DE3910176A1 - Sicherung und abdichtung von steilen haengen, insbesondere von muellhalden und dgl. - Google Patents
Sicherung und abdichtung von steilen haengen, insbesondere von muellhalden und dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft die Sicherung und Abdichtung von
steilen Hängen, insbesondere von Müllhalden,
Abfalldeponien und dgl., die eine mineralische
Dichtungsschicht aufweist, z.B. Ton, Lehm, Bentonit oder
dgl. enthält, auf welche Kunststoffbahnen aufgelegt sind.
Die Anwendung mineralischer Dichtungsschichten mit darüber
gelegten Kunststoffbahnen ist in der Praxis zur
nachträglichen Zwischenabdeckung oder
Oberflächenabdichtung von Müllhalden, Abfalldeponien und
dgl. bekannt. Sie dienen dazu, ein Eintreten von
Feuchtigkeit in die Müllhalde, Abfalldeponie oder dgl. zu
verhindern und damit zu erreichen, daß keine Schadstoffe
aus dem Müllkörper herausgelöst und in das darunter
befindliche Erdreich gespült werden.
Bei steilen Hängen von Müllhalden, Abfalldeponien od. dgl.
besteht jedoch das Problem, daß mineralische
Dichtungsschichten mit oder ohne darüber gelegte
Kunststoffbahnen nicht zum Halten zu bringen sind, sondern
auf dem Hang abrutschen.
Man hat daher auf steile Hänge bisher anstelle von
mineralischen Dichtungsschichten vorgefertigte
Stahlbetonplatten aufgelegt und im Hang verankert, die zur
ausreichenden Abdichtung mit einer Kunststoffschicht
belegt sind (DE 37 16 496 C1). Diese Plattenkonstruktion
besitzt jedoch den Nachteil, daß das Auflegen und
Verankern der Platten am Hang in Fluchtung der Platten
schwierig ist. Ein weiterer Nachteil ist, daß zwischen den
Kunststoffschichten auf den Betonplatten eine Vielzahl von
Fugen entstehen, die zur Erzielung der erforderlichen
Dichtigkeit nach dem Verlegen mit sehr hohem technischen
und finanziellen Aufwand verschweißt werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
möglichst wirtschaftliche und trotzdem hoch
flüssigkeitsdichte Sicherung und Abdichtung von steilen
Hängen zu schaffen, die weniger aufwendig als die bekannte
Plattenkonstruktion ist und trotzdem bei steilen Hängen
anwendbar ist, ohne daß die Gefahr ihres Abrutschens am
Hang gegeben ist. Dies wird erfindungsgemäß bei einer
Sicherung und Abdichtung der eingangs genannten Gattung
mit einer mineralischen Dichtungsschicht und einer oder
mehreren darauf aufgelegten Kunststoffbahnen dadurch
erreicht, daß in die mineralische Dichtungsschicht ein
Balkensystem eingelegt ist, das sich am Fuß des Hanges
abstützt. Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht
das Balkensystem aus einer Gruppe von beabstandeten, sich
im wesentlichen in Fallinie des Hanges zueinander parallel
erstreckenden Hangbalken und aus an diese angeschlossenen,
sich im wesentlichen senkrecht zu diesen erstreckenden
Querbalken. Die Querbalken können die benachbarten
Hangbalken miteinander starr verbinden. Sie können aber
auch nur Auslegerarme der Hangbalken bilden, ohne die
benachbarten Hangbalken miteinander zu verbinden. Auch
solche Auslegerarme besitzen, selbst wenn sie relativ kurz
sind, die Wirkung, ein Abgleiten der mineralischen
Dichtungsschicht zwischen den Hangbalken zu verhindern.
Die Querbalken können mit ihrer Unterseite bündig zur
Unterseite der Hangbalken an diese angesetzt sein und
ebenso wie die Hangbalken unmittelbar am Hang aufliegen.
Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die
Querbalken Auslegerarme bilden, da sie in diesem Fall noch
zusätzlich dazu geeignet sind, ein seitliches Umkippen der
Hangbalken zu verhindern.
Die Querbalken können geringere Querschnittsfläche,
insbesondere kleinere Querschnittshöhe als die Hangbalken
haben. Insbesondere bei von Hangbalken zu Hangbalken
durchgehenden Querbalken kann es zweckmäßig sein, daß die
Querbalken mit geringerer Höhe als die Hangbalken mit
ihrer Oberseite bündig zur Oberseite der Hangbalken an
diese angesetzt sind. Diese Ausführung ist für eine gute
Befestigung der auf die mineralische Dichtungsschicht
aufgelegten Kunststoffbahnen an der Balkenkonstruktion
vorteilhaft.
