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DE483403C - Mittel zur Trockenspeicherung von Gasen und zur Vermeidung der Anreicherung dieser mit Daempfen aus der Sperrfluessigkeit - Google Patents

Mittel zur Trockenspeicherung von Gasen und zur Vermeidung der Anreicherung dieser mit Daempfen aus der Sperrfluessigkeit

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Publication number
DE483403C
DE483403C DEL69789D DEL0069789D DE483403C DE 483403 C DE483403 C DE 483403C DE L69789 D DEL69789 D DE L69789D DE L0069789 D DEL0069789 D DE L0069789D DE 483403 C DE483403 C DE 483403C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
gases
steam
dry storage
oil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL69789D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LECHLER PAUL FA
Original Assignee
LECHLER PAUL FA
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Filing date
Publication date
Application filed by LECHLER PAUL FA filed Critical LECHLER PAUL FA
Priority to DEL69789D priority Critical patent/DE483403C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE483403C publication Critical patent/DE483403C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Mittel zur Trockenspeicherung von Gasen und zur Vermeidung der Anreicherung dieser mit Dämpfen aus der Sperrflüssigkeit Bei den mehr und mehr an Bedeutung gewinnenden Prozessen der Hydrierung wird der hierfür erzeugte Wasserstoff in größeren Mengen gespeichert. Dieser Wasserstoff muß durch Reinigungsprozesse einen für die Hydrierung genügenden Trocken- und Reinheitsgrad erreicht haben und muß diesen auch während der Speicherung beibehalten. Bei der Leuchtgasherstellung geht das Streben dahin, durch vorhergehende Trockenprozesse trocken gemachtes Gas an das Verteilungsnetz abzugeben, um Korrosionen usw. zu vermeiden und die lästigen Syph,uns zur AbfÜhrung der Kondensate ganz zu erübrigen (F. W. Sperr, Gas-Age-Record vom 16. 1 o. i926, S.551, uind vom -23. io. i926, S. 585).
  • Die Speicherung des Gases geschieht vorwiegend unter großen Glocken, die im entleerten Zusta.r.;de vollkommen in in einem Behälter befindliches Wasser eintauchen und sich entsprechend der Füllung mit Gas aus diesem Behälter herausheben,. Es wird also in der Regel Wasser als Sperrflüssigkeit verwendet. Bringt man nun in einen solchen Gasbehälter ein trockenes Gas, so wird sich dieses bis zur Sättigung bei der betreffen.-den Temperatur mit Wasserdampf anreichern können, d. h. das Gas wird wieder feucht.
  • Es ist nun versucht worden, die Trockenspeicherung des Gases dadurch zu erreichen, d.aß man Teer- oder Mineralöle auf den Sperrwassersee aufbringt (vgl. J. Parker, Gas-Jou-rn,al vom 11. 5. 1927, S. 361). Vorausgesetzt, daß das Öl die Innenwandung voll= kommen benetzt, :also nicht Lücken in der Ölhaut an der Wandung vorhanden sind, hat man damit wohl ;eine Verzögerung des Feuchtwerdens des Trockengases erreicht, nicht aber dieses Feuchtwerden durchaus verhindert (P a r k e r, Gas-Jou irnal vom i i. 5. 1927e S.362). Das rührt davon, her, daß Wasserdampf ebenso. durch die Ölschicht in das Gas diffundiert, wie dies vom Luftsauerstoff bekannt ist, der nachgewiesenermaßen aus der Atmosphäre in eine mit Öl übersehichtete Wassermasse trotz der Ölschicht eindringt (O. Bauer, das Gas- und Wasserfach, 1925, S.685).
  • Das überschichten mit Öl hat für das Speichergas meist noch den. Nachteil, daß das Gas infolge einer häufig noch recht merklichen Dampftenision der verwendeten Öle bis zum Sättigungsgrad mit diesen Öldämpfen beladen wird. Auch die wasserlosen Scheibengasbehälter, die mit Steinkohlehteer gedichtet werden, zeigen aus begreiflichen Gründen. diesen Nachteil. Die des Speichergases mit Öldämpfen ist bei der Speichertemperatur der Dampfspannung des zur Überschichtung des Sperrwassers verwendeten Öles proportional.
  • Es wurde nun gefunden, daß man durch Zusätze von Bitumen zu hoch siedenden Mineralölen mit geringer Dampfpension sowohl diese letzteren praktisch unwirksam machen als auch die Diffusion von Wasserdampf von dem Sperrwasser durch die Bitumenöllösung in das Gas praktisch vollkommen verhindern kann. Mit anderen Worten, überschichtet man den Sperrwassersee des Gasbehälters zniteiner solchen. Bitumenöllösung, so behält das Speichergas seinen Trockengrad bei und wird nicht durch Wasserdämpfe verunreinigt.
  • Ein für den vorstehenden Zweck gee ggne;-tes Mineralöl hat z. B. die folgenden Kennziffern: spezifisches Gewicht o,915, Flammpunkt 155°C, Stockpunkt - 20°C.
  • Bei der fraktionierten Destillation gehen über: zwischen 31 o bis 32o° C g,2 %, zwischen. 32o bis 33o' C 13,o %, zwischen 33o bis 340'C 16,o %, zwischen 34o bis 3:5o° C I 1,o'%, zwischen 350 bis 36o0 C 14,8 0-0, über 36o' C 36,o 0,0. Rührt man dieses Mineralöl z. B. in geschmo@hene,s Erdölbitumen im Verhältnis von 85 0-0 Öl zu 15 % Erdölbitumen ein, so erhält man eine Bitumenöllösung von den geschilderten Eigenschaften. Statt Erdölibitumen kann auch Erdwachs, Paraffin a. dgl. verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mittel zur Trockenspeicherung von Gasen und zur Vermeidung der Anreicherung dieser mit Dämpfen aus der Sperrflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrwassersee des Gasbehälters mit einer Auflösung von Bitumen, Erdwachs, Paraffin o. dgl. in hoch siedendem Mineralöl überschichtet wird.
DEL69789D 1927-09-25 1927-09-25 Mittel zur Trockenspeicherung von Gasen und zur Vermeidung der Anreicherung dieser mit Daempfen aus der Sperrfluessigkeit Expired DE483403C (de)

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