung auf die Wirksamkeit der Dichtung ohne nachteiligen Einfluß bleiben. :Ulan hat zwar schon bei Koksofentüren schneidenartige Dichtungen von Eisen auf Eisen in Vorschlag gebracht, aber auch diese Dichtungen bedürfen außerdem noch der Anbringung einer besonderen Asbestpackung, die einem schnellen Verschleiß unterliegt.
  • Die Abdichtung der Koksofentür erfolgt erfindungsgemäß durch eine an der Tür angeordnete Winkelschiene mit schneidenartig zugeschärften Rändern, die durch geeignete, in bestimmten Abständen vorgesehene nachstellbare Druckmittel auf zwei rechtwinklig zueinander stehende bearbeitete Flächen der Tür und des Rahmens gepreßt werden. Jedes besondere, den Einflüssen der Hitze unterworfene Dichtungsmaterial kommt hierbei in Fortfall, da die beiden Schneiden der Winkelschiene eine doppelte Abdichtung bewirken. Die beiden Dichtungsflächen der Tür und des Rahmens umschließen bei dieser Anordnung zusammen mit einer parallel zum Rahmen verlaufenden Randverlängerung der Tür und einer daran befestigten, rechtwinklig dazu stehenden Schiene einen rechteckigen Raum, in dem die zweischneidige Dichtungsschiene untergebracht ist. Zur Aufnahme der Wärmedehnungen sind an den Enden der einzelnen nicht über die ganze Länge und Breite der Tür reichenden Dichtungsschienen im Querschnitt ähnliche Winkelstücke eingelegt, deren Schneiden diejenigen der Dichtungsschienen berühren. Die Druckmittel bestehen zweckmäßig aus die Tür durchdringenden Schraubenbolzen, deren Kopf als Stellkeil ausgebildet ist, der sich mit seiner schrägen Fläche gegen eine entsprechende Abschrägung des Schienenrückens derart legt, daß die Schienenschneiden beim Anziehen von Muttern, die auf die Gewindeenden der Bolzen aufgeschraubt sind, gleichmäßig gegen die Dichtungsflächen der Tür und des Rahmens gepreßt werden.
  • Der Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung ist in der Zeichnung an Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen Querschnitt der Dichtung nach Linie 1-I in Abb. 3, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II in Abb. 3, Abb. 3 eine Teilansicht der Koksofentür und Abb. q. einen Schnitt nach Linie IV-IV in Abb. 3. In der Zeichnung ist die Tür mit a, der Türrahmen mit b bezeichnet. Tür a und Rahmen b haben zwei rechtwinklig zueinander stehende abgesetzte Flächen c bzw. d, die bearbeitet sind. Außerdem besitzt die Tür einen sich rechtwinklig nach außen an die Fläche c anschließenden, also sich parallel zur Fläche d erstreckenden Rand e, der stellenweise noch mit Fortsätzen f versehen ist. Zwischen den Fortsätzen f sind an den Rändern e mittels Schrauben g Schienen lt _ befestigt, die also zusammen mit den Flächen c, d und dem Rand e einen rechteckigen Raum umschließen. In diesem Raum ist eine Winkelschiene i, deren Ränder schneidenartig augeschärft sind und sich gegen die Dichtungsflächen c, d legen, untergebracht. In bestimmten Abständen vorgesehene, zweckmäßig eingeschweißte Rippen k dieser Schiene sichern die richtige Lage derselben. An den Stellen, wo sich die Fortsätze f befinden, sind durch die Tür a senkrecht zu ihrer Dichtungsfläche c Schraubenbolzen l hindurchgezogen, deren Kopf durch einen Stellkeil m gebildet wird und auf deren Gewindeende eine Mutter n geschraubt ist. Der Rücken der Schiene i ist an der gleichen Stelle entsprechend der Steigung des Keils m etwas abgeschrägt. Nach dem Einsetzen der Tür und ihrer üblichen Befestigung werden die Muttern ia so weit angezogen, bis die Schrauben Z mittels des Keils in. die Schiene i mit ihren Schneiden fest gegen die Dichtungsflächen c, d pressen. Beim Eintreten von Undichtigkeiten werden die Muttern zz an der betreffenden Stelle nachgezogen.
  • Die Abdichtung der Ecken geht aus den Abb. 3 und q. hervor. Es dienen hierzu im Querschnitt ebenfalls winkelförmige, an den Rändern zugeschärfte Gegenwinkel o, die mit beiden Enden ein Stück von den Enden der Schienen i überdeckt werden und deren Schneiden sich mit denjenigen der Schienen i berühren. Diese Anordnung ermöglicht es, daß die Dichtung auch bei ungleichmäßiger Wärmeausdehnung der Tür und des Rahmens wirksam bleibt, da sich in diesem Falle nur die Schienen i in bezug auf die Winkel o verschieben: Statt einer Schneidkante an jedem Rande können die Schienen i und o auch mit mehreren nebeneinanderliegenden Schneiden versehen sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: x. Dichtung für Koksofentüren, gekennzeichnet durch eine an der Tür angeordnete Winkelschiene (i) mit schneidenartig zugeschärften Rändern, die durch geeignete, in bestimmten Abständen' vorgesehene nachstellbare Druckmittel auf zwei rechtwinklig zueinander stehende bearbeitete Flächen (c, d) der Tür (a) und des Rahmens (b) gepreßt werden.
  2. 2. Dichtung für Koksofentüren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Dichtungsflächen (c, d) der Tür und des Rahmens zusammen mit einer parallel zum Rahmen verlaufenden Randverlängerung (e) der Tür und einer daran befestigten, rechtwinklig dazu stehenden Schiene (h) einen rechteckigen Raum umschließen, in dem die zweischneidige Dichtungsschiene (i) untergebracht ist.
  3. 3. Dichtung für Koksofentüren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der einzelnen nicht über die ganze Länge und Breite der Tür reichenden Dichtungsschienen (i) im Querschnitt ähnliche Winkelstücke (o) eingelegt sind, deren Schneiden diejenigen der Dichtungsschienen berühren. q.. Dichtung für Koksofentüren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmittel aus Schraubenbolzen (l) bestehen, welche die Tür senkrecht zu ihrer Dichtungsfläche (c) durchdringen und deren Kopf als Stellkeil (m) ausgebildet ist, der sich mit seiner schrägen Fläche gegen eine entsprechende Abschrägung des Schienenrückens derart anlegt, daß die Schienenschneiden beim Anziehen von Muttern (u), die auf die Gewindeenden der Bolzen aufgeschraubt sind, gleichmäßig gegen die Dichtungsflächen (c, d) der Tür und des Rahmens gepreßt werden.
DE1930554550D 1932-06-23 1930-07-20 Dichtung fuer Koksofentueren Expired DE554550C (de)

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DE590210C (de) 1934-07-20

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