DE3923776C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ausziehführung für Schubkästen oder
dgl. mit mindestens einem an jeweils einer von gegenüberliegen
den Seitenflächen angeordneten Schienenpaar, bestehend aus einer
Korpusschiene und einer Schubkastenschiene, wobei an einem Ende
der Korpusschiene bzw. der Schubkastenschiene eine Laufrolle an
geordnet ist, die entlang von jeweils an der gegenüberliegenden
Schiene angeordneten Horizontalstegen abrollt.
Bereits aus der DE-OS 34 05 802 sind gattungsgemäße Ausziehfüh
rungen für Schubladen bekannt. Derartige Ausziehführungen weisen
zwei korpusseitige Führungsschienen und darin verschiebbare Aus
ziehschienen auf. Die korpusseitigen Führungsschienen sind U-för
mig und die Ausziehschienen sind Z-förmig im Querschnitt ausge
bildet. Die Horizontalstege dieser Schienen, welche eben oder
auch profiliert sind, bilden jeweils eine Zwangsführung für die
endseitig angeordneten Laufrollen der jeweils gegenüberliegenden
Schiene. Diese Laufrollen sind einerseits am vorderen Ende der
Führungs- bzw. Korpusschiene und andererseits am hinteren Ende
der Schubkasten- bzw. Ausziehschiene drehbar gelagert. Aufgrund
dieses Aufbaus sind für jede Ausziehführung vier verschiedene
Schienen notwendig. Somit können die für die linke Seite der Aus
ziehführung vorgesehenen Führungs- bzw. Ausziehschienen nicht
auf der rechten Seite angeordnet werden und umgekehrt. Es sind
somit für eine Ausziehführung vier unterschiedliche Teile herzu
stellen und auf Vorrat zu halten.
Aus der DE-GM 80 31 489 sind gattungsgemäße Ausziehführungen be
kannt, bei denen sowohl die Korpus- wie auch die Schubkasten
schienen bis auf den Endbereich einen U-förmigen, gleichen Quer
schnitt aufweisen. Auch hier ist jeweils am vorderen Ende der
Korpusschiene bzw. am hinteren Ende der Schubkastenschiene je
weils eine Laufrolle angeordnet. Die Schubkastenschienen weisen
jeweils Laschen auf, die aus dem vertikalen Steg der Schubkasten
schienen geformt sind und mit einer Durchsteckbohrung für eine
Befestigungsschraube versehen sind. Aufgrund dieser unterschied
lichen Ausgestaltung der Schienen sind trotz grundsätzlich glei
chen U-förmigen Querschnitts auch gemäß diesem Stand der Technik
vier unterschiedliche Schienen für eine Ausziehführung zur Verfü
gung zu stellen. Dabei ist neben der kostenintensiven Herstel
lung und Lagerhaltung insbesondere auch die Montage der einzel
nen Schienen erschwert, da sie entweder deutlich nach der einzu
setzenden Lage gekennzeichnet werden müssen oder erst umständ
lich durch Probieren herausgefunden werden muß, welche Schiene
in welcher Lage anzuordnen ist, um die Ausziehführung bereitzu
stellen.
Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die gat
tungsgemäße Ausziehführung derart weiterzubilden, daß diese ko
stengünstiger hergestellt und insbesondere leichter montiert wer
den kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Demnach sind sowohl die Korpus
schienen, wie auch die Schubkastenschienen aus zu ihrer mittle
ren Querachse spiegelsymmetrischen und dadurch identischen Schie
nen gebildet, wobei an beiden Enden Laufrollen angeordnet sind.
Der Vorteil einer derartigen Ausziehführung besteht darin, daß
nur ein Schienentyp, statt bisher vier verschiedener Schienen
typen hergestellt werden muß. Hierdurch können beispielsweise
die Werkzeugkosten für die Herstellung der Schienen erheblich
vermindert werden. Weiterhin ist auch eine einfachere Lagerhal
tung möglich. Schließlich ist eine einfache Montage möglich, da
jeder Schienentyp durch entsprechendes Verdrehen sowohl als Kor
pusschiene als auch als Schubkastenschiene auf der linken bzw.
rechten Seite eines Schubkastens angeordnet werden kann.
Es ist vorteilhaft, wenn die Schienen bis auf die Endbereiche,
an denen die Laufrollen angeordnet sind, je einen ersten Horizon
talsteg und einen zweiten diesem gegenüberliegenden Horizontal
steg derart aufweisen, daß sich ein im Querschnitt U-förmiges
Profil ergibt. Dabei kann der zweite Horizontalsteg entlang sei
ner nach außen weisenden Kante um ca. 90° in Richtung zum ersten
Horizontalsteg hin umgebogen sein. Dadurch wird eine Laufrinne
für die entsprechend auf diesem Horizontalsteg abrollende Lauf
rolle gebildet, so daß ein seitliches Abrutschen der betreffen
den Laufrolle verhindert wird.
Es sind zwar bereits aus der DE-GM 83 13 250.3 Auszüge, insbeson
dere Topfauszüge, für Möbel bekannt, die als Kunststoffspritztei
le ausgeführte linke und rechte Seitenteile aufweisen, die einan
der völlig gleich sind. Hierbei handelt es sich aber um keine
rollengelagerte Ausziehführungen der in der vorliegenden Erfin
dung beschriebenen Gattung.
Der zuvor beschriebene erste Horizontalsteg kann an seinen in
Schienenlängsrichtung gesehenen Enden je ein nicht überfahrbares
Anschlagteil aufweisen, vor dem jeweils ein überfahrbares An
schlagteil angeordnet ist. Hierdurch kann beim Ausziehen des
durch die Ausziehführung gelagerten Schubkastens einerseits
durch den nichtüberfahrbaren Anschlagteil ein versehentliches
Herausziehen des Schubkastens aus der Ausziehführung verhindert
werden und andererseits durch den überfahrbaren Anschlagteil ei
ne quasi stabile Lage der Schublade im ausgezogenen Zustand er
halten werden. Durch beide Anschlagteile wird nämlich eine Mulde
gebildet, in der das entsprechend auf dem zweiten Horizontalsteg
abrollende Laufrad in der ausgezogenen Stellung der Ausziehfüh
rung eingreift.
Der erste Horizontalsteg kann gemäß einer bevorzugten Ausfüh
rungsform in Schienenlängsrichtung zu seinen Enden hin Einlauf
schrägen aufweisen. Hierdurch wird ein Herausnehmen des Schub
kastens mit seinen Schubkastenschienen aus den jeweiligen Korpus
schienen ermöglicht, da durch geeignetes Verschwenken des Schub
kastens und damit der Schubkastenschienen die an dem nicht über
fahrbaren Anschlagteil anliegende Laufrolle entlang der an dem
ersten Horizontalsteg angeordneten Einlaufschräge um diesen
nicht überfahrbaren Anschlagteil herumgeführt wird.
In vorteilhafter Weise kann die Schiene längsverlaufende Ver
stärkungsrippen aufweisen. Dadurch kann die Schiene ohne Festig
keitsverlust als entsprechend dünneres Profil ausgeführt werden.
Es ist von Vorteil, in der Schiene waagerechte und senkrechte
Langlöcher bezogen zur Schienenlängsausrichtung auszunehmen. Da
mit kann die entsprechende Schiene bei Montage der Ausziehfüh
rung beispielsweise dadurch zur Tiefenverstellung benutzt wer
den, daß die Montageschrauben nur in die waagerecht angeordneten
Langlöcher eingeschraubt werden. Eine Höhenverstellung ist da
durch möglich, daß die Montageschrauben nur in die senkrecht aus
gerichteten Langlöcher eingeschraubt werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand
eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Einzelschiene der erfin
dungsgemäßen Ausziehführung;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie I-I gemäß
Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht von zwei ineinander geschobe
nen Schienen, wobei die Schubkastenschiene von
ihrer Montageseite aus zu sehen ist;
Fig. 4 eine Seitenansicht von zwei ineinander geschobe
nen Schienen, wobei die Korpusschiene von ihrer
Montageseite her zu sehen ist;
Fig. 5 zwei Schienen der erfindungsgemäßen Ausziehfüh
rung, in einer Anordnung, welche derjenigen in
Fig. 3 entspricht, wobei die Schubkastenschiene
in ihrer ausgezogenen Endposition dargestellt
ist;
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie II-II gemäß Fig.
3, wobei neben den im Schnitt dargestellten Schie
nen sowohl ein Schubkasten wie auch ein Korpus
angedeutet sind und
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie III-III.
Die in Fig. 1 dargestellte Schiene 1 ist bezüglich ihrer mittle
ren Querachse 2 spiegelsymmetrisch ausgeführt. Sie weist einen
ersten Horizontalsteg 3 und einen zweiten Horizontalsteg 9 der
art auf, daß sie im Schnitt gesehen einen im wesentlichen U-för
migen Querschnitt aufweist (vgl. Fig. 2).
Der zweite Horizontalsteg 9 der Schiene 1 ist entlang einer nach
außen weisenden Kante 15 um ca. 90° in Richtung zum ersten Hori
zontalsteg 3 hin umgebogen. Dadurch bildet er, wie insbesondere
der Fig. 2 zu entnehmen ist, eine Rinne. Am Ende des zweiten
Stegs sind jeweils nicht überfahrbare Anschlagteile 11 vorgese
hen, vor denen entsprechend überfahrbare Anschlagteile 10 ange
ordnet sind. Wie dem geschnittenen Figurenteil der Fig. 1 zu ent
nehmen ist, ist zwischen den Anschlagteilen 10 und 11 eine ent
sprechende Mulde in dem Horizontalsteg ausgebildet.
Der erste Steg 3, der dem zweiten Steg 9 an der Schiene 1 gegen
überliegend angeordnet ist, weist in Schienenlängsrichtung zu
seinen Enden hin Einlaufschrägen 12 auf. In den jeweiligen Endbe
reichen der Schiene 1 sind Bohrungen 13 angeordnet, die zur Be
festigung von zwei in der Fig. 1 nicht dargestellten Laufrollen
dienen. Die Bohrungen 13 sind dabei derart exzentrisch zur Längs
mittellinie der Schiene 1 angeordnet, daß sie näher zu dem er
sten Steg 3 liegen.
Die Schiene 1 weist längsverlaufende Verstärkungsrippen 8 auf.
Zur Aufnahme nicht näher dargestellter Befestigungsschrauben
sind waagerecht zur Schiene verlaufende Langlöcher 6 bzw. senk
recht zur Schiene verlaufende Langlöcher 7 vorgesehen.
Die Funktionsweise und insbesondere das Zusammenwirken der Schie
nen 1 in der Ausziehführung wird im folgenden anhand der Fig.
3-6 erläutert. In Fig. 3 ist beispielsweise eine Schienenanord
nung dargestellt, wie sie auf der linken Seite eines Schubka
stens vorgesehen werden kann. Dies wird aus der schematischen
Schnittdarstellung gemäß Fig. 6 deutlich, in welcher an der
Schubkastenschiene 1 ein Schubkasten 16 angeschraubt ist, wäh
rend die Korpusschiene 1′ an dem Möbelkorpus 17 befestigt ist.
In Fig. 4 ist die rechte Seite einer derartigen Ausziehführung
dargestellt. Während gemäß dem Stand der Technik für die gemäß
der Fig. 3 und 4 dargestellten Ausziehführungen teils vier
verschieden geformte Schienenteile notwendig sind, kann bei der
erfindungsgemäßen Ausziehführung ein einziger Schienentyp, wie
er zuvor anhand der Fig. 1 näher erläutert wurde, für alle vier
Schienen 1 bzw. 1′ sowohl auf der linken wie auch auf der rech
ten Seite des Schubkastens verwendet werden.
In Fig. 3 sind die Laufrollen 5 bzw. 4 der Schubkastenschiene 1
und 5′ bzw. 4′ der Korpusschiene 1′ dargestellt. Wie aus Fig. 3
ersichtlich, befindet sich die Laufrolle 4 in eingefahrener
Stellung der Schubkastenschiene außerhalb des Horizontalstegs 9′
der Korpusschiene 1′. In dieser Stellung und während eines
kurzen Ausziehwegs des Schubkastens wird die Schubkastenlast
über die Laufrolle 4 auf den unteren Steg 3′ übertragen. Von
einer bestimmten Auszugslänge ab läßt die Schubkastenlast die
Schubkastenschiene 1 um die vordere Laufrolle 5′ schwenken, so
daß die Laufrolle 4 entlang dem zweiten Horizontalsteg 9′ der
Korpusschiene 1′ läuft, d.h. innerhalb der anhand der Fig. 2
zuvor beschriebenen Rinne. Die Laufrolle 5′ rollt auf dem ersten
Horizontalsteg 3 der Schubkastenschiene 1 ab. Die Laufrollen 5
der Schubkastenschiene 1 bzw. 4′ der Korpusschiene 1′ werden bei
der Anordnung gemäß Fig. 3, in welcher die beiden Schienen als
linke Ausziehführung ausgebildet sind, nicht für die Ausziehfüh
rung benötigt.
In Fig. 4 ist die Schienenanordnung für die rechte Seite einer
Ausziehführung dargestellt. Diese Anordnung wird einfach dadurch
erhalten, daß die Schienenanordnung gemäß Fig. 3 um 180° bezüg
lich ihrer Längsachse und ebenfalls um 180° bezüglich ihrer mitt
leren Querachse 2 verschwenkt wird. Bei dem in Fig. 4 dargestell
ten Schienenpaar befindet sich die Laufrolle 5 der Schubkasten
schiene 1 in ganz eingefahrener Stellung außerhalb des Horizon
talstegs 9′ der Korpusschiene 1′. In dieser Stellung und während
eines kurzen Ausziehwegs wird die Schubkastenlast über die Lauf
rolle 4 ebenfalls wieder auf den unteren Steg 3′ übertragen. Von
einer bestimmten Auszugslänge ab läßt die Schubkastenlast die
Schubkastenschiene 1 wieder um die vordere Laufrolle 4′ schwen
ken, so daß die Laufrolle 5 entlang dem zweiten Horizontalsteg
9′ der Korpusschiene 1′ läuft. Die Laufrolle 4′ der Korpusschie
ne 1′ läuft währenddessen entlang dem ersten Horizontalsteg 3
der Schubkastenschiene 1. Die Laufrollen 4 der Schubkastenschie
ne 1 bzw. 5′ der Korpusschiene 1′ üben in der Anordnung gemäß
Fig. 4 als rechter Teil einer Ausziehführung für einen Schub
kasten keine Funktion aus.
In Fig. 5 sind zwei Schienen 1 bzw. 1′ wiederum als linker Teil
einer Ausziehführung - vgl. Anordnung gemäß Fig. 3 - darge
stellt. In diesem Fall ist die Schubkastenschiene aber vollstän
dig herausgezogen, so daß die Laufrolle 4 der Schubkastenschiene
1 in die zwischen den Anschlagteilen 11′ und 10′ des zweiten Ho
rizontalstegs 9′ der Korpusschiene 1′ gebildeten Mulde ein
greift. Diese Stellung entspricht also der vollständig herausge
zogenen Stellung des Schubkastens.
Will man den Schubkasten mitsamt beider Schubkastenschienen aus
der Ausziehführung herausnehmen, so kann man diesen mitsamt der
Führungen um die jeweils rechte und linke Laufrolle 5′ an der
jeweiligen Korpusschiene 1′ derart schwenken, daß die linke bzw.
rechte Laufrolle 4 der jeweiligen Schubkastenschiene aus der zu
vor beschriebenen Mulde heraus und in Richtung der Einlaufschrä
ge 12′ geschwenkt wird, so daß die Laufrollen 4 bei weiterem Her
ausziehen des Schubkastens und damit der Schubkastenschienen je
weils das nichtüberfahrbare Anschlagteil 11′ passieren können.
Durch diese Konstruktion ist es ausgeschlossen, daß der Schub
kasten ungewollt aus der Ausziehführung herausgezogen wird, ande
rerseits ist aber bei bewußter Entfernung des Schubkastens durch
eine einfache Schwenkbewegung ein vollständiges Herausnehmen des
Schubkastens aus der Ausziehführung problemlos möglich.
Die Einlaufschrägen 12 bewirken, daß der Schubkasten bei seiner
Einschubbewegung kurz vor Erreichen der Schließstellung selbst
tätig zugezogen wird, wie dies beispielsweise aber auch schon
aus der DE-OS 34 05 802 bekannt ist.
In Fig. 7 ist die Lagerung der Laufrolle 4 in der Schiene 1 nä
her dargestellt. Die Laufrolle 5 ist drehbar um einen in die ent
sprechende Bohrung 13 der Schiene 1 drehfest eingreifenden Stift
14 gelagert.
Claims (8)
1. Ausziehführung für Schubkästen oder dgl. mit mindestens
einem an jeweils einer von gegenüberliegenden Seitenflächen
angeordnetem Schienenpaar, bestehend aus einer Korpusschiene
und einer Schubkastenschiene, wobei jeweils an einem Ende
der Korpusschiene bzw. der Schubkastenschiene eine Laufrolle
angeordnet ist, die entlang von jeweils an der gegenüberlie
genden Schiene angeordneten Horizontalstegen abrollt,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl die Korpusschiene wie auch die Schubkastenschiene
aus zu ihrer mittleren Querachse (2) spiegelsymmetrischen
und dadurch identischen Schienen (1) bestehen, wobei an bei
den Enden Laufrollen (4, 5) angeordnet sind.
2. Ausziehführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schienen (1) bis auf die Endbereiche, an denen die Lauf
rollen (4, 5) angeordnet sind, je einen ersten Horizontal
steg (3) und einen zweiten Horizontalsteg (9) und somit ein
im Querschnitt U-förmiges Profil aufweisen.
3. Ausziehführung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Horizontalsteg (9) entlang sei
ner nach außen weisenden Kante (15) um ca. 90° in Richtung
zum ersten Horizontalsteg (3) hin umgebogen ist.
4. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeweils der zweite Horizontalsteg (9) an sei
nen Enden je ein nichtüberfahrbares Anschlagteil (11) auf
weist.
5. Ausziehführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem zweiten Horizontalsteg (9) vor den nichtüberfahr
baren Anschlagteilen (11) überfahrbare Anschlagteile (10)
angeordnet sind.
6. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Horizontalsteg (3) in Schienenlängs
richtung zu seinen Enden hin Einlaufschrägen (12) aufweist.
7. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schiene (1) längsverlaufende Verstärkungs
rippen aufweist.
8. Ausziehführung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Schiene (1) waagerecht und senkrecht
zur Schienenlängsausrichtung angeordnete Langlöcher (6, 7)
ausgenommen sind.
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