DE4116372A1 - Betaetigungseinheit fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage - Google Patents
Betaetigungseinheit fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlageInfo
- Publication number
- DE4116372A1 DE4116372A1 DE19914116372 DE4116372A DE4116372A1 DE 4116372 A1 DE4116372 A1 DE 4116372A1 DE 19914116372 DE19914116372 DE 19914116372 DE 4116372 A DE4116372 A DE 4116372A DE 4116372 A1 DE4116372 A1 DE 4116372A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- booster
- housing
- sleeve
- brake
- unit according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
- B60T13/24—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
- B60T13/46—Vacuum systems
- B60T13/52—Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units
- B60T13/563—Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units with multiple booster units, e.g. tandem booster units
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T13/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
- B60T13/10—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
- B60T13/24—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
- B60T13/46—Vacuum systems
- B60T13/52—Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units
- B60T13/565—Vacuum systems indirect, i.e. vacuum booster units characterised by being associated with master cylinders, e.g. integrally formed
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)
- Braking Systems And Boosters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Betätigungseinheit für eine
hydraulische Kraftfahrzeugbremsanlage, bestehend aus einem
Hauptbremszylinder sowie einem ihm vorgeschalteten
pneumatischen Bremskraftverstärker, vorzugsweise einem
Unterdruck-Bremskraftverstärker, dessen Steuerventil
mittels eines mit einem Ventilkolben zusammenwirkenden
Eingangsgliedes betätigbar ist, wobei eine im
Verstärkergehäuse eine Unterdruckkammer von einer
Arbeitskammer trennende, mit einer Rückstellfeder
zusammenwirkende bewegliche Wand und zwei teleskopartig
ineinander geführte Hülsen vorgesehen sind, von denen die
eingangsgliedseitig angeordnete erste Hülse mittels eines
Kraftübertragungselementes am Ventilkolben befestigt ist
und die hauptbremszylinderseitig angeordnete zweite Hülse
als Anlage für die Rückstellfeder dient, und wobei der
Abstand zwischen einer am Verstärkergehäuse ausgebildeten,
im zusammengebauten Zustand mit einer am Hauptbremszylinder
vorgesehenen Anflanschfläche zusammenwirkenden Anlagefläche
und dem Punkt, in dem die Übertragung der vom
Bremskraftverstärker aufgebrachten Verstärkungskraft auf
den Hauptzylinderkolben stattfindet, ein Funktionsmaß des
Bremskraftverstärkers darstellt.
Eine derartige Betätigungseinheit ist z. B. in der älteren
Patentanmeldung P 40 05 584.1 der Anmelderin beschrieben.
Die beiden vorhin erwähnten Hülsen dienen der Fesselung des
Ventilkolbens am hauptbremszylinderseitigen Teil des Ver
stärkergehäuses, wobei die Übertragung der Verstärkungs
kraft auf den Hauptbremszylinderkolben mittels einer
koaxial zum Ventilkolben am Steuergehäuse angeordneten
Entspannungshülse erfolgt. Als besonders nachteilig ist bei
der bekannten Betätigungseinheit das komplizierte Verfahren
zur Einstellung des Funktionsmaßes des Unterdruck-Brems
kraftverstärkers, insbesondere des axialen Abstandes
zwischen einer am hauptbremszylinderseitigen Gehäuseteil
ausgebildeten Referenzfläche (Anflanschfläche des Haupt
bremszylinders) und dem auf der Entspannungshülse liegenden
Verstärkungskraftübertragungspunkt anzusehen. Bei der
Durchführung des Verfahrens werden die beiden Hülsen
ineinander geschoben und mittels der eingangsgliedseitigen
Hülse gleichzeitig mit der Entspannungshülse unter Ein
spannung der Rückstellfeder zwischen dem Steuergehäuse und
der hauptzylinderseitigen Hülse an einer Verlängerung des
Ventilkolbens befestigt, wobei der Ventilkolben gegenüber
dem Steuergehäuse so positioniert wird, daß beide Dicht
sitze des Steuerventils in einer Ebene liegen, und das
hauptzylinderseitige Gehäuseteil auf die Hülse so weit
aufgeschoben wird, bis das Funktionsmaß erreicht wird,
wonach der Fortsatz des hauptzylinderseitigen Gehäuseteiles
mit der hauptzylinderseitigen Hülse verschert wird.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Betätigungseinheit der eingangs genannten Gattung anzu
geben, bei der die Einstellung des Funktionsmaßes des
Unterdruck-Bremskraftverstärkers auf besonders einfache,
zeit- und kostensparende Weise durchgeführt werden kann.
Dabei soll in Ruhestellung eine Kraftentlastung sämtlicher
inneren Bauteile des Bremskraftverstärkers erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
Einstellmittel vorgesehen sind, die mit der zweiten Hülse
zusammenwirken und dadurch eine Änderung des Funktionsmaßes
ermöglichen.
Die Einstellmittel können vorzugsweise sowohl dem Brems
kraftverstärker als auch dem Hauptbremszylinder zugeordnet
sein.
Zur Konkretisierung des Erfindungsgedankens wird bei einer
vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes, bei
der das Verstärkergehäuse mit einem den Hauptbremszylinder
umgreifenden, rohrförmigen axialen Kragen versehen ist,
vorgeschlagen, daß die Einstellmittel durch mindestens
einen im Kragen axial verstellbaren Ring gebildet sind und
daß die zweite Hülse sich in den Kragen hinein erstreckt
und am Ring axial anliegt. Die Verstellung des Ringes kann
durch ein im Kragen ausgebildetes Innengewinde erreicht
werden, das ein Einschrauben des Ringes in den Kragen
ermöglicht.
Eine konstruktive Alternativlösung besteht darin, daß die
zweite Hülse sich in den Kragen hinein erstreckt und daß
die Einstellmittel durch einen auf den ins Verstärker
gehäuse hineinragenden Abschnitt des Hauptbremszylinders
aufgeschraubten Ring gebildet sind.
Die Einstellmittel können bei einer weiteren Ausführungs
form des Erfindungsgegenstandes auch durch innerhalb oder
außerhalb des Kragen fixierte Distanzelemente geeigneter
Abmessungen gebildet sein.
