DE4322272C2 - Meßgaspumpe - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßgaspumpe gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
Solche Pumpen sind bereits bekannt. Sie dienen zum Fördern heißer
Meßgase, deren Temperatur möglichst im Entnahme-Zustand erhalten
bleiben soll. Eine Kondensation von Analysegasbestandteilen, ein
Verfälschen des Meßergebnisses und so weiter sollen also vermieden
werden. Um bei solchen Heißgaspumpen die Bereiche, die mit dem
zu messenden Gas in Verbindung kommen, auf der geeigneten,
gewöhnlich durch die Entnahmestelle des zu messenden Gases
vorgegebenen Temperatur zu halten, ist bereits bekannt, im
Pumpenkopf eine Heizung einzubauen. Diese soll dann ein Absinken
des zu messenden Gases im Bereich des Pumpraumes verhindern oder
wenigstens vermindern. Realisiert wird eine solche Heizung oder
Wärmequelle gewöhnlich durch einen elektrischen Heizstab, der
zum Beispiel symmetrisch im Pumpenkopf nahe dem Pumpraum angebracht
und gegebenenfalls bezüglich seiner Wärmeabgabe steuerbar ist.
Derartige bekannte, nachstehend noch näher beschriebene
Meßgaspumpen haben jedoch noch Nachteile. Sie sind gewöhnlich
als Membranpumpen ausgebildet, wobei die Membran mit Hilfe eines
Pleuels ihre Hubbewegung erhält. Dazu ist das Pleuel am oberen
Ende pilzartig verbreitert und untergreift diese Arbeitsmembran,
die pumpraumseitig mit einem Befestigungsteller am freien
Pleuelende festgelegt ist. Unterhalb des Pleuelpilzes der
Pleuelstange befindet sich dann der Kurbelraum für das Pleuel.
Dies hat die unangenehme Nebenwirkung, daß das Pleuelgehäuse eine
kühlende Wirkung auf den Pleuelpilz und dann auch auf die
Arbeitsmembrane und mittelbar auf das zu messende Gas ausübt.
Ist, wie häufig der Fall, ein elektrischer Heizstab als Wärmequelle
im Pumpenkopf untergebracht, ergibt sich von dort aus ein
Wärmegefälle im Pumpengehäuse in Richtung des Pleuelantriebes.
Die dann nicht zu vermeidenden Abkühlerscheinungen am Pleuelkopf
können sich auf das zu fördernde und zu messende Gas auswirken.
Das Abkühlen des Pleuelkopfes und der Arbeitsmembran wird zum
Teil dadurch noch begünstigt, daß bei einem auf- und abgehenden
Pleuel auch noch eine Luft-Konvektion oder dergleichen derart
geschieht, daß bei hochgehendem Pleuel kältere Luft aus dem
Kurbelgehäuse mit in die Gegend der Arbeitsmembran gefördert und
bei heruntergehendem Pleuel dort erwärmte Luft in Richtung des
Kurbelgehäuses bewegt wird. Man schafft ungewollt als Nebenwirkung
des Membranantriebes eine regelmäßige, gewisse Luft-Konvektion
mit Kühlwirkung an der Arbeitsmembran.
Aus dem DE-GM 86 02 787 kennt man bereits eine Membranpumpe der
eingangs erwähnten Art, deren Arbeitsmembran zwischen den
Planflächen einer Zwischenplatte sowie einer in Richtung zum
Kurbelraum benachbarten Kopf-Grundplatte eingespannt ist. Um die
Temperaturabstrahlung der Membran und des Pleuelpilz-Unterteiles
zu reduzieren, ist die Kopf-Grundplatte als Wärmeschranke
ausgebildet und dazu unterhalb des Bewegungsbereiches des
Pleuelpilzes bis in die Nähe der Pleuelstange radial nach innen
eingezogen. Durch diese Wärmeschranke läßt sich jedoch nicht
vollständig vermeiden, daß das Pleuelgehäuse weiterhin eine
kühlende Wirkung auf das darin rotierende Pleuel hat, welches
im Bereich des Pleuelpilzes mit der Arbeitsmembran verbunden ist.
Man hat daher auch bereits eine Membranpumpe geschaffen, die
zusätzlich zu der üblichen Pumpenkopfheizung eine als elektrische
Heizpatrone ausgebildete Heizung in der Pleuelstange aufweist
(vgl. DE 37 04 700 A1). Die Stromversorgung für die in der
Pleuelstange angeordnete Heizung erfolgt über Blattfedern, die
mit einem ihrer Federenden elektrisch isoliert an der Pleuelstange
befestigt und über eine Leitung mit der Heizung verbunden sind.
In der Pleuelstange ist ein Temperaturfühler vorgesehen, der mit
einem Regler zum Einregeln der Pleuelstangen-Heizung verbunden
ist. Der konstruktive Aufwand bei dieser vorbekannten Membranpumpe
ist dementsprechend hoch.
Es besteht daher die Aufgabe, die bekannten Meßgaspumpen der
eingangs beschriebenen Art auf einfache Weise dahingehend zu
verbessern, daß unter weitgehender Vermeidung der vorbeschriebenen
Nachteile die Meßgase durch die sie fördernde Meßgaspumpe keine
oder keine wesentlichen Temperaturveränderungen erfahren.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der
Meßgaspumpe der eingangs erwähnten Art darin, daß zwischen der
Wärmequelle und dem Pleuelkopf ein zumindest abschnittsweise
biegsamer Wärmeleiter vorgesehen ist.
Durch die Anordnung wenigstens einer Wärmeschranke zwischen
Pleuelkopf und Kurbeltrieb der Meßgaspumpe wird die unerwünschte
Temperaturverminderung beim Meßgas vermieden oder wenigstens
erheblich vermindert. Da bei der erfindungsgemäßen Meßgaspumpe
zwischen der Wärmequelle und dem Pleuelkopf ein biegsamer
Wärmeleiter vorgesehen ist, kann auch dem sich in Betrieb
bewegenden Pleuel Wärme von der feststehenden Wärmequelle zugeführt
werden. Der biegsame Wärmeleiter macht eine konstruktiv aufwendige
und evtl. gesondert einzuregelnde Pleuelstangen-Heizung
entbehrlich.
Gemäß den Merkmalen des zweiten Anspruches ist als Wärmeabführ
schranke eine Wärmeabschirmmembran zwischen der Arbeitsmembran
und dem Kurbelgehäuse vorgesehen. Nach den Merkmalen des dritten
Anspruches ist, vorzugsweise als zusätzliche Wärmeabführschranke,
neben der Wärmeabschirmmembran noch eine mit einer Pleuel-
Durchtrittsöffnung versehene Wärme-Dämmplatte zwischen Wärme
abschirmmembran und Kurbelgehäuse vorgesehen, was ein unerwünschtes
Abkühlen der Pumpen-Umgebung im Bereich des zu messenden Gases
weiter vermindert.
Durch die Maßnahmen des vierten Anspruches werden die Teile der
Meßgaspumpe, die in unmittelbarer Nähe des durchzuführenden
Meßgases liegen beziehungsweise dessen Temperatur beeinflussen
können, in einem wärmeleitenden Zusammenhang mit der Wärmequelle
gebracht. Auch dadurch kann die gewünschte Temperatur des zu
messenden Gases besser auf dem gewünschten Temperaturniveau
gehalten werden.
Der Pleuelkopf steht bekanntlich in unmittelbarer Berührung mit
der Unterseite der Arbeitsmembran und hat gewöhnlich eine
verhältnismäßig große, zum Kurbelgehäuse hin gewandte Abstrahl
fläche.
Die Merkmale des fünften Anspruches zeigen auf, wie man den sich
in Betrieb bewegenden Pleuelkopf mit einfachen Mitteln mit
Wärmeenergie von der Wärmequelle speisen kann, so daß die
vorerwähnten nachteiligen Wirkungen zumindest weitestgehend
vermindert werden.
Man kann die vorbeschriebenen Maßnahmen zum Erhalten der Temperatur
des heißen Meßgases noch durch zwei unterschiedliche, in der
Zielrichtung aber gleichgerichtete Maßnahmen verstärken:
Nach den Maßnahmen des sechsten Anspruches kann man mit einer wärmeleitenden Glocke oder dergleichen, welche den oberen Teil des Pumpengehäuses umschließt, dort verhältnismäßig gleichmäßige Temperaturverhältnisse schaffen. Dies begünstigt auch, daß mit der vorgesehenen, vorzugsweise in ihrer Wärmeabgabe gesteuerten Wärmequelle der gesamte Pumpvorgang des Meßgases bezüglich seiner Temperatur gleichmäßig und ohne Temperaturverlust erfolgt. Analoges erreicht man durch die Merkmale des Anspruches 7, mittels der vermeidbare Wärmeabstrahlverluste klein gehalten werden.
Nach den Maßnahmen des sechsten Anspruches kann man mit einer wärmeleitenden Glocke oder dergleichen, welche den oberen Teil des Pumpengehäuses umschließt, dort verhältnismäßig gleichmäßige Temperaturverhältnisse schaffen. Dies begünstigt auch, daß mit der vorgesehenen, vorzugsweise in ihrer Wärmeabgabe gesteuerten Wärmequelle der gesamte Pumpvorgang des Meßgases bezüglich seiner Temperatur gleichmäßig und ohne Temperaturverlust erfolgt. Analoges erreicht man durch die Merkmale des Anspruches 7, mittels der vermeidbare Wärmeabstrahlverluste klein gehalten werden.
Ein Ausführungsbeispiel wird in der folgenden Beschreibung
erläutert.
Es zeigen, stärker schematisiert:
Fig. 1 in Halbseitenansicht sowie teilweise im Schnitt eine
beheizte Meßgaspumpe vorbekannter Bauweise,
Fig. 2 einen Schnitt durch den oberen Teil einer erfindungs
gemäßen Meßgaspumpe ähnlich dem oberen Bereich von Fig.
1, und
Fig. 3 einen Schnitt durch den oberen Bereich einer
erfindungsgemäßen Meßgaspumpe ähnlich Fig. 2 in etwas
abgewandelter Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht
des wesentlichen Teiles des Gehäuses einer Meßgaspumpe
bekannter Bauart. 2 ist der Gehäusekopf, in dem der Pumpraum 3
untergebracht ist. 4 ist ein Gehäusezwischenteil, das den
radial äußeren Rand 7 der Arbeitsmembran 6 zusammen mit dem
Gehäusekopf 2 dichtend einklemmt. 8 ist der Pleuelkopf des im
Ganzen mit 9 bezeichneten Pleuels, das in der üblichen Weise
mit einem Kurbeltrieb 10 zusammenarbeitet, der sich im Inneren
des Kurbelgehäuses 11 befindet. Bei Fig. 1 ist der Antrieb für
die Membran 6 als Pleuel ausgebildet. Dieser steht in Fig. 1
in seiner oberen Totpunktstellung, so daß der Pumpraum 3
lediglich als ausgezogene Linie sichtbar wird. Ein
Befestigungsteller 12 klemmt die Arbeitsmembran 6 mit ihrem
Innenrand-Bereich dichtend an den Pleuelkopf 8 fest. Zentral
zum Pumpraum 3 ist als Wärmequelle der Meßgaspumpe ein
elektrischer Heizstab H vorgesehen. Oberhalb des Gehäusekopfes
ist in Fig. 1 noch ein oberes Abschlußteil T in Seitenansicht
zu erkennen, welches im Bereich der Eintrittsöffnung 13 für
das Meßgas aufgebrochen und schematisiert dargestellt ist. Die
Teile T, 2, 4 und 11 ergeben im wesentlichen das Gehäuse 20
der vorbekannten Meßgaspumpe nach Fig. 1. Daraus ist auch gut
zu erkennen, wie vom zu fördernden Meßgas und der Wärmequelle
H dem Pumpengehäuse 20 oben zugeführte Wärme in Richtung des
Kurbeltriebes 10 nach unten abgestrahlt werden kann.
Fig. 2 zeigt nun, schematisiert, den erfindungsgemäß
abgewandelten Oberbereich einer Meßgaspumpe 1 gemäß der
Erfindung. Sie weist einen Pumpraum 3 auf, der mittels einer
Arbeitsmembran 6 in Richtung des Kurbeltriebes 10
abgeschlossen ist und diese Arbeitsmembran 6 steht über ein
Pleuel 9 oder dergleichen Huborgan mit dem Kurbeltrieb 10 in
Verbindung. Dabei kann dieses Pleuel 9 sowohl Teil eines
Pendelkolbens (Fig. 1) als auch Teil eines Hubkolbens sein. Ein
zum gesamten Pumpengehäuse 20 gehörender Pumpenkopf 15 weist als
Aussparung den Pumpraum 3 auf. Außerdem enthält dieser Pumpenkopf
15 eine Wärmequelle 16, die im Ausführungsbeispiel in bekannter
Weise als Heizstab H realisiert ist. Gewöhnlich ist dessen
Wärmeabgabe, angepaßt an die jeweiligen Bedürfnisse der Meßgaspumpe
1, automatisch regelbar.
Die Arbeitsmembran 6 ist zwischen einem Pleuelkopf 8 und einem
Membran-Befestigungsteller 12 (kurz: "Befestigungsteller 12")
an ihrem Innenrand in üblicher Weise dichtend eingeklemmt.
Zwischen dem Pleuelkopf 8 und dem Kurbeltrieb 10 ist bezüglich
der Wärmequelle 16 und bezüglich des Heizgases, das sich, durch
Punkte dargestellt, im Pumpraum 3 befindet, mindestens eine
Wärmeschranke vorgesehen. Vorzugsweise kann dabei diese
Wärmeschranke von einer Wärmeabschirmmembran 19 gebildet sein,
welche sich zwischen einem Randbereich des Pumpengehäuses 20
einerseits und dem Schaft 21 aufspannt. Im Ausführungsbeispiel
ist diese Wärmeabschirmmembran 19 mit ihrem Innenrand im
Pleuelschaft 21 und mit ihrem Außenrand zwischen zwei Gehäuseteilen
5a und 5b dichtend eingeklemmt. Auf diese Weise unterbricht die
Wärmeabschirmmembran die eingangs beschriebene Luftbewegung bei
vorbekannten Meßgaspumpen, die dort zwischen dem Pleuelkopf 8
und dem Kurbeltrieb 10 stattfindet. Zwischen der Arbeitsmembran
6 und der Wärmeabschirmmembran 19 wird dadurch eine Kammer 24
mit verhältnismäßig kleinem Volumen gebildet, das einen Wärmepuffer
darstellt.
Zwischen der Wärmequelle 16 und dem Pleuelkopf 8 ist ein
abschnittweise biegsamer Wärmeleiter 25 vorgesehen. In nachstehend
noch näher
beschriebener Weise stellt er eine wärmeleitende Verbindung
zwischen der Wärmequelle 16 im Pumpenkopf und dem Pleuelkopf 8
oberhalb der Wärmeabschirmmembrane 19 her. Da er auf diese
Weise auch innerhalb der Kammer 24 Wärme von der Wärmequelle
16 dem Pleuelkopf 8 zuführt, verstärkt er die Wirkung der
Wärmeabschirmmembrane 19 im Sinne der gewünschten
Wärmeschranke. Dabei ist der Wärmeleiter 25 in seiner radialen
Länge im Bereich zwischen dem Pleuelkopf 8 und den
Gehäusezwischenteilen 4 und 5a so bemessen, daß er der
Hubbewegung des Pleuelkopfes 8 folgen kann. Diese Hubbewegung
ist durch den Doppelpfeil 26 in Fig. 2 angedeutet.
Die Wärmeabführschranke zwischen Wärmequelle 16
beziehungsweise Meßgase einerseits und dem Kurbeltrieb 10
andererseits wird durch eine Wärmedämmplatte 27 verstärkt, die
zwischen der Wärmeabschirmmembran 19 und dem Kurbeltrieb 10
angeordnet ist und eine Pleuel-Durchtrittsöffnung 28 hat. Man
könnte die Wärmeschranke der Meßgaspumpe 1 auch alleine durch
die vorerwähnte Wärmedämmplatte 27 realisieren. Vorteilhafter
ist jedoch die Verwendung einer Wärmeabschirmmembran 19,
gegebenenfalls ergänzt durch die Wärmedämmplatte 27.
Aus Fig. 3 geht bezüglich des Wärmeflusses von der Wärmequelle
16 zum Wärmeleiter 25 eine besondere Abwandlung der
vorbeschriebenen Konstruktion nach Fig. 2 hervor. Der
Durchmesser d der dortigen Arbeitsmembran 6a ist geringer als
der Durchmesser des dortigen Gehäuses 20, insbesondere kleiner
als der Durchmesser des dortigen Pumpenkopfes 15a und seines
benachbarten Gehäusezwischenteiles 4a. In ihrem jeweiligen
Randbereich 29 stehen die vorerwähnten Teile 15a und 4a in
wärmeleitender Berührung. Der dadurch mögliche Wärmefluß,
beginnend bei der Wärmequelle 16, wird durch die
strichpunktierten Pfeile 31 angedeutet und man erkennt, daß
bei dieser Ausführung 1a der Meßgaspumpe die Wärmequelle 16
gut den abschnittsweise elastischen Wärmeleiter 25 mit
Wärmeenergie versorgen kann, so daß indirekt auch der
Pleuelkopf 8 und somit die Arbeitsmembran 6a von unten
aufgeheizt werden. Dies trägt zur gleichmäßigen Temperierung
der Arbeitsmembran 6a bei. Dabei bestehen der Gehäusekopf 15a,
das dazu benachbarte Gehäusezwischenteil 4a aus wärmeleitendem
Werkstoff und diese beiden Teile 4a, 15a sind radial außerhalb
der Arbeitsmembran 6a in wärmeleitender Verbindung. Der
Wärmeleiter 25 besteht vorzugsweise aus einer beweglichen
Wärmeleitung. Er erhält, von der Wärmequelle 16 kommend, über
den Pumpenkopf 15 und das Gehäusezwischenteil 4a, vorzugsweise
aber auch noch durch das Gehäuseteil 5a, welches sich
unterhalb des Wärmeleiters 25 und benachbart zu ihm befindet,
seine Wärmezufuhr. Der Wärmeleiter 25, der zweckmäßiger Weise
aus einer gut wärmeleitenden, biegsamen Litze aus Kupfer oder
dergleichen wärmeleitenden Werkstoff besteht, führt dann diese
Wärme zum Pleuelkopf 8, wie gut aus Fig. 2 und insbesondere
Fig. 3 zu erkennen ist.
In der Ausführung nach Fig. 2 sind der Gehäusekopf 15, die
darin befindliche Wärmequelle 16 sowie wenigstens ein
Gehäusezwischenteil 4, vorzugsweise die drei
Gehäusezwischenteile 4, 5a und 5b von einer wärmeleitenden
Glocke 30 oder dergleichen wärmeleitenden Umhüllung umfaßt;
und zwar so, daß die wärmeleitende Glocke 30 die in ihr
transportierte Wärme vom Gehäusekopf 15 auch an die
Gehäusezwischenteile 4, 5a beziehungsweise 5b abgeben kann,
wie es die Pfeile 31 zeigen. Die wärmeleitende Glocke 30
besteht dabei vorzugsweise aus Aluminium.
In Fig. 3 ist eine Meßgaspumpe 1a mit etwas abgewandelter
Umhüllung des oberen Teiles des Gehäuses 20 dargestellt. Dort
besteht eine die Teile 15a, 4a, 5a und 5b des Gehäuses 20
glockenartig umfassendes Pumpenteil aus einer Isolierglocke 32
aus einem Werkstoff, der nicht wärmeleitend ist, aber
ausreichend die Temperaturdehnungen der vorerwähnten Teile 15,
4a, 5a und 5b mitmachen kann. Eine solche Isolierglocke kann
zum Beispiel auch aus Glas, Keramik oder dergleichen Werkstoff
bestehen, wobei gegebenenfalls der unterschiedliche
Temperatur-Ausdehnungskoeffizient durch einen Spalt, eine
elastische Masse oder dergleichen ausgeglichen werden kann.
Claims (8)
1. Meßgaspumpe (1, 1a) mit einem mittels einer Arbeitsmembran
(6) abgeschlossenen Pumpraum (3), deren Arbeitsmembran (6)
über ein Pleuel oder dergleichen Huborgan (9) von einem
Kurbeltrieb (10) ihre Hubbewegung (Doppelpfeil 26) erhält,
wobei im oberen Bereich des Pumpengehäuses (20) eine
Wärmequelle (16) vorgesehen ist, und wobei zwischen dem
Pleuelkopf (8) und dem Kurbeltrieb (20) bezüglich der
Wärmequelle (16) und des Meßgases einerseits und dem
Kurbeltrieb andererseits mindestens eine Wärmeschranke (19,
27) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Wärmequelle (16) und dem Pleuelkopf (8) ein zumindest
abschnittsweise biegsamer Wärmeleiter (25) vorgesehen ist.
2. Meßgaspumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Wärmeabschirmmembrane (19), welche einen Pumpengehäusebereich
(5a, 5b) mit dem Pleuelschaft (21) verbindet, als Wärme
abführschranke (19) zwischen Pleuelkopf (8) und dem
Kurbeltrieb vorgesehen ist.
3. Meßgaspumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Wärmeabschirmmembran (19) und dem
Kurbeltrieb (10) gegebenenfalls zusätzlich als Wärmeabführ
schranke eine mit einer Pleuel-Durchtrittsöffnung (28)
versehene Wärme-Dämmplatte (27) vorgesehen ist.
4. Meßgaspumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Gehäusekopf (15a) sowie mindestens
ein benachbartes Gehäusezwischenteil (4a) aus wärmeleitendem
Werkstoff bestehen und wärmeleitend in Verbindung stehen,
wobei die Wärmequelle (16) vorzugsweise im Gehäusekopf (15a)
untergebracht ist.
5. Meßgaspumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß als Wärmeleiter (25) zwischen der
Wärmequelle (16) und dem Pleuelkopf (8) eine Wärmeleitung
vom Bereich der Wärmequelle (16), vorzugsweise über den oder
die Gehäuseteile (4 usw.) und gegebenenfalls über einen dazu
benachbarten zweiten Gehäusezwischendeckel (5b) zum Pleuelkopf
(8) vorgesehen ist, wobei als Wärmeleiter (25) zweckmäßiger
Weise eine gut wärmeleitende, biegsame Litze aus Kupfer oder
dergleichen wärmeleitendem Werkstoff vorgesehen ist.
6. Meßgaspumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gehäusekopf (15), die Wärmequelle
(16) sowie wenigstens ein Gehäusezwischenteil (4; 5a, 5b)
von einer wärmeleitenden Glocke (30) oder dergleichen, die
vorzugsweise aus Aluminium besteht, wärmeleitend umfaßt sind.
7. Meßgaspumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gehäusekopf (15), die Wärmequelle
(16) sowie wenigstens die bis zur Wärmeabschirmmembran (19)
reichenden Gehäusezwischenteile (4; 5a, 5b) wärmeleitend
in Verbindung stehen und gegebenenfalls mit einer Isolier
glocke (32) oder dergleichen Isolierhülle umgeben sind.
8. Meßgaspumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arbeitsmembran (6a) einen kleineren
Außendurchmesser (d) als ihre benachbarten Gehäuseteile (4a,
5a) hat, und daß diese Teile außerhalb der Arbeitsmembran
(6a) in wärmeleitender Verbindung stehen.
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