DE4139923C2 - Lager - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Lager, umfassend zwei eine gedachte Achse koaxial um
schließende, hohlzylindrische Stützringe, die durch ein Balgelement aus elastome
rem Werkstoff radial elastisch verbunden sind, wobei das Balgelement ein Profil
mit zumindest einer in axialer Richtung vorstehenden Falte mit einer axialen Er
streckung aufweist, die die axiale Ausdehnung von keinem der Stützringe über
greift, wobei zumindest ein Anschlagpuffer außerhalb der axialen Erstreckung der
Falte vorgesehen ist, wobei der Anschlagpuffer ein Profil aufweist, das sich wäh
rend der bestimmungsgemäßen Verwendung, ausgehend von zumindest einem der
Stützringe radial in Richtung des anderen Stützringes erstreckt und wobei die Falte
in axialer Projektion gesehen von einem Anschlagpuffer zumindest teilweise
überdeckt ist.
Ein solches Lager ist aus der US-PS 36 39 015 bekannt. Das Lager ist als Kardan
wellenlager ausgebildet, wo bei die beiden Stützringe durch ein in axialer Richtung
geöffnetes, C-förmiges Balgelement radialelastisch aufeinander abgestützt sind.
Das Balgelement ist mit einem einstückig angeformten Anschlagpuffer versehen,
der innerhalb des Ringraums angeordnet ist. Der Ringraum ist durch die beiden
Stützringe begrenzt.
Aus dem DE-GM 81 00 855 ist ein Lager bekannt, umfassend ein ringförmiges
Element aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, das unmittelbar fest zwischen der
Mantelfläche des Innenrings und der Innenfläche des Außenrings angeordnet ist.
Dabei ist allerdings zu beachten, daß das ringförmige Element aus elastischem
Werkstoff insbesondere bei großen Belastungen in radialer Richtung im Bereich
seiner in axialer Richtung vorspringenden Einfaltungen ungleichmäßig durch Druck-
und Schubspannungen belastet wird. Außerdem ist die Pufferwirkung des als
Keil ausgebildeten und im elastisch nachgiebigen Werkstoff des Elementes an
geordneten Puffer wenig befriedigend. Durch die keilförmige Ausbildung des
Puffers wird das Material ungleichmäßig belastet und, bei großen Auslenkbewe
gungen in radialer Richtung legen sich die Flächen, die die Ausnehmung be
grenzen, aneinander an, was die Gebrauchsdauer durch Rißbildung in Um
fangsrichtung infolge auftretender Schubspannungen stark einschränkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches Lager derart weiterzuent
wickeln, daß sich eine große Radialbeweglichkeit des Lagers und außerordent
lich geringe Belastungen bei radialen Auslenkbewegungen auf das Balgelement
und die innerhalb des Balgelements angeordneten Falten ergeben, so daß eine
verbesserte Gebrauchsdauer bei gleichbleibend guten Gebrauchseigenschaften
bedingt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Lager der eingangs genannten
Art mit den kennzeichnenden Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteil
hafte Ausgestaltung nehmen die Unteransprüche Bezug.
Bei dem erfindungsgemäßen Lager ist es vorgesehen, daß das Balgelement zwei
in axialer Richtung entgegengesetzt vorstehende Falten aufweist, deren Schei
telpunkte auf voneinander abweichenden bezüglich der gedachten Achse ange
ordneten koaxialen Zylindermantelflächen liegen, daß die Falten in radialer
Richtung einstückig ineinander übergehend ausgebildet sind und daß das Balg
element an den im Längsschnitt einander diagonal gegenüberliegende Ecken sei
nes Profils mit in entgegengesetzter Richtung vorstehenden Anschlagpuffern
versehen ist. Eine Ausführung des Balgelementes aus Elastomerwerkstoff ist in
wirtschaftlicher Hinsicht wegen der einfachen, problemlosen Fertigung der Teile
besonders vorteilhaft. Durch die Ausbildung der Anschlagpuffer, die sich im we
sentlichen in radialer Richtung des Lagers erstrecken, wird eine Beschädigung
der funktionswesentlichen Teile bei extremer Auslenkung in radialer Richtung
wirkungsvoll verhindert. Durch die Länge der Anschlagpuffer kann die maximale
Auslenkung des Lagers in radialer Richtung genau eingestellt werden. Die Aus
gestaltung bedingt eine große Radialbeweglichkeit des Lagers und
außerordentlich geringe Belastungen bei radialen Auslenkbewegungen auf das
Balgelement und die innerhalb des Balgelementes angeordneten Falten. Ein
derart ausgestaltetes Lager weist während einer langen Gebrauchsdauer
gleichbleibend gute Gebrauchseigenschaften auf.
Durch die Anordnung der Anschlagpuffer wird bei maximaler Auslenkung des
Lagers in radialer Richtung eine gleichmäßige Belastung des Dichtbalgs
gewährleistet. Außerdem treten an dem von dem Lager umschlossenen Teil
keine Biegemomente auf.
Im Hinblick auf eine einfache Fertigung des Balgelementes ist vorgesehen, daß
im Bereich zumindest einer axialen Begrenzung des Balgelementes mehrere in
Umfangsrichtung durch Abstände voneinander getrennte Anschlagpuffer
vorgesehen sind und daß die Anschlagpuffer als Radial- und/oder Axialanschläge
ausgebildet sein können.
Nach einer anderen Ausgestaltung können die Anschlagpuffer ringförmig
ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung bedingt bei Begrenzung von
Extremauslenkungen der beiden Stützringe relativ zueinander eine
vergleichsweise geringere Flächenpressung der Anschlagpuffer, wodurch die
spezifische Materialbelastung herabgesetzt und die Gebrauchsdauer erhöht wird.
Die Anschlagpuffer können aus elastomerem Werkstoff bestehen und einstückig
mit dem Balgelement ausgebildet sein. Hierbei ist von Vorteil, daß eine derartige
Ausgestaltung in fertigungstechnischer Hinsicht von Vorteil und hervorzuheben
der Bedeutung ist. Außerdem bedingen Anschlagpuffer aus elastomerem
Werkstoff die zuverlässige Vermeidung von Anschlaggeräuschen bei Extremaus
lenkungen des Lagers.
Nach einer anderen Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, daß die
Anschlagpuffer durch Anschlagbleche gebildet sind, die im Bereich zumindest
eines der Stützringe angeordnet sind. Durch separate ausgebildete
Anschlagpuffer, die aus Blech bestehen, können verschiedenartig ausgestaltete
Anschlagpuffer vergleichsweise einfach hergestellt und nachträglich dem Lager
zugeordnet werden. Insbesondere bei Ausbildung der Anschlagpuffer als Radial-
und Axialanschlag weist eine
derartige Ausgestaltung Vorteile auf, da sowohl die Anschlagpuffer selbst als auch
das zur Anwendung gelangende Balgelement in fertigungstechnischer Hinsicht
einfach und separat hergestellt werden können.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Balgelement im
Bereich von zumindest einem Stützring durch eine Metalleinlage versteift ist. Die
Metalleinlage kann mit Durchbrechungen versehen sein und im Bereich der
Durchbrechungen mit dem Balgelement durchdrungen sein. Die Metalleinlage be
dingt eine größere Stabilität des vergleichsweise weichen Balgelementes am äuße
ren Umfang. Durch diese Metalleinlage ist auch ein Einbau des Lagers direkt in ei
ner kreisförmigen Öffnung eines Gehäuses denkbar, ohne daß der thermoplasti
sche Elastomerwerkstoff beschädigt wird. Die Durchbrechungen in der Metallein
lage, die von dem Balgelement durchdrungen sind, bewirken eine einwandfreie und
einfache Festlegung des Balgelementes an der Metalleinlage.
Die die Durchbrechungen durchdringenden Bestandteile des Balgelementes können
im Bereich der Rückseite der Durchbrechungen ineinander übergehend ausgebildet
sein. Hierbei ist von Vorteil, daß das Befestigungselement des Lagers, bei
spielsweise in Form eines Fußes, ebenfalls aus dem preiswerten Elastomerwerk
stoff hergestellt und direkt, einstückig an das Balgelement angeformt werden
kann.
Bei dem Verfahren zur Herstellung eines Lagers ist es vorgesehen, daß zur Herstel
lung des Balgelements ein Thermoplast verwendet wird und daß zumindest einer
der Stützringe im Bereich seines in axialer Richtung vorstehenden Endes im An
schluß an die Formgebung und Verfestigung erneut thermisch erweicht, in Rich
tung des anderen Stützringes umgeformt und durch Abkühlung verfestigt wird.
Dieses Verfahren ermöglicht eine einfache Herstellbarkeit des Lagers. Um das La
ger ausformen zu können, sind die Anschläge zunächst einstückig, in axialer
Richtung an die Stützringe des Balgelementes angeformt. Nach dem Entformen
werden die Anschläge erneut erwärmt und in die gewünschte Richtung verformt.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand der als Anlage beigefüg
ten Zeichnung eines Ausführungsbeispiels weiter verdeutlicht. Es zeigen
Fig. 1 ein Lager in quergeschnittener Darstellung und
Fig. 2 das in Fig. 1 dargestellte Lager in einer Ansicht.
Fig. 3 ein anderes Ausgestaltungsbeispiel eines Lagers der
erfindungsgemäßen Art in einem Schnitt entlang der
Linie A-A gemäß Fig. 4.
Fig. 4 Eine Draufsicht des in Fig. 3 dargestellten
Ausführungsbeispiels.
In Fig. 1 ist ein Lager gezeigt, umfassend zwei eine gedachte Achse 7 koaxial
umschließende, hohlzylindrische Stützringe 1, 2, die durch ein Balgelement 3 aus
Elastomerwerkstoff radialelastisch verbunden sind. Das Balgelement 3 weist zwei
in axialer Richtung entgegengesetzt vorstehende Falten 3.1, 3.2 auf und
Anschlagpuffer 5, 6, die zur Begrenzung einer radialen Auslenkung des Lagers
vorgesehen sind. Die Anschlagpuffer 5, 6, die nach dem Entformen des Lagers die
gestrichelt dargestellte Lage einnehmen, erstrecken sich nach erneutem Erwärmen
und anschließender Verformung im wesentlichen senkrecht zu der gedachten
Achse 7. Vorteilhafterweise sind mehrere, in Umfangsrichtung durch Abstände
voneinander getrennte Anschlagpuffer vorgesehen, wodurch unvorteilhafte Ma
terialanhäufungen und hohes Gewicht des Lagers vermieden werden. Die An
schläge 5, 6 schützen die Falten 3.1, 3.2 des Balgelementes 3 vor Beschädigung
und mechanischer Überbeanspruchung bei großen Auslenkungen des Lagers in
radialer Richtung. Das zweite Stützelement 2 ist durch einen gekröpften Metallring
gebildet, der Durchbrechungen 4 aufweist, die von dem Balgelement 3 durchdrun
gen sind. Eine gute, widerstandsfähige und dauerhafte Festlegung des Balgele
mentes 3 am Stützring 2 und die Lagerung in einem Gehäuse, das das Lager au
ßenseitig umschließt, ist dadurch problemlos möglich.
Fig. 2 zeigt das in Fig. 1 gezeigte Lager in einer Ansicht. In diesem Beispiel ist
es vorgesehen, daß der Befestigungsfuß 10, der zur Befestigung des Lagers vor
gesehen ist, aus Metall besteht und an der Metalleinlage des Stützringes 2 be
festigt ist. Eine ähnliche Ausbildung der Befestigung ist auch möglich und insbe
sondere für weniger stark belastete Lager vorteilhaft, wenn der Befestigungs
fuß 10 direkt am thermoelastischen Material des Balgelementes 3 im Bereich des
Stützringes 2 angeformt ist. Wegen einer übersichtlicheren Darstellung ist der
Anschlag 5 im Zustand direkt nach dem Entformen und vor dem Umformen in
radialer Richtung abgebildet.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigten Lager können beispielsweise zur Lagerung
einer Kardanwelle zur Anwendung gelangen.
In Fig. 3 ist ein weiteres Ausgestaltungsbeispiel eines Lagers der erfindungsge
mäßen Art gezeigt, bei dem der Anschlagpuffer 6 als Radialanschlag ausgebildet
ist und aus Blech besteht, wobei an den Radialanschlag ein Axialanschlag 11 an
geformt ist, um Auslenkbewegungen der Stützringe 1, 2 in axialer Richtung zu
begrenzen. Im Bereich des äußeren Stützringes 2 ist in diesem Fall ein in radialer
Richtung nach außen vorspringender weiterer Anschlag 12 vorgesehen, der an ei
nem schematisch dargestellten Bauteil zur Anlage gelangt. Im Bereich des radial
äußeren Stützringes 2 ist ein umlaufender, federnder Wulst 13 angeordnet, der
aus elastomerem Werkstoff besteht und einstückig mit dem Balgelement 3 aus
gebildet ist. Bei Auslenkbewegungen der beiden Stützringe 1, 2 relativ zueinander
kann der Wulst 13 mit dem Axialanschlag 11 in Eingriff gebracht werden. Die
Wegbegrenzung kann dabei beispielsweise eine progressive Kraft-Weg-Kennlinie
aufweisen.
In Fig. 4 ist das in Fig. 3 dargestellte Lager in einer Draufsicht gezeigt.
Claims (9)
1. Lager, umfassend zwei eine gedachte Achse koaxial umschließende,
hohlzylindrische Stützringe, die durch ein Balgelement aus elastomerem
Werkstoff radial elastisch verbunden sind, wobei das Balgelement ein
Profil mit zumindest einer in axialer Richtung vorstehenden Falte mit einer
axialen Erstreckung aufweist, die die axiale Ausdehnung von keinem der
Stützringe übergreift, wobei zumindest ein Anschlagpuffer außerhalb der
axialen Erstreckung der Falte vorgesehen ist, wobei der Anschlagpuffer
ein Profil aufweist, das sich während der bestimmungsgemäßen
Verwendung, ausgehend von zumindest einem der Stützringe; radial in
Richtung des anderen Stützrings erstreckt und wobei die Falte in axialer
Projektion gesehen von einem Anschlagpuffer zumindest teilweise
überdeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Balgelement (3) zwei in
axialer Richtung entgegengesetzt vorstehende Falten (3.1, 3.2) aufweist,
deren Scheitelpunkt auf voneinander abweichenden bezüglich der ge
dachten Achse (7) angeordneten koaxialen Zylindermantelflächen liegen,
daß die Falten (3.1, 3.2) in radialer Richtung einstückig ineinander
übergehend ausgebildet sind und daß das Balgelement (3) an den im
Längsschnitt einander diagonal gegenüberliegenden Ecken (8, 9) seines
Profils mit in entgegengesetzter Richtung vorstehenden Anschlagpuffern
(5, 6) versehen ist.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zumin
dest einer axialer Begrenzung des Balgelementes (3) mehrere in Umfangs
richtung durch Abstände voneinander getrennte Anschlagpuffer (5, 6, . . . )
vorgesehen sind und daß die Anschlagpuffer (5, 6, . . .) als Radial-
und/oder Axialanschlag ausgebildet sind.
3. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zumin
dest einer axialen Begrenzung des Balgelementes (3) ein ringförmig aus
gebildeter Anschlagpuffer vorgesehen ist, der als Radial- und/oder
Axialanschlag ausgebildet ist.
4. Lager nach einem der Ansprüche 2 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die
Anschlagpuffer (5, 6) aus elastomerem Werkstoff bestehen und
einstückig mit dem Balgelement (3) ausgebildet sind.
5. Lager nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anschlagpuffer (5, 6) durch Anschlagbleche gebildet sind, die im
Bereich zumindest eines der Stützringe (1, 2) angeordnet sind.
6. Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Balgelement (3) im Bereich von zumindestes einem Stützring (1, 2)
durch eine Metalleinlage versteift ist.
7. Lager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlage
mit Durchbrechungen (4) versehen und im Bereich der
Durchbrechungen (4) von dem Balgelement (3) durchdrungen ist.
8. Lager nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Durchbre
chungen (4) durchdringenden Bestandteile des Balgelementes (3) im
Bereich der Rückseite der Durchbrechungen (4) ineinander übergehend
ausgebildet sind.
9. Verfahren zur Herstellung eines Lagers nach einem der Ansprüche 1 bis
4, bei dem ein polymerer Werkstoff in einem Formwerkzeug in die Gestalt
eines Lagers überführt und verfestigt wird, das zwei einander
konzentrisch umschließende, im wesentlichen hohlzylindrische Stützringe
sowie ein die Stützringe verbindendes Balgelement umfaßt, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Herstellung des Balgelements (3) ein
Thermoplast verwendet wird und daß zumindest einer der Stützringe (1,
2) im Bereich seines in axialer Richtung vorstehenden Endes im Anschluß
an die Formgebung und Verfestigung erneut thermisch erweicht, in
Richtung des anderen Stützringes (2, 1) umgeformt und durch Abkühlung
verfestigt wird.
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