Eine andere Konstruktionsvariante besteht darin, daß die
Distanzelemente auf dem in den Kragen hineinragenden
Abschnitt des Hauptbremszylinders fixiert sind.
Eine besonders einfach und kostengünstig herzustellende
Verbindung der beiden Hülsen wird dadurch erreicht, daß sie
mittels einer Schnappverbindung miteinander verbunden sind.
Eine andere vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegen
standes sieht vor, daß die zweite Hülse radial sich
erstreckende Stege aufweist, die der Abstützung der
Rückstellfeder dienen.
Um bei einem Ausfall des Primärdruckes des Hauptzylinders
dem Fahrer die Wirkung einer Kraft zu vermitteln, die der
aus dem im Sekundärdruckraum herrschenden Druck
resultierenden Reaktionskraft entspricht, wird bei einer
anderen Ausführungsvariante des Erfindungsgegenstandes
vorgeschlagen, daß die erste Hülse einen auf den Haupt
bremszylinder zu gerichteten zylindrischen Fortsatz auf
weist, der mit einer Simulatorfeder zusammenwirkt, die beim
Ausfall der ersten Hauptbremszylinder-Druckraums eine aus
dem im zweiten Hauptbremszylinder-Druckraum herrschenden
Druck resultierende Reaktionskraft simuliert.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsvariante der erfin
dungsgemäßen Betätigungseinheit, deren Steuerventil ein
elastisches Tellerventilglied aufweist, das auf einem ein
Luftfilterelement aufnehmenden Tellerventilhalter ange
ordnet ist, sieht vor, daß ein Filterhalter vorgesehen ist,
der, axial am Luftfilterelement anliegend, mit dem Teller
ventilhalter in formschlüssiger Verbindung steht. Der
Filterhalter ist vorzugsweise kreisplattenförmig ausgeführt
und weist axiale Rastarme auf, die mit am Tellerventil
halter ausgebildeten Rastvorsprüngen in Eingriff bringbar
sind. Durch diese Maßnahme wird eine besonders einfache
Fixierung des Luftfilterelementes sowie eine geeignete
Vorspannung des Tellerventilgliedes erreicht. Dabei ist es
aus Montagegründen besonders vorteilhaft, wenn der Teller
ventilhalter, Luftfilterelement und Filterhalter eine vor
montierbare Baugruppe bilden.
Ein Einsaugen des Luftfilterelements ins Innere des Brems
kraftverstärkers wird bei einer weiteren Ausgestaltung des
Erfindungsgegenstandes dadurch verhindert, daß der Teller
ventilhalter mit angeformten Krallen versehen ist, die zur
Fixierung des Luftfilterelementes innerhalb des Steuerge
häuses dienen.
Eine besonders einfache und zuverlässige Befestigung des
Tellerventilhalters wird bei einer vorteilhaften Weiter
bildung der Erfindung dadurch erreicht, daß der Teller
ventilhalter in seinem Bereich größeren Durchmessers
elastisch ausgebildet und mit radialen Vorsprüngen versehen
ist, die seiner Fixierung im Steuergehäuse dienen.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung, bei
der das Steuergehäuse aus dem Verstärkergehäuse des
Unterdruck-Bremskraftverstärkers herausragt und mittels
einer am Verstärkergehäuse befestigten elastischen Schutz
kappe geschützt ist, sieht vor, daß die Schutzkappe in
ihrem dem Verstärkergehäuse abgewandten Bereich zwischen
dem Steuergehäuse und dem Filterhalter eingeklemmt ist.
Durch diese Maßnahme wird eine vorteilhafte Fixierung der
Schutzkappe am Steuergehäuse erreicht.
Die bei der Einstellung des Funktionsmaßes des Bremskraft
verstärkers der oben erwähnten Ausführungsvarianten der
erfindungsgemäßen Betätigungseinheit durchzuführenden
Verfahrensschritte sind in den Patentansprüchen 19 bis 22
angegeben.
Die Erfindung wird im nachfolgenden Text im Zusammenhang
mit der beiliegenden Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäß aufgebaute
Betätigungseinheit im Axialschnitt;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Durch
führung des Verfahrens zum Einstellen des
Funktionsmaßes bei einer ersten Variante des
Bremskraftverstärkers nach der Erfindung;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Durch
führung des Verfahrens zum Einstellen des
Funktionsmaßes bei einer zweiten Variante
des Bremskraftverstärkers nach der
Erfindung, und
Fig. 4 die ins Steuergehäuse an seinem eingangs
gliedseitigen Ende einbaubaren Teile in
größerem Maßstab und aufgelöster Darstellung.
Die in der Zeichnung gezeigte Betätigungseinheit besteht
aus einem Unterdruck-Bremskraftverstärker 1, der über ein
Eingangsglied 3 durch ein nicht gezeigtes Bremspedal be
tätigbar ist, sowie einem dem Unterdruck-Bremskraftver
stärker 1 nachgeschalteten Hauptbremszylinder, vorzugsweise
einem Tandemhauptzylinder 2, der mit einem nicht gezeigten
Druckmittelvorratsbehälter in Verbindung steht. Der
Unterdruck-Bremskraftverstärker 1 weist dabei zwei schalen
förmige, mit ihren offenen Seiten zusammengebaute Gehäuse
teile 48, 49 auf, die ein Verstärkergehäuse 10 bilden. Das
in Fig. 1 linke, mit einem näher nicht bezeichneten
pneumatischen Anschluß versehene Gehäuseteil 48 ist fest
mit dem Tandem-Hauptbremszylinder 2 verbunden, während im
rechten Gehäuseteil 49 ein ein Steuerventil 13 aufnehmendes
Steuergehäuse 12 gleitend und abgedichtet geführt ist.
Wie der Zeichnung ohne weiteres zu entnehmen ist, handelt
es sich bei dem dargestellten Unterdruck-Bremskraftver
stärker 1 um einen Bremskraftverstärker in Tandemaus
führung, dessen Gehäuse 10 durch eine Trennwand 41 in zwei
pneumatische Räume 42 und 43 unterteilt ist. Der in der
Zeichnung rechts dargestellte pneumatische Raum 42 wird
durch eine darin angeordnete, aus einem Membranteller 8 und
einer daran anliegenden Rollmembran 9 bestehende erste
bewegliche Wand 7 in eine erste Unterdruckkammer 5 sowie
eine erste Arbeitskammer 6 unterteilt, während im links
gezeigten pneumatischen Raum 43 eine mit dem Bezugszeichen
44 versehene zweite bewegliche Wand eine mit der ersten
Unterdruckkammer 5 in Verbindung stehende zweite Unter
druckkammer 45 sowie eine mit der ersten, bei einer Normal
bremsung mittels des Steuerventils 13 belüftbaren Arbeits
kammer 6 in Verbindung stehende zweite Arbeitskammer 46
begrenzt.
Das eingangsgliedseitige Gehäuseteil 49 ist vorzugsweise
mit radialen Stegen 58 versehen, die die beiden Arbeits
kammern 6, 46 verbindende Belüftungskanäle begrenzen und an
denen sich die Trennwand 41 abstützt.
Das an sich bekannte Steuerventil 13 wird von einem mit dem
Eingangsglied 3 verbundenen Ventilkolben 24 betätigt, der
einen Dichtsitz 11 des Steuerventils 13 trägt, dessen
zweiter Dichtsitz 18 im Steuergehäuse 12 ausgebildet ist.
Die Übertragung der von der zweiten beweglichen Wand 44
auf gebrachten Verstärkungskraft auf das Steuergehäuse 12
erfolgt mittels einer durch die Trennwand 41 abgedichtet
hindurchgeführten metallischen Hülse 27.
Der Ventilkolben 24 trägt an seinem aus dem Steuergehäuse
12 herausragenden Teil (Verlängerung 60) eine vorzugsweise
aus Kunststoff hergestellte erste Hülse 25, die mittels
eines senkrecht stehenden Kraftübertragungselementes bzw.
Querstiftes 23 mit ihm in kraftübertragender Verbindung
steht. Der Querstift 23 hält gleichzeitig eine koaxial zur
Verlängerung 60 innerhalb der ersten Hülse 25 angeordnete
Entspannungshülse 31, die die Verstärkungskraft des
Unterdruck-Bremskraftverstärkers 1 auf den Hauptbrems
zylinderkolben 4 überträgt.
Eine Relativbewegung des Ventilkolbens 24 gegenüber der
Entspannungshülse 31 wird durch zwei radial gegenüber
liegende, in der Entspannungshülse 31 ausgebildete Schlitze
36 ermöglicht.
Die erste Hülse 25 ist an ihrem dem Steuergehäuse 12 abge
wandten Ende in einer ebenfalls aus Kunststoff herge
stellten zweiten Hülse 28 teleskopartig geführt, mit der
sie mittels einer Schnappverbindung 16 verbunden ist. Die
zweite Hülse 28, deren Innendurchmesser geringfügig größer
ist als der Durchmesser des ins Verstärkergehäuse 10 hin
einragenden Hauptzylinderabschnitts 29, erstreckt sich bis
in einen am hauptzylinderseitigen Gehäuseteil 48 ausge
bildeten, ins Innere des Verstärkergehäuses 10 gerichteten
axialen rohrförmigen Kragen 30 hinein und wirkt mit einem
darin vorgesehenen Einstellmittel bzw. Ring 22 zusammen,
dessen Aufgabe im nachfolgenden Text erläutert wird. Die
zweite Hülse 28 ist dabei vorzugsweise mit radialen Stegen
38 versehen, die als Anlage für eine Rückstellfeder 17
dienen, die zum Zurückstellen der beiden beweglichen Wände
7, 44 vorgesehen ist und die andererseits an einer am
Steuergehäuse 12 anliegenden Abstützplatte 26 abgestützt
ist. Die Abstützplatte 26 verhindert dabei ein Verschieben
einer den Ventilkolben 24 gegenüber dem Steuergehäuse 12
abdichtenden Dichtung, im dargestellten Beispiel einer
Dichtmanschette 59.
Die ebenfalls an der Abstützplatte 26 axial anliegende
Entspannungshülse 31 steht im Eingriff mit dem radial
außenliegenden Teil (Außenkolben) 21 des einen ersten
Druckraum 14 des Hauptbremszylinders 2 begrenzenden,
zweiteilig ausgebildeten Kolbens 4, so daß bei Betätigung
eine direkte Übertragung der von den beweglichen Wänden
7, 44 aufgebrachten Verstärkungskraft auf den Außenkolben 21
erfolgt. Zu diesem Zweck weist die Entspannungshülse 31 an
ihrem dem Hauptzylinder 2 zugewandten Ende eine konvex
gekrümmte Auflagefläche 56 auf, auf der ein im nachfolgen
den Text erwähnter Verstärkungskraftübertragungspunkt 72
liegt und deren Form der einer am Ende des Außenkolbens 21
ausgebildeten konkav gekrümmten Auflagefläche 57 entspricht.
Der den zweiten Teil (Innenkolben) 20 des Hauptzylinder
kolbens 4 führende Außenkolben 21 ist an seinem der Ent
spannungshülse 31 zugewandten Ende mit einer zylindrischen
Ausnehmung 63 versehen, deren Durchmesser größer ist als
der Durchmesser des Innenkolbens 20. Diese Ausnehmung 63
nimmt eine Kraftübertragungshülse 40 auf, die mit einer
radialen Ringfläche 64 versehen ist, die in Lösestellung am
Boden der Ausnehmung 63 anliegt und die bei Betätigung ein
Mitnehmen des Innenkolbens 20 vom Außenkolben 21
ermöglicht. Der Innenkolben 20 ist dabei an seiner dem
ersten Druckraum 14 abgewandten Stirnseite mit einer
kalottenförmigen Ausnehmung 69 versehen, die sich zunächst
in einem geringen axialen Abstand vom Ende der Verlängerung
60 des Ventilkolbens 24 befindet. Erreicht der im ersten
Druckraum 14 aufgebaute hydraulische Druck einen vorbe
stimmten Wert, so wird der Innenkolben 20 entgegen der Be
tätigungsrichtung verschoben, so daß zwischen dem Ende der
Verlängerung 60 und dem Innenkolben 20 zu einer Berührung
kommt. Gleichzeitig wird in der gleichen Richtung die
Kraftübertragungshülse 40 gegen die Wirkung einer sie vor
spannenden Feder 39 verschoben, deren anderes Ende sich am
Außenkolben 21, vorzugsweise mittels eines Sicherungsringes
65, abstützt. Die feste Positionierung der Feder 39 in der
Ausnehmung 63 ermöglicht eine exakte Einstellung der
"Springerhöhe" der Ansprechcharakteristik durch Änderung
der Einbaulänge bzw. der Federrate der Feder 39.
