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DE48800C - Vorrichtung zur Herstellung von Löthnäthen - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Löthnäthen

Info

Publication number
DE48800C
DE48800C DENDAT48800D DE48800DA DE48800C DE 48800 C DE48800 C DE 48800C DE NDAT48800 D DENDAT48800 D DE NDAT48800D DE 48800D A DE48800D A DE 48800DA DE 48800 C DE48800 C DE 48800C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering
metal
sutures
production
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48800D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. HACKER in 1102 South Second Street, Philadelphia, Penns., V. St. A
Publication of DE48800C publication Critical patent/DE48800C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/02Soldering irons; Bits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung oder Maschine zur Herstellung von Löthnähten, wie sie bei Blechgefäfsen etc. vorkommen, und verfolgt den Zweck, eine Ersparnifs an Löthmetall zu erzielen und einen freien und gleichmä'fsigen Abflufs des Lothes nach der Löthnaht zu sichern, so dafs eine vollkommene Verlöthung der Bleche ungeachtet der Unebenheiten derselben oder der denselben gegebenen Form erhalten wird. Das Löthmetall wird in einer geeigneten Kammer geschmolzen und aus derselben durch Capillarattraction nach der Naht geleitet; dasselbe Gebläse oder derselbe Brenner, welcher zum Schmelzen des Metalles dient, wird auch zur Aufrechterhaltung eines freien Abflusses des Lothes benutzt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Darstellung, eines Theiles der Maschine,
Fig. 2 ein Querschnitt durch dieselbe, und
Fig. 3 eine modificirte Form des Löthkolbens, durch welchen die Anwendung des Löthverfahrens für die Handlöthung anschau-• lieh gemacht wird.
In Fig. ι sind drei Löthkolben dargestellt; die Anzahl derselben kann natürlich nach Bedarf vergröfsert oder verringert werden. Aus Fig. 2 ist die besondere Construction der Löthkolben und des Brenners ersichtlich; H ist das Gaszuführungsrohr, welches von dem Gestell . der Maschine getragen und mit durch Hähne controlirbaren Auslässen versehen ist, an welche die biegsamen Rohre h angeschlossen sind, welche mit den Brennern i communiciren. Auf die Beschreibung der Brenner, welche neue Ansichtspunkte nicht bieten, braucht nicht näher eingegangen werden.
Die Löthkolben sind in folgender Weise eingerichtet :
J ist ein Gufsstück von passender Gestalt, das um die Welle j drehbar und auf dem hinteren Theil der oberen Fläche mit einer Löthkammer j'2 versehen ist. J2 sind eine Anzahl paralleler Drähte, die aus der Löthkammer über die vordere Kante derselben hinweg nach unten über die schräge Fläche js des Gufsstückes J führen und an einem wenig jenseits der äufseren Kante desselben gelegenen Punkt endigen, wo sie zusammen den eigentlichen Löthkolben ο bilden, der auf dem Arbeitsstück an der Stelle aufliegt, wo die Löthnaht herzustellen ist. Das Arbeitsstück wird gegen den Löthkolben durch irgend eine passende Vorrichtung bewegt.
Js ist eine Metallplatte, die ihrer Form nach mit der oberen Fläche des vorderen Theiles des Gufsstückes /übereinstimmt; sie dient dazu, die Drähte J2 gegen die obere Fläche p des Gufsstückes zu halten.
J4 sind Längsstangen, deren Enden innerhalb der inneren Enden des Gufsstückes J an Punkten befestigt sind, die etwas oberhalb der' Platte J3 liegen, und diese Platte wird mittelst metallener Keile J5 in Stellung gehalten, die zwischen der Platte und der Unterkante der Stangen Ji angetrieben werden (Fig. 2). Der Brenner I wird in die innere Höhlung des unteren Theiles des Gufsstückes J durch Oeffnungen eingeführt, welche zu dem Zwecke in dem hinteren Theil des Gufsstückes vorgesehen
sind; der Brenner hat die Aufgabe, das ganze
Gufsstück so heifs zu erhalten, dafs das Löth-
metall sowohl in der Kammer wie zwischen
den Drähten stets geschmolzen gehalten wird.
Die einzelnen Gufsstücke / sind neben einander angeordnet, wie aus Fig. ι ersichtlich, und sitzen auf der Welle j; sie sind gleichartig ausgebildet, und damit die Löthdrähte der einzelnen Gufsstücke dicht an einander liegen, wird eine Spiralfeder Ai2 vorgesehen, die lose auf dem Ende der Welle j steckt und gegen das Ende des ersten Gufsstückes anliegt. M3 ist eine Stange, welche an dem einen Ende an der hinteren Fläche des Gufsstückes J befestigt ist, und Ai4 ist ein hinten an der Stange stellbar angebrachtes Gewicht, um den Druck des Lö'thkolbens auf die Naht reguliren zu können (Fig. 2). Ai5 ist eine Spiralfeder, welche einerseits mit dem Arm Ai6, andererseits mit der Stange Ai3 verbunden ist.
Jedes der auf der Welle j sitzenden Gufsstücke J wirkt unabhängig von den anderen und hat eine durch Gegengewicht belastete ■ Stange. Z3 ist eine durch die Stange Af3 führende Stellschraube, welche sich gegen die untere' Fläche des Trägers der Arme Af6 legt und zur Adjustirung der Bewegung des Armes benutzt werden kann.
Die Naht jedes Arbeitsstückes wird, sobald es unter die einzelnen Löthkolben gebracht wird, durch jeden der Löthkolben nach einander bearbeitet, so dafs für den Fall die Bearbeitung durch den ersten Löthkolben keine vollkommene war, die Löthung durch den zweiten und die weiteren Löthkolben vervollständigt wird.
N ist eine Welle, welche durch die ganze Länge der Maschine reicht und höher als die einzelnen Löthkolben liegt. N1 ist ein Gufsstück, welches muffenartig auf der Welle sitzt und mit einem Arm iV2 am äüfseren Ende versehen ist, der ein Gewicht JV3 trägt. Hinter dem Gufsstück N1 zieht sich ebenfalls durch die ganze Länge der Maschine eine Stange iV4 hin.
Wenn die gleichzeitige Abhebung aller Löthkolben erforderlich oder erwünscht werden sollte, so wird das Gewicht iV3 aus der horizontalen Lage in die verticale Stellung gehoben, was zur Folge hat, dafs die Stange .ZV4 niedergedrückt wird und sich gegen die belasteten Stangen Ai3 legt, um' deren hintere Enden niederzudrücken und die Löthkolben zu heben; durch Umlegen des Gewichtes iV3 in die in Fig. 2 dargestellte Lage wird die Stange Ni aufser Berührung mit den Stangen Af3 gebracht, so dafs die Löthkolben in ihre erste Lage zurückgehen.
Obwohl eine Anzahl paralleler Drähte als Mittel zur Führung des geschmolzenen Löthmetalles dargestellt ist, können natürlich auch Eisenfeilspäne oder ein anderer Stoff von ähnlicher Natur an die Stelle der Drähte treten; auch bei den Spänen wird durch die Capillarattraction zwischen den Partikeln der Späne der Nachflufs des geschmolzenen Metalles gesichert.
Die an der Hand der vorstehenden Maschine beschriebene Löthmethode kann'auch für die Löthung von Hand in der Weise nutzbar gemacht werden, dafs das Bündel paralleler Drähte in dem Kopf des Kolbens, wie aus Fig. 3 ersichtlich, befestigt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Bei Löthapparaten die Einrichtung, wonach das geschmolzene Löthmetall der Löthstelle : durch die Capillarität eines· event, hebelartig gebogenen Draht-, oder Lamellenbündels zugeführt wird, dessen unteres Ende gleichzeitig als Löthkolben dient.
  2. 2. Bei Apparaten der unter 1. bezeichneten Art die Anbringung des hebelartig gebogenen Drahtbündels zwischen der schrägen Vorderwand des erhitzten Behälters (p) für das Löthmetall und der mit regulirbarem Druck festspannbaren ■ Platte (Jz).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48800D Vorrichtung zur Herstellung von Löthnäthen Expired - Lifetime DE48800C (de)

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DENDAT48800D Expired - Lifetime DE48800C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Löthnäthen

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