DE4428441A1 - Exzentergetriebe mit magnetischer Drehmomentübertragung - Google Patents
Exzentergetriebe mit magnetischer DrehmomentübertragungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Exzentergetriebe
mit einer magnetischen Drehmomentübertragung, mit
einer Koaxial- und einer Exzenterwelle, die
fluchtend verlaufen und deren Stirnseiten in einem
Gehäuse angeordnet und mit einem Rotor verbunden
sind, der drehbar auf einem mit der Exzenterwelle
verbundenen Exzenter gelagert ist, wobei sowohl an
der Innenseite des Gehäuses als auch auf dem Umfang
des Rotors Magnetringe angebracht sind, die aus Ma
gneten mit in Umfangsrichtung wechselnder Polarität
bestehen, und der Rotor über eine drehmomentschlüs
sige, einen parallelen Achsversatz erlaubende Kupp
lung mit der Koaxialwelle verbunden ist.
Getriebe mit magnetischer Drehmomentübertragung
sind im Stande der Technik in verschiedenen Ausfüh
rungsformen bekannt. Gegenüber mechanischen, mit
Zahnrädern odgl. arbeitenden Getrieben ist als vor
teilhaft anzusehen, daß sich die das Drehmoment
übertragenden Elemente nicht berühren, nicht ge
schmiert werden müssen und keinem Verschleiß unter
liegen. Eine Kraftübertragung ist nur möglich,
falls die durch die Drehmomentbeaufschlagung wir
kenden Kräfte geringer als die magnetischen Wech
selwirkungskräfte zwischen An- und Abtriebswelle
sind. Ein weiterer Vorteil besteht somit darin, daß
bei einer Überlastung eine vollständige, jedoch
vorübergehende Trennung der Kraftübertragung er
folgt und die Verbindung nach Beendigung der Über
lastung selbständig wiederhergestellt wird.
Durch DE 21 51 340 A1 ist ein Exzentergetriebe be
kannt bei dem in einer speziellen Ausgestaltung der
Kraftschluß zwischen dem Rotor und dem Gehäuse
durch sich in der Polarität abwechselnde Permanent
magnete (sogenannte "magnetische Zähne") erreicht
wird. Das Exzentergetriebe hat den Vorteil, daß es
gegenüber anderen Bauformen ein relativ kleines Vo
lumen erforderlich ist, um ein hohes Drehmoment zu
übertragen. Außerdem läßt sich mit dem Exzenterge
triebe ein großes Übersetzungsverhältnis realisie
ren, wobei eine verschleißfreie und reibungsarme
Kraftübertragung gewährleistet ist. Nachteilig ist
jedoch, daß das Übersetzungsverhältnis nur durch
Änderung des Verhältnisses des Gehäuseradius zum
Rotorradius, also durch bauliche Veränderungen,
einstellbar ist.
Ausgehend vom Stande der Technik liegt der Erfin
dung das Problem zugrunde, ein Exzentriergetriebe
mit magnetischer Drehmomentübertragung anzugeben,
bei dem das Übersetzungsverhältnis ohne Veränderung
mechanischen Aufbaus einstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird das Problem dadurch gelöst,
daß zur Erreichung eines vorgegebenen Übersetzungs
verhältnisses i das Verhältnis der Polzahl des Ma
gnetrings des Gehäuses zur Polzahl des Magnetrings
des Rotors gleich ( 1 - i-1) ist. Der Erfindung
liegt die Erkenntnis zugrunde, daß das Überset
zungsverhältnisses i von der Polzahl p₁ des Gehäu
ses und der Polzahl p₂ des Rotors abhängig ist und
beträgt falls das Gehäuse ortsfest ist. Falls die
Polzahlen von Rotor und Gehäuse übereinstimmen,
findet keine Drehung des Rotors statt; die entge
gengesetzten Drehrichtungen werden in der obigen
Gleichung durch ein negatives Übersetzungsverhält
nis gekennzeichnet. Weisen der Rotor und das Ge
häuse näherungsweise gleiche Polzahlen auf, erhält
man - was anhand der Gleichung leicht erkennbar ist
- ein relativ hohes Übersetzungsverhältnis. Es
steht frei, ob die Exzenter- oder die Koaxialwelle
als Antriebswelle benutzt wird; das Getriebe eignet
sich sowohl zur Vergrößerung als auch zur Reduzie
rung der Umdrehungsfrequenz.
Ein gewünschtes Übersetzungsverhältnis wird folg
lich dadurch eingestellt, daß Magnetringe mit der
passenden Anzahl von Polen gemäß der obigen Glei
chung eingesetzt werden.
Der Vorteil der Erfindung ist vor allen Dingen
darin zu sehen, daß das Übersetzungsverhältnis ein
stellbar ist, wobei der mechanische Aufbau des ge
samten Gerätes beibehalten werden kann.
Zweckmäßigerweise sind die Magnetringe lösbar befe
stigt und somit austauschbar, wodurch zur Änderung
des Übersetzungsverhältnisses lediglich ein Wechsel
des mit dem Rotor und/oder des mit dem Gehäuse ver
bundenen Magnetrings notwendig ist. Eine andere
Möglichkeit besteht darin, die vorhandenen Magne
tringe umzumagnetisieren.
Als Magnete sind Permanentmagnete und/oder Elektro
magnete und/oder weichmagnetischer Magnetstoff, die
auf Magnetpolen aus permanentmagnetischem Material
aufgebracht sind, vorgeschlagen. Als vorteilhaft
ist bei den Permanentmagneten anzusehen, daß sie in
verschiedenen Ausführungsformen kommerziell erhält
lich sind und eine hohe magnetische Remanenz auf
weisen. Allerdings sind die Permanentmagnete zur
Änderung des Übersetzungsverhältnisses nicht umma
gnetisierbar. Die Elektromagnete erfordern zwar
eine Stromversorgung, jedoch gestattet eine Varia
tion der Stromstärke, eine Anpassung des übertrag
baren Drehmoments. Bei einer Verwendung weichma
gnetischen Materials, auf das Permanentmagnete auf
gebracht sind, ist als vorteilhaft anzusehen, daß
aufgrund einer Konzentration des Magnetflusses hohe
Drehmomente übertragen werden können und daß die
Gestehungskosten vermindert sind. Selbstverständ
lich besteht die Möglichkeit, in einem Getriebe un
terschiedliche Magnete zu verwenden; beispielsweise
ist denkbar, den Rotor mit Permanentmagneten zu
versehen und am Gehäuse Elektromagnete anzubringen,
um das maximale Drehmoment durch eine Variation des
die Elektromagnete durchfließenden Stroms einstel
len zu können, wobei keine - technisch aufwendige -
Stromzufuhr zum drehbaren Rotor erforderlich ist.
Ist der Magnetring im Umfangsbereich in relativ
viele einzeln ansteuerbare Spulen aufgeteilt, wobei
mehrere benachbarte Spulen einen gleichsinnigen
Stromfluß aufweisen und somit einen Magnetpol bil
den, so lassen sich die Magnetpole auf dem Magnet
ring sehr leicht umgruppieren. Es ist lediglich
notwendig einzelne Spulen umzupolen, um die Grenzen
zwischen den Magnetpolen zu verschieben, wodurch z. B.
zusätzliche Pole "eingeschoben" werden können
oder Pole in den neu angeordneten Polen aufgehen.
Die rotierenden Magnete erzeugen nach dem Fara
day′schen Induktionsgesetz Wirbelströme in den
leitfähigen Teilen des Getriebes und haben eine un
erwünschte Erwärmung zur nachteiligen Folge. Eine
vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht da
her vor, bei Dauerbetrieb das Gehäuse mit Kühlrip
pen zu versehen.
Zur Verstärkung des im Inneren wirkenden Magnet
felds ist bevorzugt, diejenigen Gehäuseteile, an
denen die Magnete befestigt sind, durch den Magnet
ring dauerhaft magnetisieren zu lassen, indem das
Gehäuse oder zumindest die den Magneten benachbar
ten Teile aus magnetischem Material hergestellt
werden.
