DE4409568A1 - Sulfonierte Acrylsäureester - Google Patents
Sulfonierte AcrylsäureesterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft neuartige sulfonierte Acrylsäureester,
ein Verfahren zu ihrer Herstellung, bei dem man Acrylsäure
ester sulfoniert und neutralisiert sowie die Verwendung die
ser Produkte zur Herstellung oberflächenaktiver Mittel.
Die technisch wichtigsten anionischen Tenside sind diejeni
gen, die eine Sulfogruppe enthalten, welche die Wasserlös
lichkeit dieser Tenside wesentlich mitbestimmt. Bei diesen
Tensiden werden Sulfattenside und Sulfonattenside unterschie
den. Sulfattenside sind Halbester der Schwefelsäure. Die Sul
fonattenside sind Salze von Alkylsulfonsäuren. Zur weiteren
Verbesserung der Wasserlöslichkeit können diese Sulfonatten
side Glykolethergruppen enthalten.
Die Sulfonatgruppe kann dadurch eingeführt werden, daß Fett
säure- bzw. Fettalkoholderivate mit Sulfiermitteln umgesetzt
und anschließend mit wäßrigen Basen neutralisiert werden.
Sulfonattenside sowie deren Herstellung wird zum Beispiel in
der DE-A 38 30 569, DE-A 39 36 001, DE-A 37 25 030, DE-A 38
28 892 und DE-A 38 40 092 beschrieben. In der DE-A 38 09 822,
DE-A 39 26 344 oder DE-A 37 20 000 werden zum Beispiel sulfo
nierte Ester von ungesättigten Fettsäuren bzw. Fettalkoholen
beschrieben, die sich als gut geeignete Tenside erwiesen ha
ben. Die in den voranstehend genannten Druckschriften be
schriebenen Tenside haben jedoch den Nachteil, daß ihre bio
logische Abbaubarkeit nicht zufriedenstellend ist.
Ein besonderes Interesse liegt darin, Tenside zur Verfügung
zu stellen, die über eine gute Wasserlöslichkeit verfügen,
vorteilhafte Schaum-, Netz- und Wascheigenschaften aufweisen
und biologisch gut abbaubar sind.
Die Aufgabe der Erfindung bestand somit darin, neue oberflä
chenaktive Verbindungen zur Verfügung zu stellen, die die
voranstehend genannten Eigenschaften aufweisen.
Sulfonierte Acrylsäureester, dadurch erhältlich, daß man
Acrylsäureester der Formel (I)
in der
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Koh lenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Koh lenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß die erfindungsgemäßen
Produkte auf Grund ihrer endständigen Sulfonatgruppe nicht
nur über eine ausgezeichnete Wasserlöslichkeit verfügen, son
dern auch anaerob weitgehend biologisch abbaubar sind.
Bei den erfindungsgemäßen sulfonierten Acrylsäureestern han
delt es sich um Ester von Acrylsäure bzw. von in α-Stellung
mit einer Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substitu
ierten Acrylsäure. Bevorzugt werden Derivate der Acrylsäure
selbst oder Methacrylsäure eingesetzt, d. h. Verbindungen der
Formel (I), in der R¹ für Wasserstoff oder eine Methylgruppe
steht. Diese Ester können nach einschlägigen Methoden der
präparativen organischen Chemie durch Umsetzung der Acrylsäu
re oder eines reaktiven Derivats davon mit einem Alkohol mit
der Formel R²OH erhalten werden. Derartige Verfahren sind
beispielsweise in Ullmann′s Encyclopedia of Industrial
Chemistry, VCH 1985, Vol. A1, S. 164 ff. beschrieben.
Der zur Herstellung des Esters verwendete Alkohol mit der
Formel R²OH leitet sich bevorzugt von gesättigten oder unge
sättigten Fettalkoholen mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen ab.
Wenn die Gruppe R² ein ungesättigter Alkohol, insbesondere
Fettalkohol mit 12 bis 22 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 16 bis
22 Kohlenstoffatomen, ist, weisen die Ausgangsprodukte der
allgemeinen Formel I eine olefinische Doppelbindung im Säure
teil und eine oder mehrere Doppelbindungen im Alkoholteil
auf. In diesen Fällen ist die Einführung von zwei oder mehre
ren Sulfonatgruppen pro Acrylsäureestermolekül möglich.
Besonders bevorzugt werden zur Herstellung der Ausgangsver
bindungen der Formel I solche Fettalkohole eingesetzt, die
durch Hydrierung von aus Fetten tierischen, seetierischen
und/oder pflanzlichen Ursprungs gewonnenen technischen Fett
säuregemischen bzw. deren Alkylestern erhältlich sind, wie
zum Beispiel aus gehärtetem Rindertalg, Kokos- oder Palm
kernöl.
Durch den Einsatz von ethoxylierten Verbindungen kann das
Löslichkeitsverhalten der sulfonierten Acrylsäureester gemäß
der Erfindung weiter variieren, indem man ethoxylierte Acryl
säureester einsetzt, d. h. Verbindungen mit der Formel I, in
denen n eine Zahl von 1 bis 10 sind. Aus anwendungstechni
schen Gründen sind Verbindungen bevorzugt, in denen n für 0
oder für Zahlen von 1 bis 7 steht.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft
ein Verfahren zur Herstellung von sulfonierten Acrylester,
bei dem man Acrylsäureester der Formel (I)
in der
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Koh lenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Koh lenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
Die Sulfonierung der Ausgangsverbindungen kann in an sich be
kannter Weise, entweder kontinuierlich oder batchweise erfol
gen. Reaktoren, die nach dem Fallfilmprinzip arbeiten, sind
aus verfahrenstechnischen Gründen bevorzugt. Als Sulfiermit
tel kommen Chlorsulfonsäure und insbesondere gasförmiges
Schwefeltrioxid in Betracht. Das gasförmige Schwefeltrioxid
wird üblicherweise mit einem inerten Gas, vorzugsweise Luft
oder Sauerstoff, verdünnt und in Form eines Gasgemisches,
welches das Sulfiermittel in einer Konzentration von 1 bis 8,
bevorzugt 2 bis 5 Volumen-% enthält, eingesetzt.
Die Sulfonierung wird im Hinblick auf die Viskosität der Aus
gangsverbindungen und die Farbqualität der resultierenden
Sulfonierungsprodukte und um eine Spaltung der Esterbindung
durch Reaktion mit dem Sulfiermittel zu vermeiden, unter re
lativ milden Bedingungen durchgeführt. Das molare Einsatzver
hältnis von Ausgangsverbindung zu Sulfiermittel kann 1,0 :
0,25 bis 1,0 : 1,25 und vorzugsweise 1,0 : 0,8 bis 1,0 : 1,1
betragen. Die Sulfonierung wird bevorzugt bei niedrigen Tem
peraturen, z. B. zwischen 25 und 60°C durchgeführt, wobei ein
Temperaturbereich von 25 bis 50°C besonders bevorzugt ist.
Das bei der Sulfonierung anfallende saure rohe Sulfonierpro
dukt wird anschließend mit einer Base neutralisiert und auf
einen pH-Wert von 6,5 bis 8,5 eingestellt. Als Basen für die
Neutralisation kommen Alkalimetallhydroxide wie Natrium-, Ka
lium- und Lithiumhydroxid, Erdalkalimetalloxide und hydroxide
wie Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid, Calciumoxid und Calci
umhydroxid, Ammoniak, Mono-, Di- und Tri-C2-4-Alkanolamine,
beispielsweise Mono-, Di- und Triethanolamin sowie primäre,
sekundäre oder tertiäre C1-4-Alkylamine in Betracht. Die Neu
tralisationsbasen werden bevorzugt in Form 5 bis 55 gew.-
%iger wäßriger Lösungen eingesetzt, wobei 5 bis 25 gew.-%ige
wäßrige Natriumhydroxidlösungen bevorzugt sind. Im Zuge der
Neutralisation findet gleichzeitig eine Hydrolyse intermediär
gebildeter cyclischer bzw. verbrückter Sulfonierprodukte zu
offenkettigen Sulfonsäuren statt.
Die Sulfonierungsprodukte können nach der Neutralisation in
an sich bekannter Weise durch Zusatz von Wasserstoffperoxid-
oder Natriumhypochloridlösung gebleicht werden. Dabei werden,
bezogen auf den Feststoffgehalt der Sulfonierungsprodukte in
der Lösung, 0,2 bis 2 Gew.-% Wasserstoffperoxid, berechnet
als 100%ige Substanz oder entsprechende Mengen Natriumhypo
chlorid eingesetzt. Der pH-Wert der Lösungen kann unter Ver
wendung geeigneter Puffermittel, z. B. mit Natriumphosphat
oder Zitronensäure konstant gehalten werden. Zur Stabilisie
rung gegen Bakterienbefall empfiehlt sich ferner eine Konser
vierung, z. B mit Formaldehydlösung, p-Hydroxybenzoat, Sor
binsäure oder anderen bekannten Konservierungsstoffen.
Die erfindungsgemäßen sulfonierten Acrylsäureester weisen
grenzflächenaktive Eigenschaften auf. Sie fördern beispiels
weise die Benetzung fester Oberflächen und die Emulgierung
von ansonsten nicht miteinander mischbaren Phasen. Die erfin
dungsgemäßen sulfonierten Acrylsäureester sind aufgrund ihrer
Esterstruktur weitgehend biologisch abbaubar.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung betrifft daher die Ver
wendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung
von Wasch-, Spül-, Reinigungs- und Avivagemitteln sowie Mit
teln zur Haar- und Körperpflege, in denen sie in Mengen von 1
bis 50, vorzugsweise 5 bis 30 Gew.-%, bezogen auf die Mittel,
die enthalten sein können.
Die folgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung
näher erläutern ohne ihn darauf einzuschränken.
139,5 g Fettalkoholacrylat auf Basis von Stenol 16/18 (50 : 50M
SZ 0,15; OHZ 4,7; theor. MG 310), was etwa 0,45 mol ent
sprach, wurden in einer Batch-Sulfieranlage mit 0,473 mol
Schwefeltrioxid, freigesetzt aus 58,2 g Oleum (65%ig) und
mit Stickstoff auf 3% verdünnt, bei 30 bis 35°C sulfiert.
Nach beendeter Reaktion wurde mit wäßriger NaOH (50%ig) neu
tralisiert und zur Vervollständigung der Reaktion bis zur pH-
Konstanz gerührt.
Das erhaltene Produkt wies die folgenden Kennzahlen auf:
Waschaktive Substanz: 21,9%
Unumgesetzte Substanz: 9,7%
Natriumsulfat: 0,8%
Wasser: 67,6%
Unumgesetzte Substanz: 9,7%
Natriumsulfat: 0,8%
Wasser: 67,6%
134,8 g Behenylacrylat (42% C18, 11% C20, 42% C22; theor.
MG 337), was etwa 0,4 mol entsprach, wurden in einer Batch-
Sulfieranlage mit 0,42 mol Schwefeltrioxid, freigesetzt aus
51,7 g Oleum (65%ig) und mit Stickstoff auf 3% verdünnt, bei
40 bis 45°C sulfiert. Nach beendeter Reaktion wurde mit wäß
riger NaOH (50%ig) neutralisiert und zur Vervollständigung
der Reaktion bis zur pH-Konstanz gerührt.
Das erhaltene Produkt wies die folgenden Kennzahlen auf:
Waschaktive Substanz: 15,9%
Unumgesetzte Substanz: 8,6%
Natriumsulfat: 1,7%
Wasser: 73,8%.
Unumgesetzte Substanz: 8,6%
Natriumsulfat: 1,7%
Wasser: 73,8%.
Claims (9)
1. Sulfonierte Acrylsäureester, dadurch erhältlich, daß man
Acrylsäureester der Formel (I)
in der
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffato men und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffato men und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
2. Sulfonierte Acrylsäureester nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß R¹ für Wasserstoff oder eine Methyl
gruppe, R² für einen Kohlenwasserstoffrest mit 12 bis 22
Kohlenstoffatomen und n für 0 steht.
3. Verfahren zur Herstellung von sulfonierten Schwefelver
bindungen, bei dem man Acrylsäureester der Formel (I)
in der
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffato men und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
R¹ für Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
R² für einen linearen oder verzweigten aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit 6 bis 22 Kohlenstoffato men und
n für 0 oder Zahlen von 1 bis 10
steht, mit Sulfiermitteln umsetzt und anschließend mit Basen neutralisiert.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
man als Sulfiermittel Chlorsulfonsäure oder gasförmiges
Schwefeltrioxid einsetzt.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Sulfonierung in einem kontinuierlichen Reaktor
durchführt, der nach dem Fallfilmprinzip arbeitet.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Acrylsäureester und die Sulfiermittel im molaren
Verhältnis von 1 : 0,25 bis 1 : 1,25 einsetzt.
7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Sulfonierung bei Temperaturen von 25°C bis 60°C
durchführt.
8. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
man die Neutralisation mit 5 bis 55 gew.-%igen wäßrigen
Basen aus der von Alkalimetallhydroxiden, Erdalkalime
talloxiden und -hydroxiden, Ammoniak, Mono-, Di- und
Tri-C2-4-Alkanolaminen sowie primären, sekundären und
tertiären C1-4-Alkylaminen gebildeten Gruppe durchführt.
9. Verwendung der sulfonierten Acrylsäureester nach An
spruch 1 zur Herstellung von Wasch-, Spül-, Reinigungs-
und Avivagemitteln sowie Mitteln zur Haar- und Körper
pflege.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944409568 DE4409568A1 (de) | 1994-03-21 | 1994-03-21 | Sulfonierte Acrylsäureester |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944409568 DE4409568A1 (de) | 1994-03-21 | 1994-03-21 | Sulfonierte Acrylsäureester |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4409568A1 true DE4409568A1 (de) | 1995-09-28 |
Family
ID=6513341
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19944409568 Withdrawn DE4409568A1 (de) | 1994-03-21 | 1994-03-21 | Sulfonierte Acrylsäureester |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4409568A1 (de) |
-
1994
- 1994-03-21 DE DE19944409568 patent/DE4409568A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |