DE48800C - Vorrichtung zur Herstellung von Löthnäthen - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von LöthnäthenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K3/00—Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/02—Soldering irons; Bits
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Connection Of Electric Components To Printed Circuits (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung oder Maschine zur Herstellung von
Löthnähten, wie sie bei Blechgefäfsen etc. vorkommen,
und verfolgt den Zweck, eine Ersparnifs an Löthmetall zu erzielen und einen freien und gleichmä'fsigen Abflufs des Lothes
nach der Löthnaht zu sichern, so dafs eine vollkommene Verlöthung der Bleche ungeachtet
der Unebenheiten derselben oder der denselben gegebenen Form erhalten wird. Das
Löthmetall wird in einer geeigneten Kammer geschmolzen und aus derselben durch Capillarattraction
nach der Naht geleitet; dasselbe Gebläse oder derselbe Brenner, welcher zum Schmelzen des Metalles dient, wird auch zur
Aufrechterhaltung eines freien Abflusses des Lothes benutzt.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine perspectivische Darstellung, eines
Theiles der Maschine,
Fig. 2 ein Querschnitt durch dieselbe, und
Fig. 3 eine modificirte Form des Löthkolbens, durch welchen die Anwendung des
Löthverfahrens für die Handlöthung anschau-• lieh gemacht wird.
In Fig. ι sind drei Löthkolben dargestellt; die Anzahl derselben kann natürlich nach Bedarf
vergröfsert oder verringert werden. Aus Fig. 2 ist die besondere Construction der Löthkolben
und des Brenners ersichtlich; H ist das Gaszuführungsrohr, welches von dem Gestell .
der Maschine getragen und mit durch Hähne controlirbaren Auslässen versehen ist, an welche
die biegsamen Rohre h angeschlossen sind, welche mit den Brennern i communiciren. Auf
die Beschreibung der Brenner, welche neue Ansichtspunkte nicht bieten, braucht nicht
näher eingegangen werden.
Die Löthkolben sind in folgender Weise eingerichtet :
J ist ein Gufsstück von passender Gestalt, das um die Welle j drehbar und auf dem
hinteren Theil der oberen Fläche mit einer Löthkammer j'2 versehen ist. J2 sind eine
Anzahl paralleler Drähte, die aus der Löthkammer über die vordere Kante derselben
hinweg nach unten über die schräge Fläche js
des Gufsstückes J führen und an einem wenig jenseits der äufseren Kante desselben gelegenen
Punkt endigen, wo sie zusammen den eigentlichen Löthkolben ο bilden, der auf dem Arbeitsstück
an der Stelle aufliegt, wo die Löthnaht herzustellen ist. Das Arbeitsstück wird
gegen den Löthkolben durch irgend eine passende Vorrichtung bewegt.
Js ist eine Metallplatte, die ihrer Form nach
mit der oberen Fläche des vorderen Theiles des Gufsstückes /übereinstimmt; sie dient dazu,
die Drähte J2 gegen die obere Fläche p des
Gufsstückes zu halten.
J4 sind Längsstangen, deren Enden innerhalb
der inneren Enden des Gufsstückes J an Punkten befestigt sind, die etwas oberhalb der'
Platte J3 liegen, und diese Platte wird mittelst
metallener Keile J5 in Stellung gehalten, die zwischen der Platte und der Unterkante der
Stangen Ji angetrieben werden (Fig. 2). Der Brenner I wird in die innere Höhlung des
unteren Theiles des Gufsstückes J durch Oeffnungen eingeführt, welche zu dem Zwecke in
dem hinteren Theil des Gufsstückes vorgesehen
sind; der Brenner hat die Aufgabe, das ganze
Gufsstück so heifs zu erhalten, dafs das Löth-
metall sowohl in der Kammer wie zwischen
den Drähten stets geschmolzen gehalten wird.
Die einzelnen Gufsstücke / sind neben einander
angeordnet, wie aus Fig. ι ersichtlich, und sitzen auf der Welle j; sie sind gleichartig
ausgebildet, und damit die Löthdrähte der einzelnen Gufsstücke dicht an einander liegen,
wird eine Spiralfeder Ai2 vorgesehen, die lose
auf dem Ende der Welle j steckt und gegen das Ende des ersten Gufsstückes anliegt. M3 ist
eine Stange, welche an dem einen Ende an der hinteren Fläche des Gufsstückes J befestigt
ist, und Ai4 ist ein hinten an der Stange stellbar angebrachtes Gewicht, um den Druck des Lö'thkolbens
auf die Naht reguliren zu können (Fig. 2). Ai5 ist eine Spiralfeder, welche einerseits
mit dem Arm Ai6, andererseits mit der Stange Ai3 verbunden ist.
Jedes der auf der Welle j sitzenden Gufsstücke J wirkt unabhängig von den anderen
und hat eine durch Gegengewicht belastete ■ Stange. Z3 ist eine durch die Stange Af3
führende Stellschraube, welche sich gegen die untere' Fläche des Trägers der Arme Af6 legt
und zur Adjustirung der Bewegung des Armes benutzt werden kann.
Die Naht jedes Arbeitsstückes wird, sobald es unter die einzelnen Löthkolben gebracht
wird, durch jeden der Löthkolben nach einander
bearbeitet, so dafs für den Fall die Bearbeitung durch den ersten Löthkolben keine
vollkommene war, die Löthung durch den zweiten und die weiteren Löthkolben vervollständigt
wird.
N ist eine Welle, welche durch die ganze Länge der Maschine reicht und höher als die
einzelnen Löthkolben liegt. N1 ist ein Gufsstück,
welches muffenartig auf der Welle sitzt und mit einem Arm iV2 am äüfseren Ende
versehen ist, der ein Gewicht JV3 trägt. Hinter
dem Gufsstück N1 zieht sich ebenfalls durch die ganze Länge der Maschine eine Stange iV4
hin.
Wenn die gleichzeitige Abhebung aller Löthkolben erforderlich oder erwünscht werden
sollte, so wird das Gewicht iV3 aus der horizontalen
Lage in die verticale Stellung gehoben, was zur Folge hat, dafs die Stange .ZV4
niedergedrückt wird und sich gegen die belasteten Stangen Ai3 legt, um' deren hintere
Enden niederzudrücken und die Löthkolben zu heben; durch Umlegen des Gewichtes iV3 in
die in Fig. 2 dargestellte Lage wird die Stange Ni
aufser Berührung mit den Stangen Af3 gebracht, so dafs die Löthkolben in ihre erste
Lage zurückgehen.
Obwohl eine Anzahl paralleler Drähte als Mittel zur Führung des geschmolzenen Löthmetalles
dargestellt ist, können natürlich auch Eisenfeilspäne oder ein anderer Stoff von ähnlicher
Natur an die Stelle der Drähte treten; auch bei den Spänen wird durch die Capillarattraction
zwischen den Partikeln der Späne der Nachflufs des geschmolzenen Metalles gesichert.
Die an der Hand der vorstehenden Maschine beschriebene Löthmethode kann'auch für die
Löthung von Hand in der Weise nutzbar gemacht werden, dafs das Bündel paralleler Drähte
in dem Kopf des Kolbens, wie aus Fig. 3 ersichtlich, befestigt wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Bei Löthapparaten die Einrichtung, wonach das geschmolzene Löthmetall der Löthstelle : durch die Capillarität eines· event, hebelartig gebogenen Draht-, oder Lamellenbündels zugeführt wird, dessen unteres Ende gleichzeitig als Löthkolben dient.
- 2. Bei Apparaten der unter 1. bezeichneten Art die Anbringung des hebelartig gebogenen Drahtbündels zwischen der schrägen Vorderwand des erhitzten Behälters (p) für das Löthmetall und der mit regulirbarem Druck festspannbaren ■ Platte (Jz).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE48800C true DE48800C (de) |
Family
ID=323762
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT48800D Expired - Lifetime DE48800C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Löthnäthen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE48800C (de) |
-
0
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