Um schließlich bei einem Ausfall des ersten Druckraumes 14
eine von der Eingangskraft abhängige, der Eingangskraft
entgegengerichtete Kraft am Eingangsglied 3 wirksam werden
lassen zu können, ist koaxial zum Hauptzylinderkolben 4
eine Simulatorfeder 35 vorgesehen, die auf einer axialen
Verlängerung 51 eines den Hauptbremszylinder 2 ver
schließenden Verschlußstücks 50 befestigt ist. Die
Anordnung ist dabei vorzugsweise derart getroffen, daß das
Ende der Simulatorfeder 35 sich in einem Abstand von einem
axialen Fortsatz 52 der ersten Hülse 25 befindet, der dem
Betätigungsweg des Hauptzylinderkolbens 4 beim Ausfall des
ersten Druckkreises 14 entspricht. Durch diese Anordnung
wird erreicht, daß dem Fahrer die Wirkung einer Gegenkraft
vermittelt wird, die die aus dem im Sekundärdruckraum 15
herrschenden hydraulischen Druck resultierende Reaktions
kraft simuliert und deren Größe von der auf dem Bremspedal
wirkenden Eingangskraft abhängig ist. Die Federrate der
Simulatorfeder 35 bestimmt gleichzeitig die simulierte
Übersetzung des Bremsgerätes, wobei eine niedrige Federrate
(N/mm) einer großen Übersetzung und eine hohe Federrate
einer kleinen Übersetzung entspricht.
Wie bereits oben erwähnt, besteht das Steuerventil 13 des
Unterdruck-Bremskraftverstärkers 1 aus den beiden Dicht
sitzen 11, 18 die mit einem elastischen, durch eine Ventil
folgefeder 66 vorgespannten Tellerventilglied 33 zusammen
wirken. Wie insbesondere der Fig. 4 zu entnehmen ist, wird
das Tellerventilglied 33 im Steuergehäuse 12 von einem
Tellerventilhalter 32 gehalten, der ein Luftfilterelement
37 aufnimmt und in seinem dem Tellerventilglied 33 abge
wandten Bereich größeren Durchmessers elastisch ausgebildet
ist. In diesem Bereich ist der Tellerventilhalter 32 mit
Vorsprüngen 61 versehen, die in im Steuergehäuse 12 vor
gesehenen Schlitzen 74 einrasten. Das Luftfilterelement 37
ist im Tellerventilhalter 32 vorzugsweise mittels eines
kreisplattenförmig gestalteten Filterhalters 34 gesichert,
dessen axiale Rastarme 53 mit am Tellerventilhalter 32 aus
gebildeten Rastvorsprüngen 54 zusammenwirken. Der Teller
ventilhalter 32 ist dabei in seinem Inneren mit Krallen 55
versehene die das Luftfilterelement 37 fixieren und bei der
Belüftung der Arbeitskammern 6, 46 des Bremskraftverstärkers
1 dessen Einsaugen ins Steuergehäuse 12 verhindern. Dabei
ist es besonders vorteilhaft, wenn zwischen dem Ende des
Steuergehäuses 12 und dem darin montierten Filterhalter 34
das Ende einer das Steuergehäuse 12 vor Verunreinigungen
schützenden elastischen Schutzkappe 47 eingeklemmt ist, die
andererseits am Verstärkergehäuse 10 befestigt ist.
Um die beim Evakuieren des Verstärkergehäuses 10 auftreten
de radiale Dehnung des Tellerventilglieds 33 zu verhindern
ist es sinnvoll, vor dessen Montage im Steuergehäuse 12 ein
ringförmiges Element 68 vorzusehen, das an im Steuergehäuse
12 ausgebildeten radialen Vorsprüngen 67 axial anliegt.
Für eine einwandfreie Funktion der Betätigungseinheit nach
der Erfindung ist eine genaue Einstellung des axialen Ab
standes zwischen dem Ende der Entspannungshülse 31 bzw. dem
daraufliegenden Verstärkungskraftübertragungspunkt 72 und
einer am hauptzylinderseitigen Gehäuseteil 48 ausgebildeten
Anlagefläche 71, die mit einer am Hauptbremszylinder 2 aus
gebildeten Anflanschfläche 70 zusammenwirkt, sehr wichtig.
Dieser Abstand, der im nachfolgenden Text mit FE be
zeichnet wird (s. insbesondere Fig. 2), ist so einzustellen,
daß er einem Funktionsmaß F entspricht, das durch den Ab
stand der Anflanschfläche 70 von dem Punkt 73 auf dem
Hauptzylinderkolben 4, in dem im zusammengebauten Zustand
eine Berührung mit der Entspannungshülse 31 stattfindet,
vorgesehen ist. Zu diesem Zweck wird bei gleichzeitigem
Messen des Abstandes FE die Lage der Entspannungshülse 31
gegenüber der Anlagefläche 71 so lange geändert, bis eine
Übereinstimmung der beiden Werte FE=F erreicht und der
Einstellvorgang beendet ist. Die vorhin erwähnte Änderung
erfolgt bei der in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführung durch
Verstellen bzw. Drehen des Ringes 22 im Kragen 30, an dem
die zweite Hülse 28 zur Anlage kommt. Beim Einschrauben des
Ringes 21 in den Kragen 30 wird die zweite Hülse 28 in der
Zeichnung nach rechts verschoben, wobei das Steuergehäuse
12 mit den beiden beweglichen Wänden 7, 44 sowie der Ventil
kolben 24 mit der Entspannungshülse 31 von der Rückstell
feder 17 mitgenommen bzw. zurückgestellt werden und der auf
der Entspannungshülse 31 liegende Verstärkungskraftüber
tragungspunkt 72 positioniert wird. Bei dieser Ausführungs
form ist es allerdings auch denkbar, die vorhin genannten
Teile durch Wirkung einer von außen auf die zweite Hülse 28
einwirkenden Kraft zu verstellen und die so eingestellte
Lage des Verstärkungskraftübertragungspunktes 72 durch im
Bereich des Kragens 30 aufgebrachte, nicht gezeigte
Distanzelemente zu fixieren, die im zusammengebauten Zu
stand einen axialen Anschlag der zweiten Hülse 28 in Be
tätigungsrichtung darstellen.
Der Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform des Erfindungs
gegenstandes zu entnehmen, bei der das Einstellmittel dem
Hauptbremszylinder 2 zugeordnet ist und im gezeigten Bei
spiel durch einen auf den ins Verstärkergehäuse 10 hinein
ragenden Hauptzylinderabschnitt 29 auf schraubbaren Ring 19
gebildet ist. Bei der Einstellung wird davon ausgegangen,
daß der Abstand F1 zwischen der Anlagefläche 71 und dem
Verstärkungskraftübertragungspunkt 72 zu Beginn des
Einstellvorganges kleiner, maximal gleich dem gewünschten
Funktionsmaß F ist. Um die Einstellung erfolgreich durch
führen zu können, muß der Abstand E1 zwischen der Anlage
fläche 71 und dem Ende der zweiten Hülse 28 ermittelt
werden. Danach wird der auf dem Haupbremszylinderabschnitt
29 aufgeschraubte Ring 19 so lange verstellt, bis für den
Abstand E seiner dem Verstärkergehäuse 10 bzw. 48 zuge
wandten Stirnfläche von der Anflanschfläche 70 die folgende
Gleichung gilt:
E=F-F1+E1.
E=F-F1+E1.
Das gewünschte Funktionsmaß F stellt sich beim Einführen
des Hauptzylinderabschnitts 29 bei der Montage des Haupt
zylinders 2 durch die Anlage der Stirnfläche des Ringes 19
am vorderen Ende der zweiten Hülse 28 automatisch ein. Im
Rahmen des Erfindungsgedankens ist es auch durchaus denk
bar, anstatt des aufschraubbaren Ringes 19 auf dem Haupt
zylinderabschnitt 29 ein oder mehrere Distanzelemente
geeigneter Abmessungen so zu fixieren, daß für den Abstand
seiner bzw. ihrer dem Verstärkergehäuse 10 zugewandten
Stirnfläche die vorhin erwähnte Gleichung gilt.
Um einen bei der Betätigung des Bremskraftverstärkers 1
auftretenden Leerweg zu eliminieren ist es vorteilhaft, vor
dem Einstellen dafür zu sorgen, daß die beiden Dichtsitze
11, 18 des Steuerventils 13 am Tellerventilglied 33 an
liegen. Dies kann beispielsweise durch Anlegen eines Unter
druckes an den Bremskraftverstärker 1 erreicht werden, das
ein Vorlaufen der beweglichen Wände 7, 44 bis zur Leerlauf =
0-Stellung zur Folge hat. Wird am Eingangsglied 3 gezogen,
(z. B. "schnalzendes Pedal"), so hebt die zweite Hülse 28
von ihrem Anschlag am Einstellmittel 19, 21 ab, wobei die
Schnappverbindung 16 lediglich die Kraft der Rückstellfeder
17 zu übertragen hat.
Bezugszeichenliste
1 Unterdruck-Bremskraftverstärker
2 Hauptbremszylinder
3 Eingangangsglied
4 Hauptzylinderkolben
5 erste Arbeitskammer
6 zweite Arbeitskammer
7 bewegliche Wand
8 Membranteller
9 Rollmembran
10 Verstärkergehäuse
11 Dichtsitz
12 Steuerventilgehäuse
13 Steuerventil
14 erster Druckraum
15 Schnappverbindung
16 Sperrkolben
17 Rückstellfeder
18 Dichtsitz
19 Einstellmittel, Ring
20 Innenkolben
21 Außenkolben
22 Einstellmittel, Ring
23 Querstift
24 Ventilkolben
25 Hülse
26 Abstützplatte
27 Hülse
28 Hülse
29 Hauptzylinderabschnitt
30 Kragen
31 Entspannungshülse
32 Tellerventilhalter
33 Tellerventilglied
34 Filterhalter
35 Simulatorfeder
36 Schlitz
37 Luftfilterelement
38 Steg
39 Druckfeder
40 Kraftübertragungshülse
41 Trennwand
42 pneumatischer Raum
43 pneumatischer Raum
44 zweite bewegliche Wand
45 dritte Arbeitskammer
46 vierte Arbeitskammer
47 Schutzkappe
48 Gehäuseteil
49 Gehäuseteil
50 Verschlußstück
51 Verlängerung
52 Fortsatz
53 Rastarm
54 Rastvorsprung
55 Kralle
56 Anlagefläche
57 Anlagefläche
58 Steg
59 Dichtung
60 Verlängerung
61 Vorsprung
62 Kolbenrückstellfeder
63 Ausnehmung
64 Ringfläche
65 Sicherungsring
66 Ventilfolgefeder (Tellerventilfeder)
67 Vorsprung
68 Element
69 kalottenförmige Ausnehmung
70 Anflanschfläche
71 Anlagefläche
72 Punkt
73 Punkt
74 Schlitz
2 Hauptbremszylinder
3 Eingangangsglied
4 Hauptzylinderkolben
5 erste Arbeitskammer
6 zweite Arbeitskammer
7 bewegliche Wand
8 Membranteller
9 Rollmembran
10 Verstärkergehäuse
11 Dichtsitz
12 Steuerventilgehäuse
13 Steuerventil
14 erster Druckraum
15 Schnappverbindung
16 Sperrkolben
17 Rückstellfeder
18 Dichtsitz
19 Einstellmittel, Ring
20 Innenkolben
21 Außenkolben
22 Einstellmittel, Ring
23 Querstift
24 Ventilkolben
25 Hülse
26 Abstützplatte
27 Hülse
28 Hülse
29 Hauptzylinderabschnitt
30 Kragen
31 Entspannungshülse
32 Tellerventilhalter
33 Tellerventilglied
34 Filterhalter
35 Simulatorfeder
36 Schlitz
37 Luftfilterelement
38 Steg
39 Druckfeder
40 Kraftübertragungshülse
41 Trennwand
42 pneumatischer Raum
43 pneumatischer Raum
44 zweite bewegliche Wand
45 dritte Arbeitskammer
46 vierte Arbeitskammer
47 Schutzkappe
48 Gehäuseteil
49 Gehäuseteil
50 Verschlußstück
51 Verlängerung
52 Fortsatz
53 Rastarm
54 Rastvorsprung
55 Kralle
56 Anlagefläche
57 Anlagefläche
58 Steg
59 Dichtung
60 Verlängerung
61 Vorsprung
62 Kolbenrückstellfeder
63 Ausnehmung
64 Ringfläche
65 Sicherungsring
66 Ventilfolgefeder (Tellerventilfeder)
67 Vorsprung
68 Element
69 kalottenförmige Ausnehmung
70 Anflanschfläche
71 Anlagefläche
72 Punkt
73 Punkt
74 Schlitz
Claims (23)
1. Betätigungseinheit für eine hydraulische Kraftfahr
zeugbremsanlage, bestehend aus einem Hauptbremszylinder
sowie einem ihm vorgeschalteten pneumatischen Brems
kraftverstärker, vorzugsweise einem Unterdruck-Brems
kraftverstärker, dessen Steuerventil mittels eines mit
einem Ventilkolben zusammenwirkenden Eingangsgliedes
betätigbar ist, wobei eine im Verstärkergehäuse eine
Unterdruckkammer von einer Arbeitskammer trennende, mit
einer Rückstellfeder zusammenwirkende bewegliche Wand
und zwei teleskopartig ineinander geführte Hülsen vor
gesehen sind, von denen die eingangsgliedseitig ange
ordnete erste Hülse mittels eines Kraftübertragungs
elementes am Ventilkolben befestigt ist und die haupt
bremszylinderseitig angeordnete zweite Hülse als Anlage
für die Rückstellfeder dient, und wobei der Abstand
zwischen einer am Verstärkergehäuse ausgebildeten, im
zusammengebauten Zustand mit einer am Hauptbrems
zylinder vorgesehenen Anflanschfläche zusammenwirkenden
Anlagefläche und dem Punkt, in dem die Übertragung der
vom Bremskraftverstärker aufgebrachten Verstärkungs
kraft auf den Hauptzylinderkolben stattfindet, ein
Funktionsmaß des Bremskraftverstärkers darstellt,
dadurch gekennzeichnet, daß Einstellmittel
(21) vorgesehen sind, die mit der zweiten Hülse (28)
zusammenwirken und dadurch eine Änderung des Funktions
maßes (F) ermöglichen.
2. Betätigungseinheit nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einstellmittel (22) dem
Bremskraftverstärker (1) zugeordnet sind.
3. Betätigungseinheit nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einstellmittel (19) dem
Hauptbremszylinder (2) zugeordnet sind.
4. Betätigungseinheit nach Anspruch 2, wobei das Ver
stärkergehäuse mit einem den Hauptbremszylinder um
greifenden, rohrförmigen axialen Kragen versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell
mittel durch mindestens einen im Kragen (30) axial ver
stellbaren Ring (22) gebildet sind und daß die zweite
Hülse (28) sich in den Kragen (30) hinein erstreckt und
am Ring (22) axial anliegt.
5. Betätigungseinheit nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ring (22) in den Kragen
(30) einschraubbar ist.
6. Betätigungseinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell
mittel durch innerhalb oder außerhalb des Kragens (30)
fixierte Distanzelemente geeigneter Abmessungen gebildet
sind.
7. Betätigungseinheit nach Anspruch 3, wobei der Haupt
bremszylinder ins Innere des Verstärkergehäuses hinein
ragt und von einem am Verstärkergehäuse ausgebildeten
rohrförmigen axialen Kragen umgriffen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Hülse (28) sich in den Kragen (30) hinein er
streckt und daß die Einstellmittel durch einen auf den
ins Verstärkergehäuse (10) hineinragenden Abschnitt (29)
des Hauptbremszylinders (2) aufgeschraubten Ring (19)
gebildet sind.
8. Betätigungseinheit nach Anspruch 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zweite Hülse (28) sich
in den Kragen (30) hinein erstreckt und daß die Ein
stellmittel durch auf dem ins Verstärkergehäuse (10)
hineinragenden Abschnitt (29) des Hauptbremszylinders
(2) fixierte Distanzelemente geeigneter Abmessungen
gebildet sind.
9. Betätigungseinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser der zweiten Hülse (28) größer ist als der
Durchmesser des ins Verstärkergehäuse (10) hineinragen
den Abschnitts (29) des Hauptbremszylinders (2).
10. Betätigungseinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Hülsen (25, 28) mittels einer Schnappverbindung
(16) miteinander verbunden sind.
11. Betätigungseinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Hülse (28) radial sich erstreckende Stege (38)
aufweist, die der Abstützung der Rückstellfeder (17)
dienen.
12. Betätigungseinheit nach einem der vorhergehenden An
sprüche, wobei der Hauptbremszylinder als Tandemhaupt
zylinder ausgeführt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste Hülse (25) einen auf den
Hauptbremszylinder (2) zu gerichteten zylindrischen
Fortsatz (52) aufweist, der mit einer Simulatorfeder
(35) zusammenwirkt, die beim Ausfall der ersten Haupt
bremszylinder-Druckraums (14) eine aus dem im zweiten
Hauptbremszylinder-Druckraum (15) herrschenden Druck
resultierende Reaktionskraft simuliert.
13. Betätigungseinheit nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei das Steuerventil ein elastisches
Tellerventilglied aufweist, das auf einem ein Luft
filterelement auf nehmenden Tellerventilhalter angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Filterhalter (34) vorgesehen ist, der, axial am Luft
filterelement (37) anliegend, mit dem Tellerventilhalter
(32) in formschlüssiger Verbindung steht.
14. Betätigungseinheit nach Anspruch 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Filterhalter (34)
kreisplattenförmig ausgeführt ist und axiale Rastarme
(53) aufweist, die mit am Tellerventilhalter (32) ausge
bildeten Rastvorsprüngen (54) in Eingriff bringbar sind.
15. Betätigungseinheit nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß Tellerventilhalter
(32), Luftfilterelement (37) und Filterhalter (34) eine
vormontierbare Baugruppe bilden.
16. Betätigungseinheit nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Tellerventilhalter (32)
mit angeformten Krallen (55) versehen ist, die zur
Fixierung des Luftfilterelementes (37) im Steuergehäuse
(12) dienen.
17. Betätigungseinheit nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Tellerventilhalter (32) in seinem Bereich größeren
Durchmessers elastisch ausgebildet und mit radialen Vor
sprüngen (61) versehen ist, die seiner Fixierung im
Steuergehäuse (12) dienen.
18. Betätigungseinheit nach einem der Ansprüche 13 bis 17
wobei das Steuergehäuse aus dem Verstärkergehäuse teil
weise herausragt und mittels einer am Verstärkergehäuse
befestigten elastischen Schutzkappe geschützt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schutz
kappe (47) in ihrem dem Verstärkergehäuse (10) abge
wandten Bereich zwischen dem Steuergehäuse (12) und dem
Filterhalter (34) eingeklemmt ist.
19. Verfahren zum Einstellen des Funktionsmaßes (F) des
Bremskraftverstärkers einer Bremsbetätigungseinheit nach
Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß bei gleichzeitigem Messen des Abstandes
(FE) zwischen der mit der Anflanschfläche (70) zu
sammenwirkenden, am Verstärkergehäuse (10) ausgebildeten
Anlagefläche (71) und dem Verstärkungskraftüber
tragungspunkt (72) die Lage des Verstärkungskraft
übertragungspunktes (72) durch Verstellen des Ringes
(22) so lange geändert wird, bis das Funktionsmaß (F)
erreicht wird.
20. Verfahren zum Einstellen des Funktionsmaßes (F) des
Bremskraftverstärkers einer Bremsbetätigungseinheit nach
Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
bei gleichzeitigem Messen des Abstandes zwischen der mit
der Anflanschfläche (70) zusammenwirkenden, am
Verstärkergehäuse (10) ausgebildeten Anlagefläche (71)
und dem Verstärkungskraftübertragungspunkt (72) die Lage
des Verstärkungskraftübertragungspunktes (72) mittels
einer auf die zweite Hülse (28) von außen einwirkenden
Kraft so lange geändert wird, bis das Funktionsmaß (F)
erreicht wird, wonach die Distanzelemente im
Verstärkergehäuse (10) so fixiert werden, daß sie einen
die axiale Bewegung der zweiten Hülse (28) in
Betätigungsrichtung begrenzenden Anschlag definieren.
21. Verfahren zum Einstellen des Funktionsmaßes (F) des
Bremskraftverstärkers einer Bremsbetätigungseinheit nach
Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Einbau des Hauptbremszylinders (2)
- a) der Abstand (F1) zwischen der mit der Anflanschfläche (70) zusammenwirkenden, am Verstärkergehäuse (10) ausgebildeten Anlagefläche (71) und dem Verstärkungskraftübertragungspunkt (72) ermittelt wird,
- b) der Abstand (E1) zwischen der mit der Anflanschfläche (70) zusammenwirkenden, am Ver stärkergehäuse (10) ausgebildeten Anlagefläche (71) und dem hauptbremszylinderseitigen Ende der zweiten Hülse (28) ermittelt wird, wonach
- c) die Lage des Ringes (19) auf dem Hauptbremszylinder
abschnitt (29) so lange geändert wird, bis für den
Abstand (E) zwischen der Anflanschfläche (70) und
der dem Verstärkergehäuse (10) zugewandten Stirn
fläche des Ringes (19) die folgende Gleichung gilt:
E=F-F1+E1 und - d) anschließend der Hauptbremszylinder (2) angeflanscht wird.
22. Verfahren zum Einstellen des Funktionsmaßes (F) des
Bremskraftverstärkers einer Bremsbetätigungseinheit nach
Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
vor dem Einbau des Hauptbremszylinders (2)
- a) der Abstand (F1) zwischen der mit der Anflanschfläche (70) zusammenwirkenden, am Verstärkergehäuse (10) ausgebildeten Anlagefläche (71) und dem Verstärkungskraftübertragungspunkt (72) ermittelt wird,
- b) der Abstand (E1) zwischen der mit der Anflansch fläche (70) zusammenwirkenden, am Verstärkergehäuse (10) ausgebildeten Anlagefläche (71) und dem haupt bremszylinderseitigen Ende der zweiten Hülse (28) ermittelt wird, wonach
- c) auf dem ins Verstärkergehäuse (10) hineinragenden
Hauptbremszylinderabschnitt (29) ein bzw. mehrere
Distanzelemente so fixiert werden, bis für den
Abstand (E) zwischen der Anflanschfläche (70) und
der dem Verstärkergehäuse (10) zugewandte Stirn
fläche des bzw. der Distanzelemente die folgende
Gleichung gilt:
E=F-F1+E1 und - d) anschließend der Hauptbremszylinder (2) angeflanscht wird.
23. Verfahren nach einem der Patentansprüche 19 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Dichtsitze (11, 18) des Steuerventils (13) vor dem
Einstellen des Funktionsmaßes (F) zur Anlage am Teller
ventilglied (33) gebracht werden.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19914116372 DE4116372A1 (de) | 1991-05-18 | 1991-05-18 | Betaetigungseinheit fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage |
FR9205998A FR2676411A1 (fr) | 1991-05-18 | 1992-05-18 | Dispositif d'actionnement pour un systeme hydraulique de freinage pour vehicule automobile. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19914116372 DE4116372A1 (de) | 1991-05-18 | 1991-05-18 | Betaetigungseinheit fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE4116372A1 true DE4116372A1 (de) | 1992-11-19 |
Family
ID=6431991
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19914116372 Withdrawn DE4116372A1 (de) | 1991-05-18 | 1991-05-18 | Betaetigungseinheit fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE4116372A1 (de) |
FR (1) | FR2676411A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2005073045A1 (de) * | 2004-02-02 | 2005-08-11 | Lucas Automotive Gmbh | Bremskrafterzeuger für eine hydraulische fahrzeugbremsanlage |
WO2009089879A2 (de) * | 2008-01-18 | 2009-07-23 | Lucas Automotive Gmbh | Bremskrafterzeuger für eine hydraulische fahrzeugbremsanlage und fahrzeugbremsanlage |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2928121B1 (fr) * | 2008-03-03 | 2010-05-07 | Peugeot Citroen Automobiles Sa | Amplificateur pneumatique d'effort de freinage de vehicule automobile a filtre interchangeable, support de filtre, et filtre interchangeable associes |
FR2959715B1 (fr) * | 2010-05-07 | 2012-06-15 | Bosch Gmbh Robert | Agencement de commande de freinage comportant un servofrein en partie decouple |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3112343A1 (de) * | 1981-03-28 | 1982-10-14 | Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt | Bremskraftverstaerker fuer kraftfahrzeuge |
US4685299A (en) * | 1985-12-23 | 1987-08-11 | Allied Corporation | Threaded sleeve member for connecting master cylinder to vacuum booster |
EP0217709B1 (de) * | 1985-09-24 | 1989-05-10 | BENDIX ITALIA S.p.A. | Verfahren zum Einstellen eines Unterdruck-Bremskraftverstärkers |
GB2227062A (en) * | 1988-11-17 | 1990-07-18 | Teves Gmbh Alfred | Vacuum brake power booster |
DE4005584A1 (de) * | 1990-02-22 | 1991-09-05 | Teves Gmbh Alfred | Betaetigungseinheit fuer eine blockiergeschuetzte kraftfahrzeugbremsanlage |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3508753A1 (de) * | 1985-03-12 | 1986-09-18 | Lucas Industries P.L.C., Birmingham, West Midlands | Hauptbremszylinder mit fuellstufe |
-
1991
- 1991-05-18 DE DE19914116372 patent/DE4116372A1/de not_active Withdrawn
-
1992
- 1992-05-18 FR FR9205998A patent/FR2676411A1/fr not_active Withdrawn
Patent Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3112343A1 (de) * | 1981-03-28 | 1982-10-14 | Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt | Bremskraftverstaerker fuer kraftfahrzeuge |
EP0217709B1 (de) * | 1985-09-24 | 1989-05-10 | BENDIX ITALIA S.p.A. | Verfahren zum Einstellen eines Unterdruck-Bremskraftverstärkers |
US4685299A (en) * | 1985-12-23 | 1987-08-11 | Allied Corporation | Threaded sleeve member for connecting master cylinder to vacuum booster |
GB2227062A (en) * | 1988-11-17 | 1990-07-18 | Teves Gmbh Alfred | Vacuum brake power booster |
DE4005584A1 (de) * | 1990-02-22 | 1991-09-05 | Teves Gmbh Alfred | Betaetigungseinheit fuer eine blockiergeschuetzte kraftfahrzeugbremsanlage |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2005073045A1 (de) * | 2004-02-02 | 2005-08-11 | Lucas Automotive Gmbh | Bremskrafterzeuger für eine hydraulische fahrzeugbremsanlage |
US7347510B2 (en) | 2004-02-02 | 2008-03-25 | Lucas Automotive Gmbh | Braking force generator for a hydraulic vehicle braking system |
WO2009089879A2 (de) * | 2008-01-18 | 2009-07-23 | Lucas Automotive Gmbh | Bremskrafterzeuger für eine hydraulische fahrzeugbremsanlage und fahrzeugbremsanlage |
WO2009089879A3 (de) * | 2008-01-18 | 2010-03-04 | Lucas Automotive Gmbh | Bremskrafterzeuger für eine hydraulische fahrzeugbremsanlage und fahrzeugbremsanlage |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2676411A1 (fr) | 1992-11-20 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE1293028B (de) | Stroemungsdruck-Servomotor | |
EP0620789A1 (de) | Unterdruckbremskraftverstärker. | |
DE69713328T2 (de) | Bremskraftverstärker mit veränderbarer verstärkungsverhaltung | |
EP0383050B1 (de) | Unterdruck-Bremskraftverstärker | |
DE69301611T2 (de) | Bremskraftverstärker mit verzögerter hydraulischer reaktion | |
EP0257360B1 (de) | Bremskraftverstärker-Hauptzylinderbaugruppe | |
WO1991008938A1 (de) | Unterdruck-bremskraftverstärker | |
DE4005584A1 (de) | Betaetigungseinheit fuer eine blockiergeschuetzte kraftfahrzeugbremsanlage | |
DE3026252C2 (de) | Lastabhängig gesteuerte Bremskraft-Regeleinrichtung | |
DE3318744C2 (de) | ||
EP0630332B1 (de) | Unterdruck-bremskraftverstärker | |
DE4116372A1 (de) | Betaetigungseinheit fuer eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage | |
DE3107918C2 (de) | ||
DE4400688C2 (de) | Fahrzeugbremsanlage mit einem elektronisch gesteuerten Verstärker | |
EP1144234B1 (de) | Hauptzylinder für eine hydraulische fahrzeugbremsanlage mit verbesserter rückstellfederfesselung | |
EP0644837B1 (de) | Betätigungseinheit für eine hydraulische kraftfahrzeugbremsanlage | |
DE2531547A1 (de) | Druckmittel-betaetigungseinrichtung fuer fahrzeugbremsanlagen zur betriebs-, not- oder parkbremsung | |
EP0326965A2 (de) | Betätigungsvorrichtung für Fahrzeug-Bremsanlagen | |
DE19831962A1 (de) | Bremskraftverstärker mit Panikbremsfunktion | |
DE69603948T2 (de) | Bremskraftverstärker mit vorfüllung ohne durchflussbegrenzung | |
DE3012455C2 (de) | ||
DE69400912T2 (de) | Hilfskraftbremsvorrichtung mit vereinfachter automatischer steuerung | |
DE4427907B4 (de) | Pneumatischer Bremskraftverstärker für Kraftfahrzeuge | |
EP0589185A1 (de) | Zweikreisige Bremsventileinrichtung | |
DE3836609A1 (de) | Unterdruck-bremskraftverstaerker |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ITT AUTOMOTIVE EUROPE GMBH, 60488 FRANKFURT, DE |
|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |