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DE51754C - Ziegelpresse mit Kolben und Gegenkolben - Google Patents

Ziegelpresse mit Kolben und Gegenkolben

Info

Publication number
DE51754C
DE51754C DENDAT51754D DE51754DA DE51754C DE 51754 C DE51754 C DE 51754C DE NDAT51754 D DENDAT51754 D DE NDAT51754D DE 51754D A DE51754D A DE 51754DA DE 51754 C DE51754 C DE 51754C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
brick
head
rollers
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT51754D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. W. DAVIES in Croydon bei Sydney, New South Wales
Publication of DE51754C publication Critical patent/DE51754C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/04Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with a fixed mould

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Ziegelpressen, bei welchen Kraft mit Hülfe mechanischer Mittel, wie z. B. durch einen Motor bethä'tigter excentrischer Daumen u. dergl., übertragen wird, und verfolgt den Zweck, behufs Verhinderung von Brüchen an der Maschine die Ziegel gleichmäfsiger zusammenzupressen und die Menge des zur Bildung der Ziegel zugeführten Materials zu regeln.
Eine nach der vorliegenden Erfindung ausgeführte Maschine wird auf der Zeichnung durch Fig. 1 in Vorderansicht, durch Fig. 2 in Seitenansicht, durch Fig. 3 im Grundrifs, durch Fig. 4 im Schnitt nach Linie a-a der Fig. 2 und durch Fig. 5 im Schnitt nach Linie b-b der Fig. 4 veranschaulicht.
Mit A, Fig. ι und 4, ist die Bodenplatte bezeichnet, mit B die mit einem beweglichen Boden versehene Form, welche mit einer Scheidewand B2 ausgestattet ist, mit C die obere Welle, mit D die untere "Welle, mit E und F der obere bezw. untere Druckkopf, mit G, Fig. 5, der Formspeiser. H ist ein einstellbares Keilstück, / die Treibwelle, J eine Zwischenwelle, ^1Tl1 sind die Seitenrahmen, A2, Fig. 5, ist der vordere Tisch, As der hintere Tisch, A^ der Trichter für den Thon; A5, Fig. 4, sind Schlitze und A& Führungen. Ferner ist C1 der mittlere Daumen und C2 sind die Seitendaumen; C3 ist ein Zahnrad und JD1, Fig. 1 und 2, eine Scheibe; D2 und ΰ3 sind Curvenscheibenrippen, JD*, Fig. 2 und 4, Curvenscheiben und JD5 mit Rollen D1 versehene Stangen auf Zapfen ΰ6; Ds ist ein mittleres Excenter und JD9 sind Seitenexcenter; JD10 ist ein Zahnrad, J?1 ein oberer Kolben, E2 der Formstempel; Es sind centrale und J?4 seitliche Antifrictionsrollen. F1 sind die unteren Kolben und F2 Lager. F* ist eine Antifrictionsrolle; F* sind Excenterstangen, F5 Gleitstücke, F6 Führungsstifte; G1 ist ein Flantsch, G2 eine Zugstange, G8 ein Hebel und G4 ein Drehzapfen; G5 sind Lager; G6 ist eine Frictionsrolle, G7 ein Anschlag, H1 ein Hebel, H2 ein Verbindungsstück, H* ein Drehzapfen, i74 ein Träger, üT5 ein Segment, i?6 eine Zunge, H1 ein Handgriff, Hs ein Drücker und H9 eine Feder; H10 sind Träger, J1 feste und lose Scheiben; I2 ist ein Zahn-'rad; 73 sind Lager, J1 und J2 Zahnräder und J3 Lager.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :
Wenn der Triebwelle I durch den Riemen der festen Scheibe 71 Bewegung übertragen wird, so bringt das in das Rad J1 greifende Rad I2 die Welle J in Drehung, welche wiederum mit Hülfe der Räder J2 und JD10 die untere Welle D und mit Hülfe der Räder J1 J2 Dw und C3 die obere Welle C in Thätigkeit versetzt, so dafs demnach sämmtliche bewegende Theile in regelmäfsiger Reihenfolge zu einander arbeiten und man daher nur trockenen oder halbtrockenen Thon durch den Trichter A* zuzuführen braucht. Der Formspeiser G wird durch letzteren gefüllt und veranlafst, sich nach der Form B zu bewegen, worauf derselbe, nachdem er den Thon in die

Claims (1)

  1. Form hat fallen lassen, unter den Trichter infolge der Einwirkung des Hebels G3 zurückkehrt, welcher durch die zwischen den Curvenscheibenrippen Z)2 D3 der Scheibe Z)1 arbeitende Rolle Gr>, Fig. 2, bethätigt wird. Nach dem Füllen der Form und während des Wiederfüllens des Formspeisers G unter dem Trichter A* geht das Zusammenpressen des Thons in der Form in folgender Weise vor sich.
    Der Druckkopf E wird abwärts bewegt durch die Einwirkung des mittleren Daumens C1 auf die Rollen Zf3, wobei die Stangen Z)5 und Rollen Z)7 auf der Curvenscheibe Z)4 diese Bewegung gestatten, durch welche der Stempel E2 in den Thon gedrückt wird. Zu derselben Zeit heben die Excenter Z)9 durch ihre Stangen F* und Gleitstücke F5 den unteren Druckkopf F und veranlassen die Kolben -F1, in die Form B zu treten. Hierauf wird durch die Einwirkung der Daumen C2 auf die Rollen E^ der Kopf E abwärts geprefst, während die Excenter Z)9 den Kopf F aufwärts bewegen. Auf diese Weise entsteht ein scharfkantiger und rechtwinkliger Ziegel. Indem nun das mittlere Excenter D8 aufwärts gegen die Rolle F3 in Lagern F'2 drückt und die Kolben F1 durch die Form bringt, der obere Druck dagegen nachläfst, werden die Kolben F1 bis zum oberen Rand der Form gehoben, um das Ziegelpaar aufwärts zu stofsen, welches durch die vorwärtige Bewegung des wiedergefüllten Formspeisers auf den hinteren Tisch As geschoben wird. Während dieser Zeit heben die Curvenscheiben Z)4 und Stangen Z)5 nebst Rollen D1 den Kopf E mit seinen Theilen aufwärts. Zur Herstellung des zweiten Ziegelpaares wiederholt sich dasselbe Spiel. Die Menge des für jeden Ziegel zu verwendenden Materials wird mit Hülfe des Keilstückes H regulirt, welches zwischen Lagern Z72 und dem Ständer H10 eingeschoben ist und somit die Stellung des beweglichen Bodens der Ziegelform regelt. Dies wird durch Bewegen des Handgriffes H1 erzielt, welcher mittelst des Hebels H1 das Keilstück H herauszuziehen und hineinzuschieben vermag.
    Pa τ ent-Anspruch:
    Eine Ziegelpresse mit Kolben und Gegenkolben, bei welcher folgende Theile gleichzeitig vorhanden sind:
    ι. ein , den Stempel tragender Druckkopf E, welcher durch Daumen C C2 einer Welle C abwärts gedrückt und mittelst einer Curvenscheibe Z)4 einer Welle D in seine Anfangsstellung zurückgebracht wird; ■
    2. ein beweglicher Formboden Z^1, welcher während des Betriebes mittelst eines hin- und herschiebbaren Keiles H in die der Menge des für jeden Ziegel zu verwendenden Materials entsprechende Höhe gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51754D Ziegelpresse mit Kolben und Gegenkolben Active DE51754C (de)

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DE (1) DE51754C (de)

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