Neben einer Verwendung der Koaxial- und Exzenter
welle als An- und Abtrieb besteht zusätzlich die
Möglichkeit, das Gehäuse mit einer An- oder Ab
triebswelle zu verbinden, um ein Differentialge
triebe zu schaffen. Da der Rotor bei einer Drehung
des Gehäuses - wie bei einer Rotation des Exzenters
- um die Pole abrollt, läßt sich die von der Koaxi
alwelle vollführte Umdrehungszahl n₂ nach folgender
Gleichung berechnen:
n₂ = (n₃ + n₁) (p₂ - p₁)/p₂ ,
wobei p₁ die Polzahl des Gehäuses, p₂ die Polzahl
des Rotors, n₁ die Umdrehungszahl des Gehäuses und
n₃ die Zahl der von der Exzenterwelle vollführten
Umdrehungen ist. Bei einem Antrieb der Koaxialwelle
lassen sich das Gehäuse und die Exzenterwelle als
Abtrieb verwenden, wobei - analog zu einem aus
Kraftfahrzeugen bekannten Ausgleichsgetriebe - je
weils ein Abtrieb eine erhöhte Umdrehungszahl aus
führt, falls der andere gebremst oder angehalten
wird. Ist alternativ die Koaxialwelle ortsfest,
wird ein auf das Gehäuse wirkendes Drehmoment bei
einem Übersetzungsverhältnis von Eins auf die Ex
zenterwelle übertragen, wobei die magnetische
Kraftübertragung eine automatische Trennung zwi
schen An- und Abtrieb ermöglicht, falls das Ge
triebe mit einem zu hohen Drehmoment beaufschlagt
ist. Selbstverständlich besteht auch die Möglich
keit, die Exzenterwelle als Antrieb und das Gehäuse
als Abtrieb einzusetzen.
Die Aufgabe der Kupplung besteht darin, den Rotor
drehmomentschlüssig mit der Koaxialwelle zu verbin
den, wobei ein paralleler Achsversatz, d. h. eine
Verschiebungsmöglichkeit des Rotors in radialer
Richtung notwendig ist. Als kraftübertragendes Ele
ment sind mindestens zwei vorzugsweise zylindrische
Bolzen vorgeschlagen, deren Achsen parallel zur Ko
axialwelle verlaufen. Jeder Bolzen ist mit der Ko
axialwelle, im speziellen mit einer zylindrischen,
auf der Koaxialwelle befestigten Scheibe verbunden
und greift in eine Öffnung im Rotor ein; alternativ
ist er am Rotor montiert und greift in eine Öffnung
in einer auf der Koaxialwelle fixierten Scheibe
ein. Die Öffnung ist in beiden Fällen derart bemes
sen, daß eine radiale Verschiebung des Rotors er
möglicht ist; beispielsweise sind Bohrungen mit ei
nem geeigneten Durchmesser und in radialer Richtung
verlaufende oder spiralförmig gekrümmte Langlöcher
verwendbar. Um den Verschleiß der Kupplung zu redu
zieren, finden vorteilhafterweise mehrere, äquidi
stant über den Umfang verteilte Bolzen Verwendung.
Da sich der Bolzen bei einer Rotation der Koaxial
welle relativ zur benachbarten Öffnung bewegt, ist
ein um seine Achse drehbarer Bolzen empfehlenswert.
Der Bolzen läuft auf der Umrandung der Öffnung ab,
wobei die Reibung aufgrund der drehbaren Lagerung
stark verringert ist. Im speziellen kann der Bolzen
fest mit der Koaxialwelle bzw. dem Rotor verbunden
sein und einen drehbar gelagerten, koaxialen Außen
ring aufweisen. Alternativ besteht die Möglichkeit,
den Bolzen drehbar mit dem Rotor oder der Koaxial
welle zu verbinden.
Zur Realisierung einer ruhigen, schwingungsfreien
Rotation ist empfohlen, die Exzenterwelle mit einer
Scheibe zum Ausgleich der Unwucht des Exzenters zu
versehen.
An dem nach innen weisenden Ende von Exzenter- und
Koaxialwelle ist eine Lagerung im Gehäuse wegen des
Rotors und der Kupplung, die die Stirnseiten der
Wellen umschließen, nicht möglich. Daher bietet
sich an, das nach innen weisende Ende der Wellen
durch ein Wälzlager zu verbinden. Ein mit dem Ge
häuse verbundenes Lager kann im Abstand von den
Stirnseiten der Wellen an einer beliebigen Position
montiert werden.
Zur Vergrößerung des übertragbaren Drehmoments ist
vorgeschlagen, jedem auf der Innenwandung des Ge
häuses angeordneten Magnetpol einen weiteren Ma
gnetpol ungleicher Polarität zuzuordnen, die Ma
gnetpaare in axialem Abstand zu befestigen und den
Rotor derart zu dimensionieren, daß die mit ihm
verbundenen Magnete in den Luftspalt zwischen den
Magnetpaaren hineinragen, wobei die mit dem Rotor
verbundenen Magnete in axialer Richtung magneti
siert sind. Die ungleichpoligen Magnetpaare erzeu
gen ein relativ starkes, in axialer Richtung ver
laufendes Magnetfeld, das jeweils mit dem in entge
gengesetzter Richtung verlaufenden Feld der mit dem
Rotor verbundenen Magnete wechselwirkt. Die Vergrö
ßerung des übertragbaren Drehmoments resultiert
daraus, daß die Zahl der auf dem Umfang des Rotors
positionierten, mit den Magnetpolen am Gehäuse
wechselwirkenden Magnete entscheidend vergrößert
ist.
Auch die mechanische Ausführung des Getriebes ist
im Rahmen der Erfindung beliebig. Im speziellen be
steht die Möglichkeit, es nach Art eines Scheiben
läufers auszuführen, d. h. die axialen Abmessungen
kleiner als den Durchmesser zu wählen. Alternativ
ist eine Realisierung nach Art eines Zylinderläu
fers vorgeschlagen, bei der die Höhe, d. h. die
axialen Abmessungen größer oder gleich dem Durch
messer sind.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand der Zeichnungen
eine Ausführungsform der Erfindung näher erläutert
wird. Sie zeigen in schematischer Darstellung in
Fig. 1 eine Ansicht eines zerlegten Getriebes
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Getriebe
Fig. 3 einen Längsschnitt durch ein Getriebe.
Das in Fig. 1 dargestellte Getriebe besteht in
seinem grundsätzlichen Aufbau aus einer Exzenter
welle 1, die mit einem Exzenter 3 versehen ist,
einem drehbar auf dem Exzenter 3 gelagerten Rotor
4, auf dessen Umfang Magnete 6 alternierender
Polarität angeordnet sind, einem zylindrischen, zur
Exzenterwelle 1 koaxialen Gehäuse 5 mit einem
innenseitig angeordneten Magnetring 7 mit über
den Umfang wechselnder Magnetisierung sowie einer,
auf der Achse des Gehäuses 5 angeordneten Koaxi
alwelle 2. Die relativen Abstände der einzelnen
Magnete 6, 7 auf dem Rotor 4 und auf der Innen
seite des Gehäuses 5 sind identisch.
In Fig. 2 ist erkennbar, daß die auf dem Rotor 4
angeordneten Magnetpole 6 auf den mit dem Gehäuse
5 verbundenen Magneten 7 abrollen, wobei sich
jeweils Magnete ungleicher Polarität gegenüberste
hen. Dreht sich die Exzenterwelle 1 im Uhrzeiger
sinn, rotiert auch der jeweils dem Gehäuse nächste
Punkt des Rotors 4 im Uhrzeigersinn, wobei sich
der Rotor selbst - aufgrund der magnetischen Wech
selwirkung zwischen den einzelnen Magnetpolen 6,
7 - in umgekehrter Richtung dreht. Dieses
(zunächst überraschende) Verhalten ist leicht an
hand einer Betrachtung der dem Bezugspfeil 6 be
nachbarten Magnete 6, 7 erkennbar: Der Rotor
dreht sich jeweils eine kleine Wegstrecke entgegen
dem Uhrzeigersinn, bis sich die Magnete (die sich
bei einer Rechtsdrehung der Exzenterwelle 1 annä
hern) genau gegenüberstehen. Nachdem die 36 Magnete
6 des Rotors 4 jeweils einem der 40 Magnete 7
des Gehäuses 5 gegenüberstanden, stehen während
einer Umdrehung der Exzenterwelle 1 vier Magnete
6 des Rotors 4 zum zweiten Mal einem Magnetpol
des Gehäuses 7 gegenüber. Die vier Pole 6 ent
sprechen einer neuntel Umdrehung. Das Übersetzungs
verhältnis beträgt jedoch nur Neun, falls das Ge
häuse 5 ortsfest ist.
In Fig. 3 ist die mechanische Verbindung zwischen
der Koaxialwelle 2 und dem Rotor 4 dargestellt.
Die Koaxialwelle 2 ist durch eine etwa zylindri
sche Scheibe 15 mit Wälzlagern 8 verbunden, auf
deren Drehachse jeweils ein zylindrischer, parallel
zur Achse der Koaxialwelle 2 verlaufender Bolzen
9 angeordnet ist. Der Bolzen 9 greift in eine
Öffnung im Rotor 4 ein, wobei der Durchmesser der
Öffnung größer als der des Bolzens 9 ist und
einen parallelen Achsversatz, d. h. eine Verschie
bung in radialer Richtung des Rotors 4 und eine
Drehmomentübertragung vom Rotor 4 auf die Koaxi
alwelle 2 ermöglicht. In Fig. 3 ist weiterhin
erkennbar, daß die Koaxialwelle 2 über Wälzlager
11 mit dem Gehäuse 5 verbunden ist, während
auch die Exzenterwelle 1 durch ein Wälzlager 12
am Gehäuse 5 montiert ist. Die Stirnseiten der
Koaxial- 2 und Exzenterwelle 1 sind durch ein
weiteres Wälzlager 10 aneinander befestigt. Ein
auf dem Exzenter 3 montiertes Wälzlager 14 er
möglicht eine Rotation des Rotors 4 relativ zum
Exzenter 3, während eine auf der Exzenterwelle
1 angeordnete Scheibe 13 dem Ausgleich der Un
wucht des Exzenters 3 dient und mit radialen Boh
rungen zur Auswuchtung versehen ist.
Im Ergebnis erhält man ein Getriebe mit magneti
scher Drehmomentübertragung, das sich durch ein ho
hes Übersetzungsverhältnis, die Fähigkeit, hohe
Drehmomente zu übertragen, sowie ein geringes Bau
volumen auszeichnet.
Claims (16)
1. Exzentergetriebe mit einer magnetischen Drehmo
mentübertragung, mit einer Koaxial- (2) und einer
Exzenterwelle (1), die fluchtend verlaufen und de
ren Stirnseiten in einem Gehäuse (5) angeordnet und
mit einem Rotor (4) verbunden sind, der drehbar auf
einem mit der Exzenterwelle (1) verbundenen Exzen
ter (3) gelagert ist, wobei sowohl an der Innen
seite des Gehäuses (5) als auch auf dem Umfang des
Rotors (4) Magnetringe angebracht sind, die aus Ma
gneten (7) mit in Umfangsrichtung wechselnder Pola
rität bestehen, und der Rotor (4) über eine drehmo
mentschlüssige, einen parallelen Achsversatz erlau
bende Kupplung mit der Koaxialwelle (2) verbunden
ist, mit einem Übersetzungsverhältnis i, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Erreichung eines gewünschten
Übersetzungsverhältnisses i das Verhältnis der Pol
zahl p₁ des Magnetrings des Gehäuses (5) zur Pol
zahl p₂ des Magnetrings des Rotors (4) gleich
ist.
2. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Magnetringe lösbar mit dem Rotor (4)
bzw. Gehäuse (5) befestigt und/oder ummagnetisier
bar sind.
3. Getriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Magnete (6, 7) Permanentmagnete
und/oder Elektromagnete und/oder weichmagnetischer
Werkstoff mit Magnetpolen aus permanentmagnetischem
Material sind.
4. Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Spulen der Elektromagnete einzeln an
steuerbar sind und daß ein magnetischer Pol des Ma
gnetrings in der Regel mehrere in Umfangsrichtung
gleichmäßig verteilte, gleichsinnig stromdurchflos
sene Spulen umfaßt.
5. Verfahren zum Umpolen eines Magnetrings mit
Elektromagneten nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß ausgehend von einem magnetischen Pol
die einzelnen Pole durch Wechseln der Stromrichtung
einzelner Spulen in Umfangsrichtung verlängert oder
verkürzt werden und neue Pole geschaffen werden
bzw. vorhandene Pole in den neuverteilten Polen
aufgehen.
6. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) mit Kühl
rippen versehen ist.
7. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile, an
denen die Magnete (7) befestigt sind, aus magneti
schem Material bestehen.
8. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
(5) drehbar gelagert und mit einer An- oder Ab
triebswelle verbunden ist.
9. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder 6
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
mindestens zwei, mit der Koaxialwelle (2) verbun
dene, vorzugsweise zylindrische Bolzen (9) auf
weist, deren Achsen parallel zur Koaxialwelle (2)
verlaufen, und daß jeder Bolzen (9) in eine Öff
nung, bevorzugt in eine Bohrung oder in ein radia
les oder gekrümmtes Langloch im Rotor (4) ein
greift.
10. Getriebe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der Bolzen (9) an einer zylindrischen, mit
der Koaxialwelle (2) verbundenen Scheibe befestigt
ist.
11. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung
mindestens zwei, mit dem Rotor (4) verbundene, vor
zugsweise zylindrische Bolzen aufweist, deren Ach
sen parallel zur Koaxialwelle (2) verlaufen, und
daß jeder Bolzen (9) in eine Öffnung, bevorzugt in
eine Bohrung oder in ein radiales oder gekrümmtes
Langloch in einer mit der Koaxialwelle (2) verbun
denen Scheibe eingreift.
12. Getriebe nach einem der Ansprüche 9 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß der Bolzen (9) drehbar
gelagert ist.
13. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenter
welle (1) mit einer Scheibe (13) zum Ausgleich der
Unwucht des Exzenters (3) versehen ist.
14. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Lager
(10) zwischen den nach innen weisenden Enden der
Exzenter- (1) und der Koaxialwelle (2) angeordnet
ist.
15. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Magnet
pol (7) auf der Innenwandung des Gehäuses (5) ein
weiterer Magnetpol ungleicher Polarität zugeordnet
ist, wobei die Magnetpolpaare in axialem Abstand
angeordnet sind, und die mit dem Rotor (4) verbun
denen Magnete in den Luftspalt zwischen den Magnet
polpaaren auf der Innenseite des Gehäuses (5) hin
einragen und in axialer Richtung magnetisiert sind.
16. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 oder
6 bis 15, gekennzeichnet durch einen Scheiben- oder
Zylinderläufer.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4428441A DE4428441A1 (de) | 1993-08-14 | 1994-08-11 | Exzentergetriebe mit magnetischer Drehmomentübertragung |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4327383 | 1993-08-14 | ||
DE4428441A DE4428441A1 (de) | 1993-08-14 | 1994-08-11 | Exzentergetriebe mit magnetischer Drehmomentübertragung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE4428441A1 true DE4428441A1 (de) | 1995-02-16 |
Family
ID=6495224
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE4428441A Ceased DE4428441A1 (de) | 1993-08-14 | 1994-08-11 | Exzentergetriebe mit magnetischer Drehmomentübertragung |
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