Zur Befestigung der Kunststoffbahnen an den Balken der
Balkenkonstruktion können diese Balken an ihrer Oberseite
zweckmäßig mit in sie eingelassenen Kunststoffstreifen
versehen sein, an welchen die über die Balkenkonstruktion
und die zwischen den Balken befindliche mineralische
Dichtungsschicht hinweggelegten Kunststoffbahnen
angeschweißt werden können. Dabei ist es zweckmäßig, die
Stöße der Kunststoffbahnen über die in die Balken
eingelassenen Kunststoffstreifen zu legen und die
Kunststoffbahnen auf diesen Kunststoffstreifen
zusammenzuschweißen.
Die Hangbalken können sich mit ihren unteren Enden auf
einer am Fuß des Hanges angeordneten Herdmauer abstützen,
die aus Stahlbeton hergestellt und mit einem
Kunststoffüberzug versehen oder mit den über die
Balkenkonstruktion und die mineralische Dichtungsschicht
gelegten Kunststoffbahnen abgedeckt sein kann.
Weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Sicherung
und Abdichtung ergeben sich aus den nachfolgenden
Patentansprüchen.
In der Zeichnung sind besonders zweckmäßige
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Sicherung und
Abdichtung dargestellt, die im folgenden näher beschrieben
werden:
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die auf einen Hang
aufgelegte Balkenkonstruktion der ersten
Ausführungsform;
Fig. 2 ist ein Teilschnitt durch die Balkenkonstruktion
nach Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 1
in größerer Darstellung;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Balkenkonstruktion
der zweiten Ausführungsform;
Fig. 5 zeigt in vergrößerter Darstellung als Detail die
Verbindung von Hang und Querbalken dieser
zweiten Ausführungsform in Draufsicht;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 5; und
Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie VII-VII in Fig. 5.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform sind
die Hangbalken 1 in einem größeren gegenseitigen Abstand
(z.B. ca. 10 m oder mehr) angeordnet, wobei sie sich mit
ihren unteren Enden auf eine am Fuß des Hanges erstellte
Herdmauer 2 abstützen, auf der eine Drainageleitung 13
aufliegt. Sie sind mit einer Anzahl von in gegenseitigen
Abständen angeordneten Querträgern 3 kleineren
Querschnitts und insbesondere kleinerer Höhe als die
Hangbalken 1 versehen, die relativ kurz ausgebildet sind
und mit ihren Unterseiten mit der Unterseite der
Hangbalken bündig sind. Mit diesen Unterseiten sind die
Hangbalken 1 und Querbalken 3 unmittelbar auf die
Hangoberfläche 4 aufgelegt. Wenn es für erforderlich
gehalten wird, können die Hangbalken 1 über einen
zusätzlichen Verbindungsquerbalken miteinander verbunden
werden, der z.B. in der oberen Hälfte der Hangbalken an
diese angeschlossen sein kann.
Zwischen die Hangbalken 1 ist eine bis zu deren Oberkante
reichende Dichtungsschicht 5 aus Ton, Lehm, Bentonit oder
aus einem Kies- oder Sandgemisch mit Ton, Lehm, Bentonit
od.dgl., eingebracht. Über diese Dichtungsschicht 5 und
die Hangbalken 1 hinweg sind Kunststoffbahnen 6 gelegt,
die an ihrer Unterseite angeschweißte oder extrudierte
Noppen 7 haben, die in die Dichtungsschicht 5 eingepreßt
sind (Preßverbund) und in dem dargestellten Beispiel
Schwalbenschwanzform haben. Darüber hinaus sind diese
Kunststoffbahnen 6 mit in die Hangbalken 1 an deren
Oberseite eingelegten Kunststoffstreifen 8 verschweißt,
die ebenfalls an ihrer Unterseite derartige Noppen 9
haben, mit welchen die Streifen 8 formschlüssig im
Hangbalken 1 befestigt sind. Die Kunststoffbahnen können
z.B. aus einer etwa 3 mm dicken Folie aus hochdichtem
Polyethylen oder einem ähnlichen Kunststoffmaterial
bestehen. Als Oberflächenschutz für diese Kunststoffbahnen
sind auf
diesen in einem Sand- oder Kiesbett 10 liegende
Schutzsteine 11, z. B. Rasensteine, Pflastersteine,
Betonsteine od. dgl. verlegt.
An ihrem oberen Ende sind die Hangbalken 1 durch einen
vorgesetzten Querbalken 12 von gleicher Höhe wie die
Hangbalken miteinander verbunden, welcher zusammen mit
einer auf ihn aufgesetzten Abschlußkappe 13 den oberen
Abschluß der Sicherung und Abdichtung bildet. In die
Oberseite dieses Querbalkens ist ebenso wie bei den
Hangbalken 1 ein Kunststoffstreifen 8 eingesetzt, an den
die Kunststoffbahnen 6 mit ihrem oberen Rand
festgeschweißt sind.
Auch bei der in Fig. 5 bis 7 dargestellten zweiten
Ausführungsform sind etwa parallel zur Fallinie des zu
sichernden und abzudichtenden Hanges auf diesen im
gegenseitigen Abstand von mehreren Metern aufgelegte
Hangbalken 21 vorgesehen, die ebenso wie bei der ersten
Ausführungsform mit ihrem unteren Ende auf einer Herdmauer
22 aufruhen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind eine
Mehrzahl von Hangbalken 21 in der Fallinie des Hanges
hintereinanderliegend angeordnet und über
zwischengesetzte, etwa quaderförmige Verbindungsstücke 23
miteinander verbunden. Diese Verbindungsstücke dienen
außerdem zum Anschluß von Querbalken 24, die jeweils zwei
benachbarte Reihen von hintereinanderliegenden Hangbalken
21 miteinander verbinden. Abweichend von der ersten
Ausführungsform sind die sich von Hangbalkenreihe zu
Hangbalkenreihe erstreckenden Querbalken, die auch hier
niedrigere Höhe als die Hangbalken haben, so angeordnet,
daß ihre Oberfläche mit der Oberfläche der Hangbalken
fluchtet (siehe Fig. 7).
Der Anschluß der Hangbalken 21 und der Querbalken 24 an
die Verbindungsstücke 23 erfolgt dadurch, daß die
Hangbalken mit ihren Enden in nutförmige Ausnehmungen 25
an den den Hangbalken zugewandten Seiten der
Verbindungsstücke 23 eingesetzt sind, die gleiche
Querschnittshöhe wie die Hangbalken haben. In ähnlicher
Weise sind die Querbalken 24 mit ihren Enden in
nutförmigen Ausnehmungen 26 an den diesen Querbalken
zugewandten Seiten der Verbindungsstücke 23 eingesetzt. Da
die Querbalken jedoch geringere Querschnittshöhe als die
Hangbalken und damit die Verbindungsstücke haben, sind
diese Nuten der Höhe der Querbalken entsprechend weniger
hoch als die Nuten 25, so daß sie gleichzeitig ein
Konsolauflager für die Querbalken bilden. Die
Zwischenräume zwischen den Wänden der Nuten 25, 26 und der
Balken 21, 24 sind mit einem geeigneten Fugenverguß 27
ausgefüllt.
Zwischen die Hangbalken 21 ist eine unter die Querbalken
24 hindurchreichende mineralische Dichtungsschicht 28,
z.B. aus Ton, Lehm, Bentonit oder einer Mischung dieser
Stoffe mit Sand und bzw. oder Kies bis zur Oberkante der
Hangbalken 21 und der Querbalken 24 eingebracht, die wie
die Hangbalken 21 und die Verbindungsstücke 23 unmittelbar
auf die Oberfläche 29 des zu sichernden bzw.
abzudichtenden Hanges aufgebracht wird.
Über diese mineralische Dichtungsschicht 28 und die
Oberseiten der Hangbalken 21 und der Querbalken 24 hinweg
sind, wie bei der ersten Ausführungsform, etwa 3 mm dicke
hochdichte Kunststoffbahnen 30, beispielsweise aus
Polyethylen, gelegt, die mit an ihrer Unterseite
angeschweißten oder extrudierten Noppen 31 von z.B.
schwalbenschwanzförmigem Querschnitt in die
Dichtungsschicht 28 eingepreßt sind (Preßverbund). An der
Oberseite der Hangbalken und der Querbalken sind diese
Kunststoffbahnen gestoßen und an ihren aneinanderstoßenden
Seitenrändern miteinander verschweißt (Fig. 6 und 7). Zur
festen Verbindung dieser Kunststoffbahnen mit dem
Balkensystem sind in die Oberseiten der Hangbalken 21 und
Querbalken 24 Kunststoffstreifen 32 eingelassen, die mit
den an ihrer Unterseite angeordneten Noppen 33
formschlüssig in den Balken verankert sind. Mit diesen
Kunststoffstreifen 32 sind die Kunststoffbahnen 30
verschweißt.
Zum Oberflächenschutz der Kunststoffbahnen 30 sind auf
diesen in einem Sand- oder Kiesbett 34 liegende
Schutzsteine 35, z.B. Rasensteine, Pflastersteine,
Betonsteine od. dgl. verlegt.
Sowohl die Hangbalken als auch die Querbalken beider
Ausführungsformen sowie auch die Verbindungsstücke bei der
Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 7 können zweckmäßig aus
Stahlbetonbauteilen bestehen, die zumindest an ihren
hangseitigen Oberflächen mit einer Schutz- oder
Abdichtungsschicht, z.B. aus Kunststoff ausgekleidet sein
können. Bei besonders steilen Hängen kann es bei beiden
Ausführungsformen notwendig sein, das Balkensystem mit
einer Rückverankerung am Hang zu befestigen.
Claims (22)
1. Sicherung und Abdichtung von steilen Hängen,
insbesondere von Müllhalden, Abfalldeponien und dgl.,
die eine mineralische Dichtungsschicht, z.B. aus Ton,
Lehm, Bentonit od. dgl. oder aus einer Mischung
derselben mit Sand oder Kies aufweist, auf die
Kunststoffbahnen aufgelegt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß in die mineralische
Dichtungsschicht (5, 28) ein Balkensystem (1, 3, 21,
24) eingelegt ist, das sich am Fuß des Hanges
abstützt.
2. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Balkensystem aus einer Gruppe
von beabstandeten, sich im wesentlichen in Fallinie
des Hanges erstreckenden Hangbalken (1, 21) und aus
an diese starr angeschlossenen, sich im wesentlichen
senkrecht zu diesen erstreckenden Querbalken (3, 24)
besteht.
3. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querbalken (3) die
benachbarten Hangbalken (1) miteinander verbinden.
4. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querbalken (3, 24) geringere
Querschnittshöhe haben als die Hangbalken (1, 21) und
mit ihrer Ober- oder Unterseite bündig zur Ober- oder
Unterseite der Hangbalken an diese angesetzt sind.
5. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querbalken (3) Auslegerarme
der Hangbalken (1) bilden.
6. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in Fallrichtung des Hanges
mehrere Hangbalken (1, 21) hintereinandergesetzt
sind, die durch Verbindungsstücke (23) miteinander
verbunden sind.
7. Sicherung und Abdichtung nach den Ansprüchen 3 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Hangbalken (1,
21) miteinander verbindenden Querbalken (24) an die
Verbindungsstücke (23) angeschlossen sind.
8. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungsstücke (23)
Quaderform mit Nuten (25, 26) an ihren Seiten zur
Aufnahme der Enden der Hang- und ggfs. der Querbalken
(1, 3, 21, 24) haben.
9. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hangbalken (1, 21) an ihrer
Oberseite eingelassene Kunststoffstreifen (8, 32)
aufweisen.
10. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1 mit bündiger
Oberseite von Hang- und Querbalken, dadurch
gekennzeichnet, daß die Querbalken (24) an ihrer
Oberseite eingelassene Kunststoffstreifen (8, 32)
aufweisen.
11. Sicherung und Abdichtung nach den Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffstreifen
(8, 32) mit an ihnen angesetzten Noppen (9, 33) in
den Balken (1, 3, 21, 24) verankert sind.
12. Sicherung und Abdichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
über die mineralische Dichtungsschicht (5, 28) und
das Balkensystem (1, 3, 21, 24) hinweggelegten
Kunststoffbahnen (6, 30) an die in die Balken
eingelassenen Kunststoffstreifen (8, 30) angeschweißt
sind.
13. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahnen (6, 30) an
ihrer der mineralischen Dichtungsschicht (5, 28)
zugewandten Seite mit angeschweißten, angeklebten
oder angeformten Noppen (31) versehen sind, die in
die mineralische Dichtungsschicht (5, 28) eingepreßt
sind.
14. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Noppen (31)
schwalbenschwanzförmigen Querschnitt haben.
15. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Teile des Balkensystems (1,
3, 21, 24) aus Stahlbeton bestehen.
16. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kunststoffbahnen (6, 30) aus
hochdichtem Kunststoff, wie Polyethylen, bestehen.
17. Sicherung und Abdichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß über
die Kunststoffbahnen (6, 30) eine als Drainage
wirkende Schutzschicht (10, 11, 34, 35) gelegt ist.
18. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schutzschicht (10, 11, 34,
35) aus Sand oder Kies, einer in einem Sand- oder
Kiesbett (10, 34) verlegten Steinlage (11, 35) oder
Beton, vorzugsweise Einkornbeton besteht.
19. Sicherung und Abdichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hangbalken (1, 21) mit ihren unteren Enden auf einer
am Fuß des Hanges angeordneten Herdmauer (2) aufruhen.
20. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 19, dadurch
gekennzeichnet, daß die Herdmauer (2) an ihrer
Oberfläche mit einer flüssigkeitsdichten Schicht,
vorzugsweise aus Kunststoff, ausgekleidet ist.
21. Sicherung und Abdichtung nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Herdmauer (2) eine sich
senkrecht zur Fallrichtung des Hanges erstreckende
Drainageleitung verlegt ist.
22. Sicherung und Abdichtung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
Teile des Balkensystems und/oder die Herdmauer (2)
zumindest an ihren dem Hang zugewandten Oberflächen
mit einer flüssigkeitsdichten Schicht z.B. aus
Kunststoff ausgekleidet sind.
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