[go: up one dir, main page]

DE4421387B4 - Einlochmischbatterie - Google Patents

Einlochmischbatterie Download PDF

Info

Publication number
DE4421387B4
DE4421387B4 DE19944421387 DE4421387A DE4421387B4 DE 4421387 B4 DE4421387 B4 DE 4421387B4 DE 19944421387 DE19944421387 DE 19944421387 DE 4421387 A DE4421387 A DE 4421387A DE 4421387 B4 DE4421387 B4 DE 4421387B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
water
openings
fitting
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19944421387
Other languages
English (en)
Other versions
DE4421387A1 (de
Inventor
Manfred Pawelzik
Wolfgang Gebhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Grohe AG
Original Assignee
Grohe Water Technology AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grohe Water Technology AG and Co KG filed Critical Grohe Water Technology AG and Co KG
Priority to DE19944421387 priority Critical patent/DE4421387B4/de
Publication of DE4421387A1 publication Critical patent/DE4421387A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4421387B4 publication Critical patent/DE4421387B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/02Plumbing installations for fresh water
    • E03C1/04Water-basin installations specially adapted to wash-basins or baths
    • E03C1/0403Connecting the supply lines to the tap body
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/04Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves
    • F16K27/044Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves slide valves with flat obturating members
    • F16K27/045Construction of housing; Use of materials therefor of sliding valves slide valves with flat obturating members with pivotal obturating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Abstract

Einlochmischbatterie zum Mischen und/oder Zapfen von Kalt-, Warm- oder Mischwasser mit einem einen Auslauf aufweisenden Gehäuse, in dem wenigstens ein Aufnahmeraum für ein Paßstück mit Durchlaßöffnungen für eine Mischventilkartusche vorgesehen ist und welches einen Gehäuseboden mit Öffnungen hat, in die Leitungen für die Wasserversorgung einsteckbar sind, wobei das Paßstück zusammen mit der Mischventilkartusche an den Gehäuseboden anschraubbar ist und in der Stecklage die Leitungen gedichtet in das Paßstück eingeführt und axial zum Gehäuse gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuseboden (11) drei Öffnungen (12,13,14) für die Aufnahme von Leitungen (50,51,52) für die Zu- und Abführung von Wasser vorgesehen sind, derart, daß wahlweise für den Betrieb mit drucklosem Warmwasserbereiter drei Leitungen (50,51,52), für den Betrieb mit Druckwarmwasser zwei Leitungen (50) einsetzbar sind, wobei jeweils ein entsprechendes Paßstück (3a,3b) für den Anschluß der drei oder zwei Leitungen in den Aufnahmeraum (15) einfügbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Einlochmischbatterie zum Mischen und/oder Zapfen von Kalt-, Warm- oder Mischwasser mit einem einen Auslauf aufweisenden Gehäuse, in dem wenigstens ein Aufnahmeraum für ein Paßstück mit Durchlaßöffnungen für eine Mischventilkartusche vorgesehen ist, und welches einen Gehäuseboden mit Öffnungen hat, in die Leitungen für die Wasserversorgung einsteckbar sind, wobei das Paßstück zusammen mit der Mischventilkartusche an den Gehäuseboden anschraubbar ist und in der Stecklage die Leitungen gedichtet in das Paßstück eingeführt und axial zum Gehäuse gesichert sind.
  • Eine derartige Einrichtung ist aus der Druckschrift DE 42 36 396 A1 bekannt. Bei dieser Waschtischbatterie ist für den Betrieb mit einem drucklosen Warmwasserbereiter oder mit Druckwarmwasser jeweils ein unterschiedliches Paßstück in den Aufnahmeraum des Gehäuses einsetzbar. Hierbei sind zwei Öffnungen im Gehäusebo den vorgesehen, in die jeweils eine Rohrleitung für die Zu- und Ableitung von Wasser einsetzbar ist. Für den Betrieb mit einem drucklosen Warmwasserbereiter ist es hierbei erforderlich, daß die eine Rohrleitung zwei separate Kanäle hat. Der eine Kanal dient dabei der Kaltwasserzuführung zum Warmwasserbereiter, während der andere Kanal für die Warmwasserrückführung vom Warmwasserbereiter erforderlich ist. Die Herstellung und der Einsatz eines zwei getrennte Kanäle aufweisenden Rohres ist verhältnismäßig aufwendig und kostenträchtig.
  • Aus der DE 92 17 930 U1 ist ferner eine sanitäre Mischarmatur für einen offenen Heißwasserbereiter bekannt, bei der in einem hülsenförmigen Gehäuse ein Bodenteil mit drei eingelöteten Wasserrohren einsetzbar ist.
  • Aus der DE 11 61 731 C ist eine Mischbatterie ohne Mischventilkartusche bekannt. Hierbei ist je ein Anschluss für den Kaltwasserzulauf, den Warmwasserzulauf und den Zulauf für einen Niederdruck-Durchlauferhitzer vorgesehen. Außerdem ist ein weiterer Anschluss für den Rücklauf vom Niederdruck-Durchlauferhitzer vorgesehen, der bei Hochdruckbetrieb zu verschließen ist. Aus der DE 87 06 453 U1 ist schließlich ein Mischhahn bekannt, bei dem die Mischventilkartusche mit einem Adapterelement an ein Armaturengehäuse angeschlossen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebene Einlochmischbatterie zu verbessern.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer gattungsgemäßen Einlochmischbatterie dadurch gelöst, daß in dem Gehäuseboden drei Öffnungen für die Aufnahme von Leitungen für die Zu- und Abführung von Wasser vorgesehen sind, derart, daß wahlweise für den Betrieb mit drucklosem Warmwasserbereiter drei Leitungen, für den Betrieb mit Druckwarmwasser zwei Leitungen einsetzbar sind, wobei jeweils ein entsprechendes Paßstück für den Anschluß der drei oder zwei Leitungen in den Aufnahmeraum einfügbar ist.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 7 angegeben.
  • Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen wird insbesondere erreicht, daß kostengünstige Anschlußleitungen mit jeweils einem Durchflußkanal sowohl beim Betrieb mit einem drucklosen Warmwasserbereiter als auch mit Druckwarmwasser verwendet werden können. Beim Druckwarmwasserbetrieb bleibt lediglich eine Öffnung im Gehäuseboden ungenutzt, was aber keine Beeinträchtigung darstellt, da diese Öffnung bei der Installation der Einlochmischbatterie vom Waschtisch etc. verdeckt wird. Um bei den normalerweise geringen Platzverhältnissen, bedingt durch das relativ kleine Befestigungsloch im Waschtisch etc., die drei Öffnungen für die Leitungen unterzubringen, wird vorteilhaft die Öffnung für die Kaltwasserzuflußleitung in der rechten Hälfte, die beiden anderen Öffnungen in der linken Hälfte des Gehäusebodens von dem Aufnahmeraum des Gehäuses aus gesehen angeordnet. Hierbei werden zweckmäßig die beiden in der linken Hälfte vorgesehenen Öffnungen so plaziert, daß sich die Öffnung für die Leitung für das Druckwarmwasser bzw. für das drucklos rückgeführte Warmwasser in dem hinteren Viertel, während sich die Öffnung für die Leitung für die Kaltwasserzuführung zum Warmwasserbereiter in dem vorderen Viertel befindet.
  • Als Leitungen für den Anschluß der Batterie können sowohl Metallrohre mit einem angebördelten, umlaufenden Ringbund zur Axialsicherung als auch druckfeste Schläuche, die jeweils mit einem Steckerteil durch den Gehäuseboden in das Paßstück einführbar und mit einem Sprengring in der Stecklage axial gesichert sind, vorgesehen werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
  • 1 eine Einlochmischbatterie für den Betrieb mit einem drucklosen Warmwasserbereiter im Längsschnitt;
  • 2 die in 1 gezeigte Einlochmischbatterie in Draufsicht ohne Ventilkartuscheneinsatz und den Anschlußleitungen;
  • 3 eine Unteransicht der in 1 gezeigten Einlochmischbatterie;
  • 4 das in 1 gezeigte Paßstück in vergrößerter Darstellung in der Schnittebene IV der 6;
  • 5 das in 4 gezeigte Paßstück in Druntersicht;
  • 6 das in 4 gezeigte Paßstück in Draufsicht;
  • 7 das in 4 gezeigte Paßstück um 90° gedreht in Seitenansicht;
  • 8 das in 5 gezeigte Paßstück in der Schnittebene VIII;
  • 9 das in 4 gezeigte Paßstück in der Schnittebene IX;
  • 10 ein alternativ einsetzbares Paßstück in das Gehäuse der in 1 gezeigten Einlochmischbatterie für den Betrieb mit Druckwarmwasser in vergrößerter Darstellung in der Schnittebene X der 12;
  • 11 das in 10 gezeigte Paßstück in Druntersicht;
  • 12 das in 10 gezeigte Paßstück in Draufsicht;
  • 13 das in 10 gezeigte Paßstück um 90° gedreht in Seitenansicht;
  • 14 das in 11 gezeigte Paßstück in der Schnittebene XIV;
  • 15 die Anordnung von Leitungen für den Anschluß eines drucklosen Warmwasserbereiters in der Schnittebene XV der 3;
  • 16 eine andere Anordnung der Leitungen gemäß 15.
  • Die in 1 der Zeichnung dargestellte Einlochmischbatterie ist für die Montage auf einem Wasch- oder Spültisch vorgesehen. Die Einlochmischbatterie besteht aus einem Gehäuse 1, an dem ein Auslauf 10 angeformt ist und in dem ein Aufnahmeraum 15 ausgebildet ist, der an der einen Seite mit einem Gehäuseboden 11 verschlossen ist. In dem Aufnahmeraum 15 ist ein Paßstück 3a mit einer Mischventilkartusche 4 mittels Spannschrauben 41 fest gegen den Gehäuseboden 11 verspannt. Aus der Mischventilkartusche 4 ist ein Stellhebel 42 herausgeführt, an dem ein Handhebel 43 befestigt ist. Mit den in der Mischventilkartusche 4 gekapselt angeordneten bekannten Ventilelementen kann mit Hilfe des Handhebels 43 durch ein Drehen um die Mittelachse 40 das Mischungsverhältnis von Kalt- und Warmwasser bestimmt werden, während durch ein Auf- oder Abschwenken des Handhebels 43 die Gesamtausflußmenge bestimmbar ist.
  • Die Einlochmischbatterie wird mit Hilfe einer Befestigungseinrichtung 2 an einem Loch eines Wasch- oder Spültisches befestigt. Hierbei sind außerdem die Leitungen 50,51,52 für die Wasserzu- und -abführung sowie ein Gestänge 6 für die Betätigung eines in der Zeichnung nicht dargestellten Ablaufventils im Waschtisch durch das Loch im Wasch- oder Spültisch geführt.
  • Im Gehäuseboden 11 sind Öffnungen 12,13,14 ausgebildet. Die Öffnung 12 ist dabei rechts von einer Mittellinie 101 bzw. in der rechten Hälfte des Gehäusebodens 11 angeordnet. In der linken Hälfte des Gehäusebodens 11 sind die beiden Öffnungen 13,14 vorgesehen, wobei die Öffnung 13, von der Spitze des Auslaufs 10 aus gesehen, in dem hinteren Viertel, während die Öffnung 14 in dem vorderen Viertel des Gehäusebodens 11 angeordnet ist. Die Öffnungen 12,13 weisen jeweils einen lichten Durchmesser von 10 mm auf. Die Öffnung 14 hat einen lichten Durchmesser von 8 mm. Die Öffnungen 12,13,14 weisen an der dem Aufnahmeraum 15 zugekehrten Seite jeweils eine Einsenkung 16 auf, so daß die als Metallrohre ausgebildeten Leitungen 50,51,52 vom Aufnahmeraum 15 aus in die Öffnungen 12,13,14 leicht eingeschoben werden können bis sie mit einem umlaufenden Ringbund 53 am Gehäuseboden 11 anliegen. Jedes der Rohre wird hierbei mit einem Ansatz 5, mit einem O-Ring 31 gedichtet, in das Paßstück 3a eingeführt, wie es insbesondere aus 1,15 und 16 zu entnehmen ist. Die Leitung 50 für das zuströmende Kaltwasser mündet hierbei in einen Kanal 30a des Paßstücks 3a. Die Leitung 51 für den Zulauf von Kaltwasser zum Warmwasserbereiter mündet in den Kanal 31a. Die Leitung 52 für die Rückführung von Warmwasser vom Warmwasserbereiter mündet in den Kanal 32a, wie es in 5 angegeben ist.
  • Das Paßstück 3a hat an der gegenüberliegenden Stirnseite, an der die Mischventilkartusche 4 anliegt, entsprechend dem Anschlußbild der Mischventilkartusche 4, drei entsprechende Anschlüsse mit ringförmigen Dichtflächen 32 zur Anlage der Dichtelemente der Mischventilkartusche 4, wie es insbesondere aus 6 zu entnehmen ist. Das durch den Kanal 30a zugeführte Kaltwasser kann in der Mischventilkartusche 4 in Abhängigkeit von der Hebelstellung in zwei Teilströme unterteilt werden, wobei der eine Teilstrom des Kaltwassers über den Kanal 31a der Zulaufleitung 51 für den Warmwasserbereiter zugeführt wird, während der andere Kaltwasserstrom über einen Kanal 33a unmittelbar einer Mischkammer 34 im Paßstück 3a zugeführt wird, welche mit dem Auslauf 10 in Verbindung steht, wie es insbesondere aus 9 und 1 zu entnehmen ist. Von dem drucklosen Warmwasserbereiter wird über die Leitung 52 für die Rückführung von Warmwasser eine der zugeführten Kaltwassermenge entsprechende Menge Warmwasser dem Kanal 32a zugeführt, wobei dieser Kanal 32a ebenfalls unmittelbar mit der Mischkammer 34 verbunden ist.
  • Das Paßstück 3a ist mit einem Zapfen 35 versehen, der in der Stecklage in eine Bohrung 18 des Gehäusebodens 11 einfaßt und somit die genaue Position des Paßstücks 3a in dem Aufnahmeraum 15 festlegt, wobei zur dichten Verbindung der Mischkammer 34 mit dem Auslauf 10 ein Dichtring 17 an der Wandung des Paßstücks 3a in einer Ringnut angeordnet ist, wie es insbesondere aus 13 und 1 zu entnehmen ist.
  • Bei einem Anschluß der Leitung 50 an das Kaltwasserversorgungsleitungsnetz gelangt somit unmittelbar Kaltwasser in die Mischventilkartusche 4. Durch eine Bewegung des Handhebels 43 kann somit das Mischungsverhältnis von Kalt- und Warmwasser sowie die Gesamtausflußmenge pro Zeiteinheit eingestellt werden, wobei das zuströmende Kaltwasser entsprechend aufgeteilt und in der Mischkammer 34 entsprechend temperiertes Wasser erzeugt und über den Auslauf 10 durch ein Mundstück 102 als Freistrahl abgegeben wird.
  • Für den Fall, daß die in 1 gezeigte Mischbatterie mit Druckwarmwasser betrieben werden soll, ist es lediglich erforderlich, daß das Paßstück 3a und die Lei tungen 51,52 entfernt werden. Hiernach wird in die Öffnung 13 eine Leitung für Druckwarmwasser, entsprechend der Kaltwasserleitung 50, und ein Paßstück 3b, wie es in 11 bis 13 dargestellt ist, eingesetzt. Das Kaltwasser von der Leitung 50 wird nunmehr über den Kanal 30b der Mischventilkartusche 4 zugeführt, während das Druckwarmwasser von einer entsprechend dimensionierten Leitung über den Kanal 31b ebenfalls der Mischventilkartusche 4 direkt zugeleitet wird. Das in der Mischventilkartusche 4 erzeugte Mischwasser wird hierbei einem Kanal 32b im Paßstück 3b zugeführt und von hier radial über den Auslauf 10 durch das Mundstück 102 abgegeben.
  • In beiden Fällen kann die gleiche Mischventilkartusche eingesetzt werden, wobei lediglich die Durchströmungsrichtung in der Mischventilkartusche 4 umgekehrt wird.
  • Für den Anschluß an das Kaltwasserversorgungsleitungsnetz ist es üblich, ein Kupferrohr mit einem Außendurchmesser von 10 mm einzusetzen, während für die Zu- und Rückführleitung für einen drucklosen Warmwasserbereiter Kupferrohre von 8 mm Außendurchmesser eingesetzt werden. Die Leitung 52 weist daher im Bereich des Gehäusebodens 11 eine Durchmesseraufweitung auf 10 mm auf, wie es insbesondere aus 15 zu entnehmen ist, so daß eine sichere Halterung und ein dichter Anschluß an das Paßstück 3a gewährleistet ist.
  • Anstatt der Durchmesseraufweitung kann aber auch in der Öffnung 13 eine Hülse 131 von dem Aufnahmeraum 15 aus eingesetzt werden, wobei die Hülse zur axialen Sicherung eine konische Aufweitung 1311 aufweist, die in der Stecklage in eine Einsenkung 16 an der inneren Seite des Gehäusebodens 11 einfaßt. Eine derartige Ausbildung ist in 16 dargestellt.
  • Alternativ können die Leitungen 50,51,52 auch als druckfeste Schlauchleitungen ausgebildet sein, die mit einem Steckteil durch die Öffnungen 12,13,14 hindurchgeführt und in der Stecklage mit einem von dem Aufnahmeraum 15 aus aufgesetzten Sprengring axial gesichert werden.
  • Die Anpassung an den jeweiligen Einsatzfall kann bei der Einlochmischbatterie durch den Austausch einer bzw. zweier einfacher Leitungen und des Paßstücks erfolgen, wobei im wesentlichen lediglich die beiden Spannschrauben 41 aus den Gewindebohrungen 19 des Gehäusebodens 11 herauszuschrauben und wieder einzudrehen sind.

Claims (7)

  1. Einlochmischbatterie zum Mischen und/oder Zapfen von Kalt-, Warm- oder Mischwasser mit einem einen Auslauf aufweisenden Gehäuse, in dem wenigstens ein Aufnahmeraum für ein Paßstück mit Durchlaßöffnungen für eine Mischventilkartusche vorgesehen ist und welches einen Gehäuseboden mit Öffnungen hat, in die Leitungen für die Wasserversorgung einsteckbar sind, wobei das Paßstück zusammen mit der Mischventilkartusche an den Gehäuseboden anschraubbar ist und in der Stecklage die Leitungen gedichtet in das Paßstück eingeführt und axial zum Gehäuse gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuseboden (11) drei Öffnungen (12,13,14) für die Aufnahme von Leitungen (50,51,52) für die Zu- und Abführung von Wasser vorgesehen sind, derart, daß wahlweise für den Betrieb mit drucklosem Warmwasserbereiter drei Leitungen (50,51,52), für den Betrieb mit Druckwarmwasser zwei Leitungen (50) einsetzbar sind, wobei jeweils ein entsprechendes Paßstück (3a,3b) für den Anschluß der drei oder zwei Leitungen in den Aufnahmeraum (15) einfügbar ist.
  2. Einlochmischbatterie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (12) für die Leitung (50) des Kaltwasserzulaufs in der linken Hälfte und die beiden andere Öffnungen (13,14) für Leitungen (51,52) in der rechten Hälfte des Gehäusebodens (11), bezogen auf die Mittellinie (101) des Auslaufs (10) in Draufsicht auf das Gehäuse (1) mit Blickrichtung vom Aufnahmeraum (15) zum Auslaufende angeordnet sind.
  3. Einlochmischbatterie nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (13) für die Leitung für das Druckwarmwasser oder die Leitung (52) für das drucklos rückgeführte Warmwasser vom Warmwasserbereiter im hinteren Viertel, die Öffnung (14) für die Leitung (51) für die Kaltwasserzufuhr zum Warmwasserbereiter in dem vorderen Viertel des Gehäusebodens (11) angeordnet ist, bezogen auf den an der Vorderseite des Gehäuses (1) angeordneten Auslauf (10).
  4. Einlochmischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei der Öffnungen (12,13) einen Durchmesser von mindestens 10 mm haben, so daß jeweils eine Leitung (50) mit einem Außendurchmesser von 10mm von den zwei Öffnungen (12,13) aufnehmbar ist.
  5. Einlochmischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Öffnung (14) einen Durchmesser von wenigstens 8 mm hat.
  6. Einlochmischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden Leitungen (52) für den drucklosen Warmwasserbereiter im Bereich des Gehäusebodens (11) auf den Durchmesser der einen Öffnung (13) von etwa 10 mm aufgeweitet ist.
  7. Einlochmischbatterie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anschluß eines drucklosen Warmwasserbereiters in der einen Öffnung (13) eine Hülse (131) anordbar ist, die den Durchmesser der Öffnung (13) auf etwa 8 mm verringert, so daß für den Warmwasserbereiter übliche Leitungen mit 8 mm Durchmesser einsetzbar sind, wobei die Hülse (131) zur axialen Sicherung mit einer konischen Aufweitung (1311) versehen ist, die in eine Einsenkung (16) an der inneren Seite des Gehäusebodens (11) einfaßt.
DE19944421387 1994-06-18 1994-06-18 Einlochmischbatterie Expired - Fee Related DE4421387B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944421387 DE4421387B4 (de) 1994-06-18 1994-06-18 Einlochmischbatterie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19944421387 DE4421387B4 (de) 1994-06-18 1994-06-18 Einlochmischbatterie

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4421387A1 DE4421387A1 (de) 1995-12-21
DE4421387B4 true DE4421387B4 (de) 2005-04-07

Family

ID=6520946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19944421387 Expired - Fee Related DE4421387B4 (de) 1994-06-18 1994-06-18 Einlochmischbatterie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4421387B4 (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19620283A1 (de) * 1996-05-21 1997-11-27 Grohe Kg Hans Sanitärarmatur
DE19701846C2 (de) * 1997-01-21 2001-01-25 Hansgrohe Ag Sicherungseinrichtung für einen drucklosen Mischer sowie deren Verwendung zur Absicherung eines drucklosen Boilers
US5806552A (en) * 1997-03-21 1998-09-15 Sterling Plumbing Group, Inc. Fluid valve
EP1038133A1 (de) * 1997-12-09 2000-09-27 Ideal-Standard Gmbh Sanitärarmatur
DE19810429A1 (de) 1998-03-11 1999-09-16 Grohe Armaturen Friedrich Einlochmischbatterie
DE10136961C2 (de) * 2000-08-14 2003-08-21 Ursula Maria Gruchot Vorrichtung zur Behandlung und Aufbereitung von Wasser mit einem Drahtkörper
DE102006006774A1 (de) * 2006-02-13 2007-08-23 Grohe Ag Sanitärarmatur
EP2388378A3 (de) * 2010-05-22 2015-10-07 Ideal Standard International BVBA Wasserleitungsarmatur mit einem für Hochdruckeinsatz und Niederdruckeinsatz austauschbar eingerichteten Einsatz
DE202019001454U1 (de) * 2019-03-28 2019-09-03 Rafat Al Mstrehi Küchenwasserhahn funktioniert mit Hochdruck und funktionier mit Niederdruck
DE202019106298U1 (de) * 2019-11-12 2019-12-16 Rafat Al Mstrehi Anschlusssystem für einen Wasserhahn mit Mischbatterie zur Verwendung als Hochdruck- oder Niederdruckarmatur

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0119960A1 (de) * 1983-03-16 1984-09-26 Walter Hussauf Sanitär-Armaturanschlussorgan
DE8706453U1 (de) * 1986-10-10 1987-06-25 Galatron S.R.L., Castiglione D/Stiviere, Mantova Mischhahn für Warm- und Kaltwasser
DE3723828A1 (de) * 1987-07-18 1989-01-26 Grohe Armaturen Friedrich Anschlussvorrichtung fuer mischarmaturen und verfahren zum anschluss der armatur
DE9217930U1 (de) * 1992-12-23 1993-06-24 Rokal Armaturen Gmbh, 4054 Nettetal Sanitäre Mischarmatur für einen offenen Heißwasserbereiter
DE4236396A1 (de) * 1992-10-28 1994-05-05 Grohe Armaturen Friedrich Waschtischbatterie
DE3541986C2 (de) * 1985-11-28 1994-11-10 Grohe Armaturen Friedrich Mischbatterie mit einem Befestigungsschaft

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0119960A1 (de) * 1983-03-16 1984-09-26 Walter Hussauf Sanitär-Armaturanschlussorgan
DE3541986C2 (de) * 1985-11-28 1994-11-10 Grohe Armaturen Friedrich Mischbatterie mit einem Befestigungsschaft
DE8706453U1 (de) * 1986-10-10 1987-06-25 Galatron S.R.L., Castiglione D/Stiviere, Mantova Mischhahn für Warm- und Kaltwasser
DE3723828A1 (de) * 1987-07-18 1989-01-26 Grohe Armaturen Friedrich Anschlussvorrichtung fuer mischarmaturen und verfahren zum anschluss der armatur
DE4236396A1 (de) * 1992-10-28 1994-05-05 Grohe Armaturen Friedrich Waschtischbatterie
DE9217930U1 (de) * 1992-12-23 1993-06-24 Rokal Armaturen Gmbh, 4054 Nettetal Sanitäre Mischarmatur für einen offenen Heißwasserbereiter

Also Published As

Publication number Publication date
DE4421387A1 (de) 1995-12-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1134468B1 (de) Sanitärarmatur
EP0724042A1 (de) Auslaufarmatur mit Befestigungseinrichtung
DE4421387B4 (de) Einlochmischbatterie
EP0119960B1 (de) Sanitär-Armaturanschlussorgan
EP0942104B1 (de) Wasserarmatur
EP1103749B1 (de) Wasserarmatur
EP1798348A2 (de) Mischbatterie
EP3105380B1 (de) Armatur mit einem schwenkauslauf
EP1707692B1 (de) Sanitärarmatur mit teleskopierbarem Auslaufsystem
EP1818461A1 (de) Sanitärarmatur
DE8703606U1 (de) Auslaufarmatur
WO2015117767A1 (de) Armatur mit einem schwenkauslauf
EP1435480B1 (de) Sanitärarmatur
DE102015114326B3 (de) Wasserarmatur, insbesondere für einen Wohnwagen, Caravan, Motorcaravan oder ein Boot
DE4236396C2 (de) Waschtischbatterie
EP3822420B1 (de) Wasserhahn mit mischbatterie und anschlusssystem,zur verwendung als hochdruck- oder niederdruckarmatur
EP4058638B1 (de) Sanitärarmatur
EP3556951B1 (de) Sanitärventilblock
DE10247066B4 (de) Sanitärarmatur mit Anschlussstück
DE10212477B4 (de) Wasserarmatur mit einer Bodenplatte
CH662628A5 (de) Einloch-mischbatterie mit ventilgesteuertem kaltwasser-geraeteanschluss.
DE2012827A1 (de) Was serhahnaufsat z
DE102015114325B4 (de) Wasserarmatur, insbesondere für einen Wohnwagen, Caravan, Motorcaravan oder ein Boot
DE19954551B4 (de) Mischbatterie
DE3448441C2 (de) Wasserhahn für drucklose Systeme

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: FRIEDRICH GROHE AG & CO. KG, 58675 HEMER, DE

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: GROHE WATER TECHNOLOGY AG & CO. KG, 58675 HEMER, D

8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: GROHE AG, 58675 HEMER, DE

8320 Willingness to grant licenses declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee