DE3940406C2 - - Google Patents
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- F16D35/00—Fluid clutches in which the clutching is predominantly obtained by fluid adhesion
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Description
Die Erfindung betrifft eine Viskokupplung mit einem Gehäuse und
mindestens einer darin relativ drehbar gelagerten Nabe,
mit dem Gehäuse, und der (den) Nabe(n) zugeordneten Sätzen
von in einer bestimmten Folge abwechselnd angeordneten,
jeweils gleichmäßig umfangsverteilte Durchbrüche
aufweisenden Lamellen, wobei die Lamellen mit Index
ausnehmungen für die Montage versehen sind und sich die
Lamellen der Sätze radial teilweise überdecken, und mit
einer hochviskosen Flüssigkeit, insbesondere Silikonöl,
welche den nicht von Lamellen besetzten und zwischen
Gehäuse und der (den) Nabe(n) verbleibenden Innenraum
zumindest teilweise ausfüllt.
Bei Viskokupplungen ist es bekannt, die dem Gehäuse
zugeordneten Außenlamellen mit zwei diametral
gegenüberliegenden Indexausnehmungen zu versehen. Die
Indexausnehmungen dienen dazu, die Lamellen zueinander in
ihrer Lage auszurichten (DE 36 09 376 A1).
Viskokupplungen werden vor allem im Fahrzeugbau
eingesetzt. Je nach Anwendungsfall eine
unterschiedliche Verbauung der Lamellen zueinander
erforderlich. Bei Viskokupplungen, die beispielsweise im
Antriebsstrang zwischen den Vorder- und Hinterrädern eines
vierradgetriebenen Kraftfahrzeuges eingebaut sind, ist es
erforderlich, die Schlitze der in axialer Folge im Gehäuse
angeordneten Außenlamellen zueinander in Umfangsrichtung
zu versetzen, so daß eine Art Labyrinth gebildet wird, um
die Viskokupplung leichter in den sogenannten Hump-Modus
überführen zu können. Bei anderen Anwendungsfällen soll
jedoch eine andere Kennung der Drehmoment-Drehzahlkurve
erreicht werden. Es soll beispielsweise ausgeschlossen
werden, daß ein Durchtrieb des Drehmomentes zu 100% er
folgt. Es soll nur ein Teil des Eingangsmomentes weiterge
leitet werden.
Bei einer solchen Ausführungsform der Viskokupplung ist
eine korrespondierende Lageausrichtung der Durchbrüche der
Schlitze vorzusehen.
Bei der bekannten Ausführungsform besteht jedoch die
Schwierigkeit, daß keine genaue Kontrollmöglichkeit gege
ben ist, ob die gewünschte Montagefolge und Ausrichtung
der Lamellen tatsächlich auch eingehalten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Visko
kupplung und ein Verfahren zur Montage der Viskokupplung
vorzuschlagen, die eine die gewünschte Lageausrichtung der
Kupplungslamellen für den jeweiligen Anwendungsfall ge
währleisten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
- a) die Lamellen eines der Sätze von Lamellen jeweils zwei umfangsversetzte Indexausnehmungen aufweisen, von denen
- b) die erste auf einer zwischen einem Durchbruch und dem Lamellenmittelpunkt gedachten Linie radial innerhalb/oder außerhalb dieses Durchbruchs und
- c) die zweite Indexausnehmung auf demselben Teilkreis wie die erste Indexausnehmung innerhalb eines Sektors der Lamelle angeordnet ist, der durch zwei gedachte Linien beschrieben wird, die jeweils die Verbindungslinie zweier benachbarter Durchbrüche mit dem Lamellenmittelpunkt dar stellen, und daß
- d) die Indexausnehmungen außerhalb des Überdeckungs bereiches der unterschiedlichen Sätzen zugehörigen Lamel len angeordnet sind.
Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß für die Montage
zwei alternative Zuordnungen der Lamellen einander gegenüber
möglich sind. Für den Fall, daß eine Viskokupplung
mit einer niedrigen Kennung montiert werden soll, erfolgt
die Montage so, daß die ersten Indexausnehmungen in ihrer
Lage zueinander ausgerichtet sind. Hierdurch wird auch
erreicht, daß alle Durchbrüche zueinander korrespondierend
angeordnet sind. Für den Fall, daß eine humpfähige
Viskokupplung montiert werden soll, sind die erste
Ausnehmung einer ersten Lamelle und die zweite Ausnehmung
einer zweiten Lamelle in einer übereinstimmenden und
zueinander ausgerichteten Lage. Die ausgerichteten
Ausnehmungen ermöglichen das Einführen eines Prüfstabes,
über den festgestellt werden kann, ob sich tatsächlich die
Ausnehmungen der einzelnen Lamellen in einer
ausgerichteten Anordnung zueinander befinden. Durch
Feststellen der Einführungstiefe in das Kupplungsgehäuse
ist auch herauszufinden, ob sich alle Lamellen zueinander
in der gewünschten Lage befinden. Für den Fall, daß
eine Montage so erfolgen soll, daß eine Viskokupplung mit
niedriger Drehmomentkennung und daher eine Lageausrichtung
der ersten und zweiten Ausnehmungen über die gesamte
axiale Länge des Lamellenpaketes erfolgen soll, müssen die
von den Ausnehmungen gebildeten Kanäle der ersten und
zweiten Indexausnehmungen für das Einführen eines
Prüfstabes offen sein. Für den Fall, daß eine Verbauung zu
einer humpfähigen Kupplung erfolgen soll, darf nur ein
Kanal gebildet werden, in den ein Prüfstab eingeführt
werden kann. Durch die wechselweise Verbauung und die
versetzte Anordnung der Indexausnehmungen sind die anderen
Ausnehmungen zueinander versetzt. Das Einführen eines
Prüfstabes ist nicht möglich.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die zweiten
Indexausnehmungen mittig zwischen zwei Durchbrüchen
angeordnet sind. Sie sind bevorzugt zu den ersten
Durchbrüchen mit genügendem Umfangsabstand versetzt, um
die Lamellen nicht unnötig in einem konzentrierten Bereich
zu schwächen.
Um Unwuchten zu vermeiden, ist vorgesehen, daß den beiden
Indexausnehmungen diametral gegenüberliegend gleiche,
weitere Indexausnehmungen zugeordnet sind. Diese können
jedoch auch für die Montage genutzt werden.
Bevorzugt ist vorgesehen, daß die beiden Indexausnehmungen
an den dem Gehäuse zugehörigen Lamellen angebracht sind.
Vorzugsweise gehen die Indexausnehmungen von dem äußeren
Umfang der Lamellen aus.
Zur Montage ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die mit
Indexausnehmungen versehenen Lamellen entweder mit
deckungsgleicher Ausrichtung der ersten Ausnehmungen oder
mit Lageausrichtung der ersten und zweiten Indexausnehmung
der aufeinanderfolgenden Lamellen eingesetzt werden.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Viskokupplung,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer einzelnen mit
Indexausnehmungen versehenen und dem Gehäuse
zuzuordnenden Lamelle,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Lamelle mit
unterschiedlichen Indexausnehmungen,
Fig. 4 einen Prüfstab,
Fig. 5 einen Querschnitt des Prüfstabes nach Fig. 4.
Die in Fig. 1 dargestellte Viskokupplung 1 besteht im
wesentlichen aus dem Gehäuse 2, das aus dem zylindrischen
Gehäusemantel 3 und den beiden Deckeln 4, 5 gebildet ist.
Der Gehäusemantel 3 ist mit einer parallel zur Achse X-X
verlaufenden Verzahnung 8 versehen. Einer der beiden
Deckel, nämlich der Deckel 5 ist fest mit dem
Gehäusemantel 3 verbunden, während der andere Deckel 4
entfernbar ist.
Die Nabe 10 ist drehbar in den Bohrungen 6 der beiden
Deckel 4, 5 des Gehäuses 2 gelagert. Die Nabe 10 ist auf
ihrer Außenfläche mit einer sich ebenfalls parallel zur
Achse X-X erstreckenden Verzahnung 11 versehen. In der
Verzahnung 8 des Gehäuses 2 sind ringförmige Außenlamellen
7 über die Länge des Innenraumes und entlang der Achse X-X
verteilt angeordnet. Hierzu sind die Außenlamellen 7 über
Distanzringe auf Abstand gehalten. Jeweils zwischen zwei
Außenlamellen 7 sind in der Verzahnung 11 der Nabe 10
drehfest, aber axial verschiebbar Innenlamellen 9
aufgenommen. Es ist auch eine andere Folge der Anordnung
von Außenlamellen 7 und Innenlamellen 9 denkbar. Die Nabe
10 ist gegenüber den Deckeln 4, 5 des Gehäuses über
Dichtungen 12 abgedichtet. Der entfernbare Deckel 4 ist
gegenüber dem Gehäusemantel 3 durch eine Dichtung 12
abgedichtet. Die Nabe 10 der Viskokupplung 1 kann
beispielsweise mit einem Antrieb und das Gehäuse 2 mit
einem anzutreibenden Teil drehfest verbunden sein. Der
nicht von Lamellen 7, 9 besetzte Innenraum zwischen
Gehäuse 2 und Nabe 10 ist zumindest teilweise mit einem
viskosen Medium, beispielsweise Silikonöl, gefüllt. Die
Lamellen 7, 9 sind mit Durchbrüchen versehen. Bei
Auftreten einer Drehzahldifferenz zwischen der
beispielsweise angetriebenen Nabe 10 und dem
anzutreibenen Gehäuse 2 erfolgt eine Scherung des viskosen
Mediums und infolge der sich daraus ergebenden Erwärmung
eine Ausdehnung und ein Anstieg des Innendrucks in der
Viskokupplung 1, wodurch mit steigender Drehzahldifferenz
ein ansteigendes Moment übertragen werden kann. Die Art
der Anordnung der Lamellen 7 einander gegenüber im Gehäuse
2 ergibt eine unterschiedliche Drehmomentcharakteristik.
