DE4428869C2 - Magnetventil - Google Patents
MagnetventilInfo
- Publication number
- DE4428869C2 DE4428869C2 DE4428869A DE4428869A DE4428869C2 DE 4428869 C2 DE4428869 C2 DE 4428869C2 DE 4428869 A DE4428869 A DE 4428869A DE 4428869 A DE4428869 A DE 4428869A DE 4428869 C2 DE4428869 C2 DE 4428869C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- stator
- solenoid valve
- electromagnet
- housing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 34
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 21
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 14
- 238000002347 injection Methods 0.000 claims description 13
- 239000007924 injection Substances 0.000 claims description 13
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 claims description 12
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 claims description 12
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 7
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 4
- 229920005989 resin Polymers 0.000 claims description 3
- 239000011347 resin Substances 0.000 claims description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 4
- 230000004043 responsiveness Effects 0.000 description 4
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 2
- 238000003475 lamination Methods 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 2
- 101100008050 Caenorhabditis elegans cut-6 gene Proteins 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M59/00—Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
- F02M59/44—Details, components parts, or accessories not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M59/02 - F02M59/42; Pumps having transducers, e.g. to measure displacement of pump rack or piston
- F02M59/46—Valves
- F02M59/466—Electrically operated valves, e.g. using electromagnetic or piezoelectric operating means
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/16—Rectilinearly-movable armatures
- H01F7/1638—Armatures not entering the winding
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/16—Rectilinearly-movable armatures
- H01F2007/1692—Electromagnets or actuators with two coils
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetventil für die Steuerung der Einspritzmenge eines
Treibstoff-Einspritzsystems mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Pa
tentansprüche 1 und 8.
Ein Magnetventil 1 des oben beschriebenen Typs, welches aus dem Stand der Tech
nik der US 4,572,433 bekannt ist, ist in Fig. 7 dargestellt. Dieses Magnetventil 1
weist das Gehäuse 2 auf, in welchem der Kegelschieber 4 derart angeordnet ist, daß er
frei verschieblich ist. Der Elektromagnet 16 und der Anker 13 sind mit Hilfe der Hal
tebuchse 25 an dem Gehäuse 2 montiert. Der an dem vorderen Endabschnitt 4a des
Kegelschiebers 4 befestigte Anker 13 ist in einer zwischen dem Gehäuse 2 und dem
Elektromagneten 16 vorgesehenen Ankerkammer 17 so angeordnet, daß sich der An
ker 13 gegenüber einer Einlaß-Endfläche 37 des Elektromagneten 16 befindet. Die
Konstruktion des Elektromagneten 16 ist an sieh bekannt. Zwei Spulen 22 des Elek
tromagneten 16 sind innerhalb zweier Spulennuten 21a im Stator 21 angeordnet. Eine
Ankerplatte 23 ist derart mit dem Stator 21 verbunden, daß die Oberfläche der An
kerplatte 23 bündig mit der Einlaß-Endfläche 37 abschließt. Gleichzeitig bedeckt das,
hier aus Kunstharz bestehende Formteil 24 die Abschnitte des Stators 21 und der
Spulen 22, die über die Ankerplatte 23 hinausstehen. Weiter ist bei dem, aus dem
Stand der Technik bekannten Magnetventil 1 der nicht von den Spulen 22 ausge
füllte Bereich der Spulennuten 21a mit einem Kunstharz derart ausgefüllt, daß der
Kunstharz nicht über die Einlaß-Endfläche hinaussteht.
Seitlich des Kegelschiebers 4, in der Fig. 7 in Richtung der Vorderseite, ist ein Hoch
druckflüssigkeitskanal 34 vorgesehen, der einen Kompressionsraum einer Einspritz
pumpe mit dem Kegelschieber 4 verbindet. Die Ventilöffnung zwischen dem Hoch
druckflüssigkeitskanal 34 und der Ankerkammer 17 wird über den von dem Ge
häuse 2 und dem Kegelschieber 4 gebildeten Ventilmechanismus eingestellt. Nicht
dargestellt ist die Verbindung der Ankerkammer 17 mit einer Einspritzdüse über einen
weiteren Hochdruckflüssigkeitskanal. Weiter wirkt über die Feder 9 auf den Kegel
schieber 4 eine Kraft, die dafür sorgt, daß der Anker 13 bei nicht betätigtem Elektro
magneten 16 von diesem Elektromagneten 16 zurückgezogen wird.
Entscheidend ist nun, daß das strömende Medium, insbesondere ein Treibstoff, in die
Ankerkammer 17 über den Hochdruckflüssigkeitskanal 34 unter extrem hohen Druck
einströmt. Dieser Druck erreicht beispielsweise während der Kompressionsphase der
Einspritzpumpe 1.500 bar. Da nun in dem oben beschriebenen Magnetventil 1
der Stator 21 des Elektromagneten 16 in einem Kunstharz-Formteil 24 angeordnet ist,
wird dieses Kunstharz-Formteil 24 unter der Einwirkung des den Anker 13 umge
benden, unter hohem Druck stehenden Treibstoffes auf die Einlaß-Endfläche 37 des
Elektromagneten 16 deformiert. Als Folge dieser Deformation, werden, wie in Fig. 8
dargestellt, beide Seiten des Stators 21 so deformiert, daß sie sich, wie durch die Pfeile
angedeutet, hin zum Zentrum des Stators 21 biegen, und sich als Folge dessen die
Einlaß-Endfläche 37 des Stators 21 verformt. Die in Fig. 8 dargestellte Verformung ist
selbstverständlich stark vergrößert dargestellt, um die Verformung zu verdeutlichen.
Der sich zwischen dem Stator 21 und dem Anker 13 durch die Verbiegung bildende
Spalt ist extrem klein; etwa im Bereich von 0.1-0.2 mm. Das Problem des aus dem
Stand der Technik bekannten Magnetventils 1 besteht darin, daß sich durch die, in
Fig. 8 dargestellte Verformung des Stators 21 der Spalt zwischen dem Stator 21 und
dem Anker 13 jeweils nicht reproduzierbar ändert, wenn der unter hohem Druck ste
hende Treibstoff eingelassen wird, so daß die Funktion des Magnetventils 1 instabil
ist.
Ein weiteres Problem des aus dem Stand der Technik bekannten Magnetventils 1 be
steht darin, daß die Oberfläche des Elektromagneten 16 bei längerer Beanspruchung
einer plastischen Deformation durch die Belastung des unter hohem Druck stehenden
Treibstoffes unterliegt und das als Folge der Deformationen des Stators 21 der unter
hohem Druck stehende Treibstoff zwischen dem Stator 21 und das Kunstharz-Form
teil 24 eindringt und den Bruch des Kunstharz-Formteils 24 verursacht.
In der JP-A-H4-82361 ist eine Lösung der oben beschriebenen Probleme beschrie
ben. Die beschriebene Lösung besteht darin, daß eine dünne, aus unmagnetischem
Metall bestehende Platte an der Einlaß-Endfläche des Elektromagneten angeordnet
ist. Wie bereits oben angesprochen wurde, ist der Spalt zwischen dem Stator und dem
Anker extrem klein, so daß der Abstand zwischen dem Stator und dem Anker im we
sentlichen durch die dünne Platte bestimmt wird, was eine reduzierte Funktionsfähig
keit und Ansprechempfindlichkeit zur Folge hat.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Magnetventil zur Verfügung zu stellen,
bei welchem eine Deformation des Stators wirksam verhindert wird, und somit eine
stabile Funktion ohne eine Verstärkung zwischen dem Elektromagneten und dem
Anker sichergestellt ist.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Magnetventil durch die
kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche 1 und 8 gelöst.
Weiter besteht ein wesentliches Ziel der Erfindung darin, ein Magnetventil zur Verfü
gung zu stellen, bei dem ein Versatz von am Magnetventil angeordneten Anschluß
kontakten bei der Montage des Elektromagneten verhindert und die auf die An
schlußkontakte wirkenden Spannungen reduziert sind, so daß einer Beschädigung
der Anschlußkontakte vorgebeugt ist.
Durch den gemäß Patentanspruch 1 zwischen dem Formteil und der Hal
tebuchse vorgesehenen, mit der Ankerkammer verbundenen Hohlraum ist gewährlei
stet, daß, wenn ein unter hohem Druck stehender Treibstoff über den Hochdruckflüs
sigkeitskanal in die Ankerkammer gelangt, dieser unter hohem Druck stehende Treib
stoff über den Anker zur Einlaß-Endfläche des Stators gelangt und dort einen Druck
auf die Einlaß-Endfläche ausübt, jedoch gleichzeitig der unter hohem Druck stehende
Treibstoff in den Hohlraum zwischen dem Formteil und der Haltebuchse gelangt, wo
er einen dem Druck auf die Einlaß-Endfläche entsprechenden Gegendruck auf das
gesamte Formteil ausübt. Durch diese Maßnahme ist gewährleistet, daß eine Deforma
tion des Formteils ausbleibt, und daß als Folge dessen eine Verformung der Einlaß-
Endfläche ebenfalls ausbleibt, so daß eine stabile Funktion des Magnetventils ge
währleistet ist.
Dadurch, daß die Anschlußkontakte eine koaxiale Struktur aufweisen und daß die
Anschlußkontakte auf der Längsachse der Haltebuchse nach außen geführt sind, ist
gewährleistet, daß kein Drehmoment auf die Anschlußkontakte ausgeübt werden
kann und das weiter kein Versatz der Position der Durchgangsbohrung für die An
schlußkontakte, unabhängig von dem Montagewinkel der Haltebuchse relativ zu
dem Gehäuse, auftreten kann.
Durch die Maßnahme gemäß Patentanspruch 8 in den offenen Enden
der Spulennuten eine aus unmagnetischem Material bestehende Schutzplatte anzu
ordnen, wird verhindert, daß der Stator in der Richtung der in Fig. 8 eingezeichneten
Pfeile komprimiert wird, selbst wenn ein hoher Druck an der Einlaß-Endfläche des
Stators anliegt, so daß eine stabile Funktion des Magnetventils gewährleistet ist.
Das erfindungsgemäße Magnetventil kann auf vielfältige Art und Weise weitergebil
det und ausgestaltet werden. Hierzu wird verwiesen einerseits auf die den Pa
tentansprüchen 1 und 8 nachgeordneten Patentansprüche sowie auf die Beschrei
bung mehrerer Ausführungsbeispiele in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeich
nung zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Magnetventils gemäß Patentanspruch 1
im Schnitt,
Fig. 2 einen Teil eines zweiten Ausführungsbeispiels eines Magnetventils ge
mäß Patentanspruch 1 vergrößert und im Schnitt,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines Magnetventils gemäß Patentanspruch 8
im Schnitt,
Fig. 4 einen in Fig. 3 dargestellten Elektromagneten von der Seite seiner Ein
laß-Endfläche in einer Aufsicht,
Fig. 5 einen Querschnitt des Elektromagneten entlang der Linie A-A in Fig. 4,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel einer Schutzplatte gemäß Patentanspruch 8
in einer perspektivischen Ansicht,
Fig. 7 ein aus dem Stand der Technik bekanntes Magnetventil im Schnitt und
Fig. 8 teilweise ein aus dem Stand der Technik bekanntes Magnetventil mit ei
ner verformten Einlaß-Endfläche des Elektromagneten.
In Fig. 1 ist ein Magnetventil 1 gemäß der ersten Lehre der Erfindung, z. B. als Be
standteil einer Haupteinspritzpumpe einer Einspritzanlage, dargestellt. Ein Kegel
schieber 4 ist in eine Gleitbohrung 3 innerhalb eines Gehäuses 2 eingeführt, so daß
der Kegelschieber 4 frei verschieblich ist. Ein vorderer Endabschnitt 4a dieses Kegel
schiebers 4 besitzt einen geringfügig reduzierten Durchmesser, um ein Spiel zwischen
dem Gehäuse 2 und dem Kegelschieber 4 zu gewährleisten. An den vorderen Endab
schnitt 4a des Kegelschiebers 4 schließt sich ein konisch zulaufender Abschnitt 6 an,
welcher bei geschlossenem Magnetventil an einem Ventilsitz 5 anliegt, der in der
Gleitbohrung 3 des Gehäuses 2 angeordnet ist. Der Ventilsitz 5 und der konisch zu
laufende Abschnitt 6 bilden zusammen den Ventilmechanismus. Ein hinterer Endab
schnitt 4b des Kegelschiebers 4 besteht vorzugsweise aus einem anderen Material als
der Rest des Kegelschiebers 4 und ist mit einem Flansch 7 versehen. Zwischen dem
Flansch 7 des hinteren Endabschnittes 4b und einem in dem Gehäuse 2 ausgebilde
ten Federwiderlager 15 ist eine Federaufnahmekammer 8 vorgesehen. In dieser Fe
deraufnahmekammer 8 befindet sich eine Feder 9, die eine konstante Kraft auf den
konisch zulaufenden Abschnitt 6 in der Art ausübt, daß der konisch zulaufende Ab
schnitt 6 von dem Ventilsitz 5, ohne weitere äußere Kräfte abgehoben wird.
Ein zweites Gehäuse 10, welches mit der Haupteinspritzpumpe verbunden ist, ist über
einen Schraubbolzen 40 an dem Gehäuse 2 montiert. In dem zweiten Gehäuse 10 ist
eine Verbindungsbohrung 11 der Art vorgesehen, daß diese mit der Gleitbohrung 3
des Gehäuses 2 und einem die maximale Bewegungsfreiheit des Kegelschiebers 4 be
grenzenden Anschlags 12, der in ein in die Verbindungsbohrung 11 eingeschnittenes
Gewinde eingeschraubt ist, fluchtet.
Der Anker 13 ist mit dem aus der Gleitbohrung 3 herausragenden vorderen Endab
schnitt 4a des Kegelschiebers 4 über eine Montageschraube 14 verbunden. Der An
ker 13 ist innerhalb einer Ankerkammer 17 angeordnet, die zwischen dem Gehäuse 2
und dem von einer Haltebuchse 25 an dem Gehäuse 2 befestigten Elektromagneten
16 vorgesehen ist. Der Anker 13 befindet sich gegenüber einer Einlaß-Endfläche 37
des Elektromagneten 16.
In dem Elektromagneten 16 winden sich zwei Spulen 22 in zwei Spulennuten 21a in
nerhalb eines Stators 21, wobei der Stator 21 aus einem Laminat einer Vielzahl von
dünnen Platten besteht. Der Stator 21 ist weiter so mit einer aus einem unmagneti
schen Metall bestehenden Ankerplatte 23 verbunden, daß die Endfläche der Anker
platte 23 mit der Einlaß-Endfläche 37 des Stators 21 bündig abschließt. Die Teile des
Stators 21 und der Spulen 22, die sich auf der der Einlaß-Endfläche 37 abgewandten
Seite erstrecken, werden von einem Formteil 24 umhüllt und festgelegt, welches vor
zugsweise aus Kunstharz hergestellt ist. Auch die offenen Enden der Spulennuten
21a sind über ein Abdichtelement 38 abgedichtet, welches ebenfalls vorzugsweise
aus Kunstharz besteht.
Der Elektromagnet 16 befindet sich innerhalb der Haltebuchse 25, die im wesentli
chen zylinderförmig mit einem geschlossenen Ende ausgeführt ist. Die Ankerplatte 23
liegt an einer auf der Innenseite der Haltebuchse 25 vorgesehen Stufe 26 an. Zwei
Anschlußkontakte 29 sind über zwei Isolationskörper 30 durch zwei in dem ge
schlossenen Ende der Haltebuchse 25 vorgesehene Durchgangsbohrungen 28 nach
außen geführt. Die zwischen der Haltebuchse 25 und den Isolationskörpern 30 bzw.
den Isolationskörpern 30 und den Anschlußkontakten 29 angeordneten O-Ringe 31,
32 gewährleisten eine luftdichte Abdichtung. Das äußere Umfangsende der Anker
platte 23 liegt an dem vorderen Ende des Gehäuses 2 an, so daß die Ankerplatte 23
durch das Aufschrauben der Haltebuchse 25 auf ein am äußeren Umfang ,des Gehäu
ses 2 angeordnetes Gewinde zwischen der Haltebuchse 25 und dem Gehäuse 2 ein
gespannt wird. Zwischen der Haltebuchse 25 und dem Gehäuse 2 ist außerdem ein O-
Ring 39 angeordnet, der eine luftdichte Abdichtung zwischen dem Gehäuse 2 und
der Haltebuchse 25 gewährleistet.
In dem Gehäuse 2 ist ein zylinderförmig erweiterter Abschnitt 33 mit einem, gegen
über der Gleitbohrung 3 leicht vergrößerten Durchmesser in einem Bereich vorgese
hen, der am Ventilsitz 5 beginnt und sich in Richtung des hinteren Endes des Gehäu
ses 2 erstreckt. Der mit dem Kompressionsraum der Haupteinspritzpumpe verbundene
Hochdruckflüssigkeitskanal 34 ist mit diesem zylinderförmig erweiterten Abschnitt
33 verbunden. Der zylinderförmig erweiterte Abschnitt 33 arbeitet als ein Verbin
dungskanal, der den Treibstoff zwischen dem Hochdruckflüssigkeitskanal 34 und der
Ankerkammer 17 führt, wenn der konisch zulaufende Abschnitt 6 von dem Ventilsitz
5 abgehoben ist.
Erfindungsgemäß ist die Haltebuchse 25 so montiert, daß sie an keiner Stelle in Kon
takt mit dem Formteil 24 des Elektromagneten 16 steht, so daß zwischen dem Formteil
24 und der Haltebuchse 25 ein Hohlraum 35 entsteht. In der Ankerplatte 23 ist ein
Verbindungskanal 36 vorgesehen, der die Ankerkammer 17 und den Hohlraum 35
verbindet. Hierdurch ist gewährleistet, daß der Druck in der Ankerkammer 17 und der
Druck im Hohlraum 35 ständig übereinstimmen.
In den Figuren nicht dargestellt ist eine den Elektromagneten 16 ansteuernde
Steuereinheit.
