DE4428365A1 - Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden - Google Patents
Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden FluidenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ventil für die Abgabe von unter
Druck stehenden Fluiden, insbesondere Flüssigkeiten, Pasten,
Cremes, Gelen oder dergleichen, gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Derartige Ventile sind allgemein bekannt, insbesondere in
Form von sogenannten Aerosol-Ventilen. Nachteilig bei diesen
bekannten Konstruktionen ist, daß die Steuerung der
Austragsmenge nicht oder nur schwer möglich ist.
Dementsprechend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein Ventil der genannten Art zu schaffen, welches
exakt gesteuert eine unterschiedliche Austragsmenge, nämlich
zum einen eine niedrige Austragsmenge und zum anderen eine
hohe Austragsmenge (low and high discharge) erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruches 1 gelöst, wobei vorteilhafte
konstruktive Details der Erfindung in den Unteransprüchen
beschrieben sind.
Der Kern der vorliegenden Erfindung liegt also darin, daß das
Abgaberöhrchen einen ersten und zweiten Zugang zum
Austragskanal aufweist, wobei beiden Zugängen ein gemeinsames
Dichtelement, nämlich die zwischen Ventilkörper und
Behälterdeckel angeordnete Ringdichtung zugeordnet sind. Dem
zweiten Zugang zum Austragskanal ist des weiteren ein
gesondertes Schließelement zugeordnet, so daß in einer ersten
Öffnungsstellung des Abgaberöhrchens nur der zweite Zugang
für einen reduzierten Fluidaustrag geöffnet ist, während in
einer zweiten Öffnungsstellung beide Zugänge zum
Austragskanal des Abgaberöhrchens für einen erhöhten
Fluidaustrag offen sind. Durch diese Maßnahmen ist es
möglich, zwei unterschiedliche Mengen auszutragen, und zwar
jeweils exakt vorbestimmt.
Für die Handhabung sind noch von besonderem Interesse die
Maßnahmen nach den Ansprüchen 9 bis 11. Dadurch ist es selbst
einem ungeschickten Verbraucher möglich, mit zwei
unterschiedlichen Austragsmengen zu arbeiten.
Die übrigen Ansprüche betreffen konstruktive Details, die
eine einfache Herstellung und Montage sicherstellen. Darüber
hinaus fördern diese Merkmale auch eine dauerhafte
Funktionssicherheit.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Abgabeventils anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Abgabeventil in
Schließstellung und im Längsschnitt;
Fig. 2 das Abgabeventil gemäß Fig. 1 in einer ersten
Öffnungsstellung, ebenfalls im Längsschnitt; und
Fig. 3 das Abgabeventil gemäß Fig. 1 in einer zweiten
Öffnungsstellung, ebenfalls im Längsschnitt.
Das in den Fig. 1 bis 3 jeweils im Längsschnitt dargestellte
Ventil dient zur Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden,
insbesondere Flüssigkeiten, Pasten, Cremes, Gelen oder
dergleichen, welche sich innerhalb eines dosenartigen
Behälters befinden, von dem in den Fig. 1 bis 3 lediglich die
Behälteröffnung mit umlaufendem Rand 10 dargestellt ist.
Diese Behälteröffnung ist durch einen Deckel 11 verschlossen.
Zwischen dem äußeren Rand des Deckels 11 und dem
Behälteröffnungsrand 10 ist eine Fluiddichtung 12 angeordnet.
Das Behälterinnere ist mit der Bezugsziffer 13 angedeutet.
Wie des weiteren die Fig. 1 bis 3 erkennen lassen, umfaßt das
Abgabeventil einen fluiddicht am Rand 14 einer in dem Deckel
11 ausgebildeten Deckelöffnung 15 befestigbaren Ventilkörper
16, ein im Ventilkörper axialverschieblich, aus einer
Schließstellung entsprechend Fig. 1 heraus entgegen der
Wirkung eines elastischen Elements, nämlich hier
Schraubendruckfeder 17 bewegbares Abgaberöhrchen 18, und eine
zwischen dem Rand 14 der Deckelöffnung 15 und dem
Ventilkörper 16 das Abgaberöhrchen 18 eng umschließend
angeordnete Ringdichtung 19 aus Gummi oder dergleichen
elastischem Dichtmaterial. Die Ringdichtung 19 schließt in
Schließstellung des Abgaberöhrchens entsprechend Fig. 1 einen
ersten Zugang zu einem im Abgaberöhrchen 18 ausgebildeten
Austragskanal 20 fluiddicht ab, wobei der Austragskanal 20
sich axial durch das Abgaberöhrchen hindurcherstreckt unter
Definition einer äußeren Austrittsöffnung 22 und einer
inneren Eintrittsöffnung 23, welche einen weiteren bzw.
zweiten Fluidzugang zum Austragskanal 20 bildet. Der erste,
unmittelbar mit der Ringdichtung 19 zusammenwirkende Zugang
mündet im Bereich zwischen Austritts- und Eintrittsöffnung
22, 23 seitlich in den Austragskanal 20. Dieser seitliche
erste Zugang zum Austragskanal 20 ist in Form einer
Querbohrung ausgebildet. In Schließstellung des
Abgaberöhrchens befindet sich die Querbohrung bzw. der erste
Zugang 21 im Bereich der Ringdichtung 19, vorzugsweise knapp
oberhalb derselben, so wie dies in Fig. 1 dargestellt ist.
Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, ist in einer ersten
Öffnungsstellung des Abgaberöhrchens gemäß Fig. 2 nur der
zweite Zugang 23 mit dem Behälterinnern 13 fluidverbunden. In
der zweiten Öffnungsstellung gemäß Fig. 3 sind sowohl der
zweite Zugang 23 als auch der erste Zugang 21 offen, d. h.
mit dem Behälterinnern 13 fluidverbunden, und zwar über eine
innerhalb des Ventilkörpers 16 definierte Fluidkammer 24. In
der Stellung gemäß Fig. 2 wird eine geringere Menge
ausgetragen, während in der Stellung gemäß Fig. 3 die
Austragsmenge höher ist. Grund dafür ist die Öffnung beider
Zugänge zum Austragskanal 20, d. h. der größere
Öffnungsquerschnitt im Vergleich zur Stellung gemäß Fig. 2.
Dem zweiten Zugang 23, der sich am Behälterinnern bzw.
distalen Ende des Abgaberöhrchens 18 befindet, ist ein
ebenfalls mit der Ringdichtung 19 zusammenwirkendes
Schließelement 25 zugeordnet. Dieses Schließelement 25 ist
ein innerhalb des Ventilkörpers 16 wirksames topfartiges
Element mit einem Ringflansch 26 mit zur Ringdichtung 19
gewandtem Ringvorsprung 27. In dieses topfartige
Schließelement 25 erstreckt sich der innere bzw. im
Ventilkörper 16 befindliche Abschnitt des Abgaberöhrchens 18
hinein, und zwar unter Ausbildung eines Fluidkanals 28
zwischen der den zweiten Zugang 23 definierenden
Fluideintrittsöffnung des Austragskanals 20 und dem Bereich
innerhalb des mit der Ringdichtung 19 zusammenwirkenden
Ringvorsprungs 27. In beiden Offenstellungen des
Abgaberöhrchens gemäß den Fig. 2 und 3 wird also eine
Fluidverbindung zwischen dem Behälterinnern 13 und der
äußeren Austrittsöffnung 22 des Abgaberöhrchens 18
hergestellt, und zwar über die Fluidkammer 24 des
Ventilkörpers 16, den Ringspalt zwischen Ringdichtung 19 und
Ringvorsprung 27 des Ringflansches 26, Fluidkanal 28 und
Fluideintrittsöffnung bzw. zweiten Zugang 23 zum
Austragskanal 20 innerhalb des Abgaberöhrchens 18. Der
Fluidkanal 28 umfaßt einen zwischen Abgaberöhrchen 18 und
topfartigem Schließelement 25 ausgebildeten Ringraum, der
durch mindestens drei in vorbestimmtem Winkelabstand
voneinander angeordnete Längsstege 29 definiert ist. Die
Längsstege 29 erstrecken sich bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel bis zum Boden 30 des topfartigen
Schließelements 25, und zwar unter Sicherstellung eines
Bodenspaltes 31 zwischen der den zweiten Zugang 23 zum
Austragskanal 20 definierenden Fluideintrittsöffnung am
inneren bzw. distalen Ende des Abgaberöhrchens 18 und dem
Boden des topfartigen Schließelements 25. Damit ist der
vorerwähnte Fluidkanal 28 sichergestellt. Das Behälterinnere
bzw. distale Ende des topfartigen Schließelements 25 ist
kegelstumpfförmig ausgebildet.
Die das Abgaberöhrchen 18 in Schließstellung gemäß Fig. 1
drängende Schraubendruckfeder 17 stützt sich am Ventilkörper
16 (nicht dargestellt) und am topfartigen Schließelement 25,
nämlich an der dem Ringvorsprung 27 abgewandten Seite des
Ringflansches 26 desselben andererseits ab. Zwischen dem
ersten seitlichen Zugang 21 und dem weiteren bzw. zweiten
Zugang 23 zum Austragskanal 20 des Abgaberöhrchens 18
befindet sich noch eine Fluiddrossel in Form einer Verengung
32.
Auf das proximale bzw. äußere Ende des Abgaberöhrchens 18 ist
eine Zerstäuberkappe 33 aufgesteckt. Diese weist einen mit
dem Behälterdeckel 11 zusammenwirkenden ersten Anschlag 34
für die erste Öffnungsstellung des Abgaberöhrchens 18 und
eine mit dem Behälterdeckel 11 zusammenwirkenden zweiten
Anschlag 35 für die zweite Öffnungsstellung des
Abgaberöhrchens 18 gemäß Fig. 3 auf, wobei der erste Anschlag
34 unter Aufbringung einer vorbestimmten Axialkraft (Pfeil
36) überwindbar ist. Der erste Anschlag kann durch mindestens
zwei, vorzugsweise drei an der Innenseite der Zerstäuberkappe
33 in gleichem Winkelabstand voneinander angeformte, sich
etwa parallel zum Abgaberöhrchen 18 erstreckende Stege
gebildet sein, die mit einem äußeren Rand 37 des
Behälterdeckels 11 zur Definition der ersten Öffnungsstellung
des Abgaberöhrchens 18 entsprechend Fig. 2 zusammenwirken.
Bei Aufbringung einer vorbestimmten Axialkraft in Richtung
des Pfeiles 36 gleiten die erwähnten Stege unter radialer
Spreizung über den am Behälterdeckel 11 ausgebildeten Rand 37
hinweg, bis der zweite Anschlag 35 wirksam wird, der durch
relativ zu den Stegen des ersten Anschlags radial weiter
innen angeordnete kürzere Stege definiert sein kann. Bei der
dargestellten Ausführungsform ist der erste Anschlag durch
zwei diametral zum Abgaberöhrchen 18 angeordnete
Teilringstege definiert, während der zweite bzw. radial
innere Anschlag durch einen durchgehend geschlossenen
Ringsteg gebildet ist, der zugleich zur Aufnahme des aus dem
Deckel 11 vorstehenden Teils des Abgaberöhrchens 18 dient.
Der dem Behälterdeckel zugewandte Rand der Teilringstege 38
ist innenseitig abgerundet, um die erwähnte Radialspreizung
entsprechend Fig. 3 sicherzustellen, sobald eine vorbestimmte
Axialkraft in Richtung des Pfeiles 36 auf die Zerstäuberkappe
33 nach Erreichen der ersten Öffnungsstellung gemäß Fig. 2
aufgebracht wird.
Der mit dem ersten Anschlag 34 bzw. den Teilringstegen 38
zusammenwirkende Deckelrand 37 ist ein innerhalb der äußeren
Begrenzung des Deckels 11 befindlicher Rand. Dieser bildet
sich durch Anlage des Deckels 11 an einem Umfangsflansch 39
des Ventilkörpers 16 derart, daß der Ventilkörper 16 am
Deckel 11 fest fixiert ist unter Zwischenschaltung der
bereits erwähnten Ringdichtung 19. In die topfartige
Ausnehmung des Schließelements 25 ist der behälterinnere bzw.
distale Endabschnitt des Abgaberöhrchens 18 vorzugsweise
unter Preßsitz eingepaßt.
In der ersten Öffnungsstellung gemäß Fig. 2 schließt die
Ringdichtung 19 den ersten Zugang 21 zum Austragskanal 20
fluiddicht ab. Der erste Zugang 21 befindet sich in dieser
Stellung etwa auf Höhe der Ringdichtung 19. Bei dieser
Stellung ist der Ringvorsprung 27 des Ringflansches 26 des
topfartigen Schließelements 25 von der behälterinneren Seite
der Ringdichtung 19 bereits abgehoben, so daß eine
Fluidverbindung zwischen dem Behälterinneren 13 und dem
weiteren bzw. zweiten Zugang 23 zum Austragskanal 20
entsteht. Wird das Abgaberöhrchen 18 gemäß Fig. 3 noch weiter
in das Behälterinnere hineingedrückt, gibt die Ringdichtung
19 auch den ersten Zugang 21 zum Austragskanal 20 frei, so
daß die Fluidverbindung zwischen Behälterinnerem 13 und
Austragskanal 20 des Abgaberöhrchens 18 durch beide Zugänge
21, 23 erfolgt. Dementsprechend wird dann eine höhere
Austragsmenge erreicht. Bei einer etwas dickeren Ringdichtung
19 ist es denkbar, daß sich der erste Zugang 21 auch in
Schließstellung gemäß Fig. 1 im Bereich der Ringdichtung
befindet, so daß der erste Zugang 21 unmittelbar von der
Ringdichtung 19 geschlossen wird. Dies ist letztlich eine
Frage der Dimensionierung und ändert nichts am
Funktionsprinzip der beschriebenen Konstruktion.
Sämtliche Teile mit Ausnahme der Ringdichtung 19,
Fluiddichtung 12 und dem Deckel 11 bestehen aus Kunststoff.
Die vorerwähnten Dichtungen sind vorzugsweise aus Gummi oder
dergleichen elastischem Dichtmaterial hergestellt. Der Deckel
11 besteht vorzugsweise aus Aluminiumblech, ebenso wie der
nicht näher dargestellte Behälter.
Das dem zweiten Zugang 23 zum Austragskanal 20 zugeordnete
topfartige Schließelement 25 hat im übrigen noch den Vorteil,
daß die erste Öffnungsstellung des Abgabeventils auch durch
seitliches Kippen des Abgaberöhrchens samt Zerstäuberkappe
erreicht wird. Eine Fluidverbindung zwischen dem
Behälterinneren 13 und dem Austragskanal 20 über den zweiten
Zugang 23 wird schon dann erreicht, wenn ein Teil des
Ringvorsprungs 27 von der behälterinneren Seite der
Ringdichtung 19 abhebt.
Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale
werden als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie
einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
Bezugszeichenliste
10 Behälteröffnungsrand
11 Deckel
12 Fluiddichtung
13 Behälterinneres
14 Deckelöffnungsrand
15 Deckelöffnung
16 Ventilkörper
17 Schraubendruckfeder
18 Abgaberöhrchen
19 Ring(flach) dichtung
20 Austragskanal
21 erster Zugang
22 äußere Austrittsöffnung
23 zweiter Zugang (innere Eintrittsöffnung)
24 Fluidkammer
25 Schließelement
26 Ringflansch
27 Ringvorsprung
28 Fluidkanal
29 Längssteg
30 Boden der topfartigen Ausnehmung des Schließelements 25
31 Bodenspalt
32 Verengung
33 Zerstäuberkappe
34 erster Anschlag
35 zweiter Anschlag
36 Pfeil
37 Deckelrand
38 Teilringsteg
39 Umfangsflansch des Ventilkörpers 16
11 Deckel
12 Fluiddichtung
13 Behälterinneres
14 Deckelöffnungsrand
15 Deckelöffnung
16 Ventilkörper
17 Schraubendruckfeder
18 Abgaberöhrchen
19 Ring(flach) dichtung
20 Austragskanal
21 erster Zugang
22 äußere Austrittsöffnung
23 zweiter Zugang (innere Eintrittsöffnung)
24 Fluidkammer
25 Schließelement
26 Ringflansch
27 Ringvorsprung
28 Fluidkanal
29 Längssteg
30 Boden der topfartigen Ausnehmung des Schließelements 25
31 Bodenspalt
32 Verengung
33 Zerstäuberkappe
34 erster Anschlag
35 zweiter Anschlag
36 Pfeil
37 Deckelrand
38 Teilringsteg
39 Umfangsflansch des Ventilkörpers 16
Claims (11)
1. Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden,
insbesondere Flüssigkeiten, Pasten, Cremes, Gelen oder
dergleichen, mit einem fluiddicht am Rand (14) einer in
einem Deckel (11) für eine Behälteröffnung (10)
ausgebildeten Deckelöffnung (15) befestigbaren
Ventilkörper (16), einem im Ventilkörper (16) axial
verschieblich, aus einer Schließstellung heraus entgegen
der Wirkung eines elastischen Elements, insbesondere
einer Schraubendruckfeder (17), bewegbaren
Abgaberöhrchen (18) und einer zwischen dem Rand (14) der
Deckelöffnung (15) und dem Ventilkörper (16) das
Abgaberöhrchen (18) eng umschließend angeordneten
Ringdichtung (19) aus Gummi oder dergleichen elastischem
Dichtmaterial, insbesondere derart, daß diese in
Schließstellung des Abgaberöhrchens (18) bzw. Ventils
einen ersten Zugang (21) zu einem im Abgaberöhrchen (18)
ausgebildeten Austragskanal (20) fluiddicht schließt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Abgaberöhrchen (18) einen weiteren bzw. zweiten
Zugang (23) zum Austragskanal (20) aufweist, dem ein
gesondertes, vorzugsweise ebenfalls mit der Ringdichtung
(19) zusammenwirkendes Schließelement (25) zugeordnet
ist, wobei in einer ersten Öffnungsstellung des
Abgaberöhrchens (18) nur der zweite Zugang (23) für
einen reduzierten Fluidaustrag (low discharge) geöffnet
ist, während in einer zweiten Öffnungsstellung beide
Zugänge (21, 23) zum Austragskanal (20) des
Abgaberöhrchens (18) für einen erhöhten Fluidaustrag
(high discharge) offen sind.
2. Ventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Austragskanal (20) sich axial durch das
Abgaberöhrchen (18) hindurcherstreckt unter Definition
einer äußeren Austrittsöffnung (22) und einer inneren
Eintrittsöffnung, die den weiteren bzw. zweiten
Fluidzugang (23) bildet, wobei der erste, unmittelbar
mit der Ringdichtung (19) zusammenwirkende Zugang (21)
im Bereich zwischen Austritts- und Eintrittsöffnung des
Austragskanals (20) seitlich in diesen mündet.
3. Ventil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem ersten (21) und dem zweiten (23) Zugang
zum Austragskanal (20) eine Fluiddrossel, insbesondere
in Form einer Verengung (32) angeordnet ist.
4. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das dem zweiten Zugang (23) zum Austragskanal (20)
des Abgaberöhrchens (18) zugeordnete Schließelement (25)
ein innerhalb des Ventilkörpers (16) wirksames
topfartiges Element mit einem Ringflansch (26) mit zur
Ringdichtung (19) gewandtem Ringvorsprung (27) ist, in
das sich der innere bzw. im Ventilkörper (16)
befindliche Abschnitt des Abgaberöhrchens (18) unter
Ausbildung eines Fluidkanals (28) zwischen der den
zweiten Zugang (23) definierenden Fluideintrittsöffnung
des Austragskanals (20) und dem Bereich innerhalb des
mit der Ringdichtung (19) zusammenwirkenden
Ringvorsprungs (27) hineinerstreckt.
5. Ventil nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fluidkanal (28) zwischen Abgaberöhrchen (18) und
topfartigem Schließelement (25) einen Ringraum umfaßt,
der durch mindestens drei in vorbestimmtem Winkelabstand
voneinander angeordnete Längsstege sichergestellt ist.
6. Ventil nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsstege (29) sich bis zum Boden (30) der
topfartigen Ausnehmung des Schließelements (25) unter
Sicherstellung eines Bodenspaltes (31) zwischen der den
zweiten Zugang (23) zum Austragskanal (20) definierenden
Fluideintrittsöffnung und dem erwähnten Boden der
topfartigen Ausnehmung des Schließelements (25)
erstrecken.
7. Ventil nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das behälterinnere Ende des topfartigen
Schließelements (25) sich kegelstumpfförmig verjüngend
ausgebildet ist.
8. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das das Abgaberöhrchen (18) in Schließstellung
drängende elastische Element (Schraubendruckfeder 17)
sich am Ventilkörper (16) einerseits und am topfartigen
Schließelement (25), insbesondere an der dem
Ringvorsprung (27) abgewandten Seite des Ringflansches
(26) desselben andererseits abstützt.
9. Ventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abgaberöhrchen (18) oder eine auf das
Abgaberöhrchen (18) gesteckte Zerstäuberkappe (33) einen
mit dem Behälterdeckel (11) zusammenwirkenden ersten
Anschlag (34) für die erste Öffnungsstellung des
Abgaberöhrchens (18) und einen mit dem Behälterdeckel
(11) zusammenwirkenden zweiten Anschlag (35) für die
zweite Öffnungsstellung des Abgaberöhrchens (18)
aufweist, wobei der erste Anschlag (34) unter
Aufbringung einer vorbestimmten Axialkraft (36)
überwindbar ist.
10. Ventil nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Anschlag (34) durch an der Innenseite der
Zerstäuberkappe (33) angeformte, sich etwa parallel zum
Abgaberöhrchen (18) erstreckende Stege (38) gebildet
ist, die mit einem vorspringenden Rand (37) des
Behälterdeckels (11) zur Definition der ersten
Öffnungsstellung des Abgaberöhrchens (18) zusammenwirken
und bei Aufbringung einer vorbestimmten Axialkraft
(Pfeil 36) unter radialer Spreizung (Fig. 3) über den am
Behälterdeckel (11) ausgebildeten Rand (37)
hinweggleiten, bis der zweite Anschlag (35) wirksam
wird, der durch relativ zu den Stegen (38) des ersten
Anschlags radial weiter innen angeordnete kürzere Stege
definiert ist.
11. Dosierventil nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagstege durch Anschlagringe bzw. durch in
Umfangsrichtung durchgehend geschlossene Ring- oder
Teilring-Stege ersetzt sind.
Priority Applications (3)
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EP95111848A EP0696545B1 (de) | 1994-08-10 | 1995-07-27 | Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden |
DE59506143T DE59506143D1 (de) | 1994-08-10 | 1995-07-27 | Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE4428365A DE4428365A1 (de) | 1994-08-10 | 1994-08-10 | Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4428365A1 true DE4428365A1 (de) | 1996-02-15 |
Family
ID=6525379
Family Applications (2)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE4428365A Withdrawn DE4428365A1 (de) | 1994-08-10 | 1994-08-10 | Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden |
DE59506143T Expired - Lifetime DE59506143D1 (de) | 1994-08-10 | 1995-07-27 | Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden |
Family Applications After (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE59506143T Expired - Lifetime DE59506143D1 (de) | 1994-08-10 | 1995-07-27 | Ventil für die Abgabe von unter Druck stehenden Fluiden |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
EP (1) | EP0696545B1 (de) |
DE (2) | DE4428365A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE10206077A1 (de) * | 2002-02-13 | 2003-08-28 | Thomas Gmbh | Druckbehältnis für viskose Substanzen |
Families Citing this family (8)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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