DE431573C - Vorrichtung zur Verhuetung der Beschaedigung von Einzelguetern - Google Patents
Vorrichtung zur Verhuetung der Beschaedigung von EinzelgueternInfo
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- DE431573C DE431573C DEH93702D DEH0093702D DE431573C DE 431573 C DE431573 C DE 431573C DE H93702 D DEH93702 D DE H93702D DE H0093702 D DEH0093702 D DE H0093702D DE 431573 C DE431573 C DE 431573C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C7/00—Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
- B67C7/0006—Conveying; Synchronising
- B67C2007/006—Devices particularly adapted for container filling
Landscapes
- Specific Conveyance Elements (AREA)
- Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Verhütung der Beschädigung von Einzelgütern. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhütung der Beschädigung von Einzelgütern, insbesondere Flaschen, bei ihrer selbsttätigen Zuführung zu Bearbeitungsmaschinen mit Hilfe eines sich an die Förderbahn anschließendenEinschubsternrades.
- Zu diesem Zweck ist es bekannt, vor dein Einschubsternrad ein als Einteilvorrichtung wirkendes zweites Sternrad anzuordnen, welches von der Welle des Einschubrades mit angetrieben wird und die Flaschen schon beim Passieren auf den für das Einschubrad erforderlichen Abstand bringt. Dieses Eintcilrad ist aber in seiner Wirkung ähnlich dem Einschubrade selbst, man verlegt also dadurch nur den Gefahrpunkt an eine andere Stelle und muß deshalb noch eine anderweitige Schutzvorrichtung hinzunehmen, welche in der federnd beweglichen Ausbildung der Rinnenwandung besteht.
- Es ist auch schon vorgeschlagen, vor dein Einschubrade Sperrhebel anzuordnen, welche für gewöhnlich unter Wirkung von Federn widerhal:enartig in die Flaschenbahn eingreifen und durch das Einschubsternrad zeitweise zur Freigabe *der Flaschen aus deren Bahn herausgedrückt werden. Da die Sperrhebel hierbei während des weitaus größten Zeitabschnittes durch die Federn in der Sperrstellung gehalten sind. ist ihre Wirkung im wesentlichen die gleiche wie bei der Einteilvorrichtung, d. h. die Flaschen können nur in einem ganz bestimmten gegenseitigen Abstand passieren. Bei jeder geringsten Abweichung muß aber der Abstand durch die Sperrhebel ebenso wie bei der obenerwähnten Einstellvorrichtung berichtigt werden, es findet daher verhältnismäßig oft eine Beanspruchung der Flaschen durch die Einteil-bzw. Sperrvorrichtung statt, was jedesmal eine unerwünschte mechanische Beanspruchung der Flaschen darstellt und leicht die Ursache zu Bruchschaden bilden kann.
- Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß bei einer Schutzvorrichtung der letztgenannten Art der Sperrhebel jeweils durch das Einschubrad in die Sperrstellung bewegt wird und hier den Zugang zum Einschubsternrad kurzzeitig nur dann sperrt, wenn gerade ein Einschubzahn in die Bahn eintritt, d. h. Klemmgefahr besteht, während der Zugang im übrigen freigegeben ist.
- Infolge dieser nur jeweils kurzzeitigen Sperrung kann der Flaschenabstand hierbei in verhältnismäßig weiten Grenzen schwanken, ohne daß eine Hemmung des Flaschenlaufes durch die Sperrvorrichtung eintritt. Die Einwirkung der Sperrvorrichtung auf den Flaschenlauf wird daher auf ein bisher unerreichtes Mindestmaß beschränkt und dadurch zugleich die Gefahr einer Beschädigung der Flaschen entsprechend herabgesetzt. Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, welches sich zugleich durch besondere Einfachheit und Zweckmäßigkeit auszeichnet.
- Abb. i zeigt die Sperrvorrichtung in geöffneter Stellung in dem Augenblick, wo der Hebel beginnt, sich unter dem Einfluß der Einschubvorrichtung in die Sperrstellung zu bewegen.
- Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in der Stellung, in der der Hebel durch die Einschubvorrichtung so weit in die Bahn der Güter hineingedrückt ist, daß er deren Einlauf in die Einschubvorrichtung vollständig verhindert.
- Abb. 3 zeigt die Vorrichtung in der Stellung, in der sich der betreffende Zahn der Einschubvorrichtung so weit fortbewegt hat, daß er das ankommende Stück nicht mehr erfassen kann und in der dieses den von der Einschubvorrichtung freigegebenen Hebel so weit zurückgedrückt hat, daß es gegen die Rückenflanke des Zahns anlaufen, in die folgende Zahnlücke gelangen und von dem nächsten Zahn erfaßt und weiterbefördert werden kann.
- In der Zeichnung ist die Bearbeitungsmaschine bei i angedeutet. Die Zuführung der Einzelgüter 2 erfolgt mittels einer ständig bewegten Förderbahn 3, die die Güter einem Einschubsternrad 4. zuführt. Neben diesem Sternrad ist ein Hebel 5 bei 6 drehbar gelagert. Der Hebel ist vorzugsweise mit einem Schlitz 7 versehen, in den ein Anschlagstift 8 eingreift, so daß der Hebel nur eine begrenzte Schwingbewegung ausführen kann. Das freie Ende des Hebels ist als Nockenfläche g ausgebildet, auf die Rollen io an dem Einschubsternrad 4. wirken können. Die Abführung der Einzelgüter aus der Bearbeitungsmaschine i erfolgt in bekannter Weise mittels eines Sternrades i i und einer zweiten Förderbahn 12. Die Bewegungsrichtungen der einzelnen Teile sind durch Pfeile angedeutet.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: In der in Abb. i gezeichneten Stellung wirkt eine der Rollen io des Einschubrades -. auf die Nockenfläche 9 und drückt den Hebel 5 in die Bahn der Einzelgüter hinein, bis er in die Stellung gemäß Abb. 2 gelangt. In dieser Stellung verhindert der Hebel die Vorwärtsbewegung der Einzelgüter, so daß diese nicht in den Bereich eines Zahnes des Einschubsternrades 4 gelangen können. Bei weiterer Drehung des Einschubsternrades läuft die Rolle io an dem am meisten vorspringenden Teil der Nockenfläche vorbei, so daß der Druck auf den Hebel aufhört und dieser, nachdem sich das Einschubrad .a. so weit gedreht hat, daß sein Zahn das vorderste Einzelgut nicht mehr erfassen kann, durch das vorderste Einzelgut zurückgedrückt werden kann und in die in Abb. 3 gezeigte Stellung gelangt. In dieser kann das vorderste Einzelgut 2 nur noch gegen die Rückenflanke des betreffenden Zahnes anlaufen, gelangt so in die folgende Zahnlücke und wird bei weiterer Drehung des Einschubrades von dem nächsten Zahn erfaßt und in bekannter Weise der Bearbeitungsmaschine zugeführt, aus der es nach Beendigung der Bearbeitung durch das Sternrad i i ebenfalls in bekannter Weise der zweiten Förderbahn 12 zugeführt wird.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verhütung der Beschädigung von Einzelgütern, insbesondere Flaschen, bei ihrer selbsttätigen Zuführung, zu Bearbeitungsmaschinen, bestehend aus einer an der Übergangsstelle von der Förderbahn zum Einschubsternrad angeordneten und von letzterer beeinflußten Sperrvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschubvorrichtung das Sperrglied jeweils kurzzeitig und nur dann in die Sperrstellung bewegt, wenn gerade ein Einschubzahn in die Bahn - eintritt (d. h. Klemmgefahr besteht), während der Zugang im übrigen freigegeben ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem schwingbaren Hebel (c) besteht, dessen freies Ende im wesentlichen nach der Einschubvorrichtung zu gerichtet ist und durch letztere jeweils im Augenblick der Klemmgefahr teilweise in die Bahn der Einzelgüter hineinbewegt, nach der Freigabe dagegen durch das jeweils vorderste Einzelgut wieder aus der Bahn herausgedrängt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß der Sperrhebel (5) an seinem freien Ende mit einer Nockenfläcbe (9) versehen ist, auf welche Anschläge (Rollen io) der Einschubvorrichtung (4) einwirken und so die Bewegung des Hebels (5) in die Sperrstellung und seine Freigabe bewirken können.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH93702D DE431573C (de) | 1923-05-25 | 1923-05-25 | Vorrichtung zur Verhuetung der Beschaedigung von Einzelguetern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH93702D DE431573C (de) | 1923-05-25 | 1923-05-25 | Vorrichtung zur Verhuetung der Beschaedigung von Einzelguetern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE431573C true DE431573C (de) | 1926-07-14 |
Family
ID=7166794
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEH93702D Expired DE431573C (de) | 1923-05-25 | 1923-05-25 | Vorrichtung zur Verhuetung der Beschaedigung von Einzelguetern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE431573C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102015121433A1 (de) * | 2015-12-09 | 2017-06-14 | Krones Ag | Behälterbehandlungsmaschine und Transporteinrichtung für Behälter |
DE102015224731A1 (de) * | 2015-12-09 | 2017-06-14 | Krones Ag | Behandlungsmaschine für Behälter |
-
1923
- 1923-05-25 DE DEH93702D patent/DE431573C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102015121433A1 (de) * | 2015-12-09 | 2017-06-14 | Krones Ag | Behälterbehandlungsmaschine und Transporteinrichtung für Behälter |
DE102015224731A1 (de) * | 2015-12-09 | 2017-06-14 | Krones Ag | Behandlungsmaschine für Behälter |
EP3386892B1 (de) * | 2015-12-09 | 2020-06-17 | Krones AG | Behandlungsmaschine für behälter |
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