Bei einem Magnetventil 1 mit dem beschriebenen Aufbau, wird der Anker 13 zu dem
Stator 21 gezogen, wenn an den Anschlußkontakten 29 des Elektromagneten 16 eine
Spannung anliegt, so daß dann der konisch zulaufende Abschnitt 6 des Kegelschie
bers 4 an dem Ventilsitz 5 anliegt und somit die Verbindung zwischen dem Hoch
druckflüssigkeitskanal 34 und der Ankerkammer 17 unterbrochen ist und der Treib
stoff in dem Hochdruckflüssigkeitskanal 34 unter hohem Druck steht. Wird die
Spannungszufuhr des Elektromagneten 16 unterbrochen, so wird der Kegelschieber
4 von der Feder 9 so bewegt, daß sich der Anker 13 von der Einlaß-Endfläche 37 des
Elektromagneten 16 löst. Gleichzeitig hebt sich der konisch zulaufende Abschnitt 6
des Kegelschiebers 4 von dem Ventilsitz 5 ab, so daß die Ankerkammer 17 und der
Hochdruckflüssigkeitskanal 34 über die Ventilöffnung verbunden sind und der unter
hohem Druck stehende Treibstoff die Ankerkammer 17 schnell füllt.
Füllt sich also nun die Ankerkammer 17, so umströmt der einströmende Treibstoff den
Anker 13 und übt auf die Einlaß-Endfläche 37 einen Druck aus. Gleichzeitig jedoch
strömt der Treibstoff über den Verbindungskanal 36 in den Hohlraum 35. Im Ergebnis
sind der auf das Formteil 24 über die Einlaß-Endfläche 37 ausgeübte Druck und der
direkt auf das Formteil 24 von der entgegengesetzten Seite wirkende Druck im
Gleichgewicht, so daß eine Deformation des Formteils 24 verhindert wird, was gleich
zeitig bedeutet, daß die Einlaß-Endfläche 37 nicht verformt wird.
Durch die erfindungsgemäße Maßnahme ist also gewährleistet, daß eine Verbiegung
der Einlaß-Endfläche 37 und eine Beschädigung des Formteils 24 verhindert werden,
wobei gleichzeitig durch den in die Umgebung des Elektromagneten 16 geleiteten
Treibstoff gewährleistet ist, daß der Elektromagnet 16 durch den Treibstoff zusätzlich
gekühlt wird. Außerdem ist es nicht notwendig eine Verstärkung zwischen dem Elek
tromagneten 16 und dem Anker 13 anzuordnen um eine Verbiegung und Beschädi
gung der Elektromagneten 16 zu verhindern, so daß etwaige Probleme mit einge
schränkter Funktionalität und reduzierter Ansprechempfindlichkeit des Magnetven
tils 1 nicht auftreten.
Der Elektromagnet 16 wird in dem zuvor beschriebenen Magnetventil 1 derart mon
tiert, daß die beiden Anschlußkontakte 29 über zwei Durchgangsbohrungen 28 aus
der Haltebuchse 25 herausgeführt werden, daß der Elektromagnet 16 in die Halte
buchse 25 so eingesetzt wird, daß die Ankerplatte 23 an der Stufe 26 anliegt und daß
die Haltebuchse 25 auf das Gehäuse 2 aufgeschraubt wird. Da jedoch bei einer der
artigen Konstruktion die Anschlußkontakte 29 gemeinsam mit der Haltebuchse 25
beim Aufschrauben rotieren, entsteht ein Problem dadurch, daß die Positionen der An
schlußkontakte 29 variiert. Diese Variation verursacht Unzulänglichkeiten bei der
Verdrahtung der Magnetventile 1, abhängig von dem Ort, an welchem die Magnet
ventile 1 montiert werden. In Fig. 2 der Zeichnung ist ein zweites Ausführungsbei
spiel eines Magnetventils gemäß der ersten Lehre der Erfindung dargestellt, welches
derart ausgestaltet ist, daß das soeben geschilderte Problem nicht mehr auftritt. Im fol
genden werden lediglich die Elemente des zweiten Ausführungsbeispiels eines Ma
gnetventils gemäß der ersten Lehre der Erfindung beschrieben, die sich von denen
des ersten Ausführungsbeispiels eines Magnetventils gemäß der ersten Lehre der Er
findung unterscheiden. Identische Elemente erhalten dieselben Bezugszeichen und
auf eine erneute Beschreibung dieser Elemente wird verzichtet.
Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel eines Magnetventils 1 ist ein koaxialer An
schlußkontakt 29′ im Zentrum des Bodens des Formteils 24 des Elektromagneten 16
angeordnet, wobei die Haltebuchse 25 mit einer Durchgangsbohrung 28′ zur Durch
führung des koaxialen Anschlußkontaktes 29′ auf ihrer Längsachse versehen ist.
Diese Durchgangsbohrung 28′ ist in dem geschlossenen Ende der Haltebuchse 25
vorgesehen. Der koaxiale Anschlußkontakt 29′ weist einen die negative Elektrode
darstellenden Kontakt 41 und einen die positive Elektrode darstellenden, den zentra
len Kontakt 41 umgebenden äußeren Kontakt 43 auf. Zwischen den Kontakten 41,
43 ist ein Glassichtelement 42 angeordnet. An dem äußeren Umfang des äußeren
Kontaktes 43 ist ein Isolationskörper 30′ angeordnet, der über einen O-Ring 31′ in
die Durchgangsbohrung 28′ luftdicht eingepaßt ist.
Durch einen solchen koaxialen Anschlußkontakt 29′ tritt auch dann kein Problem
bei der Verdrahtung auf, wenn die den Elektromagneten 16 umfassende und an dem
Gehäuse 2 befestigende Haltebuchse 25 auf das Gehäuse 2 aufgeschraubt wird, da
der koaxiale Anschlußkontakt 29′ auf der Längsachse der Haltebuchse 25 nach au
ßen geführt ist. Somit ist eine separate Positionierung der Anschlußkontakte für jedes
einzelne Magnetventil nicht mehr erforderlich. Da außerdem bei dem Anziehen der
Haltebuchse 25 während der Montage kein Drehmoment auf den koaxialen An
schlußkontakt 29′ ausgeübt werden kann, wird eine Beschädigung des koaxialen
Anschlußkontaktes 29′ verhindert.
In der Fig. 3 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Magnetventils 1 gemäß Patent
anspruch 8 dargestellt, bei dem eine Deformation des Sta
tors 21 ausgeschlossen ist. Im folgenden werden die von den bisher beschriebenen
Elementen abweichenden Elemente beschrieben. Der bereits beschriebene Elektro
magnet 16 weist einen in den Fig. 4 und 5 dargestellten Stator 21 auf. Dieser Stator
21 wird von einer Vielzahl laminierter dünner Platten gebildet und ist in der Richtung
der Laminierung mit zwei Spulennuten 21a versehen. Die Spulen 22 sind in den
Spulennuten 21a des Stators 21 auf Wickelkörpern 19 aufgewickelt. Der Stator 21
und die Spulen 22 sind in die Paßbohrung 23a der Ankerplatte 23 eingepaßt. Die aus
einem unmagnetischen Metall bestehende Ankerplatte 23 ist derart ausgebildet, daß
die Endfläche der Ankerplatte 23 mit der Einlaß-Endfläche 37 des Stators 21 bündig
abschließt. Das Formteil 24 umhüllt die Abschnitte des Stators 21 und der Spulen 22
die über die der Einlaß-Endfläche 37 abgewandte Seite der Paßbohrung 23a in der
Ankerplatte 23 hinausragen und legt diese dadurch fest. Außerdem liegt das Formteil
24 an der Haltebuchse 25 dicht, also ohne jeden Hohlraum an. Erfindungsgemäß ist in
die offenen Ende der Spulennuten 21a eine im weiteren näher erläuterte Schutzplatte
50 derart eingepaßt, daß die Schutzplatte 50 nicht über die Einlaß-Endfläche 37 hin
ausragt.
Die Schutzplatte 50 kann beispielsweise einstückig aus einem unmagnetischen Me
tall durch Pressen hergestellt werden. Die Schutzplatte 50 ist im wesentlichen kreis
ringförmig ausgebildet, so daß sie in die Spulennuten 21a einpaßbar ist und gleichzei
tig ein mittlerer Teil 21d des Stators 21, wie in Fig. 4 dargestellt, in die kreisförmige
Ausnehmung der Schutzplatte 50 einsetzbar ist. Die Schutzplatte 50 ist mit in die
Spulennuten 21a einsetzbaren Schutzabschnitten 51 und mit die Schutzabschnitte 51
verbindenden Verbindungsabschnitten 52 versehen. Die Schutzabschnitte 51 sind an
die Breite der Spulennuten 21a angepaßt und weisen einen U-förmigen Querschnitt
mit Schutzwänden 51a auf, die sich in der Richtung der Laminierung entlang des äu
ßeren und des inneren Umfangs der Schutzabschnitte 51 erstrecken. Jeder der
Schutzabschnitte 51 ist so ausgebildet, daß die Schutzwände 51a unmittelbar an den
Innenwänden der Spulennuten 21a anliegen. Die Verbindungsabschnitte 52 sind
derart ausgebildet, daß sie an einer in einer Paßbohrung 23 a der Ankerplatte 23 aus
gebildeten Stufe 53 so anliegen, daß die gesamte Schutzplatte 50 in einer gewissen
Tiefe von der Einlaß-Endfläche 37 aus gesehen gehalten ist. An der Oberfläche der
Schutzplatte 50 ist ein ebenfalls vorzugsweise aus Kunstharz bestehendes Abdicht
element 55 so angeordnet, daß ein Teil der Schutzwände 51a nicht bedeckt ist.
Eine besonders einfache Möglichkeit der Herstellung des Abdichtelementes 55 ist
dadurch gegeben, daß die Schutzplatte 50 in ihren Verbindungsabschnitten 52 mit
Verbindungslöchern 56 versehen ist. Durch diese Verbindungslöcher 56 tritt dann
beim Vergießen des Formteiles 24 der Kunstharz an der Oberfläche der Schutzplatte
50 aus und bildet dort das Abdichtelement 55.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel eines Magnetventils 1 ge
mäß der zweiten Lehre der Erfindung wird ebenso wie bei einem Magnetventil 1
nach der ersten Lehre der Erfindung bei an dem Elektromagnet 16 anliegender Span
nung der Anker 13 zu dem Stator 21 gezogen, wodurch der konisch zulaufende Ab
schnitt 6 des Kegelschiebers 4 auf den Ventilsitz 5 gepreßt wird und somit die Ventil
öffnung zwischen dem Hochdruckflüssigkeitskanal 34 und der Ankerkammer 17 ge
schlossen wird, so daß der Treibstoff in dem Hochdruckflüssigkeitskanal 34 unter
sehr hohem Druck steht. Wird die Spannungsversorgung des Elektromagneten 16
unterbrochen, so wird der Kegelschieber 4 von der Feder 9 in den Figuren nach un
ten bewegt, so daß sich der Anker 13 von der Einlaß-Endfläche 37 des Elektromagne
ten 16 entfernt. Gleichzeitig löst sich der konisch zulaufende Abschnitt 6 von dem
Ventilsitz 5, so daß die Ankerkammer 17 und der Hochdruckflüssigkeitskanal mitein
ander verbunden werden und der unter hohem Druck stehende Treibstoff die Anker
kammer 17 schnell füllt.
Beim Füllen der Ankerkammer 17 strömt der Treibstoff um den Anker 13 herum und
übt einen Druck auf die Einlaß-Endfläche 37 aus, wodurch der Stator 21, wie in Fig. 8
durch Pfeile dargestellt, in seinem mittleren Teil 21d deformiert würde. Da jedoch die
Schutzplatte 50 in die offenen Enden der Spulennuten 21a eingesetzt ist, wird jede
Deformation des Stators 21 verhindert. Somit wird auch die Einlaß-Endfläche 37
nicht verformt. Im Ergebnis bleibt also der Spalt zwischen dem Stator 21 und dem
Anker 13 unbeeinflußt, so daß eine sehr gute Funktionalität und Ansprechempfind
lichkeit des Magnetventils 1 gewährleistet ist. Außerdem ist dadurch, daß es nicht
notwendig ist zwischen dem Elektromagneten 16 und dem Anker 13 eine eine De
formation oder Beschädigung des Elektromagneten 16 verhindernde Verstärkung
anzubringen, gewährleistet, das Probleme reduzierter Funktionalität und reduzierter
Ansprechempfindlichkeit des Magnetventils 1 nicht auftreten.
Der in der Ankerkammer vorhandene Druck wirkt selbstverständlich ebenso auf die
Schutzplatte 50 wie auch auf die Einlaß-Endfläche 37. Der auf den Stator 21
über die Spulen 22 ausgeübte Druck stellt also ein Problem dar. Da jedoch die
Schutzplatte 50 an der Stufe 53 der Ankerplatte 23 anliegt, wird dieser Druck in die
Ankerplatte 23 abgeleitet und somit die Fläche des Stators 21 reduziert, die dem
Druck des Treibstoffes in der Ankerkammer 17 ausgesetzt ist.
Claims (17)
1. Magnetventil für die Steuerung der Einspritzmenge eines Treibstoff-Einpritzsy
stems,
mit einem in einem Gehäuse (2) frei verschieblich gelagerten Kegelschieber (4),
mit einem mit dem Kegelschieber (4) verbundenen Anker (13),
mit einem gegenüber dem Anker (13) angeordneten Elektromagneten (16),
mit einer den Elektromagneten (16) am Gehäuse (2) fixierenden Haltebuchse (25) und
mit einer den Anker (13) mit einer von dem Elektromagneten (16) wegweisenden Kraft beaufschlagenden Feder (9),
wobei der Kegelschieber (4) den Durchsatz eines strömenden Mediums durch eine Ventilöffnung steuert,
wobei der Anker (13) in einer mit der Ventilöffnung verbundenen Ankerkammer (17) angeordnet ist,
wobei der Elektromagnet (16) einen in einem, insbesondere aus Kunstharz bestehen den Formteil (24) angeordneten Stator (21) aufweist,
wobei der Stator (21) mindestens eine der Einlaß-Endfläche (37) zugewandte Spu lennut (21a) mit darin angeordneter Spule (22) aufweist und
wobei die Haltebuchse (25) das Formteil (24) vollständig umschließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Formteil (24) und der Haltebuchse (25) ein mit der Ankerkammer (17) verbundener Hohlraum (35) vorgesehen ist.
mit einem in einem Gehäuse (2) frei verschieblich gelagerten Kegelschieber (4),
mit einem mit dem Kegelschieber (4) verbundenen Anker (13),
mit einem gegenüber dem Anker (13) angeordneten Elektromagneten (16),
mit einer den Elektromagneten (16) am Gehäuse (2) fixierenden Haltebuchse (25) und
mit einer den Anker (13) mit einer von dem Elektromagneten (16) wegweisenden Kraft beaufschlagenden Feder (9),
wobei der Kegelschieber (4) den Durchsatz eines strömenden Mediums durch eine Ventilöffnung steuert,
wobei der Anker (13) in einer mit der Ventilöffnung verbundenen Ankerkammer (17) angeordnet ist,
wobei der Elektromagnet (16) einen in einem, insbesondere aus Kunstharz bestehen den Formteil (24) angeordneten Stator (21) aufweist,
wobei der Stator (21) mindestens eine der Einlaß-Endfläche (37) zugewandte Spu lennut (21a) mit darin angeordneter Spule (22) aufweist und
wobei die Haltebuchse (25) das Formteil (24) vollständig umschließt,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Formteil (24) und der Haltebuchse (25) ein mit der Ankerkammer (17) verbundener Hohlraum (35) vorgesehen ist.
2. Magnetventil nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß in mindestens einer Spulennut (21a) des Stators (21) eine Spule (22) an
geordnet ist und daß der Stator (21) mit einem aus unmagnetischem Material beste
henden, mit einer Einlaß-Endfläche (37) des Stators (21) bündig abschließenden An
kerplatte (23) verbunden ist.
3. Magnetventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das vorzugsweise aus Kunstharz bestehende Formteil (24) die der dem
Anker (13) zugewandten Seite der Einlaß-Endfläche (37) abgewandten Abschnitte
des Stators (21) und der Spulen (22) des Elektromagneten (16) umhüllt und festlegt
und daß die offenen Enden der Spulennuten (21 a) von einem, vorzugsweise aus
Kunstharz bestehenden Abdichtelement (38) abgedichtet sind.
4. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ankerplatte (23) des Elektromagneten (16) auf einer Stufe (26) an
der Innenseite der zylindrisch ausgebildeten Haltebuchse (25) aufliegt und daß min
destens ein Anschlußkontakt (29) über an einem abgeschlossenen Ende (27) der Hal
tebuchse (25) angeordnete Durchgangsbohrungen (28) luftdicht nach außen geführt
ist.
5. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das äußere Umfangsende der Ankerplatte (23) an dem dem Stator (21)
zugewandten Ende des Gehäuses (2) anliegt und daß das äußere Umfangsende der
Ankerplatte (23) zwischen der über ein Innengewinde auf ein Außengewinde des
Gehäuses (2) geschraubten Haltebuchse (25) und dem Gehäuse (2) eingespannt ist.
6. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Ankerplatte (23) mindestens ein einen Druckausgleich zwischen
der Ankerkammer (17) und dem Hohlraum (35) gewährleistender Verbindungskanal
(36) vorgesehen ist.
7. Magnetventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Anschlußkontakte (29′) eine koaxiale Struktur aufweisen und daß
die koaxialen Anschlußkontakte (29′) auf der Längsachse der Haltebuchse (25) nach
außen geführt sind.
8. Magnetventil für die Steuerung der Einspritzmenge eines Treibstoff-Einpritzsy
stems,
mit einem in einem Gehäuse (2) frei verschieblich gelagerten Kegelschieber (4),
mit einem mit dem Kegelschieber (4) verbundenen Anker (13),
mit einem gegenüber dem Anker (13) angeordneten Elektromagneten (16) und
mit einer den Anker (13) mit einer von dem Elektromagneten (16) wegweisenden Kraft beaufschlagenden Feder (9),
wobei der Kegelschieber (4) den Durchsatz eines strömenden Mediums durch eine Ventilöffnung steuert,
wobei der Anker (13) in einer mit der Ventilöffnung verbundenen Ankerkammer (17) angeordnet ist,
wobei der Elektromagnet (16) einen in einem, insbesondere aus Kunstharz bestehen den Formteil (24) angeordneten Stator (21) aufweist und
wobei der Stator (21) mindestens eine der Einlaß-Endfläche (37) zugewandte Spu lennut (21a) mit darin angeordneter Spule (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine aus unmagnetischem Material bestehende Schutzplatte (50) in den offenen Enden der Spulennuten (21a) angeordnet ist.
mit einem in einem Gehäuse (2) frei verschieblich gelagerten Kegelschieber (4),
mit einem mit dem Kegelschieber (4) verbundenen Anker (13),
mit einem gegenüber dem Anker (13) angeordneten Elektromagneten (16) und
mit einer den Anker (13) mit einer von dem Elektromagneten (16) wegweisenden Kraft beaufschlagenden Feder (9),
wobei der Kegelschieber (4) den Durchsatz eines strömenden Mediums durch eine Ventilöffnung steuert,
wobei der Anker (13) in einer mit der Ventilöffnung verbundenen Ankerkammer (17) angeordnet ist,
wobei der Elektromagnet (16) einen in einem, insbesondere aus Kunstharz bestehen den Formteil (24) angeordneten Stator (21) aufweist und
wobei der Stator (21) mindestens eine der Einlaß-Endfläche (37) zugewandte Spu lennut (21a) mit darin angeordneter Spule (22) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine aus unmagnetischem Material bestehende Schutzplatte (50) in den offenen Enden der Spulennuten (21a) angeordnet ist.
9. Magnetventil nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schutzplatte (50) im wesentlichen kreisringförmig ausgebildet ist
und daß ein mittlerer Teil (21b) des Stators (21) an die im wesentlichen kreisförmige
Ausnehmung der Schutzplatte (50) angepaßt ist.
10. Magnetventil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die in die Spulennuten (21a) hineinragenden Schutzabschnitte (51) der
Schutzplatte (50) an die Breite der Spulennuten (21a) angepaßt sind und daß an der
Innenseite und an der Außenseite der Schutzabschnitte (51) im Querschnitt einen ab
gesenkten Bereich bildende, in engem Kontakt an den Innenseiten der Spulennuten
(21a) anliegende Schutzwände (51a) angeordnet sind.
11. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Spulen (22) des Elektromagneten (16) in den Spulennuten (21a) des
Stators (21) angeordnet sind und daß der Stator (21) mit einer aus unmagnetischem
Material bestehenden, mit der Einlaß-Endfläche (37) des Stators (21) bündig ab
schließenden Ankerplatte (23) verbunden ist.
12. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine zur Anlage der Schutzplatte (50) dienende Stufe innerhalb der An
kerplatte (23) eine bestimmte Tiefe der Lage der Schutzplatte (50) in der Einlaß-End
fläche (37) gewährleistet.
13. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein die Abdichtung der Oberfläche der Schutzplatte (50) bis auf einen
Teil der Schutzabschnitte (51) gewährleistendes, vorzugsweise aus Kunstharz beste
hendes Abdichtelement (55) vorgesehen ist.
14. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Elektromagnet (16) am Ende des Gehäuses (2) über die über ein In
nengewinde auf ein Außengewinde des Gehäuses (2) geschraubte Haltebuchse (25)
und über das zwischen der an der Innenseite der Haltebuchse (25) vorgesehene Stufe
(26) und dem Ende des Gehäuses (2) eingespannte äußere Umfangsende der Anker
platte (23) befestigt ist.
15. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Stator (21) des Elektromagneten (16) im wesentlichen aus einer
Vielzahl dünner Bleche besteht.
16. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ventilöffnung zwischen dem Hochdruckflüssigkeitskanal (34) und
der Ankerkammer (17) bei an den Anschlußkontakten (29, 29′) anliegender Span
nung geschlossen ist und daß die Ventilöffnung zwischen dem Hochdruckflüssig
keitskanal (34) und der Ankerkammer (17) bei spannungslosen Anschlußkontakten
(29, 29′) geöffnet ist.
17. Magnetventil nach einem der Ansprüche 8 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kegelschieber (4) in einer Gleitbohrung (3) des Gehäuses (2) frei
verschieblich gelagert ist, daß der Anker (13) an einem sich aus der Gleitbohrung (3)
hinaus erstreckenden vorderen Endabschnitts (4a) des Kegelschiebers (4) befestigt
ist, daß der Anker (13) in der zwischen dem Gehäuse (2) und dem gegenüber dem
Gehäuse (2) angeordneten am Gehäuse (2) befestigten Elektromagneten (16) vorge
sehen Ankerkammer (17) angeordnet ist und daß ein von dem aus einem konisch zu
laufenden Abschnitts (6) des Kegelschiebers (4) und einem korrespondierenden, im
Gehäuse (2) vorgesehen Ventilsitz (5) gebildeter Ventilmechanismus die Ventilöff
nung zwischen einem Hochdruckflüssigkeitskanal (34) und der Ankerkammer (17)
einstellt.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP4714493U JP2553629Y2 (ja) | 1993-08-06 | 1993-08-06 | ソレノイドバルブ |
JP5501193U JPH0720478U (ja) | 1993-09-16 | 1993-09-16 | ソレノイドバルブ |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4428869A1 DE4428869A1 (de) | 1995-02-09 |
DE4428869C2 true DE4428869C2 (de) | 1997-08-07 |
Family
ID=26387293
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4428869A Expired - Fee Related DE4428869C2 (de) | 1993-08-06 | 1994-08-06 | Magnetventil |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US5566921A (de) |
DE (1) | DE4428869C2 (de) |
Families Citing this family (19)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JPH08210217A (ja) * | 1995-02-03 | 1996-08-20 | Zexel Corp | 電磁式燃料噴射弁 |
DE19717459C2 (de) * | 1997-04-25 | 1999-03-18 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung zum dosierten Einspritzen von Kraftstoff in einen Verbrennungsmotor |
US6155503A (en) * | 1998-05-26 | 2000-12-05 | Cummins Engine Company, Inc. | Solenoid actuator assembly |
WO2000033330A1 (de) * | 1998-12-03 | 2000-06-08 | Fev Motorentechnik Gmbh | Elektromagnet mit gehäuse aus kunststoff, insbesondere für einen elektromagnetischen aktuator |
US20050001702A1 (en) * | 2003-06-17 | 2005-01-06 | Norton John D. | Electromechanical valve actuator |
DE102004047179A1 (de) * | 2004-09-29 | 2006-03-30 | Robert Bosch Gmbh | Brennstoffeinspritzventil |
JP2008525726A (ja) * | 2004-12-24 | 2008-07-17 | ピカノール エヌ. ヴィ. | 織機用の絞り弁 |
US7305943B2 (en) | 2005-02-23 | 2007-12-11 | Visteon Global Technologies, Inc. | Electromagnet assembly for electromechanical valve actuators |
JP4535033B2 (ja) * | 2005-10-14 | 2010-09-01 | 株式会社デンソー | 減圧弁および燃料噴射装置 |
DE102006050812A1 (de) * | 2006-10-27 | 2008-04-30 | Robert Bosch Gmbh | Kraftstoffinjektor |
US20080295806A1 (en) * | 2007-06-04 | 2008-12-04 | Caterpillar Inc. | Heat conducting sleeve for a fuel injector |
JP5101456B2 (ja) * | 2008-10-21 | 2012-12-19 | 三菱重工業株式会社 | ソレノイド式電磁弁装置 |
US9677523B2 (en) * | 2014-05-30 | 2017-06-13 | Cummins Inc. | Fuel injector including an injection control valve having an improved stator core |
JP6378980B2 (ja) * | 2014-09-04 | 2018-08-22 | Kyb株式会社 | ソレノイドバルブ |
US10871242B2 (en) | 2016-06-23 | 2020-12-22 | Rain Bird Corporation | Solenoid and method of manufacture |
US10980120B2 (en) | 2017-06-15 | 2021-04-13 | Rain Bird Corporation | Compact printed circuit board |
US11503782B2 (en) | 2018-04-11 | 2022-11-22 | Rain Bird Corporation | Smart drip irrigation emitter |
JP6968754B2 (ja) * | 2018-06-06 | 2021-11-17 | 愛三工業株式会社 | 流体制御弁 |
US11721465B2 (en) | 2020-04-24 | 2023-08-08 | Rain Bird Corporation | Solenoid apparatus and methods of assembly |
Family Cites Families (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2881980A (en) * | 1957-05-10 | 1959-04-14 | Bendix Aviat Corp | Fuel injection nozzle |
US4711397A (en) * | 1982-01-11 | 1987-12-08 | Essex Group, Inc. | Electromagnetic fuel injector having continuous flow path |
US4572433A (en) * | 1984-08-20 | 1986-02-25 | General Motors Corporation | Electromagnetic unit fuel injector |
DE3704579A1 (de) * | 1987-02-13 | 1988-08-25 | Bosch Gmbh Robert | Magnetventil fuer kraftstoffeinspritzpumpen von brennkraftmaschinen |
DE3714693A1 (de) * | 1987-05-02 | 1988-11-10 | Bosch Gmbh Robert | Elektromagnetisch betaetigbares ventil |
US5192048A (en) * | 1992-06-26 | 1993-03-09 | Siemens Automotive L.P. | Fuel injector bearing cartridge |
US5307997A (en) * | 1993-03-12 | 1994-05-03 | Siemens Automotive L.P. | Fuel injector swirl passages |
-
1994
- 1994-08-06 DE DE4428869A patent/DE4428869C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1994-08-08 US US08/286,974 patent/US5566921A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US5566921A (en) | 1996-10-22 |
DE4428869A1 (de) | 1995-02-09 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE4428869C2 (de) | Magnetventil | |
DE3334159C2 (de) | ||
DE3709505C2 (de) | ||
EP2016319B2 (de) | Ventil mit einem elektromagnetischen antrieb | |
DE60218279T2 (de) | Verfahren zur Kalibrierung der beweglichen Feder von Magnetventilen | |
DE10249161B3 (de) | Vorrichtung zur Einstellung eines Ankerhubs eines Magnetventils | |
DE4211911A1 (de) | Magnetbetaetigtes druckregelventil | |
DE102007047422A1 (de) | Elektromagnetisches Druckventil | |
DE4211913A1 (de) | Magnetbetaetigtes druckregelventil | |
EP0681128A1 (de) | Magnetventil | |
EP0882187A1 (de) | Elektromagnetisch betätigtes wegeventil | |
EP2137442A1 (de) | Elektromagnetventil sowie verfahren zur herstellung eines elektromagnetventils | |
DE10046939B4 (de) | Tauchankersystem mit Anschlagdämpfung | |
DE4311269B4 (de) | Anordnung zur Verwendung in einem Elektromagneten | |
DE68913209T2 (de) | Elektrisch betätigbares ventil für kraftstoff-einspritzanlagen für brennkraftmaschinen. | |
DE69017590T2 (de) | Hochdruck-Kraftstoffeinspritzeinheit. | |
DE102007033060C5 (de) | Magnetventil mit axial einstellbarem Abstand zwischen Polkern und Rückschlussplatte | |
DE19535974C2 (de) | Elektromagnetische Ventileinrichtung und Verfahren zu deren Herstellung | |
DE19716856A1 (de) | Baueinheit für ein Hydraulikventil | |
DE19521510A1 (de) | Hydraulikeinheit | |
DE102004060532A1 (de) | Vorrichtung mit Formgedächtniselement | |
DE4305789A1 (de) | Magnetventil sowie Werkzeug zur Montage eines solchen Magnetventils | |
EP1390959B1 (de) | Magnetanordnung | |
DE3509479C2 (de) | Ventil zum Anbau an eine Betätigungseinrichtung | |
DE19932747B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Druckregelventils für ein Automatikgetriebe eines Kraftfahrzeuges und nach dem Verfahren hergestelltes Druckregelventil |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
8125 | Change of the main classification |
Ipc: F02M 51/00 |
|
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |