DE4432363A1 - Verfahren zur Hersellung von Äpfelsäurediestersulfaten - Google Patents
Verfahren zur Hersellung von ÄpfelsäurediestersulfatenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Äp
felsäurediestersulfaten durch Umsetzung von Äpfelsäurediestern
mit Sulfiermitteln und anschließender Neutralisation.
Bei der Entwicklung von Wasch- und Reinigungsmitteln liegt ein
besonderes Interesse darin, milde, besonders hautverträgliche
Tenside einzusetzen, die gleichzeitig auch biologisch leicht
abbaubar sind. Derartige Tenside sind zum Beispiel sulfonierte
Ester von Dicarbonsäuren mit ungesättigten Fettalkoholen bzw.
-alkoxylaten, wie sie in der DE-A-39 32 492 beschrieben sind.
Als besonders milde und für den Einsatz in kosmetischen Pro
dukten besonders geeignete Tenside haben sich die Sulfosucci
nate erwiesen. Unter Sulfosuccinaten versteht man die Anlage
rungsprodukte von Natriumhydrogensulfit an Maleinsäureester.
Zur Herstellung der Ester geht man von Malein- bzw. Fumarsäu
re, vorzugsweise jedoch von Maleinsäureanhydrid aus, die in
Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure mit Fettalkoholen oder Fett
alkoholoxylaten umgesetzt werden. Diese Verbindungen haben je
doch den Nachteil, daß zu ihrer Herstellung die Doppelbindun
gen der Malein- bzw. Fumarsäure nicht ohne weiteres sulfiert
werden können. Als Sulfiermittel wird Natriumhydrogensulfit
eingesetzt, welches im Autoklaven mit dem Ester umgesetzt
wird. Natriumhydrogensulfit ist jedoch ein Feststoff und un
angenehm in der Handhabung, die anderen Ausgangsverbindungen,
Malein- bzw. Fumarsäure oder das Maleinsäureanhydrid, sind re
lativ teuer.
Die europäische Patentanmeldung EP 0 530 866 offenbart
Hydroxycarbonsäureestersulfate, wobei die Sulfatgruppe in Form
ihrer freien Säure vorliegt. Als Äpfelsäurederivate werden
beispielsweise die Dioctyl-, Didecyl- und Didodecyläp
felsäureesterschwefelsäuren genannt.
In der internationalen Patentanmeldung WO 91/11504 werden α-
Hydroxycarbonsäurenestersulfate und deren Verwendung als ober
flächenaktive Substanzen beschrieben. Als alpha-Hydroxycarbon
säuren werden insbesondere Milch-, Wein-, Äpfel- und Citronen
säure genannt.
Die in den voranstehenden Literaturstellen beschriebenen Hy
droxycarbonsäureestersulfate, wie z. B. die Äpfelsäurediestern
sulfate, sind milde Tenside und für den Einsatz in kosmeti
schen Produkten gut geeignet. Bei der Herstellung dieser Ver
bindungen durch die im Stand der Technik beschriebenen Verfah
ren fallen jedoch große Mengen an Nebenprodukten an, was ihren
Einsatz, insbesondere in industriellem Maßstab, beeinträch
tigt.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren zur Herstellung von Äpfelsäurediestersulfaten, die in
ihren Eigenschaften den Sulfosuccinaten entsprechen, zur
Verfügung zu stellen, welches diese Verbindungen in hohen
Ausbeuten, hoher Reinheit, heller Farbe und auf eine einfache
und kostengünstige Weise erhalten werden können.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur
kontinuierlichen Herstellung von Äpfelsäurediestersulfaten mit
der allgemeinen Formel I
in der
R¹ und R² für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen stehen,
R³ für Wasserstoff oder eine Methylgruppe steht,
n und m für 0 oder eine Zahl von 1 bis 20 stehen und
X für ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder quartäres Ammo niumion steht, welches sich dadurch auszeichnet, daß man Äp felsäurediester mit der allgemeinen Formel II
R¹ und R² für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2 oder 3 Doppelbindungen stehen,
R³ für Wasserstoff oder eine Methylgruppe steht,
n und m für 0 oder eine Zahl von 1 bis 20 stehen und
X für ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder quartäres Ammo niumion steht, welches sich dadurch auszeichnet, daß man Äp felsäurediester mit der allgemeinen Formel II
in der R¹, R², R³, m und n die voranstehend genannte Bedeutung
haben,
kontinuierlich mit einem Sulfiermittel umsetzt und anschlie ßend mit einer wäßrigen Base neutralisiert.
kontinuierlich mit einem Sulfiermittel umsetzt und anschlie ßend mit einer wäßrigen Base neutralisiert.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß man die Äpfelsäuredi
estersulfate mit der Formel I durch kontinuierliche Umsetzung
der Äpfelsäurediester mit einem Sulfiermittel in sehr hohen
Ausbeuten und mit geringen Gehalten an unsulfierten Substanzen
erhalten kann, wobei gleichzeitig ohne zusätzliche Bleiche
sehr hellfarbige Produkte erhalten werden können.
Als Ausgangsmaterial für die Herstellung der Äpfelsäuredie
stersulfate mit der Formel I geht man üblicherweise von Di
estern der Äpfelsäure mit Alkoholen aus. Die Äpfelsäurediester
sind bekannte Verbindungen, die nach gängigen Methoden der or
ganischen Synthese, beispielsweise durch Veresterung der Äp
felsäure mit Alkoholen in Gegenwart von üblichen Veresterungs
katalysatoren erhalten werden können.
Die Reste R¹ und R², die gleich oder verschieden sein können,
können sich von linearen oder verzweigten Alkoholen mit 6 bis
22 Kohlenstoffatomen und 0, und/oder 1, 2 oder 3 Doppelbin
dungen ableiten. Typische Vertreter sind: Capronalkohol, Ca
prylalkohol, Caprinalkohol, Laurylalkohol, Myristylalkohol,
Cetylalkohol, Palmitoleylalkohol, Stearylalkohol, Oleylalko
hol, Elaidylalkohol, Petroselylalkohol, Linolylalkohol, Lino
lenylalkohol, Behenylalkohol oder Erucylalkohol.
Die Reste R¹ und R² können sich auch von Alkoholgemischen ab
leiten, wie sie etwa bei der Hydrierung technischer Fettsäure
methylesterfraktionen, z. B. auf Basis von Kokosöl, Palmöl,
Palmkernöl, Sonnenblumenöl, Rüböl, Korianderöl, Erdnußöl,
Leinöl, Lardöl, Rindertalg oder Fischöl anfallen. Gleichfalls
geeignet sind Oxoalkoholgemische, wie sie z. B. durch Hydrie
rung technischer Aldehydschnitte aus der Roelen′schen Oxosyn
these zugänglich sind.
Als Ausgangsmaterial für die Herstellung der erfindungsgemäß
hergestellten Äpfelsäurediestersulfate mit der Formel I eignen
sich ferner Äpfelsäurediester mit Anlagerungsprodukten von
durchschnittlich 1 bis 20 Mol Ethylenoxid, Propylenoxid oder
Gemischen beider (in Random- oder Blockverteilung) an die zu
vor im Zusammenhang mit R¹ und R² genannten Alkohole. Die ent
sprechenden Alkylenoxidaddukte mit den Formeln III und/oder IV
worin R¹, R², R³, m und n die oben genannten Bedeutungen ha
ben,
können nach den an sich bekannten großtechnischen Verfahren, z. B. in Gegewart von Natriummethylat oder Hydrotalcit als Alkoxylierungkatalysator erhalten werden. Da die Ethoxylierung der Alkohole einem statistischen Verlauf unterliegt, muß der durchschnittliche Ethoxylierungsgrad dabei nicht notwendiger weise eine ganze Zahl darstellen, sondern kann vielmehr auch gebrochene Zahlenwerte - auch solche kleiner 1 - annehmen.
können nach den an sich bekannten großtechnischen Verfahren, z. B. in Gegewart von Natriummethylat oder Hydrotalcit als Alkoxylierungkatalysator erhalten werden. Da die Ethoxylierung der Alkohole einem statistischen Verlauf unterliegt, muß der durchschnittliche Ethoxylierungsgrad dabei nicht notwendiger weise eine ganze Zahl darstellen, sondern kann vielmehr auch gebrochene Zahlenwerte - auch solche kleiner 1 - annehmen.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens hat sich die
Verwendung eines kontinuierlichen Reaktors als besonders vor
teilhaft erwiesen, der nach dem Fallfilmprinzip arbeitet.
Die Sulfatierung der Äpfelsäurediester kann man mit üblichen
Sulfiermitteln, wie z. B. Schwefelsäure, Oleum, Chlorsulfon
säure, Aminosulfonsäure und gasförmigem Schwefeltrioxid im Ge
misch mit einem Inertgas erfolgen, wobei Chlorsulfonsäure und
gasförmiges Schwefeltrioxid bevorzugt sind. Beim Einsatz von
Schwefeltrioxid wird dieses mit Luft oder Stickstoff verdünnt
und vorzugsweise wird ein Gasgemisch mit ca. 1 bis 8, insbe
sondere 3 bis 5 Vol.-% Schwefeltrioxid eingesetzt.
Das molare Einsatzverhältnis von Ausgangsverbindung zu Sul
fiermittel kann 1 : 0,95 bis 1 : 1,8 und vorzugsweise 1 : 1,0
bis 1 : 1,3 betragen. Üblicherweise wird die Sulfatierung bei
20 bis 98°C durchgeführt. Im Hinblick auf die Viskosität der
Ausgangsverbindungen einerseits und die Farbqualität der re
sultierenden Sulfatierungsprodukte andererseits, hat sich ein
Temperaturbereich von 25 bis 70°C als optimal erwiesen.
Das bei der Sulfatierung anfallende saure rohe sulfatierte
Produkt wird anschließend mit einer Base neutralisiert und be
vorzugt auf einen pH-Wert unter 9, besonders bevorzugt von 6,5
bis 8,5 eingestellt. Ein pH-Wert über 9,5 sollte vermieden
werden. Es wurde festgestellt, daß bei sehr hohen pH-Werten
die Esterbindung instabil ist und bereits bei einer
kurzfristigen Überschreitung eine starke Verseifung zu
beobachten ist. Als Basen für die Neutralisation kommen Al
kalimetallhydroxide wie Natrium-, Kalium- und Lithiumhydroxid,
Erdalkalimetalloxide und -hydroxide wie Magnesiumoxid,
Magnesiumhydroxid, Calciumoxid und Calciumhydroxid, Ammoniak,
Mono-, Di- und Tri-C2-4-Alkanolamine, beispielsweise Mono-,
Di- und Triethanolamin sowie primäre, sekundäre oder tertiäre
C1-4-Alkylamine in Betracht. Die Neutralisationsbasen werden
bevorzugt in Form 5 bis 55 gew.-%iger wäßriger Lösungen
eingesetzt, wobei 5 bis 25 gew.-%ige wäßrige Natriumhydroxid
lösungen bevorzugt sind.
Besonders bevorzugt hergestellte Verbindungen sind Äpfelsäure
bis-(2-ethylhexyl)-estersulfat (Na-Salz) und Äpfelsäuremonooc
tylmonodecylestersulfat (Na-Salz).
Die Sulfatierungsprodukte können nach der Neutralisation in an
sich bekannter Weise durch Zusatz von Wasserstoffperoxid- oder
Natriumhypochloridlösung gebleicht werden. Dabei werden, bezo
gen auf den Feststoffgehalt der Sulfatierungsprodukte in der
Lösung, 0,2 bis 2 Gew.-% Wasserstoffperoxid, berechnet als 100
gew.-%ige Substanz oder entsprechende Mengen Natriumhypochlo
rid eingesetzt. Der pH-Wert der Lösungen kann unter Verwendung
geeigneter Puffermittel, z. B. mit Natriumphosphat oder
Zitronensäure konstant gehalten werden. Zur Stabilisierung
gegen Bakterienbefall empfiehlt sich ferner eine Konservie
rung, z. B mit Formaldehydlösung, p-Hydroxybenzoat, Sorbin
säure oder anderen bekannten Konservierungsstoffen.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Verbin
dungen weisen grenzflächenaktive Eigenschaften auf und sind
aufgrund ihrer den Sulfosuccinaten sehr nahe kommenden
Struktur besonders als milde Tenside geeignet.
Die folgenden Beispiele sollen den Gegenstand der Erfindung
näher erläutern.
In einem Labor-Conti-Fallfilmreaktor (Reaktorabmessungen: 110
cm Länge, Innendurchmesser: 0,6 cm) mit vorgeschaltetem Oleum
verdampfer wurde unter Verwendung eines Stickstoffstromes von
ca. 750 l/h ein Produktstrom von 10 g/min eingeführt (Das Mo
lekulargewicht wurde dabei aus der OH-Zahl des Ausgangsproduk
tes bestimmt). Gleichzeitig wurde 65 gew.-%iges Oleum mit ei
ner Rate von 1,3 Moläquivalenten in den Verdampfer gepumpt.
Das dort entstehende Schwefeltrioxid wurde mit einem Stick
stoffstrom von 250 l/h aus dem Verdampfer ausgetrieben und
ebenfalls in den Reaktor überführt. Der Reaktor wurde dabei
mit Wasser (30°C) temperiert. Der entstehende Schwefelsäure
halbester wurde am Reaktorausgang entgast und in einem Becher
glas unter kontinuierlicher Zugabe und unter Eiskühlung und
kräftigem Rühren mit 25 gew.-%iger Natronlauge neutralisiert.
Die Kenndaten der so erhaltenen Tensidpasten wurden nach den
Einheitsmethoden der DGF bestimmt und sind bei den einzelnen
Verbindungen aufgeführt. Zwecks weiterer analytischer Untersu
chungen wurden die Tensidpasten im Vakuum gefriergetrocknet.
1. Äpfelsäure-di-n-hexylestersulfat (Na-Salz) | |
Trockenrückstand: | |
34,6 Gew.-% | |
Waschaktive Substanz (WAS): | 31,2 Gew.-% |
Unsulfierter Anteil (US): | 0,65 Gew.-% |
Natriumsulfat | 2,1 Gew.-% |
Sulfiergrad (S°) | 97,3 Gew.-% |
Smp.: 144-147°C
¹H NMR (400 MHz, CDCl₃) δ 0.9 (t, 6 H, 2 CH₃), 1.3 (br, 12 H),
1.6 (br, 4 H, OCH₂CH₂), 3.0 (br, 2 H, CHCH₂), 4.1 (m, 4 H,
OCH₂CH₂), 5.2 (t, 1H, CHCH₂).
2. Äpfelsäure-di-n-octylestersulfat (Na-Salz) | |
Trockenrückstand: | |
33,0 Gew.-% | |
Waschaktive Substanz (WAS): | 29,9 Gew.-% |
Unsulfierter Anteil (US): | 1,1 Gew.-% |
Natriumsulfat: | 1,8 Gew.-% |
Sulfiergrad (S°): | 95,5 Gew.-% |
Smp.: 108-112°C
¹H NMR (400 MHz, CDCl₃) δ 0.9 (t, 6 H, 2 CH₃), 1.3 (br, 20 H),
1.6 (br, 4 H, OCH₂CH₂), 3.0 (br, 2 H, CHCH₂), 4.1 (m, 4 H,
OCH₂CH₂), 5.2 (t, 1H, CHCH₂).
3. Äpfelsäure-di-n-octylestersulfat (K-Salz) | |
Trockenrückstand: | |
35,4 Gew.-% | |
Unsulfierte Substanz (US): | 2,4 Gew.-% |
Smp. 164-184°C
4. Äpfelsäure-bis-(2-Ethylhexyl)-estersulfat (Na-Salz) | |
Trockenrückstand | |
34,8 Gew.-% | |
Waschaktive Substanz (WAS): | 30,8 Gew.-% |
Unsulfierte Substanz (US): | 1,5 Gew.-% |
Natriumsulfat: | 1,8 Gew.-% |
Sulfiergrad (S°) | 94,0 Gew.-% |
Smp. amorph
¹H NMR (400 MHz, CDCl₃) δ 0.9 (m, 12 H, 4 CH₃), 1.3 (br, 16
H), 1.6 (br, 2 H, OCH₂CH₂), 3.0 (br, 2 H CHCH₂), 4.1 (m, 4 H)
OCH₂CH₂), 5.2 (t, 1H, CHCH₂.
5. Äpfelsäureoctyldecylestersulfat (Na-Salz) | |
Trockenrückstand: | |
33,6 Gew.-% | |
Waschaktive Substanz (WAS): | 31,4 Gew.-% |
Unsulfierte Substanz (US): | 1,13 Gew.-% |
Natriumsulfat: | 1,9 Gew.-% |
Sulfiergrad (S°) | 95,6 |
Smp.: amorph
6. Äpfelsäure-di-n-decylestersulfat (Na-Salz) | |
Trockenrückstand: | |
28,3 Gew.-% | |
Waschaktive Substanz (WAS): | 25,6 Gew.-% |
Unsulfierter Anteil (US): | 0,97 Gew.-% |
Natriumsulfat: | 0,9 Gew.-% |
Sulfiergrad (S°) | 95,5 Gew.-% |
Smp.: 132-136°C
¹H NMR (400 MHz, CDCl₃) δ 0.9 (t, 6 H, 2 CH₃), 1.3 (br, 28 H),
1.6 (br, 4 H, OCH₂CH₂), 3.0 (br, 2 H, CHCH₂), 4.1 (m, 4 H,
OCH₂CH₂), 5.2 (t, 1H, CHCH₂).
7. Äpfelsäure-di-n-dodecylestersulfat (Na-Salz) | |
Trockenrückstand: | |
23,4 Gew.-% | |
Waschaktive Substanz (WAS): | 21,8 Gew.-% |
Unsulfierte Substanz (US): | 1,6 Gew.-% |
Natriumsulfat: | 1,0 Gew.-% |
Sulfiergrad (S°) | 91,8 Gew.-% |
Smp.: 123-130°C
¹H NMR (400 MHz, CDCl₃), δ 0.9 (t, 6 H, 2 CH₃), 1.25 (br, 36
H), 1.65 (m, 4 H, OCH₂CH₂), 2.8 (m, 2 H, CHCH₂), 4.1 (m, 4 H,
OCH₂CH₂), 4.5 (t, 1H, CHCH₂).
Sulfatierung von Äpfelsäuredioctylester im Batch-Verfahren
Ansatz: 200 g Äpfelsäuredioctylester (0,524 Mol)
(MW: 382; über OH-Zahl berechnet)
77,4 g Oleum 65 gew.-%ig (0.629 Mol).
Ansatz: 200 g Äpfelsäuredioctylester (0,524 Mol)
(MW: 382; über OH-Zahl berechnet)
77,4 g Oleum 65 gew.-%ig (0.629 Mol).
Der Äpfelsäuredioctylester wurde in einem Batch-Reaktor mit
vorgeschaltetem Oleum-Verdampfer eingefüllt und auf 80°C er
wärmt. Während ca. 1 h wurde die benötigte Menge Oleum in den
Verdampfer eingetropft. Das sich dabei bildende Schwefeltri
oxid wurde mit 300 l/h Stickstoff aus dem Verdampfer in den
Batch-Reaktor überführt, wobei die Temperatur der (braun
schwarzen) Reaktionsmischung auf 80°C gehalten wurde. Nach
beendeter Zugabe wurde mit 25 gew.-%iger Natronlauge neutrali
siert (pH < 9).
Analyse | |
Trockenrückstand: | |
31,8 Gew.-% | |
Unsulfierte Substanz: | 8,9 Gew.-% (entspricht 28 Gew.-% auf TR) |
(Eine WAS-Bestimmung durch Epton-Titration erwies sich als
nicht durchführbar, es wurde kein eindeutiger Umschlagspunkt
erhalten).
Claims (8)
1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Äpfelsäu
rediestersulfaten mit der allgemeinen Formel I
in der
R¹ und R² für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2 oder 3 Doppel bindungen stehen,
R³ für Wasserstoff oder eine Methylgruppe steht, n und m für 0 oder eine Zahl von 1 bis 20 stehen und X für ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder quartäres Ammoniumion steht,
dadurch gekennzeichnet, daß man Äpfelsäurediester mit der allgemeinen Formel II worin R¹, R², R³, n und m wie voranstehend definiert sind,
kontinuierlich mit einem Sulfiermittel umsetzt und anschließend mit einer wäßrigen Base neutralisiert.
R¹ und R² für eine lineare oder verzweigte Alkylgruppe mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen und 0, 1, 2 oder 3 Doppel bindungen stehen,
R³ für Wasserstoff oder eine Methylgruppe steht, n und m für 0 oder eine Zahl von 1 bis 20 stehen und X für ein Alkalimetall-, Erdalkalimetall- oder quartäres Ammoniumion steht,
dadurch gekennzeichnet, daß man Äpfelsäurediester mit der allgemeinen Formel II worin R¹, R², R³, n und m wie voranstehend definiert sind,
kontinuierlich mit einem Sulfiermittel umsetzt und anschließend mit einer wäßrigen Base neutralisiert.
2. Äpfelsäurediestersulfate nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich R¹ und R² von linearen, gesättigten
Alkoholen mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen ableitet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man als Sulfiermittel Chlorsulfonsäure oder gasförmi
ges Schwefeltrioxid einsetzt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß man mit einem molaren Verhältnis von
Äpfelsäureester zu Sulfiermittel von 1 : 0,95 bis 1 : 1,8
durchführt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß man die Sulfierung bei Temperaturen von
50 bis 98°C durchführt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß man die Neutralisation mit 5 bis 55
gew.-%igen wäßrigen Basen aus der von Alkalimetallhy
droxiden, Erdalkalimetalloxiden und -hydroxiden, Ammoni
ak, Mono-, Di- und Tri-C2-4-Alkanolaminen sowie primären,
sekundären und tertiären C1-4-Alkylaminen gebildeten
Gruppe durchführt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Reaktionsgemisch nach der Neutrali
sation einen pH-Wert kleiner als 9, bevorzugt 6,5 bis
8,5, aufweist.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verbindungen mit der Formel I Äp
felsäure-bis-(2-ethylhexyl)-estersulfat (Na-Salz) oder
Äpfelsäuremonooctylmonodecylestersulfat (Na-Salz) sind.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944432363 DE4432363A1 (de) | 1994-09-12 | 1994-09-12 | Verfahren zur Hersellung von Äpfelsäurediestersulfaten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19944432363 DE4432363A1 (de) | 1994-09-12 | 1994-09-12 | Verfahren zur Hersellung von Äpfelsäurediestersulfaten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4432363A1 true DE4432363A1 (de) | 1996-03-14 |
Family
ID=6527968
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19944432363 Withdrawn DE4432363A1 (de) | 1994-09-12 | 1994-09-12 | Verfahren zur Hersellung von Äpfelsäurediestersulfaten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4432363A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1006106A2 (de) * | 1998-12-01 | 2000-06-07 | Basf Aktiengesellschaft | Benetzungsmittel, enthaltend sulfonierte Dicarbonsäureester |
WO2018062450A1 (ja) * | 2016-09-30 | 2018-04-05 | ダイキン工業株式会社 | 炭化水素含有カルボン酸、炭化水素含有スルホン酸、炭化水素含有硫酸エステル又はこれらの塩、界面活性剤 |
-
1994
- 1994-09-12 DE DE19944432363 patent/DE4432363A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1006106A2 (de) * | 1998-12-01 | 2000-06-07 | Basf Aktiengesellschaft | Benetzungsmittel, enthaltend sulfonierte Dicarbonsäureester |
EP1006106A3 (de) * | 1998-12-01 | 2003-10-22 | Basf Aktiengesellschaft | Benetzungsmittel, enthaltend sulfonierte Dicarbonsäureester |
WO2018062450A1 (ja) * | 2016-09-30 | 2018-04-05 | ダイキン工業株式会社 | 炭化水素含有カルボン酸、炭化水素含有スルホン酸、炭化水素含有硫酸エステル又はこれらの塩、界面活性剤 |
JPWO2018062450A1 (ja) * | 2016-09-30 | 2019-04-11 | ダイキン工業株式会社 | 炭化水素含有カルボン酸、炭化水素含有スルホン酸、炭化水素含有硫酸エステル又はこれらの塩、界面活性剤 |
US11198670B2 (en) | 2016-09-30 | 2021-12-14 | Daikin Industries, Ltd. | Hydrocarbon-containing carboxylic acid, hydrocarbon-containing sulfonic acid, hydrocarbon-containing sulfuric acid ester or salt thereof, and surfactant |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |