DE64032C - Löthmaschine für Blechcylinder - Google Patents
Löthmaschine für BlechcylinderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K1/00—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
- B23K1/14—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams
- B23K1/16—Soldering, e.g. brazing, or unsoldering specially adapted for soldering seams longitudinal seams, e.g. of shells
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Löthmaschine ist hauptsächlich durch eine Vorrichtung gekennzeichnet, welche
ein continuirlich und mechanisch wirkendes Lötheisen bildet; eine Vorrichtung, welche auch
in anderen als in der unten beschriebenen Maschine Verwendung finden wird. Letztere
ist speciell dazu bestimmt, die Längsfuge von cylindrischen Blechbüchsen zu löthen, wie dieselben
hauptsächlich für Conserven verwendet werden.
In der beiliegenden1 Zeichnung ist Fig. 1 eine
Vorderansicht und Fig. 2 ein Verticalschnitt nach x-y der neuen Löthmaschine. Fig. 3
ist ein Verticalschnitt, in gröfserem Mafsstabe den Kanal zeigend, in welchem das Löthen
stattfindet. Fig. 4 ist ein Grundrifs des rechten Endes des eben erwähnten Kanals und eines
das zu löthende Arbeitsstück tragenden Klobens. Fig. 5 ist ein Schnitt nach y-\ in Fig. 3.
Fig. 6 ist ein Axialschnitt durch den eigentlichen Löthkolben. Fig. 7 zeigt einen auf
einer anderen Maschine gerollten Blechcylinder, wie derselbe in die vorliegende Maschine eingesetzt
wird, um gelöthet zu werden.
In allen Figuren bezeichnen gleiche Buch- - stäben gleiche Bestandtheile.
Der Löthkolben (Fig. 3 und 6) besteht aus einem hohlen Cylinder A, dessen unteres Ende
ungefähr so geformt ist, wie bei einem gewöhnlichen Löthkolben, d. h. der Form des
zu löthenden Gegenstandes mehr oder weniger entsprechend. In die Höhlung des Kolbens A
wird das Loth eingesetzt, welches mitfeist zweier oder mehrerer, den Kolben A erhitzender
Löthröhren B in geschmolzenem Zustande erhalten wird. Das Loth entweicht aus dem
Hohlraum des Kolbens A durch ein kleines Loch a, welches durch die Combination zweier
konischen Ausfräsungen gebildet wird und deshalb gar keine cylindrische Fläche aufweist,
sondern durch einen scharfkantigen Rand begrenzt ist.
Ein Dorn A1 ist centrisch in den hohlen Kolben A eingelegt . und mit einem konischen
Ende a1 versehen, welches die Oeffhung a
dicht abschliefst, wenn der Dorn A1 in den Kolben A hineingedrückt wird.
Es folgt hieraus, dafs jedesmal, wenn durch irgend eine zweckmä'fsige Vorrichtung der
Dorn A1 gehoben wird, das im Kolben A enthaltene
Loth infolge seines Eigengewichtes durch die Oeffhung α so lange ausfliefst, bis
der Dorn A1 wieder fest in den Kolben A hineingedrückt wird.
Das untere Ende des Kolbens A kann zur Erleichterung des Ausflusses des Lothes noch
mit einer geeigneten Rinne a- versehen werden.
Die Löthröhren B stehen einestheils mit einer Gasleitung C und anderentheils mit einer
Prefsluftleitung D in Verbindung. Ein die Wärmeausstrahlung verhindernder Mantel E
umgiebt sowohl die Löthröhren B, als auch den Löthkolben A.
Die eben beschriebene Löthvorrichtung ist an dem Gestell F der Maschine befestigt. Der
Löthkolben A selbst ist mittelst seiner Zapfen a3
an regulirbare Lager aufgehängt, damit dessen Lage über dem Arbeitsstück beliebig verändert
werden könne.
Die cylindrischen Büchsen, für welche die dargestellte Maschine speciell bestimmt ist, wer-
den in folgender Weise unter den beschriebenen Löthkolben gebracht:
Das Gestell F trägt zwei Querachsen G und H, auf welche Kettenräder G1 H1 festgekeilt
sind. Zwei Ketten / und K, welche über jene Kettenräder geführt sind, bewegen sich in
der in Fig. ι durch Pfeile angegebenen Richtung, indem die Achse G ein mit einer Transmission
L in Eingriff stehendes Triebrad' G2 trägt.
Die Ketten / und K sind in gleichmäfsigen Abständen durch viereckige Bolzen M mit einander
verbunden (Fig. 4), welche die zur Aufnahme der zu löthenden Cylinder bestimmten
Kloben zu tragen und unter dem Löthkolben vorbeizuführen bestimmt sind. Die zu löthenden
Cylinder werden auf einer besonderen Maschine so geformt, wie in Fig. 7 dargestellt,
und von Hand auf die Kloben der Maschine . aufgestülpt. Diese Kloben bestehen aus zwei
Halbcylindern O1 und O2 mit Gleitbacken P1
und P2, welche letzteren mittelst Bolzen p1
und p2 mit den Stücken O1 und ö- verbunden
sind. Der durch O1 O2 und P1P- hindurchreichende
Bolzen M ist viereckig und hält jene Stücke stets in der richtigen Lage, d. h. so,
dafs die geometrische Achse des Klobens in die Bewegungsrichtung der endlosen Ketten
falle. Der Halbcylinder O1 und seine Gleitbacke
P1 werden durch eine Muffe o1 im richtigen
Abstande der Kette I gehalten, und das Stück O2 mit Gleitbacke P2 wird durch eine
in der Muffe o2 angebrachte Feder ox gegen
O1 gedrückt, wobei O1 und O2 einen Cylinder
bilden, dessen Durchmesser kleiner ist als derjenige des zu bildenden Blechcylinders, so dafs
der nicht gelöthete Blechcylinder TV, Fig. 7, mit Leichtigkeit auf 0 s O- gestülpt werden
kann. ■
Infolge der schon erwähnten Bewegung der Ketten / und K werden die Kloben O1 O2
mit den darauf befindlichen Blechcylindern in einen Kanal geführt, der durch die zwei halbcylindrischen
Mantel Q1 und Q2 gebildet ist. Der innere Durchmesser jenes Kanals entspricht
genau dem äufseren Durchmesser der zu löthenden Blechcylinder, so dafs die durch die
Kloben O1 O2 in jenen Kanal eingeführten
Blechcylinder JV genau gegen die inneren Wandungen des Kanals Q1Q.2 angedrückt werden
müssen. Zu diesem Zwecke dienen die mehrerwähnten Gleitbacken P1 P2, welche sich seitlich
gegen den äufseren Umfang der Mantel Q.1 Q2 anlehnen. Eine geeignete Keilform desjenigen
Endes des Mantels Q2, bei welchem die Kloben O1 O2 mit den darauf befindlichen
Cylindern JV in den Kanal eintreten, bedingt das Anpressen des Blechcylinders JV gegen die
innere Wandung des Kanals Q1 Q2 unter Auseinanderrücken der Kloben O1 O2. Da aber
unter den zu löthenden Blechcylindern solche von verschiedener Blechdicke vorhanden sein
können, so sind ferner seitlich am äufseren Umfange der Mantel Q1 Q2 federnde Führungen
^1 und q2, Fig. 5, angebracht, durch welche
die Gleitbacken P1 und P2 nach auswärts gedrückt
werden. Die Länge jener Führungen q1 und q2 entspricht je nur einer Gleitbacke P1
oder P2, weil es vorkommen kann, dafs zwei auf einander folgende Blechcylinder aus ungleich
dickem Blech geformt sind.
Die Blechcylinder JV werden am rechten Ende der Maschine auf die Kloben aufgestülpt,
und zwar' so, dafs die zu löthende Fuge oben und mit der Fuge der Stücke O1 O2 übereinstimmend
zu liegen kommen. Am Eintritt in den Kanal Q1 Q2 werden die Stücke O1 O2,
wie oben beschrieben, infolge der schrägen Form von Q2 von einander entfernt. Der
Bolzen M und die Bolzen ρ 1^2 fahren frei
zwischen den festen Halbcylindern Q1 Q2 vorbei und der den Cylinder JV tragende Kloben O1O'2
fährt im Kanal Q1 Q2 vorwärts. Hierbei begegnet
der Blechcylinder JV einem Filzröllchen R, welches im Mantel Q1 frei drehend
gelagert und mit Löthwasser getränkt ist, das tropfenweise aus einem Behälter S auf das
Röllchen R fällt. Infolge seines Eigengewichtes wird das letztere durch den vorbeifahrenden
Blechcylinder in Drehung versetzt, wobei auf die ganze Länge der zu löthenden Fuge eine
gleichmäfsige Befeuchtung mit Löthwasser stattfindet, ohne dafs letzteres in das Innere des
Blechcylinders eindringen kann.
In der in Fig. 3 dargestellten Lage des Blechcylinders JV fährt der letztere unter dem Löthkolben
vorbei. In dem Augenblick, in welchem das vordere Ende des Blechcylinders
unter den Löthkolben A gelangt ist, sind aber die Muffen o1 und o2 des betreffenden Klobens
den Anschlägen t zweier Hebel T begegnet, auf welche die nach unten gerichteten Arme V
einer am Dorn A1 befestigten Traverse V1 aufliegen.
Der als Ventil dienende Dorn A1 wird durch ein Gewicht A2 auf seinen Ventilsitz
gedrückt, wird aber jedesmal, wenn die Muffen o1 und o2 eines Klobens dem Anschlag
t der Hebel T begegnen, gehoben. Der Anschlag t ist so geformt, dafs der Dorn A1
genau so lange gehoben bleibe, als dies nöthig ist, um auf den Blechcylinder JV die erforderliche
Lofhmenge abfliefsen zu lassen. Das so abgegebene Loth wird dann durch den Löthkolben
, A nach Mafsgabe des Vorrückens des Blechcylinders JV flachgestrichen. Nachdem
die Löthstelle den Löthkolben verlassen hat, begegnet dieselbe einer Nuth q2 des Mantels Q/,
in welche eine Abzweigung Z)1 der Prefsluftleitung D mündet, wodurch die Löthstelle gehörig
abgekühlt wird.
Die Achse G trägt eine lose Scheibe V, welche ein Kettenrad ν trägt, über welches
eine Triebkette vl läuft, die durch ein auf der
Achse H festgekeiltes Kettenrad X angetrieben wird. Das Rad ν ist kleiner als das Rad X,
so dafs sich die Scheibe V schneller, aber in gleichem Sinne wie die Kettenräder G und H
dreht. Nun trägt aber die Scheibe V eine Anzahl gegabelter Arme V\ welche derart angeordnet
sind, dafs dieselben je einen der auf den Kloben O1 O2 befindlichen gelötheten
Blechbüchsen N von jenen Kloben abstreifen und in einen Behälter W abgeben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:■ Eine Löthmaschine, gekennzeichnet dadurch, dafs die Ketten I und K den zu löthenden Blechcylinder N mittelst geeigneter, aus Bolzen M, Halbcylinder O1 und O2 und Gleitbacken P1 und P2 bestehender Kloben durch einen aus zwei Mänteln Q.1 und Q2 zusammengesetzten Kanal hindurchziehen und- hierbei mittelst der Anschläge f, der Hebel T und der Arme U den mit nach unten wirkendem Gewicht A2 versehenen Dorn A1 zeitweise heben, infolge dessen der letztere, welcher als Ventil für den als Löthkolben dienenden, mit scharfkantiger Ausflufsöffnung α versehenen hohlen Cylinder A wirkt, das in A enthaltene, von Löthröhren B aus erwärmte Loth zeitweise ausfüefsen läfst, dafs ferner gleichzeitig das Im Mantel Q1 angeordnete Filzröllchen R das Werkstück aus dem das Löthwasser enthaltenden Behälter 5 näfst und dafs schliefslich die Scheibe V mittelst gegabelter Arme F1 den fertigen Blechcylinder IV von den Kloben O1 O2 abstreift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE64032C true DE64032C (de) |
Family
ID=337928
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT64032D Expired - Lifetime DE64032C (de) | Löthmaschine für Blechcylinder |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE64032C (de) |
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0
- DE DENDAT64032D patent/DE64032C/de not_active Expired - Lifetime
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