DE550868C - Schaltung zum Zuenden von Quecksilberbogenlampen und aehnlichen Entladungsvorrichtungen - Google Patents
Schaltung zum Zuenden von Quecksilberbogenlampen und aehnlichen EntladungsvorrichtungenInfo
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- DE550868C DE550868C DESCH92777D DESC092777D DE550868C DE 550868 C DE550868 C DE 550868C DE SCH92777 D DESCH92777 D DE SCH92777D DE SC092777 D DESC092777 D DE SC092777D DE 550868 C DE550868 C DE 550868C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
- H05B41/02—Details
- H05B41/04—Starting switches
- H05B41/10—Starting switches magnetic only
Landscapes
- Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Schaltungen zum Zünden von Ouecksilberbogenlampen und
ähnlichen Entladungsvorrichtungen.
Bei der Aufnahme von Tonfilmen ist es wichtig, so weit als möglich alle unnötigen
Geräusche und elektrische Störungen auszuschalten. Ouecksilberbogenlampen mit Anlaßvorrichtungen
der bisher bekannten Art sind für Tonfilmaufnahmen ungeeignet. Erlischt nämlich eine der Lampen, so tritt deren
Zündvorrichtung sofort in Tätigkeit, um die Lampe wieder anzuzünden. Das hierbei entstehende
Geräusch kann dieTonfilmaufnahme ernstlich stören. Dient die Anlaßvorrichtung
:5 zur Erzeugung eines starken Stromstoßes,
so ruft dieser Stromstoß gleichfalls eine Störung der Aufnahme hervor, denn die Aufnahme
wird gewöhnlich durch einen elektrischen Aufnahmeapparat mit Starkstromverstärker
bewirkt, der dazu dient, die durch die Mikrophone aufgenommenen Tonwellen zu verstärken. Diese Verstärker verstärken aber
die elektrischen Wellen, so daß diese mit aufgenommen werden und später bei der Vorführung
ein unerwünschtes Geräusch erzeugen.
Gemäß der Erfindung sind für die Inbetriebsetzung der Lampe Mittel vorgesehen,
die die Zündvorrichtung, nachdem sie die Zündung bewirkt hat, außer Betrieb setzen,
so daß die Lampe bei ihrem Erlöschen ausgeschaltet bleibt, bis die Zündvorrichtung in
einem die Aufnahme nicht störenden Zeitpunkt durch einen Handgriff wieder wirksam
gemacht und die Lampe gezündet wird.
Zu diesem Zwecke ist parallel zum Zündstromkreis ein Sperrstromkreis angeordnet.
Nach dem.Zündvorgang wird der Zündstromkreis durch Relais ausgeschaltet und der
Sperrstromkreis eingeschaltet. Der Sperr- ^-}
Stromkreis verhindert, solange er nicht durch eine Handschaltung o. dgl. unterbrochen
wird, die Wiedereinschaltung des Zündstromkreises.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise
dargestellt.
In Abb. ι bedeutet 1 eine Quecksilberbogenlampe
oder ähnliche elektrische Entladevorrichtungen mit hoher Zündspannung,
die von einer Stromquelle 2 über die Leitungen 3 und 4 der Röhre 1 zugeführt wird. In
Reihe mit der Lampe 1 liegen eine Induktanz 5 und ein Handschalter 6. Wenn der
Schalter 6 geschlossen ist, geht ein Strom durch Leitung 3, Widerstand 11, Kontakte 9
des Ouecksilberkippschalters 8, Leitung 4 und Induktanz 5, wobei der Kern 16 magnetisiert
wird. Der Anker 7 wird vom Kern 16 angezogen. Hierdurch wird der Schalter 8 ge-
kippt und die Kontakte 9 geöffnet. Das hat zur Folge, daß die Induktanz 5 ausgeschaltet
und die Lampe 1 gezündet wird.
Trotz der Ausschaltung der Spule S bewegt sich der Anker 7 infolge der ihm innewohnenden
lebendigen Kraft noch weiter, bis die Kontakte 10 im Kippschalter 8 durch das
Quecksilber geschlossen sind. Es fließt nun ein Hilfsstrom von Leitung 3 durch die Widerstände
11 und 12 und die Spule 13 zu dem
andern Pol der Leitung.
Dieser Stromkreis bleibt geschlossen, solange der Handschalter 6 geschlossen bleibt;
er hält den Kippschalter 8 in der durch den Kern 16 umgestellten Lage fest und verhindert
somit die Wiedereinschaltung des Zündstromkreises; er bildet also einen Sperrstromkreis
für den Zündstromkreis.
Die Spule 13 besteht zweckmäßig aus einer
zo großen Menge feiner Drahtwindungen, damit wenig Strom während der Einschaltung des
Sperrstromkreises verbraucht wird. Der Stromverbrauch kann ferner durch geeignete
Wahl der Widerständen und 12 begrenzt werden.
Die Lampe 1 ist nun im Betrieb. Wenn sie aber aus irgendeinem Grunde erlöschen
sollte, z. B. infolge einer Spannungsverminderung in der Hauptzuleitung oder infolge
Abkühlung durch einen kalten Luftstrom, wird die Zündvorrichtung die Zündung nicht
wiederholen können, weil die Kontakte 9 durch die Wirkung der Spule 13 offengehalten
werden.
Um die Zündvorrichtung wieder in Betrieb zu setzen, ist es erforderlich, den Schalter 6
zu öffnen, wodurch die Spule 13 stromlos wird und der Anker 7 durch die Feder 14 in
seine Anfangsstellung umgelegt wird.
Sollte die Lampe 1 nicht beim ersten Schließen des Schalters 6 gezündet werden,
weil die durch die Induktanz 5 erzeugte Spannungswelle nicht genügt, so muß der Schalter
so lange aus- und eingeschaltet werden, bis die Lampe zündet.
Der Quecksilberkippschalter 8 kann natürlich durch jede andere geeignete Schalterart
ersetzt werden, wenn nur der Anker 7 beim Anziehen durch den Kern 16 das Kontaktpaar
9 aus- und das Kontaktpaar 10 einschaltet. Auch kann die Spule 13 entbehrt und die
Induktanz 5 teilweise oder ganz dazu benutzt werden, den Anker 7 in gekippter Lage zu
halten. In diesem Falle kommt es nur auf die entsprechende Verbindung der Leitung 15
mit der Spule 5 an. Immerhin verdient die Anordnung einer besonderen Haltespule 13
den Vorzug, weil der Stromverbrauch geringer ist.
Der Kondensator 17 vermindert die Funkenbildung an den Kontakten 9 und verstärkt
die durch die Induktanz 5 erzeugte Spannung. Ebenso vermindert der Kondensator 18 die
Funkenbildung an den Kontakten 10.
Die in Abb. 2 dargestellte Schaltung unterscheidet sich von der Schaltung nach Abb. 1
durch eine etwas andere Anordnung des Sperrstromkreises und dieEinschaltung eines
Zeitelementes. In ihr stellt i wieder eine Quecksilberbogenlampe oder ähnliche elekirische
Entladevorrichtung mit hoher Zündspannung dar, die von der Stromquelle 2 über die Leitungen 3 und 4 zugeführt wird. Mit
der Lampe 1 liegen in Reihe eine Induktanz 5 und ein Handschalter 6. Wenn der Schalter
6 geschlossen ist, fließt ein Strom von der Stromquelle 2 durch die Leitung 70, die Kontakte
90 des Quecksilberkippschalter 80, den Widerstand 100, die Kontakte 110 des Ouecksilberkippschalters
120 und die Induktanz 5 zum andern Pol der Stromquelle.
Dieser Strom magnetisiert den Kern 130 der Induktanz 5, der den Anker 140 anzieht.
Diese Bewegung des Ankers legt den Quecksilberkippschalter 120 um und öffnet die Kontakte
110. D.as hat zur Folge, daß die Induktanz 5 ausgeschaltet und die Lampe 1 eingeschaltet
wird.
Sofort nach dem Schließen des Handschalters 6 fließt der Strom auch durch die Leitung7O,
die Magnetspule 150 und den Widerstand 160 zu dem andern Pol der Leitung und
magnetisiert dadurch den Kern 170. Dies hat zur Folge, daß der Anker 180 angezogen
wird, die Kontakte 90 des Schalters 80 geöffnet werden und die weitere Einwirkung
der Zündvorrichtung verhindert wird. Der Zündstromkreis wird also durch den Hilfsstromkreis
gesperrt.
Damit die Unterbrechung der Kontakte 90 und damit die Ausschaltung des Zündstromkreises
nicht zu schnell erfolgt, wird die Bewegung des Ankers 180 durch den Luftpuffer
190 verzögert. Dieser Luftpuffer kann von irgendeiner bekannten Bauart sein und mit
einer Regelvorrichtung derart versehen sein, daß die Zeit, während der die Kontakte 90
nach dem Schließen des Handschalters 6 geschlossen bleiben, so eingestellt werden kann,
daß genügend Zeit zur Zündung der Lampe 1 bleibt.