Wie aus den Fig. 2 und 3 erkennbar, sind die Außenlamellen 7
mit umfangsverteilt angeordneten Durchbrüchen 16 in Form
von Schlitzen 16 versehen. Die Schlitze gehen von dem
Umfang der Bohrung 17 in der Außenlamelle 7 aus. Sie
erstrecken sich von radial innen nach außen über einen
Teil der radialen Stärke der Lamellen 7. Auf dem
Außenumfang 15 ist eine Verzahnung erkennbar, mit der die
Außenlamelle 7 in der Verzahnung 8 des Gehäuses 2 drehfest
aufgenommen ist.
Jede der Außenlamellen 7 ist mit zwei Indexausnehmungen 13
und 14 versehen. Die erste Indexausnehmung 13 ist
phasengleich zu einem Durchbruch 16 angeordnet. Sie geht
vom Außenumfang 15 der Lamelle 7 aus und ist im
wesentlichen durch einen Kreisbogen begrenzt. Die zweite
Indexausnehmung 14 ist hierzu umfangsversetzt angeordnet.
Sie befindet sich zwischen zwei Durchbrüchen 16, und zwar
auf der halben Teilung zwischen den beiden Durchbrüchen
16. Den beiden Indexausnehmungen 13 und 14 sind diametral
gegenüberliegend weitere Indexausnehmungen angeordnet. Die
der ersten gegenüberliegende ist mit 13a und die der
zweiten Indexausnehmung gegenüberliegende mit 14a
bezeichnet. Die gegenüberliegende Anordnung ist gewünscht,
um bei Drehung Unwuchten zu vermeiden.
Die Indexausnehmungen 13, 14 und 13a, 14a in der Fig. 2
sind in ihren Abmessungen gleich, bei der in der Fig. 3
gezeigten Außenlamelle 7 sind die Indexausnehmungen 14,
14a jedoch kleiner als die Indexausnehmungen 13, 13a
ausgebildet.
Für eine erste Montagefolge von Lamellen 7 für eine Visko
kupplung 1 mit einer niedrigen Drehmomentkennung, so wie
sie beispielsweise für ein Sperrdifferential zwischen den
beiden getriebenen Rädern eines frontgetriebenen Personen
kraftwagens eingesetzt wird, erfolgt eine Umfangsaus
richtung der Lamellen 7 dem Gehäuse 2 gegenüber so, daß
die ersten Indexausnehmungen 13 aller in axialer Folge
entlang der Drehachse X-X angeordneten Außenlamellen 7
phasengleich angeordnet sind und eine Art Kanal bilden.
Dies trifft auch für die zweiten Indexausnehmungen 14 zu.
Eine Überprüfung ist dadurch möglich, daß in beide, durch
die Indexausnehmungen 13 und 14 gebildeten Kanäle ein
Prüfstab 18 bzw. 19 eingeführt wird, über welchen fest
stellbar ist, ob über die gesamte Länge des Gehäuses 2
eine genaue Ausrichtung der Lamellen 7 in der zueinander
phasengleichen Anordnung der Durchbrüche 16 erreicht ist.
Der in der Fig. 4 und 5 abgebildete Prüfstab 18 weist
einen Handgriff und einen halbrunden Stab auf, der den
Indexausnehmungen 13, 13a, 14, 14a der Außenlamelle 7 an
gepaßt ist. Die beiden Prüfstäbe 18, 19 unterscheiden sich
hierbei durch die Abmessungen der halbrunden Seite, die für
eine Außenlamelle 7 nach Fig. 3 erforderlich sind. Beide
Prüfstäbe 18, 19 weisen eine Markierung 20 auf, aus der
erkennbar ist, daß der Stab durch die Indexausnehmungen
13, 14 aller Außenlamellen 7 hindurch bis zur Anlage an
den Deckel 4 bzw. 5 der Viskokupplung 1 erfolgt ist.
Für den Fall, daß eine humpfähige Kupplung montiert werden
soll, folgt auf die Montage einer ersten Lamelle 7 eine
verdrehte Montage einer zweiten Lamelle 7 derart, daß die
erste Ausnehmung 13 der ersten Lamelle 7 in ihrer Lage zu
der zweiten Ausnehmung 14 der zweiten Lamelle 7
ausgerichtet ist. Hierauf folgt wieder eine Lamelle 7 mit
einer Ausrichtung der ersten Ausnehmungen 13 zu den
anderen zueinander ausgerichteten Ausnehmungen 13, 14.
Diese Folge setzt sich über die gesamte Baulänge der
Viskokupplung 1 und alle im Gehäuse 2 zu montierenden
Lamellen 7 fort. Bei einer solchen Montage ist es nur
möglich, einen Prüfstab 18 einzuführen, da nur ein Kanal
über die gesamte Gehäusetiefe gebildet wird. Für den Fall,
daß die zweiten Indexausnehmungen 14 mit einem kleineren
und vom Querschnitt der ersten Ausnehmungen 13 abweichen
den Querschnitt gestaltet sind, ergibt sich die Bedingung,
daß in den Kanal, der durch die sich überdeckenden Index
ausnehmungen 13, 14 gebildet wird, nur ein Prüfstab 19
eingefügt werden kann, der dem Querschnitt der zweiten
Indexausnehmungen 14 angepaßt ist. Die richtige Montage
wird dabei zweckmäßigerweise durch eine am Prüfstab 18, 19
befindliche Markierung überprüft. Durch die verdrehte
Montage ergibt sich kein zweiter Prüfkanal. Durch die
Ausbildung der Lamellen 7 und die Ausführung des Montage
verfahrens ist gewährleistet, daß eine leichte Überprüf
barkeit gegeben ist, ob die erforderliche Montagefolge und
Anordnung der Lamellen im Gehäuse erreicht ist.
Claims (5)
1. Viskokupplung mit einem Gehäuse und mindestens einer
darin relativ drehbar gelagerten Nabe, mit dem Gehäuse
und der (den) Nabe(n) zugeordneten Sätzen von in einer
bestimmten Folge abwechselnd angeordneten, jeweils
gleichmäßig umfangsverteilte Durchbrüche aufweisenden
Lamellen, wobei die Lamellen mit Indexausnehmungen für
die Montage versehen sind und sich die Lamellen der
Sätze radial teilweise überdecken, und mit einer hoch
viskosen Flüssigkeit, insbesondere Silikonöl, welche
den nicht von Lamellen besetzten und zwischen Gehäuse
und der (den) Nabe(n) verbleibenden Innenraum zumin
dest teilweise ausfüllt,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
- a) die Lamellen (7) eines der Sätze von Lamellen (7) jeweils zwei umfangsversetzte Indexausnehmungen (13, 14) aufweisen, von denen
- b) die erste (13) auf einer zwischen einem Durchbruch (16) und dem Lamellenmittelpunkt gedachten Linie radial innerhalb/oder außerhalb dieses Durchbruchs (16) und
- c) die zweite Indexausnehmung (14) auf demselben Teil kreis wie die erste Indexausnehmung (13) innerhalb eines Sektors der Lamellen (7) angeordnet ist, der durch zwei gedachte Linien beschrieben wird, die je weils die Verbindungslinie zweier benachbarter Durch brüche (16) mit dem Lamellenmittelpunkt darstellen, und daß
- d) die Indexausnehmungen (13, 14) außerhalb des Über deckungsbereiches der unterschiedlichen Sätze zuge hörigen Lamellen angeordnet sind.
2. Viskokupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß den beiden Indexausnehmungen (13, 14) diametral
gegenüberliegend gleiche weitere Indexausnehmungen
(13a, 14a) zugeordnet sind.
3. Viskokupplung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1,
bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Indexausnehmungen (13, 14) an den dem
Gehäuse (2) zugehörigen Lamellen (7) angebracht sind.
4. Viskokupplung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Indexausnehmungen (13, 14) von dem äußeren
Umfang (15) der Lamellen (7) ausgehen.
5. Verfahren zur Montage von Viskokupplungen nach einem
oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit Indexausnehmungen (13, 14) versehenen
Lamellen (7) entweder mit deckungsgleicher Ausrichtung
der ersten Ausnehmungen (13) oder mit Lageausrichtung
der ersten und zweiten Indexausnehmungen (13, 14) der
aufeinanderfolgenden Lamellen (7) eingesetzt werden.
Priority Applications (4)
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