DE478816C - Spitzenkloeppelmaschine mit stufenweise ausrueckbarer Treiberkupplung - Google Patents
Spitzenkloeppelmaschine mit stufenweise ausrueckbarer TreiberkupplungInfo
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- DE478816C DE478816C DEK108054D DEK0108054D DE478816C DE 478816 C DE478816 C DE 478816C DE K108054 D DEK108054 D DE K108054D DE K0108054 D DEK0108054 D DE K0108054D DE 478816 C DE478816 C DE 478816C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
- D04C3/18—Spool carriers for vertical spools
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Spitzenklöppelmaschine mit stufenweise ausrückbarer Treiberkupplung Die Erfindung bezieht sich auf eine Spitzenklöppelmaschine mit stufenweise ausrückbarer Treiberkupplung und besteht insbesondere darin, daß bei der ersten Stufe der Entkupplung lediglich das Kupplungsglied mit einer es noch in Eingriff haltenden Vorrichtung in Berührung kommt, während die Festhaltevorrichtung für den Treiber bzw. einen mit dem Treiber starr verbundenen Teil mit diesem Teil oder dem Treiber erst in Berührung gebracht wird, sobald oder kurz bevor das Kupplungsglied die zweite Stufe der Entkupplung erfährt. Hierdurch wird erreicht, daß der Treiber nicht mehr den Druck der Entkupplungsfeder von dem Zeitpunkt an aufzunehmen hat, in welchem der jacquardzug nachläßt, sondern die besondere Vorrichtung, die das Kupplungsglied noch in Eingriff hält. Diese Vorrichtung ist vorzugsweise als fester Anschlag in der Maschine ausgestaltet, der nach Einleiten der Entkupplung die Kupplung in Eingriff hält und bei oder kurz vor dem Erreichen der Stillstandsstellung des Treibers die weitere Bewegung des Kupplungsgliedes und die Feststellung des Treibtellers in der Ruhestellung gestattet. Die Erfindung besteht darin, daß das Kupplungsglied selbst sich bei Einleitung der Entkupplung gegen einen festen Anschlag in der Maschine legt, der kurz vor Erreichen der Stillstandstellung des Treibers sich in eine Nut des Kupplungsgliedes legt. Der am Maschinengestell angeordnete Ansatz ist vorzugsweise schmaler als die Nut im Kupplungsgliede, so daß dieser Ansatz ganz kurz vor dem Eintritt der zweiten Sicherung in ihre Rast in die Nut des Kupplungsgliedes eintreten kann.
- In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i einen Schnitt durch eine Einrichtung gemäß der Erfindung, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i.
- In der Zeichnung bedeutet a einen Pfeiler, b ein Antriebsrad, das mit einer Klauenkupplung cl versehen ist. d ist ein Kupplungsglied, das mit Klauen c2 ausgestattet ist und auf der Hülse f des Treibers g in axialer Richtung des Pfeilers verschiebbar, aber gegen Drehung gesichert ist. In diesem Kupplungsgliede ist-eine ringförmige Aussparungh vorgesehen, in die ein Arm! einzugreifen vermag, der einerseits unter der Wirkung einer Feder h, andererseits unter der Wirkung eines in Richtung des Pfeiles m wirkenden jacquardzuges steht. In dem Kupplungsgliede d sind zwei einander diametral gegenüberliegende Nuten n vorgesehen, die mit einem am Maschinengestell mit Hilfe von Schrauben o1 zu befestigenden Ansatz o zusammenzuwirken vermögen. Die Nuten n sind, wie aus Abb. 2 erkennbar, etwas weiter gehalten, als der Querschnitt des Ansatzes o. An dem Treiber g ist mit Hilfe von Nieteng eine Scheibe q befestigt, die ebenfalls zwei einander diametral gegenüberliegende Rasten r aufweist und die mit einem Ansatzes zusammenzuwirken vermögen, der mit dem Arm i in zwangläufiger Verbindung steht. Die Höhe der Rastenr in der axialen Richtung des Treibers ist geringer als die Höhe der Nuten n des Kupplungsgliedes d. Dies hat zur Folge, daß beim Nachlassen des jacquardzuges die Feder k zunächst das Kupplungsglied d gegen den am Maschinengestell befestigten Arm o drückt, der Ansatz s aber noch ohne Berührung unterhalb der Unterfläche der Scheibe q sich befindet, ohne mit dieser Scheibe in Berührung zu stehen. Erst wenn das Kupplungsglied d sich so weit gedreht hat, daß der Arm o in eine der Nuten n des Kupplungsgliedes d einzutreten vermag, kommt der Ansatz s mit der Unterfläche der Scheibe g in Berührung, d. h. also nur für ganz kurze Zeit; bei einer ganz geringen weiteren Drehung tritt dann auch der Ansatz s in eine der Rasten r der Scheibe q ein. Hierdurch wird mit Hilfe des Ansatzes d der Treiber g selbst und nicht nur sein Kupplungsglied gesperrt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Spitzenklöppelmaschine mit stufenweise ausrückbarer Treiberkupplung, dadurch gekennzeichnet, daß bei der ersten Stufe der Entkupplung lediglich das Kupplungsglied (c2) mit einer es noch in Eingriff haltenden Vorrichtung (ö) in Berührung kommt, während die Festhaltevorrichtung (s) für den Treiber (g) bzw. einen mit dem Treiber starr verbundenen Teil (g) mit diesem Teil oder dem Treiber erst in Berührung gebracht wird, sobald oder kurz bevor das Kupplungsglied die zweite Stufe der Entkupplung erfährt. z. Spitzenklöppehnaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Maschine ein fester Anschlag (o) vorgesehen ist, der nach Einleiten der Entkupplung die Kupplung zunächst noch in Eingriff hält und bei oder kurz vor dem Erreichen der Stillstandstellung des Treibers die weitere Bewegung des Kupplungsgliedes und die Feststellung des Treibtellers in der Ruhestellung gestattet. 3. Spitzenklöppehnäschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (c2) selbst sich bei Einleitung der Entkupplung gegen einen festen Anschlag (o) in der Maschine legt, der kurz vor Erreichen der Stillstandstellung des Treibers sich in eine Nut (n) des Kupplungsgliedes legt. ¢. Spitzenklöppelmaschine nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der am Maschinengestell angeordnete Ansatz (o) schmaler ist als die Nut (n) im Kupplungsgliede, so daß dieser Ansatz bereits ganz kurz vor dem Eintritt der zweiten Sicherung (s) in ihre Rast (r) in die Nut (n) des Kupplungsgliedes eintreten kann.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK108054D DE478816C (de) | 1928-02-18 | 1928-02-18 | Spitzenkloeppelmaschine mit stufenweise ausrueckbarer Treiberkupplung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK108054D DE478816C (de) | 1928-02-18 | 1928-02-18 | Spitzenkloeppelmaschine mit stufenweise ausrueckbarer Treiberkupplung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE478816C true DE478816C (de) | 1929-07-01 |
Family
ID=7241313
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK108054D Expired DE478816C (de) | 1928-02-18 | 1928-02-18 | Spitzenkloeppelmaschine mit stufenweise ausrueckbarer Treiberkupplung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE478816C (de) |
-
1928
- 1928-02-18 DE DEK108054D patent/DE478816C/de not_active Expired
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