An Stelle des Quecksilberkippschalters 80 und 120 können auch Schalter anderer Bauart
verwendet werden, wenn nur dafür gesorgt ist, daß die Kontakte 90 und 110 durch
das Anziehen der Anker 180 und 140 sicher unterbrochen werden. Die Widerstände 100
und 160 sollen den Strom begrenzen. Der Kondensator 210 soll die Funkenbildung an
den Kontakten 110 vermindern und die durch die Induktanz 5 erzeugte Spannung verstärken.
Zu gleichem Zweck kann ein Konden-
sator 200 parallel zu den Kontakten 90 geschaltet werden.
In der Zeichnung ist nur eine Lampe gezeigt, doch können auch mehrere Lampen
durch einen einzigen Zeitschalter 80 gesteuert werden. In diesem Falle müssen sämtliche
Zündstromkreise parallel zu dem Schalter 90 angeschlossen werden.
Die in Abb. 3 dargestellte Schaltung unterscheidet sich von der Schaltung nach Abb. 2
grundsätzlich dadurch, daß als Zeitelement ein Thermoschalter verwendet ist. In ihr
stellt ι wieder die zu zündende Lampe oder eine Entladungsröhre von besonderer Bauart
dar. Die gezeichnete Lampe ist mit einer Alkalimetallkathode 21, einer Anode 31 und
einer Hilfselektrode 41 aus Quecksilber versehen. Der Strom wird von der Stromquelle
durch die Hauptleitungen 51 und 61 zugeführt.
In einer der Hauptleitungen ist ein Handschalter 71 angeordnet, der dazu dient, den
Stromkreis der Lampe 1 zu öffnen oder zu schließen. Wenn der Schalter geschlossen
ist, fließt der Strom von der Leitung 51 durch die Widerstände 81 und 91 zur Lampe 1 und
über 61 zur Stromquelle zurück.
Der Stromstoß hoher Spannung zum Zünden der Lampe wird durch die Induktanz 101
erzeugt, die mit einer der Hauptleitungen und mit dem Quecksilberkippschalter in oder
einem ähnlichen Schalter in Reihe liegt. Die Zündvorrichtung, bestehend aus der Induktanz
101 und dem Schalter 111, kann von
irgendeiner bekannten Bauart sein und braucht hier nicht näher beschrieben zu werden.
Wenn der Handschalter 71 geschlossen wird, fließt der Strom durch die Leitung 121,
den Thermoschalter 131, den Widerstand 141,
den Kippschalter 111 und die Induktanz 101
zum andern Pol der Leitung. Hierdurch wird der Kern 151 magnetisiert, der den Anker
161 anzieht und dadurch die Kontakte des Schalters 111 öffnet.
Sobald der Stromkreis der Induktanz 101
unterbrochen wird, geht ein Strom durch die Lampe 1, der das in ihr eingeschlossene Gas
ionisiert und die Lampe zündet. Wenn die
51) Lampe nicht bei der ersten Unterbrechung
des Schalters in zündet, wird der Anker 161
sofort in seine Anfangslage, z. B. durch die Feder 171, zurückgebracht, wodurch die Kontakte
des Schalters in wieder geschlossen werden. Dieses wiederholt sich, bis die
Lampe gezündet hat.
Während die Zündvorrichtung arbeitet, fließt zugleich ein Strom durch die Leitung
121 und den Heizwiderstand 181 zum andern
Pol der Leitung. Der Heizwiderstand 181 dient dazu, den Thermostat des Schalters 131
derart zu erhitzen, daß sich dessen Kontakte nach kurzer Zeit öffnen. Diese Pause kann
durch richtige Auswahl des Widerstandes 181 lang genug gemacht werden, um die Zündung
der Lampe 1 in der beschriebenen Weise zu ermöglichen.
Wenn die Kontakte des Thermoschalter 131 geöffnet sind, werden sie durch die
Wärmewirkung des Widerstandes 181 offengehalten, der, solange der Handschalter 71
geschlossen bleibt, in dem Hauptstromkreis eingeschaltet ist.
