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DE131607C - - Google Patents

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Publication number
DE131607C
DE131607C DENDAT131607D DE131607DA DE131607C DE 131607 C DE131607 C DE 131607C DE NDAT131607 D DENDAT131607 D DE NDAT131607D DE 131607D A DE131607D A DE 131607DA DE 131607 C DE131607 C DE 131607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
metal
crushed
rods
coating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT131607D
Other languages
English (en)
Publication of DE131607C publication Critical patent/DE131607C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
    • C23C24/08Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat
    • C23C24/10Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat with intermediate formation of a liquid phase in the layer
    • C23C24/103Coating with metallic material, i.e. metals or metal alloys, optionally comprising hard particles, e.g. oxides, carbides or nitrides
    • C23C24/106Coating with metal alloys or metal elements only

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVr 131607 KLASSE 48 b.
in NÜRNBERG.
Bei der Erzeugung von metallischen Ueberzügen auf Platten oder Gefäfsen aus anderem Metall hat man bisher so verfahren, dafs man die letzteren erhitzte und das geschmolzene Ueberzugsmetall auf den zu überziehenden Flächen zerlaufen liefs; Stäbe oder Röhren hat man dagegen beim Ueberziehen in das geschmolzene Metall getaucht. Beide Verfahren konnten nur da Anwendung finden, wo es sich um Specialzwecke handelte, z.B. nach Patentschrift 63591 um das Vergolden von Platinblechen oder nach Patentschrift 5966 um das Verbleien von Eisen- und Kupferblechen.
Sobald es sich aber um' die Verbindung von weniger edlen Metallen handelt, die schwerer fiiefsen und stark oxydiren, z. B. um die Verbindung von Messing oder Kupfer mit Stahl, bewährt sich keines der genannten Verfahren, weil sie einen ungleich starken und nicht homogenen Ueberzug ergeben.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die Massenerzeugung von Stäben oder Röhren beliebigen Materials, überzogen mit Messing, Kupfer oder Metallen mit ähnlichem Charakter in einfacher und vollkommener Weise zu erreichen.
Das' neue Verfahren besteht nun darin, dafs die zu überziehenden Stangen oder Röhren zunächst sorgfältigst von Oxyden befreit und in Vorrichtungen gebracht werden, in welchen, sie mechanisch gedreht werden können. Schwere Stücke werden vorher nahezu auf Schweifstemperatm· gebracht, leichtere werden während des Drehens mittels einer Gasfeuerung stark erhitzt.
Während nun die Stangen oder Röhren gedreht werden, werden mit Hülfe von mechanischen Vorrichtungen gleichmäfsig zerkleinertes Ueberzugsmetall und zerkleinerte Desoxydationsmittel auf dieselben 'gebracht, wobei eine gleichmäfsige Ueberschmelzung stattfindet.
Nach Beseitigung der dem neuen metallischen Ueberzug anhaftenden Desoxydationsmittel wird der Körper auf der Ziehbank egalisirt und kalibrirt und kann nach Belieben bis zu den feinsten Drähten und dünnsten Rohren ausgezogen werden, wobei jederzeit die Oberfläche von dem schützenden Metall überzogen bleibt.
Soll das Innere von engen Röhren mit metallischem Ueberzug versehen werden, so wird die Röhre mit einem Gemisch von zerkleinertem Metall und Reductionsmitteln ausgefüllt, was beim Drehen des Rohres in wagrechter Lage ein Ueberziehen der Innenwandung zur Folge hat.
Zur Ausübung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, welche in einer Ausführungsform dargestellt ist.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι ein Längsschnitt,
Fig. 2 ein Querschnitt nach A-B und
Fig. 3 ein Querschnitt nach C-D.
Die Vorrichtung besteht der Hauptsache nach aus folgenden Bestandteilen:
ι. dem eigentlichen Fundament mit daraufgesetztem Herd,
2. der Feuerungsanlage,
3. dem Behälter für das aufzuschmelzende zerkleinerte Metall und für Desoxydationsmittel.
Auf das Fundament α wird der eigentliche Herd b aus feuerfestem Material aufgebaut. Der Herd b ist seiner ganzen Lange nach mit einem Feuerungsgraben versehen, welcher zur Aufnahme der zu umschmelzenden Körper bestimmt ist und immer so geformt wird, dafs die Feuerungsgase bei möglichster Wärmeausnutzung reducirend wirken. Der Herd wird beiderseitig an den Stirnseiten mit eisernen Platten c und d abgeschlossen, welche gleichzeitig zur Lagerung der Werkstücke bei der Bearbeitung dienen.
Auf dem Fundament befindet sich ein Lagerbock e, welcher zur Aufnahme eines drehbaren Klemmfutters f bestimmt ist, das als Mitnehmer für den zu umschmelzenden Körper g dient und von der Antriebscheibe /7 forlgesetzt in Drehung gebracht werden kann.
Die Feuerung geschieht etwa mittels eines Gemisches von Luft mit Gas, und zwar unter Anwendung eines Gebläses. Das Gas und die Luft werden getrennt durch die Zuleitungsrohre i und k zugeführt, welche sich kurz vor dem Herd, wie gebräuchlich, zu dem Gasfeuerungsrohr / vereinigen.
Zur Regelung des Gasgemisches einerseits, sowie zur Abstellung der Feuerung andererseits dienen die Hähne m und n. Das Gasfeuerunssrohr / ist an seinem Ende verschlossen, dagegen auf der unteren, dem Herde zugewendeten Seite der Länge nach geschlitzt. Durch diesen Schlitz gelangt die Flamme der ganzen Länge nach in den Graben des Herdes und wirkt daselbst nicht nur gleichmäfsig erwärmend, sondern gleichzeitig reducirend auf die Masse des Körpers g.
Zur Vermeidung eines Rückschlages des explosionsfähigen Gasgemisches in den Schlitz des Feuerungsrohres kann vor demselben ein engmaschiges Sieb angeordnet sein, welches gleichzeitig zur gleichmäfsigen Vertheilung der Flamme dient.
Unmittelbar oberhalb des Gasfeuerungsrohr'es und des Herdes sind auf der ganzen Länge des letzteren zwei Kasten angebracht, welche nach oben offen, nach unten dagegen durch je eine drehbare Walze 0 und ρ verschlossen sind. Der eine Kasten dient zur Aufnahme von zerkleinerten Metallstücken, vermischt mit einem ebenfalls zerkleinerten Desoxydationsmittel; der andere Kasten ist lediglich zur Aufnahme für beliebige Desoxydationsmittel bestimmt.
Die beiden Walzen 0 und ρ können mittels der Hebel r und s gedreht werden. Jede Walze besitzt der ganzen Länge nach eine Nuth t bezw. u, welche die Aufnahme einer bestimmten Menge der im Kasten befindlichen zerkleinerten Theile bezweckt; eine Drehung der Walze hat das Herabgleiten derselben auf die Stange g zur Folge. Die eigenartige Anordnung der Behälter und Vertheilungsorgane ο und ρ oberhalb des Gasfeuerungsrohres ermöglicht ein übersichtliches und gleichmäfsiges Auftragen der Mctalltheilchen und der Desoxydationsmittel, ohne dafs dieselben vor dem Austritt aus ihren Behältern derart erhitzt werden, dafs sie zusammenbacken können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Verfahren zum Ueberziehen von Stangen oder Röhren mit anderem Metall unter gleichzeitiger Verwendung von Desoxydationsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dafs die an den Oberflächen möglichst oxydfrei gemachten Stangen oder Röhren im Bereich einer Feuerung eine dauernde Drehung um ihre Längsachse erfahren, wobei gleichzeitig mit Hülfe von regelbaren Streuvorrichtungen zerkleinertes Ueberzugsmetall und zerkleinerte Desoxydationsmittel so aufgetragen werden, dafs eine gleichmäfsige Ueberschmelzung von gewünschter Stärke stattfindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT131607D Active DE131607C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE131607C true DE131607C (de)

Family

ID=399926

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT131607D Active DE131607C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE131607C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4490686A (en) * 1982-07-02 1984-12-25 Mark Telephone Products, Inc. Differential amplifier with common mode rejection means

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4490686A (en) * 1982-07-02 1984-12-25 Mark Telephone Products, Inc. Differential amplifier with common mode rejection means

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