DE487542C - Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollstaendigem Schalter - Google Patents
Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollstaendigem SchalterInfo
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- DE487542C DE487542C DEB130416D DEB0130416D DE487542C DE 487542 C DE487542 C DE 487542C DE B130416 D DEB130416 D DE B130416D DE B0130416 D DEB0130416 D DE B0130416D DE 487542 C DE487542 C DE 487542C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
- H01R13/707—Structural association with built-in electrical component with built-in switch interlocked with contact members or counterpart
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- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
- Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollständigem Schalter Es sind Steckerschalter bekannt, deren Dose einen vollständigen Schalter enthält und bei denen das Herausziehen des Stekkers bei geschlossenem Schalter nicht möglich ist. Hierbei werden die Schalter durch besondere, an der Dose oder dem Stecker befindliche Griffe betätigt, und die Stromleitung erfolgt durch in der Dose befindliche, zur Aufnahme der Stecker bestimmte Hülsen, welche durch den Schalter mit der Stromquelle verbunden oder von ihr getrennt werden. Von diesen bekannten Steckerschaltern unterscheidet sich die Steckvorrichtung nach der Erfindung dadurch, daß der in der Dose angebrachte vollständige Schalter durch Drehen des eingeführten Steckers ein- und ausgeschaltet wird, und daß die mit den Kontakten leitend verbundene Schalterachse einen Teil des Stromweges bildet. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch besonders für einpolige Verbindungen sehr einfach und dauerhaft und eignet sich bei schlagwettersicherer Ausgestaltung besonders zum AnSChluß einer Sammlerbatterie an den Fahrschalter einer Lokomotive, die in Gruben oder anderen explosionsgefährdeten Räumen verwendet wird.
- In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform eines solchen Steckerschalters dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung im Längsschnitt bei eingeführtem Stecker, welcher aber noch nicht ganz seine Endstellung erreicht hat. Abb. 2 ist ein Querschnitt durch die Dose nach der Linie x-x der Abb. i. Abb.3 ist eine Vorderansicht der Dose nach Entfernung des Steckers, und Abb. q. ist ein Längsschnitt durch die Dose in einer zu Abb. i senkrechten Ebene. Die Steckdose enthält in ihrem Innern- außer einem Anschlußkontakt a für das Zuführungskabel b einen Schalter c, dessen drehbar gelagerter Teil auf der einen Seite als Kontaktstift d ausgebildet ist. Das Gußgehäuse e der Steckdose ist auf der einen Seite durch einen aufgeschraubten Deckel f geschlossen, während die andere Seite eine runde Öffnung besitzt in Form einer längeren Hülse, in welche der Stecker eingeschoben werden kann.
- Die Bohrung der Steckdose und der äußere Durchmesser des Steckers sind ineinanderpassend gearbeitet und greifen so weit übereinander, daß, im Falle einer zufällig durch elektrische Funken eintretenden Zündung innerhalb der Steckdose befindlicher Schlagwetter die Verbrennungsgase beim Austreten durch den zwischen der Hülse in der Dose und dem Stecker vorhandenen langen schmalen Spielraum so stark abgekühlt werden, daß eine Zündung außerhalb der Dose befindlicher Schlagwetter ausgeschlossen ist. Aus diesem Grunde ist auch der Stecker mit einer Metallhülse ä versehen, welche an einer Seite eine Nase 'h trägt, die hinter einen Rand:i des Gehäuses e der Steckdose zu liegen kommt, sobald der Stecker in die Dose ganz eingeschoben ist und ein wenig gedreht wird. Die Nase, h verhindert ein Herausschleudern des Steckers, wenn im Innern der Dose durch eine Zündung von Schlagwettern ein Überdruck entstehen sollte. Eine solche Zündung ist aber nur in dem Augenblick des Schließens oder öffnens des Schalters c möglich, weil nur in diesem Augenblick Funken auftreten können. Die Nase h ermöglicht das Herausziehen des Steckers aus der Dosenach weiterem Zurückdrehen nur in einer bestimm# ten Stellung, in welcher sich in dem Rand! eine entsprechende. Aussparung k befindet. Diese ist ebenso schmal wie die Nase h. In dieser Stellung muß sich der Schalter c unbedingt in der ausgeschalteten Lage beenden, weil der drehbare Teil des Schalters, sobald der Stecker in die Dose eingeführt ist, vermittels einer in der Dose drehbar gelagerten Hülse l eines ebenfalls drehbar gelagerten Isolierstückes m und eines eingesetzten Zapfens n gekuppelt ist. Die Hülse Z besitzt auch nur an einer bestimmten Stelle eine Nut, in welche die Nase h hineinpaßt.