Wenn dann aus irgendeinem Grunde die Lampe 1 erlischt, wird sie nicht eher wieder
gezündet, bis der Handschalter 71 geöffnet wird, wodurch der Thermostat 131 sich abkühlt
und seine Kontakte geschlossen werden. Die Zündvorrichtung kann daher nicht in unerwünschter Weise wirken, und störende
Geräusche und elektrische Wellen können · nicht auftreten.
Durch, den Kondensator 191 wird die Funkenbildung
an den Kontakten in verhütet und die von der Induktanz 101 erzeugte
.Spannung verstärkt.
In der Zeichnung ist nur eine Lampe gezeigt; doch können auch mehrere Lampen
durch einen einzigen Thermoschalter gesteuert werden. In diesem Falle müßten sämtliche Zündstromkreise parallel zu dem
Schalter 131 angeschlossen werden.
Um die in der bisherigen Beschreibung angedeuteten Zündungsvorgänge richtig arbeiten
zu lassen, muß vor allen Dingen in der Ouecksilberbogenlampe o. dgl. durch die Zündvorrichtung sofort und zuverlässig eine
Entladung hervorgerufen werden, die sich selbst aufrechterhält.
In Abb. 4 ist eine Schaltung für Entladungsröhren mit einer Hilfsanode in der
Nähe der Hauptanode und mit einer Alkalikathode dargestellt, für die die oben angegebenen
Bedingungen durch besondere Einrichtungen erfüllt sind. Ein Sperrstromkreis gemäß der bisherigen Beschreibung ist in der
Abb. 4 nicht angedeutet. Es ist aber unschwer zu erkennen, daß die Schaltung nach
Abb. 4 im Sinne der Schaltungen nach einer der Abb. 1 bis 3 ohne weiteres ergänzt werden
kann.
In der Abb. 4 ist 1 eine gasgefüllte elektrischeEntladungsröhre,
die an ihrem unteren Ende, dem Kathodenende, einen erweiterten Behälter 22 besitzt. Dieser enthält eine gewisse
Menge Alkalimetall 32, gegebenenfalls aber auch eine sonstige als Kathode geeignete
Elektrode. An dem anderen Ende der Röhre 1 ist die Hauptanode 42 angeordnet, und in
ihrer unmittelbaren Nähe liegt die Hilfsanode 122 in dem Behälter 52, der Quecksilber
62 o. dgl. enthält. Den Strom erhält
die Röhre ι aus der Stromquelle 72 über die Leitungen 82 und 92. Mit der Leitung 82
sind die Anode 42 über einen veränderlichen Widerstand 102 und Drosselspule 112 und
die Hilfselektrode 122 über den veränderlichen Widerstand 132 verbunden. Die Anlaßvorrichtung
besteht aus einer Induktanz 142, die zwischen die Leitung 92 und die
Kathode 32 geschaltet ist. Von der Leitung 82 führt ein abgezweigter Stromkreis nach
der Induktanz 142, der einen Widerstand 152
und einen Stromunterbrecher 162 enthält. Zwischen die Enden des Unterbrechers kann
der Kondensator 172 geschaltet werden. Wenn man die Röhre 1 in Betrieb setzen
will, wird der Handschalter 182 geschlossen, worauf der Strom durch den Widerstand 152,
die Kontakte 192 des Unterbrechers 162, die Induktanz 142 zu dem andern Pol der Leitung
fließt. Durch die Röhre 1 fließt zunächst kein Strom, da die hierzu erforderliche
Energie größer ist als die aus der Stromquelle 72 gelieferte.
Sofort nach der Erregung der Induktanz 142 wird der Anker 202 des Unterbrechers 162
angezogen und dadurch der Stromkreis zwischen den Kontakten 192 unterbrochen. Diese
Unterbrechung verursacht' einen kräftigen, durch die Induktanz 142 hervorgebrachten
Stromstoß, der zwischen der Kathode 32 und dem Knotenpunkt 212 der Leitung 82 verläuft.
Dieser Stromstoß wird durch die Drosselspule 112 von der Hauptanode 42 ferngehalten
und muß daher durch den Widerstand 132 und die Hilfsanode 122 nach der
Kathode 32 fließen. Der Durchgang dieses
Stoßes dient dazu, eine kleine Menge des Quecksilbers 62 der Hilfsanode 122 zu verdampfen
und eine Entladung durch die Gassäule der Röhre 1 hervorzurufen. Diese Entladung
wird durch den Strom der Stromquelle 72 aufrechterhalten.
Sobald die Entladung auf diese Weise eingeleitet ist, ist dem Strom der Weg zu der
Hauptanode 42 über die Drosselspule 112 und den Widerstand 102 freigegeben. Die
Drosselspule hindert den Stromdurchgang jetzt nicht mehr. Die Spule sollte aus möglichst
dickem Draht bestehen, um beim Durchgang des normalen Stromes der Röhre 1
nicht überhitzt zu werden.
Claims (12)
- Patentansprüche:i. Verfahren zum Zünden von Ouecksilberbogenlampen und ähnlichen Entladungsvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stromkreis, der parallel zum Zündstromkreis verläuft, das Wiederanzünden der Lampe nach deren Erlöschen ^o lange verhindert, bis dieser Sperrstromkreis durch einen Handschalter o. dgl. unterbrochen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zündstromkreis eine Induktanz liegt, die die Unterbrechung des Zündstromkreises bewirkt, sich also- selbst ausschaltet und dadurch die Zündung der Quecksilberbogenlampeo. dgl. veranlaßt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstromkreis, wenn er sich selbst unterbricht, zugleich den Sperrstromkreis einschaltet (Abb. 1).
- 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kippschalter (8) durch den Zündstromkreis aus der den Zündstromkreis schließenden und den Sperrstromkreis unterbrechenden Lage in eine den Zündstromkreis unterbrechende und den Sperrstromkreis schließende Lage umgelegt und in dieser Lage durch den Sperrstromkreis festgehalten wird (Abb. 1).
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zündstromkreis und in dem Sperrstromkreis je eine Spule (5 bzw. 13) liegt und der Kern der Zündstromkreisspule (5) bei deren Erregung den Kippschalter (8) umlegt und der Kern der Sperrstromkreisspule (13) bei deren Erregung den Kippschalter (8) in der umgelegten Lage gegen Federwirkung (14) o. dgl. festhält (Abb. 1).
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spulen (5, 13) einen gemeinsamen Kern (16) besitzen (Abb. 1).
- 7. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündstromkreis über zwei Kontakte geleitet ist, deren Verbindung durch den zugleich mit dem Zündstromkreis eingeschalteten Sperr-Stromkreis unter Mitwirkung eines Zeitelementes (190 in Abb. 2, 131 in Abb. 3) unterbrochen wird und unterbrochen bleibt, solange der Sperrstromkreis eingeschaltet ist. no
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zündstromkreis unterbrechenden Kontakte (90 in Abb. 2) von einem Kipp- ■ schalter (80) gesteuert werden, der einerseits unter dem Einfluß des Kernes (170) einer im Sperrstromkreis liegenden Spule (150) und andererseits unter dem Einfluß eines Zeitelementes (190) steht.
- 9. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zündstromkreis unterbrechenden Kon-takte von einem Thermoschalter (131 in Abb. 3) gesteuert werden, der von einem im Sperrstromkreis liegenden Widerstand (181) beeinflußt wird.
- 10. Verfahren zum Zünden von Ouecksilberbogenlampen oder sonstigen Entladungsröhren, insbesondere für solche mit einer Hauptanode und einer in ihrer unmittelbaren Nähe angeordneten Hilfsanode nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der durch Ausschaltung einer Induktanz (142 in Abb. 4) erzeugte Zündstromstoß durch Sperrmittel (Drosselspule 112) von der Hauptanode ferngehalten und gezwungen wird, zwischen der Hilfsanode (122) und der Kathode (32) abzuklingen und dadurch die Lampe zu zünden.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in dem Stromkreis der Hauptanode (42 in Abb. 4) als auch in dem Stromkreis der Hilfsanode (122) regelbare Widerstände (102, 132) eingeschaltet werden.
- 12. Verfahren nach Anspruch 10 und ii, dadurch gekennzeichnet, daß die den Zündstromstoß hervorrufende Ausschaltung der Induktanz (142 in Abb. 4) durch einen von der Induktanz selbst gesteuerten Kippschalter (162) bewirkt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US550868XA | 1930-01-18 | 1930-01-18 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE550868C true DE550868C (de) | 1932-05-30 |
Family
ID=21995496
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DESCH92777D Expired DE550868C (de) | 1930-01-18 | 1931-01-10 | Schaltung zum Zuenden von Quecksilberbogenlampen und aehnlichen Entladungsvorrichtungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE550868C (de) |
-
1931
- 1931-01-10 DE DESCH92777D patent/DE550868C/de not_active Expired
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