- Um nun eine unbeabsichtigte Drehung des Schalters c zu verhüten, wird der sowohl in der Ein- als auch in der Ausschaltstellung durch federnde Nocken o, welche sich sowohl in der Ein- als auch in der Ausschaltstellung in entsprechende Aussparungen des Gehäuses e legen, gesichert. Diese federnden Nokken o werden durch die Hülse g des Steckers, wenn derselbe ganz in die Dose hineingeschoben wird, niedergedrückt und geben dann den drehbaren Teil des Schalters c frei. Dreht man den Stecker, nachdem. die Nokken o niedergedrückt sind, bis zu einem Anschlag etwa um 9o°, so wird durch die Nase lt die Hülse l mitgedreht; diese greift in das Isolierstück m ein, dreht dasselbe ebenfalls um. 9o° und nimmt bei dieser Drehung durch den Zapfen n den drehbaren Teil des Schalters c mit. Dabei legt sich ein Querstück p p an zwei Schalterkontakte g g, die durch einen federnden Ring r gehalten werden (Abb.2). Der U-förmig ausgebildete Teil des Anschlußkontaktes a hält den Ring y fest und bildet gleichzeitig die elektrisch leitende Verbindung (Abb. q.). Der Strom kann nur in dieser Stellung des Steckers bzw. Schalters von dem Kabel b durch den Anschlußkontakt a nach dem Ring Y, den Kontaktstücken g g, dem Querstück p p und dem. Kontaktstift,d der Dose nach einer Kontakthülse s durch eine Schmelzsicherung t und nach einem Kontaktstück u des Steckers fließen, an welches das biegsame Kabel v angeschlossen ist. Ehe der Stecker herausgezogen werden kann, muß er so lange gedreht werden, bis die Nase h der Aussparung k gegenüberliegt, in welcher Stellung aber. das Querstück p p des Schalters c die Kontakte q g schon verlassen hat. Der Kontaktstift d ist in dieser Stellung bereits stromlos. Es kann also beim völligen Herausziehen des Steckers kein Funke auftreten, wenn die Kontakthülse s den Kontaktstift d verläßt.
- Im vorstehenden ist eine einpolige Ausführungsform des Steckerschalters dargestellt. Die Unverwechselbarkeit für den Plus-und Minuspol wird dadurch erreicht, daß, die Nase h und die Aussparung k verschieden breit und hoch ausgeführt werden. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, dieselbe Sauart auf eine zweipolige Ausführung zu übertragen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollständigem Schalter, bei dem das Herausziehen des Steckers nur bei geöffnetem Schalter möglich ist, während bei geschlossenem Schalter der eingeführte Stecker in der Dose gesperrt ist, gekennzeichnet durch die Verlängerung der Achse des Schalters (c) als Stecker-Stift (d) in der Dose (e). z. Steckerschalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine in der Dose drehbare, mit einer Nut versehene Hülse (L), durch welche der mit einer in die Nut eingreifenden Nase (h) .versehene Stekker (.g) mit dem Schalter (c) gekuppelt wird. 3. Steckerschalter nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen an der Einführungsöffnung der Dose. (e) angebrachten, nach innen ragenden, ringförmigen Rand (i) mit einer Nut (k), durch die der Stecker (g) mit einer entsprechenden Nase (h) nur bei geöffnetem Schalter (c) herausgezogen werden kann. q.. Steekerschalter nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch federnde, am Schalter (c) angebrachte Nocken (o), welche in Aussparungen des Dosengehäuses (e) eingreifen und eine Drehung des Schalters im offenen und geschlossenen Zustand verhindern und eine Schaltbewegung nur ermöglichen, wenn -der Stecker (g) in seine tiefste Lage gegen die Federwirkung der Nocken (o) eingedrückt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB130416D DE487542C (de) | 1927-03-20 | 1927-03-20 | Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollstaendigem Schalter |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB130416D DE487542C (de) | 1927-03-20 | 1927-03-20 | Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollstaendigem Schalter |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE487542C true DE487542C (de) | 1929-12-11 |
Family
ID=6997610
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB130416D Expired DE487542C (de) | 1927-03-20 | 1927-03-20 | Steckerschalter mit in der Steckdose eingebautem, vollstaendigem Schalter |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE487542C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1137497B (de) * | 1959-03-26 | 1962-10-04 | Basf Ag | Elektrischer Schalter |
DE3412310A1 (de) * | 1984-04-03 | 1986-01-02 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Explosionsgeschuetzte kupplungssteckvorrichtung |
-
1927
- 1927-03-20 DE DEB130416D patent/DE487542C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE1137497B (de) * | 1959-03-26 | 1962-10-04 | Basf Ag | Elektrischer Schalter |
DE3412310A1 (de) * | 1984-04-03 | 1986-01-02 | Brown, Boveri & Cie Ag, 6800 Mannheim | Explosionsgeschuetzte kupplungssteckvorrichtung |
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