DE3900525A1 - Wischeranordnung - Google Patents
WischeranordnungInfo
- Publication number
- DE3900525A1 DE3900525A1 DE19893900525 DE3900525A DE3900525A1 DE 3900525 A1 DE3900525 A1 DE 3900525A1 DE 19893900525 DE19893900525 DE 19893900525 DE 3900525 A DE3900525 A DE 3900525A DE 3900525 A1 DE3900525 A1 DE 3900525A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotation
- axis
- wiper
- cam
- wiper arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/32—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
- B60S1/34—Wiper arms; Mountings therefor
- B60S1/3486—Means to allow blade to follow curvature of the screen (i.e. rotation along longitudinal axis of the arm)
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/32—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
- B60S1/34—Wiper arms; Mountings therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/32—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
- B60S1/34—Wiper arms; Mountings therefor
- B60S1/3425—Constructional aspects of the arm
- B60S1/3445—Joints between elements
- B60S1/3459—Joints between elements the element being a mounting head and a shaft
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Wischeranordnung und insbe
sondere eine Wischeranordnung, die geeignet ist, eine
Windschutzscheibe bzw. eine Scheibe oder dergleichen
mit einer großen Krümmung zu überstreichen bzw. zu wi
schen.
Eine übliche Scheibenwischeranordnung weist typischer
weise eine erste Drehachse auf, die drehbeweglich an
der Fahrzeugkarosserie gelagert ist und derart ausge
legt ist, daß sie mittels eines Antriebssystems hin-
und hergehend gedreht wird. Ferner ist ein Wischerarm
vorgesehen, der von der ersten Drehachse radial verläuft,
sowie ein Wischerblatt, das schwenkbeweglich an dem
freien Ende des Wischerarms über eine zweite Drehachse
angebracht ist, die in Querrichtung zum Wischerarm ver
läuft, und ein Kautschukwischelement, das an dem Wischer
blatt zum Wischen der Fläche der Scheibe angebracht ist.
Um ein gewünschtes Wischergebnis zu erzielen, ist es
erforderlich, daß das Wischerblatt in einem festen,
optimalen Winkel um die Längslinie des Wischerblattes
unabhängig von der Winkelposition des Wischerarms aus
gerichtet ist.
In idealer Weise sollte das Wischerblatt derart ausge
richtet sein, daß das Wischelement von diesem in Rich
tung der Scheibe vorsteht, wobei eine Mittellinie einen
90° Winkelbereich relativ zur Oberfläche der Scheibe
bildet. Jegliche Abweichung hiervon, die als sogenannter
"Fehlerwinkel" bezeichnet wird, sollte so gering wie
möglich über den gesamten Wischbereich der Scheibe hin
weg gemacht werden.
Der Wischerarm ist ebenfalls typischerweise gelenkig
um eine dritte Drehachse angebracht, die in Querrich
tung des Wischerarms verläuft, und der Teil des Wischer
arms, der von der Hauptdrehachse entfernt liegt, wird
in Richtung auf die Scheibe mit Hilfe einer Feder ge
drückt. Die zweite Drehachse, die schwenkbeweglich das
Wischerblatt mit dem freien Ende des Wischerarms ver
bindet, verläuft ebenfalls im wesentlichen parallel zu
der vorstehend genannten dritten Drehachse. Somit kann
das Wischerblatt der Kontur der Scheibe entsprechend
der Gelenkverbindung des Wischerarms und der Schwenk
bewegung des Wischerblatts hierzu folgen.
Wenn jedoch die Krümmung der Scheibe größer wird und
die Kontur der Scheibenfläche zunehmend komplizierter
wird, wird der Fehlerwinkel in Abhängigkeit von der
Wischposition des Wischerarms derart groß, daß man
nicht nur das angestrebte Wischergebnis in einigen
Bereichen der Scheibenfläche nicht erzielen kann,
sondern daß auch störende Schwingungen und Geräusche
zwischen dem Wischelement und der Scheibenfläche er
zeugt werden können. Derartige Schwingungen setzen die
Haltbarkeit des Wischelements beträchtlich herab.
Diese Schwierigkeit hat zunehmend an Bedeutung gewon
nen, da bei der Auslegung von Kraftfahrzeugen in jüng
ster Zeit stromlinienförmigere Gestaltungen der Fahr
zeugkarosserie einschließlich der Scheiben vorgesehen
werden.
In der offengelegten japanischen Gebrauchsmusteranmel
dung No. 59-75 352 ist eine Wischeranordnung angegeben,
die derart ausgelegt ist, daß sie die Fläche einer
Scheibe wischen kann, die sich von der Vorderseite
des Fahrzeuges in Richtung zu dem Seitenteil krümmt
und eine teilzylindrische Fläche am Übergang aufweisen
kann, wie man dies beispielsweise bei größeren Fahr
zeugen, wie Bussen und Lastkraftwagen sehen kann. Um
den gekrümmten Seitenabschnitt einer solchen Scheibe
wischen zu können, kann der Wischerarm dieser Wischer
anordnung eine Drehbewegung an seinem Basisendabschnitt
um die Längsmittellinie des Basisendabschnittes aus
führen, und die Längsmittellinie des Wischerblatts ist
zu der Längsmittellinie des Basisendabschnitts des
Wischerarms versetzt. Ferner ist eine Torsionsschrauben
feder vorgesehen, die den von der ersten Drehachse oder
der Hauptdrehachse in Richtung zu dem Seitenteil der
Fahrzeugkarosserie entfernt liegenden Teil des Wischer
arms andrückt, wenn der gekrümmte Seitenabschnitt der
Scheibe gewischt wird. Gemäß diesem Vorschlag kann somit
der gekrümmte Seitenabschnitt der Scheibe dadurch ge
wischt werden, daß das Wischelement, wie das Wischer
blatt, sich um die Längsmittellinie des Basisendab
schnitts des Wischerarms dreht, wodurch das Wischer
blatt eng der gekrümmten Kontur der Scheibe folgen kann
und das Wischerelement im wesentlichen senkrecht zu der
Oberfläche der Scheibe ausgerichtet wird. Bei dieser
Auslegung ist es jedoch nicht möglich, den Fehlerwinkel
genau zu steuern, da die Ausrichtung des Wischerblatts
durch den Abstand der Scheibenfläche, die durch das
Wischelement berührt wird, von der Längsmittellinie
des Basisendabschnitts des Wischerarms und nicht von
der Krümmung der Scheibenoberfläche selbst vorbestimmt
wird. Infolge der begrenzten Bewegungsfreiheit des
Wischerarms kann ferner erreicht werden, daß dieser
einer zylindrischen Fläche in gewissem Maße folgen kann,
jedoch kann hierbei nicht erreicht werden, daß er kompli
zierteren Konturen folgen kann, da der Wischerarm nur
fähig ist, eine Drehbewegung auszuführen.
Das veröffentlichte japanische Gebrauchsmuster No.
60-1 22 266 beschreibt eine Wischeranordnung, bei der die
Hauptdrehachse sich zur Seite hin hin- und hergehend
mit Hilfe eines Führungszapfens bewegen kann, der an dem
Wischerarm angebracht ist, sowie mit Hilfe eines
Schlitzes, der in einem festen Teil vorgesehen ist und
den Führungszapfen aufnimmt. Wenn sich die Hauptdreh
achse dreht und der Führungszapfen sich längs dem Schlitz
bewegt, neigt sich die Hauptdrehachse oder führt aus
gehend von der Neutralstellung eine Pendelbewegung um
ein sphärisches Kugelgelenk aus, das am Basisende aus
gebildet ist. Als Folge hiervon dreht sich der Wischer
arm und das Wischerblatt ist einer Drehung um seine
Längslinie längs der Hauptdrehachse unterworfen, wenn
sich der Wischerarm um die Hauptdrehachse dreht. Bei
dieser Auslegung jedoch ist die Pendelbewegung der
Hauptdrehachse jedoch nur in einer Richtung möglich,
und das Wischerblatt führt eine äußerst komplizierte
Dreh- bzw. Drallbewegung aus, wobei die axiale Mittel
linie für die Drehung sich unvermeidbar im Raum auf
äußerst komplizierte Weise bewegt. Daher ist eine genaue
Steuerung des Fehlerwinkels äußerst schwierig bei dieser
Auslegungsform. Da ferner die Hauptdrehachse eine Pen
delbewegung hierbei ausführen kann, kann die Steifigkeit
des Trägers für die Hauptdrehachse nicht ausreichend
sein.
Die Erfindung zielt daher darauf ab, unter Überwindung
der zuvor geschilderten Schwierigkeiten eine Wischer
anordnung bereitzustellen, welche eine Steuerung des
Fehlerwinkels selbst dann ermöglicht, wenn die mit
Wischeranordnung zu wischende Fläche, beispielsweise
die Fläche einer Windschutzscheibe, eine große Krümmung
hat.
Ferner bezweckt die Erfindung, eine Wischeranordnung
bereitzustellen, welche die Veränderung des Winkels des
Wischerblatts ermöglicht, so daß eine feste Ausrichtung
derselben relativ zur Windschutzscheibe bzw. zur Scheibe
eingehalten wird und die im Hinblick auf die Auslegung
der Drehachse äußerst steif ist.
Nach der Erfindung wird eine Wischeranordnung angegeben,
die eine erste Drehachse aufweist, die drehbeweglich an
einer Fahrzeugkarosserie gelagert ist, ferner einen
Wischerarm, der radial von der Drehachse zur Ausführung
einer Wischbewegung über eine zu wischende Fläche, wie
die Fläche einer Windschutzscheibe, wegverläuft, ein
Wischerblatt, das schwenkbeweglich an dem freien Ende
des Wischerarms über eine zweite Drehachse angebracht
ist, die quer zum Wischerarm verläuft, und ein Wisch
element aufweist, das an dem Wischerblatt angebracht ist
und direkt die zu wischende Fläche berührt, wobei sich
die Wischeranordnung dadurch auszeichnet, daß eine
Wischerarmschwenkeinrichtung in der Nähe der ersten
Drehachse vorgesehen ist, welche eine Pendelbewegung
des Wischerarms um die Längsmittellinie gestattet, ein
Nockenelement fest an der Fahrzeugkarosserie derart an
gebracht ist, daß die erste Drehachse umgeben ist und
mit einer Nockenfläche versehen ist, die außerhalb einer
Fläche gebildet wird, die im wesentlichen senkrecht zur
ersten Drehachse ist, und daß ein Nockennachlaufelement
in einem Basisendabschnitt des Wischerarms angebracht
ist und in Kontakt mit der Nockenfläche ist, wobei die
Pendelbewegung dadurch bewirkt wird, daß das Nocken
nachlaufelement mit der Nockenfläche zusammenarbeitet,
wenn der Wischerarm sich um die erste Drehachse dreht.
Auf diese Weise wird ermöglicht, daß der Neigungswinkel
des Wischerblatts relativ zur zu wischenden Fläche ent
sprechend der Wischposition des Wischerblatts abgestimmt
wird, um einen optimalen Winkel bezüglich der Wisch
fläche zu jedem Zeitpunkt zu erreichen.
Die Wischerarm-Schwenkeinrichtung kann eine dritte Dreh
achse aufweisen, die im wesentlichen parallel zum Wischer
arm verläuft und schwenkbeweglich mit Hilfe der ersten
Drehachse gelagert ist, wobei wenigstens ein Arm sich in
Querrichtung von der dritten Drehachse wegerstreckt, und
wobei die Nockennachlaufeinrichtung im Arm der dritten
Drehachse vorgesehen ist. Diese Auslegung ermöglicht
eine äußerst kompakte und starre Bauweise zur Abstützung
des Basisendes des Wischerarms. Gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform ist diese erste Drehachse mit einem
einteiligen an diesem angebrachten Gehäuse versehen,
und das Basisende der dritten Drehachse ist mit einer
Öffnung versehen, durch die die erste Drehachse geht,
wobei diese mit Hilfe des Gehäuses an den Teilen der
dritten Drehachse drehbeweglich gelagert ist, die an
der jeweiligen Längsseite der Öffnung liegen, und wobei
die Nockennachlaufeinrichtung an den Teilen der dritten
Drehachse vorgesehen ist, die an der jeweiligen Quer
seite der Öffnung liegen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform nach der Erfin
dung weist die Wischerarm-Schwenkeinrichtung ein Universal
gelenk auf, welches die erste Drehachse stützt, so daß
eine Pendelbewegung in zwei unterschiedlichen Richtungen
senkrecht zu der ersten Drehachse ermöglicht wird, wenn
sich die erste Drehachse in ihrer Neutralstellung be
findet, und ferner ist die erste Drehachse mit der
Nockennachlaufeinrichtung versehen, die mit der Nocken
fläche zusammenarbeitet. Diese Ausführungsform ermög
licht, daß der Wischerarm sich nicht nur um die Längs
linie sondern auch um eine Linie senkrecht sowohl zu dem
Wischerarm als auch zu der ersten Drehachse drehen kann,
so daß nicht nur die Ausrichtung des Wischerarms, son
dern auch die Andrückkraft des Wischerblatts auf die zu
wischende Fläche durch entsprechende Wahl des Nocken
profils gesteuert werden kann.
Ferner ist es durch eine entsprechende Wahl des Nocken
profils möglich, den Blattanpreßdruck auf die zu wischen
de Fläche dadurch herabzusetzen, daß der Wischerarm
von der zu wischenden Fläche an den Umkehrpunkten des
Wischerarms weggedreht wird, um ein gleichmäßiges Um
kehren des Wischelements zu bewirken, das an dem
Wischerblatt angebracht ist und das in direkten Kontakt
mit der zu wischenden Fläche kommt.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfin
dung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung
von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht zur Verdeut
lichung der äußeren Form der ersten bevorzugten Aus
führungsform der Wischeranordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Dreh
einheit der ersten bevorzugten Ausführungsform in teil
weise ausgebrochener Ansicht,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III
in Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV
in Fig. 2,
Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht
des eine Pendelbewegung bewirkenden Nockenelements bei
der ersten bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 6 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Ände
rung des Fehlerwinkels A error im Verhältnis zu dem Dreh
winkel A rot der Hauptdrehachse bei der ersten bevorzugten
Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 7 ein Diagramm zur Verdeutlichung der
Definition des Fehlerwinkels A error,
Fig. 8 eine Schnittansicht der Dreheinheit einer
zweiten bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 9 eine Schnittansicht längs der Linie
VIII-VIII in Fig. 8,
Fig. 10 eine vergrößerte perspektivische Ansicht
des eine Pendelbewegung bewirkenden Nockenelements bei
der zweiten bevorzugten Ausführungsform,
Fig. 11 ein Diagramm zur Verdeutlichung der
Trajektorie des freien Endes der Hauptdrehachse in Rela
tion zu dem Mittelpunkt des Kugelgelenks bei der zweiten
bevorzugten Ausführungsform nach der Erfindung,
Fig. 12 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Defi
nition des Wischerblattanpreßwinkels A blade, und
Fig. 13 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Ände
rungen des Fehlerwinkels A error und des Wischerblatt
anpreßwinkels Ablade im Verhältnis zur dem Drehwinkel
der Drehachse A rot.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen den Aufbau der ersten bevor
zugten Ausführungsform der Wischeranordnung nach der
Erfindung. Die Wischeranordnung weist einen Wischerarm
3 auf, der ein Wischerblatt 45 über eine Schwenk- bzw.
Drehachse 46 auf an sich übliche Weise trägt, wie dies
in Fig. 12 gezeigt ist, wobei die Anordnung parallel
zum Wischen der Fläche einer Windschutzscheibe 1 ge
troffen ist. Ferner ist eine Dreheinheit 4 an der Fahr
zeugkarosserie 2 angebracht, und ein Armträger 6 ist in
Form eines Gehäuses ausgelegt, welches die Hauptdreh
achse 12 der Dreheinheit 4 mit dem Wischerarm 3 verbin
det, wie dies nachstehend näher beschrieben wird. Der
Drehhebel 7, der sich von der Dreheinheit 4 weg erstreckt,
ist mit einem Ende einer Verbindungsstange 8 über ein
Kugelgelenk 9 verbunden. Das andere Ende der Verbin
dungsstange ist mit einer Antriebseinheit auf an sich
bekannte Art und Weise verbunden, die nicht näher dar
gestellt ist. Wie in den gebrochenen Linien in Fig. 1
angegeben ist, dreht sich kurz gesagt der Wischerarm 3
um die Hauptdrehachse 12 und wischt die Scheibe 1 unter
der Wirkung der Dreheinheit 4 des Armträgers 6, wenn der
Drehhebel 7 mittels der Dreheinheit über die Verbindungs
stange 8 bewegt wird.
Der freie Endabschnitt 3 a des Wischerarms 3, der das
Wischerblatt trägt, ist andererseits schwenkbeweglich
an dem Basisendabschnitt 3 b des Wischerarms 3 über eine
Drehachse 5 derart gelagert, daß der freie Endabschnitt
3 a sich von der Scheibe 1 weg und auf diese zu um die
Drehachse 5 drehen kann, die quer bzw. senkrecht zum
Wischerarm 3 verläuft. Ferner wird der freie Endab
schnitt 3 a auf die Scheibe 1 mit Hilfe einer Zugschrau
benfeder 10 angedrückt, die am freien Endabschnitt 3 a
und dem Basisendabschnitt 3 b vorgesehen ist.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen die Dreheinheit 4 und den
Armträger 6 in vergrößerten Ansichten. Die Dreheinheit
4 ist von einem Drehhalter 11 umgeben, der fest an der
Fahrzeugkarosserie 2 über einen Flansch 11 a angebracht
ist, der in einem Mittelteil des Drehhalters 11 vorge
sehen ist, um das Basisende der Hauptdrehachse 12 sowie
die erste Drehachse für den Wischerarm 3 schwenkbeweg
lich bzw. drehbeweglich aufzunehmen. Das freie Ende der
Hauptdrehachse 12 ist mit einem Gewindeabschnitt 14 und
einem konischen, mit Riffelungen versehenen Abschnitt 15
versehen, welches an der Seite des Basisendes des Ge
windeabschnitts 14 liegt. Ferner ist der Drehhebel 7
fest an einem Zwischenabschnitt der Hauptdrehachse 12
angebracht.
Der Armträger 6 ist im wesentlichen in Form eines
Kastens ausgebildet und weist eine obere Hälfte 16 und
eine untere Hälfte 17 auf, die passend zu der oberen
Hälfte 16 ausgelegt und fest mit dieser mit Hilfe von
Schrauben 18 verbunden ist, die in Fig. 4 gezeigt sind,
wobei eine geeignete Dichtung 13 zwischen diesen ange
ordnet ist. Das Innere der Kammer 20, die von den oberen
und unteren Hälften 16 und 17 gebildet wird, nimmt eine
eine Kippbewegung bzw. Pendelbewegung ausführende Welle
24 und ein zur Ausführung der Pendelbewegung dienendes
Nockenelement 22 darin auf. Die Pendelachse 24 ist mit
einem inneren Endabschnitt 24 a versehen, der drehbeweg
lich im Armträger 6 mit Hilfe einer Lagerbuchse 27 ge
lagert ist, und sie ist ferner mit einem äußeren End
abschnitt 24 b versehen, der aus dem Armträger 6 koaxial
zu dem inneren Endabschnitt 24 a vorsteht und in ähnlicher
Art und Weise durch den Armträger 6 über eine Lager
buchse 28 drehbar gelagert ist, sowie mit einem vier
eckigen Führungsarm 21 versehen, der zwischen den inneren
und äußeren Enden 24 a und 24 b der Pendelachse 24 ver
läuft und mit einer viereckigen Öffnung 21 a versehen
ist. Die beiden Hälften 16 und 17 und das Pendelnocken
element 22 sind mit koaxialen Öffnungen 16 a, 17 a und 22 a
versehen, die durch diese gehen. Die Hauptdrehachse 12
geht durch diese Öffnungen ausgehend von der Öffnung 16 a
und erstreckt sich in Fig. 2 nach oben, und eine Hut
mutter 19 wird auf dem Gewindeabschnitt 14 an dem freien
Ende der Hauptdrehachse 12 aufgeschraubt, die aus der
Öffnung 17 a vorsteht. Der konische und mit Riffelungen
versehene Teil 15 greift in die Öffnung 17 a ein, um den
Armträger 6 sicher mit der Hauptdrehachse 12 zu ver
binden.
Der Führungsarm 21 verläuft in Längsrichtung und in Quer
richtung, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist, wodurch die
viereckige Öffnung 21 a gebildet wird. Die Pendelachse
24 dient als eine dritte Drehachse des Wischerarms 3.
Somit kann sich der Führungsarm 21 in Form einer Pendel
bewegung um die Pendelwelle 24 in gewissem Maße bewegen,
wie dies in gebrochenen Linien in Fig. 3 gezeigt ist.
Von den unteren Flächen der seitlichen Enden des Füh
rungsarms 21 stehen zwei Vorsprünge 37 nach unten vor,
welche an dem Pendelnockenelement 22 auf der jeweiligen
Seite der Hauptdrehachse 12 anliegen.
Der zuäußerst liegende Endabschnitt 24 c des Pendelarms
24 steht nach links von dem Armträger 6 vor, wie dies in
Fig. 2 gezeigt ist und es ist in eine Paßöffnung 32
passend eingesetzt, die im Basisende des Wischerarms 3
vorgesehen ist, um hierdurch fest mit Hilfe einer Stell
schraube 35 mit einem Keil 33 verbunden zu werden, der
in eine Nut 34 passend eingesetzt ist, die der äußeren
Umfangsfläche des zuäußerst liegenden Abschnittes 24 c
vorgesehen ist.
Da somit der Wischerarm 3 an dem inneren Endabschnitt 24 a
und dem äußeren Endabschnitt 24 b schwenkbeweglich am Arm
träger 6 gelagert ist, die sich auf der jeweiligen Seite
der Hauptdrehachse 12 befinden, wird ermöglicht, daß die
Größe des Armträgers 6 reduziert werden kann, ohne daß
man eine Steifigkeit hinsichtlich der Stützkonstruktion
einbüßt.
Ein verminderter Abschnitt 39 des Pendelnockenelements
22, der im unteren Teil entsprechend Fig. 2 vorgesehen
ist, ist drehbeweglich in der Öffnung 16 a der unteren
Hälfte 16 aufgenommen. In ähnlicher Weise ist die Haupt
drehachse 12 drehbeweglich in der Mittelöffnung 22 a des
Pendelnockenelements 22 aufgenommen. Die untere End
fläche des verminderten Abschnitts 39 ist mit einer
Kerbe 40 in der Nähe der Öffnung 22 a versehen, um fest
in Eingriff mit einem Stegteil 42 des Halters 11 zu
kommen. Somit liegt das Pendelnockenelement 22 im Inneren
des Armträgers 6, ist aber fest an dem Drehhalter 11 an
gebracht.
Die obere Fläche des Pendelnockenelements 22 ist mit
einer Nockenfläche 44 versehen, gegen die die Vorsprünge
37 des Führungsarms 21 anliegen. Die Kontur dieser
Nockenfläche 44 ist derart ausgebildet, daß der Wischer
arm 3 die Scheibe 1 überstreicht, wobei nur ein mini
maler Fehlerwinkel A error bezüglich der Kontur der
Scheibenoberfläche T vorhanden ist, wie dies in Fig. 7
gezeigt ist. Auch zeigt Fig. 7 den Kontaktwinkel A cont,
die die Lippe S des Wischerelements R bezüglich der
Oberfläche T der Scheibe bildet.
Fig. 6 zeigt den Zusammenhang zwischen dem Drehwinkel
der Hauptdrehachse 12 Arot und den Fehlerwinkel A error
in dem Bereich zwischen der Ausgangsposition und der
Umkehrposition der Wischeranordnung gemäß der vorlie
genden Erfindung. Die gebrochene Linie L bezeichnet
die hypothetische Änderung des Fehlerwinkels A error,
wenn der Wischerarm 3 nicht gedreht wird und fest an dem
Armträger 6 angebracht ist. Die weitere gebrochene
Linie M bezeichnet den Winkel (Korrekturwert), um den
der Wischerarm 3 durch das Pendelnockenelement 22 ge
dreht wird, um die gewünschte Korrektur vorzunehmen.
Die durchgezogene Linie N bezeichnet den tatsächlichen
Fehlerwinkel A error, der bei der vorliegenden Ausfüh
rungsform nach der Erfindung auftritt. Gemäß der bevor
zugten Ausführungsform nach der Erfindung kann der
Fehlerwinkel A error genau innerhalb eines Bereiches von
2° in jeder Richtung gesteuert werden. Somit kann bei
der Erfindung der Winkel des Wischerarms bezüglich der
zu wischenden Fläche entsprechend der Drehposition zur
Erzielung optimaler Wischergebnisse bei einem einfachen
Aufbau abgestimmt werden. Gemäß dieser bevorzugten Aus
führungsform ändert sich der Fehlerwinkel A error linear
zwischen einem kleinen negativen Wert und einem kleinen
positiven Wert, um ein ruckfreieres Umkehren des Wisch
elements zu erzielen. Es ist aber auch möglich, den
Fehlerwinkel A error auf einen noch kleineren Wert über
den Bereich der Wischbewegung des Wischerarms 3 hinweg
herabzusetzen.
Fig. 8 und 9 zeigen eine zweite bevorzugten Ausfüh
rungsform der Wischeranordnung nach der Erfindung. Die
Dreheinheit dieser Wischeranordnung weist eine untere
Hälfte 51 und eine obere Hälfte 52 eines Gehäuses auf,
die im allgemeinen zylindrisch ausgebildet und in Ver
bindung miteinander an der Fahrzeugkarosserie 56 mit
Hilfe von drei Gewindebolzen 55 angebracht sind, wobei
ein ringförmiges Pendelnockenelement 53 und ein Dicht
ring 54 dazwischen angeordnet sind. Eine Hauptdrehachse
58 geht mittig durch die beiden Gehäusehälften 51 und
52 und ist mit einem sphärischen Teil 58 a versehen, das
in einem Hohlraum 51 a der unteren Hälfte 51 mit Hilfe
einer Lagerbuchse 57 derart aufgenommen ist, daß die
Hauptachse 58 schwenkbeweglich mittels der unteren
Hälfte 51 in Form eines Kugelgelenks gelagert ist.
Das untere Ende 58 b der Hauptdrehachse 58 ragt von der
unteren Hälfte 51 nach unten vor und ist fest mit einem
Hebelarm 59 verbunden, der ein Kugelgelenk 60 hat, um
eine Antriebskraft von einer Verbindungsstange, die in
der Zeichnung nicht gezeigt ist, auf die Hauptdrehachse
58 zu übertragen. Das obere Ende 58 c der Hauptdrehachse
58 ragt aus der oberen Hälfte 52 nach oben vor und ist
fest mit dem Basisende eines Wischerarms 3 über einen
konischen, mit Riffelungen versehenen Teil 61 verbunden,
der am zuäußerst liegenden Ende der Hauptdrehachse 58
vorgesehen ist. Eine Kautschukhaube 63 ist passend auf
das untere Ende 58 b der Hauptdrehachse 58 und das offene
untere Ende der unteren Hälfte 51 aufgesetzt, und eine
weitere Kautschukhaube 64 ist in ähnlicher Art und Weise
auf das obere Ende 58 c der Hauptdrehachse 58 und das
offene obere Ende der oberen Hälfte 52 aufgesetzt.
Ein ringförmiges Teil 65 ist gleitbeweglich auf dem
oberen Ende 58 c der Hauptdrehachse 58 angeordnet. Das
ringförmige Teil 65 ist mit drei radialen Schenkeln 69
versehen, die in regelmäßigen Winkelabständen angeord
net sind, und das freie Ende jedes radialen Schenkels 69
ist mit einem Kugellager 70 versehen, das als eine
Nockennachlaufeinrichtung dient, welche die Nocken
fläche 53 a des Pendelnockenelements 53 berührt, die an
der Oberseite desselben ausgebildet ist. Ein Feder
haltering 66 ist auf einen Teil des oberen Endes 58 c
der Hauptdrehachse 58 oberhalb des ringförmigen Teils 65
aufgesetzt, und es wird an einer Biegung in Richtung
nach oben durch einen Haltering 67 gehindert. Eine
Druckschraubenfeder 68 ist zwischen der oberen Fläche
des ringförmigen Teils 65 und der unteren Fläche des
Federhalterings 66 in koaxialer Zuordnung zu der Haupt
drehachse 58 angeordnet, um das ringförmige Teil 65,
insbesondere die Kugellagerung 70, gegen die Nocken
fläche 53 a des Pendelnockenelements 53 anzudrücken.
Bei dieser Ausführungsform neigt sich das ringförmige
Teil 65 längs der Hauptdrehachse 58 oder bewegt sich
pendelartig hin und her, wie dies durch das Nockenprofil
des Pendelnockenelements 53 vorgegeben ist, wenn sich die
Hauptdrehachse 58 um sich selbst durch die Antriebskraft
dreht, die auf sie über das Kugelgelenk 60 und den Hebel
arm 59 übertragen wird.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 11
bis 13 die Arbeitsweise dieser bevorzugten Ausführungs
form erläutert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 folgt das freie Ende 62
der Drehachse 58 einer Trajektorie U relativ zum Mittel
punkt des sphärischen Teils 58 a der Hauptdrehachse 58,
wenn sich der Wischerarm 3 um die Hauptdrehachse 58
dreht und sich die Kugellagerung 70 über die Nocken
fläche 53 a abwälzt. Zwischenzeitlich ändert sich die
Winkelposition des Wischerarms A rot und der Längsrich
tung des Wischerarms 3 ausgehend von der Wischeraus
gangsposition L 1 zu der Wischerumkehrposition L 2, wie
dies in Fig. 11 gezeigt ist, wenn sich der Wischerarm 3
um die Hauptdrehachse 58 dreht.
Da sich der Wischerarm 3 auf diese Weise dreht, ist es
möglich, den Fehlerwinkel A error zwischen der Mittel
linie des Wischerblatts Q und der senkrechten Linie der
Scheibe P zu steuern, so daß es sich linear über einen
kleinen Bereich (beispielsweise 3°) auf der jeweiligen
Seite der senkrechten Richtung P über den gesamten Be
reich des Wischerarmdrehwinkels A rot ändert.
Im Diagramm nach Fig. 13 ist mit der Linie a der
Fehlerwinkel A error gemäß der vorliegenden Erfindung
bezeichnet, die Linie b entspricht der hypothetischen
Änderung des Blattfederwinkels A error, wenn die Dreh
achse 58 keine Pendelbewegung ausführt, und die Kurve c
bezeichnet die Korrekturkurve, die dem Pendelwinkel der
Hauptdrehachse 58 entspricht, welche bei der Bewegung
auszuführen ist, um die Änderung des Fehlerwinkels zu
erreichen, die mit der Linie a angegeben ist, in dem
die Pendelbewegung der Hauptdrehachse 58 ausgeführt
wird. Zur Erzielung der vorgenannten Änderung des
Musters des Blattfehlerwinkels A error, das anstatt der
weitgehend möglichen Verringerung desselben auf einen
möglichst kleinsten Wert vorgesehen wird, verfolgt den
Zweck, eine ruckfreie Umkehr der Wischerblattbewegung
an den beiden Endlagen L 1 und L 2 des Wischerarms 3 zu
erreichen.
Wie ferner in Fig. 12 gezeigt ist, ist die Änderung
des Winkels der Längsrichtung des Wischerarms 3 um eine
Drehachse 5 oder die Änderung der Richtung des Andrück
druckes des Wischerblattes 5, das gegen eine Scheibe 1
anliegt (dieser Winkel ist als Wischerblattandrück
winkel A blade nachstehend bezeichnet), konstant gehalten,
wie dies mit der Grundlinie d in Fig. 13 gezeigt ist.
In anderen Worten ausgedrückt, wird der Wischerblatt
antriebswinkel A blade auf Null gesetzt, da der Andrück
druck des Wischerblatts 45 gegen die Scheibe 1 zweck
mäßigerweise über den gesamten Kontaktbereich des Wisch
elements hinweg konstant sein sollte. In dem Schaubild
nach Fig. 13 bezeichnet die Kurve e die hypothetische
Änderung des Wischerblattanpreßdruckwinkels A blade, wenn
die Drehachse 58 keine Pendelbewegung ausführt, und die
Kurve f bezieht sich auf die Korrekturkurve zur Erzie
lung der Grundlinie d, die einem konstanten Wischerblatt
anpreßdruck mittels der Pendelbewegung der Drehachse 58
zugeordnet ist. Diese Korrekturkurve f sowie die Korrek
turkurve c dient als Basis für die Bestimmung der Kontur
der Nockenfläche 53 a.
Um entsprechend Fig. 8 eine gleichmäßige Drehbewegung
des Wischers zu erreichen, sind Entlastungswinkel A r 1
und A r 2 am Ausgangspunkt L 1 und dem Umkehrpunkt L 2 des
Wischerarms 3 definiert. Durch entsprechende Wahl der
Kontur der Nockenfläche 53 an den beiden extremen Posi
tionen L₁ und L 2 ist es weiterhin möglich, den Anpreß
druck des Wischerblatts an den extremen Positionen zu
reduzieren, und eine noch gleichmäßigere Umkehr der
Drehbewegung des Wischerarms 3 an diesen beiden extremen
Drehstellungen zu erzielen.
Da somit bei der vorliegenden Erfindung die Drehachse,
die drehbeweglich den Wischerarm trägt, eine hin- und
hergehende Bewegung längs der Kontur der Nockenfläche
ausführen kann, die auf die vorstehend angegebene Weise
näher bestimmt ist, kann die Änderung des Winkels des
Wischerblatts bezüglich der zu wischenden Fläche inner
halb einer vorbestimmten Grenze gesteuert werden, und
der Anpreßdruck des Wischerblattes kann in jeder Dreh
position des Wischerblattes auf einen konstanten Wert
gesteuert werden. Da ferner die beiden Korrekturen
gleichzeitig vorgenommen werden, lassen sich Schwingungs
geräusche wirksam an ihrer Entstehung zwischen der zu
wischenden Fläche und dem Wischelement vermeiden. Ferner
läßt sich durch die Reduzierung des Wischerblattanpreß
druckes an den geeigneten Stellen die Haltbarkeit des
Wischelements verbessern.
Zusammenfassend gibt die Erfindung eine Wischeranord
nung an, bei der der Wischerarm derart gelagert ist, daß
er um seine Längslinie und die Hauptdrehachse des
Wischerarms drehbar ist, um eine Wischbewegung des
Wischerarms auszuführen. Die Hauptdrehachse ist von
einem ringförmigen Nockenelement umgeben, das eine Nocken
fläche hat, die im wesentlichen in einer Ebene senk
recht zur Achslinie der Hauptdrehachse liegt, und die mit
einer Nockennachlaufeinrichtung zusammenarbeitet, die am
Wischerarm angebracht ist. Durch entsprechende Wahl des
Nockenprofils ist es möglich, das Wischerblatt in einer
gewünschten Zuordnung zur und mit Hilfe des Wischer
blatts zu wischenden Fläche über dem gesamten Bereich
der Wischbewegung des Wischerarms hinweg auszurichten.
Der Wischerarm kann derart gelagert sein, daß er um
seine Längslinie entweder mittels einer Schwenklagerung
des Basisendes des Wischerarms um die Hauptdrehachse
oder dadurch drehbar gelagert ist, daß sich die Haupt
drehachse pendelförmig hin- und hergehend bewegen kann,
wobei das Basisende des Wischerarms fest an der Haupt
drehachse angebracht ist. Wenn die Hauptdrehachse sich
in zwei unterschiedliche Richtungen pendelförmig hin-
und hergehend bewegen kann, kann nicht nur die Winkel
ausrichtung des Wischerblattes um die Längslinie, son
dern auch der Anpreßdruck des Wischerblattes auf die zu
wischende Fläche dadurch gesteuert werden, daß die
Hauptdrehachse in Richtungen senkrecht und parallel zu
dem Wischerarm jeweils pendelförmig hin- und hergehend
bewegt wird.
Claims (12)
1. Wischeranordnung mit einer ersten Drehachse, die
drehbeweglich an einer Fahrzeugkarosserie gelagert ist,
einem Wischerarm, der radial von der Drehachse zur Aus
führung einer Wischbewegung über eine zu wischende Fläche,
wie die Oberfläche einer Windschutzscheibe hinweg ver
läuft, einem Wischerblatt, das schwenkbeweglich an dem
freien Ende des Wischerarms über eine zweite Drehachse
angebracht ist, die senkrecht bzw. quer zum Wischerarm
verläuft, und einem Wischelement, das an dem Wischer
blatt für den direkten Kontakt mit der zu wischenden
Fläche angebracht ist, gekennzeichnet
durch:
eine Wischerarmdreheinrichtung (22, 24, 37), die in der Nähe der ersten Drehachse (5) zum Zulassen einer Drehbewegung des Wischerarms (3) um seine Mittellängs linie vorgesehen ist,
ein Nockenelement (22), das fest mit der Fahr zeugkarosserie derart verbunden ist, daß es die erste Drehachse (12, 58) umgibt, und das mit einer Nocken fläche (44, 53) versehen ist, die außerhalb einer Fläche im wesentlichen senkrecht zur ersten Drehachse (12, 58) gebildet wird, und
eine Nockennachlaufeinrichtung (37), die am Basisendabschnitt (3 a) des Wischerarms (3) angebracht ist und in Kontakt mit der Nockenfläche (44, 53 a) ist,
wobei die Drehbewegung durch das Zusammenwirken der Nockennachlaufeinrichtung (37) mit der Nockenfläche (34) erfolgt, wenn sich der Wischerarm (3) um seine erste Drehachse (12, 58) dreht.
eine Wischerarmdreheinrichtung (22, 24, 37), die in der Nähe der ersten Drehachse (5) zum Zulassen einer Drehbewegung des Wischerarms (3) um seine Mittellängs linie vorgesehen ist,
ein Nockenelement (22), das fest mit der Fahr zeugkarosserie derart verbunden ist, daß es die erste Drehachse (12, 58) umgibt, und das mit einer Nocken fläche (44, 53) versehen ist, die außerhalb einer Fläche im wesentlichen senkrecht zur ersten Drehachse (12, 58) gebildet wird, und
eine Nockennachlaufeinrichtung (37), die am Basisendabschnitt (3 a) des Wischerarms (3) angebracht ist und in Kontakt mit der Nockenfläche (44, 53 a) ist,
wobei die Drehbewegung durch das Zusammenwirken der Nockennachlaufeinrichtung (37) mit der Nockenfläche (34) erfolgt, wenn sich der Wischerarm (3) um seine erste Drehachse (12, 58) dreht.
2. Wischeranordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wischerarm-
Schwenkeinrichtung eine dritte Drehachse (24) aufweist,
die im wesentlichen parallel zum Wischerarm verläuft
und durch die erste Drehachse (12) schwenkbeweglich
gelagert ist, und daß wenigstens ein Arm (21) von der
dritten Schwenkachse (24) in Querrichtung verläuft und
die Nockennachlaufeinrichtung (37) im Arm (21) der
dritten Drehachse (24) vorgesehen ist.
3. Wischeranordnung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Dreh
achse (12) mit einem einteilig daran angebrachten
Gehäuse versehen ist, das Basisende der dritten Dreh
achse (24) mit einer Öffnung (24 c) versehen ist, durch
die die erste Drehachse (12) geht und die mittels des
Gehäuses an den Teilen der dritten Drehachse (24) ge
lagert ist, die auf der jeweiligen Längsseite der
Öffnung (24 c) liegen, und daß die Nockennachlaufein
richtung (37) an den Teilen der dritten Drehachse (24)
vorgesehen ist, die auf der jeweiligen Querseite der
Öffnung (24 c) liegen.
4. Wischeranordnung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil der
Nockenfläche (44) derart bestimmt ist, daß die Ausrich
tung des Wischerblatts (R) im wesentlichen in einer
festen Zuordnung zu der gegenüberliegenden zu wischen
den Fläche (T) unabhängig von dem Drehwinkel der ersten
Drehachse (12) konstant gehalten wird.
5. Wischeranordnung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil der
Nockenfläche (44) derart bestimmt ist, daß sich der
Fehlerwinkel (A error) linear zwischen einem kleinen
negativen Wert und einem kleinen positiven Wert über
den gesamten Bereich der Winkelposition des Wischer
arms (3) hinweg ändert.
6. Wischeranordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wischerarm-
Schwenkeinrichtung eine Universalgelenkeinrichtung (58 a,
51 a, 57) aufweist, welche die erste Schwenkachse (58)
derart lagert, daß sie eine pendelartige hin- und her
gehende Bewegung in zwei unterschiedliche Richtungen
senkrecht zu der ersten Drehachse (58) ausführen kann,
wenn die erste Drehachse (58) in ihrer Neutralstellung
ist, und daß die erste Drehachse (58) mit der Nocken
nachlaufeinrichtung (69, 70) versehen ist, die mit der
Nockenfläche (53 a) zusammenarbeitet.
7. Wischeranordnung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nockennach
laufeinrichtung ein ringförmiges Teil (65) aufweist,
durch die die erste Drehachse (58) geht, das eine Mehr
zahl von Schenkeln (69) radial von dem ringförmigen
Teil (65) sich wegerstrecken, und daß eine Feder (68)
vorgesehen ist, die die Schenkel (69) gegen die Nocken
fläche (53 a) drückt.
8. Wischeranordnung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Universal
gelenkeinrichtung einen sphärischen Teil (58 a), der
in einem Teil der ersten Drehachse (58) ausgebildet
ist, und eine sphärische Lagerfläche (51 a, 57) aufweist,
die komplementär zu dem sphärischen Teil (58 a) ausge
bildet ist, und die in einem festen Teil vorgesehen ist,
um den sphärischen Teil (58 a) darin aufzunehmen.
9. Wischeranordnung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil der
Nockenfläche (53 a) derart bestimmt ist, daß sich der
Fehlerwinkel (A error) linear zwischen einem kleinen
negativen Wert und einem kleinen positiven Wert über
den gesamten Bereich der Winkelposition des Wischerarms
(3) hinweg ändert.
10. Wischeranordnung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil der
Nockenfläche (53 a) derart bestimmt ist, daß die Aus
richtung des Wischerblatts (R) in einer im wesentlichen
festen Zuordnung zu der gegenüberliegenden zu wischen
den Fläche (T) unabhängig von dem Drehwinkel der ersten
Drehachse (58) konstant gehalten wird.
11. Wischeranordnung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil der
Nocke (53) derart bestimmt ist, daß zusätzlich die
Ausrichtung des Wischerarms (3) in einer im wesentlichen
festen Zuordnung zu der zu wischenden Fläche (T), die
durch das Wischerblatt (R) zu wischen ist, unabhängig
von dem Drehwinkel der ersten Drehachse (58; 12)
konstant gehalten wird.
12. Wischeranordnung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Profil der
Nocke (53) derart bestimmt ist, daß der Wischerarm (3)
von der zu wischenden Fläche wenigstens an den beiden
extremen Winkelpositionen (L 1, L 2) um die erste Dreh
achse (58) weggeschwenkt wird.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP63004034A JPH01182145A (ja) | 1988-01-12 | 1988-01-12 | ワイパ装置 |
JP63112275A JPH01282056A (ja) | 1988-05-09 | 1988-05-09 | ワイパ装置 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3900525A1 true DE3900525A1 (de) | 1989-07-20 |
Family
ID=26337733
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19893900525 Withdrawn DE3900525A1 (de) | 1988-01-12 | 1989-01-10 | Wischeranordnung |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3900525A1 (de) |
FR (1) | FR2625715A1 (de) |
GB (1) | GB2213709A (de) |
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1994022696A1 (de) * | 1993-03-27 | 1994-10-13 | Itt Automotive Europe Gmbh | Wischeranordnung mit zusätzlich zur pendelnden schwenkbewegung drehbarem wischerarm |
EP0832799A1 (de) * | 1996-09-30 | 1998-04-01 | Valeo Systemes D'essuyage | Kraftfahrzeugscheibenwischer mit einer verbesserten Vorrichtung zur Orientierung der Wischerwelle |
WO2001092072A1 (de) * | 2000-05-30 | 2001-12-06 | Robert Bosch Gmbh | Viergelenkwischhebel |
DE102006059079B4 (de) * | 2006-12-14 | 2017-01-12 | Robert Bosch Gmbh | Wischerlager |
Families Citing this family (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JP2823686B2 (ja) * | 1990-11-30 | 1998-11-11 | アスモ株式会社 | 車両用ワイパ |
DE4229495C1 (de) * | 1992-09-04 | 1993-11-25 | Swf Auto Electric Gmbh | Verfahren zum Fixieren einer Welle in deren Lagergehäuse bei Wischeranlagen, sowie Wischeranlage, insbesondere zur Scheibenreinigung eines Kraftfahrzeugs |
FR2742114B1 (fr) * | 1995-12-07 | 1998-01-09 | Valeo Systemes Dessuyage | Dispositif d'essuyage pour une vitre de vehicule automobile |
EP0806330A3 (de) * | 1996-05-09 | 1998-11-04 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, Patentabteilung AJ-3 | Wischvorrichtung für die Scheibe eines Fahrzeugs |
KR100681070B1 (ko) * | 2004-07-09 | 2007-02-08 | 현대자동차주식회사 | 자동차용 와이퍼 장치 |
-
1989
- 1989-01-10 DE DE19893900525 patent/DE3900525A1/de not_active Withdrawn
- 1989-01-11 FR FR8900280A patent/FR2625715A1/fr not_active Withdrawn
- 1989-01-12 GB GB8900652A patent/GB2213709A/en not_active Withdrawn
Cited By (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1994022696A1 (de) * | 1993-03-27 | 1994-10-13 | Itt Automotive Europe Gmbh | Wischeranordnung mit zusätzlich zur pendelnden schwenkbewegung drehbarem wischerarm |
US5647085A (en) * | 1993-03-27 | 1997-07-15 | Itt Automotive Europe Gmbh | Wiper arrangement with a rotatable wiper arm in addition to the reciprocating movement |
EP0832799A1 (de) * | 1996-09-30 | 1998-04-01 | Valeo Systemes D'essuyage | Kraftfahrzeugscheibenwischer mit einer verbesserten Vorrichtung zur Orientierung der Wischerwelle |
WO2001092072A1 (de) * | 2000-05-30 | 2001-12-06 | Robert Bosch Gmbh | Viergelenkwischhebel |
US6772470B2 (en) | 2000-05-30 | 2004-08-10 | Robert Bosch Gmbh | Four bar wiper-arm |
DE102006059079B4 (de) * | 2006-12-14 | 2017-01-12 | Robert Bosch Gmbh | Wischerlager |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
GB8900652D0 (en) | 1989-03-08 |
FR2625715A1 (fr) | 1989-07-13 |
GB2213709A (en) | 1989-08-23 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69017105T2 (de) | Gehrungssäge. | |
DE2044415C3 (de) | Blattsteuerung fur ein Drehflügel flugzeug | |
DE3539560C2 (de) | ||
DE3839862C2 (de) | Wischervorrichtung | |
EP0783417B1 (de) | Viergelenkwischarm für eine scheibenwischeranlage eines kraftfahrzeuges | |
DE69709813T2 (de) | Kraftfahrzeugscheibenwischer mit einer verbesserten Vorrichtung zur Orientierung der Wischerwelle | |
DE3900525A1 (de) | Wischeranordnung | |
DE69812520T2 (de) | Wischer für den Spiegel eines Kraftfahrzeuges | |
DE3734814C2 (de) | ||
WO1992002391A2 (de) | Wischvorrichtung für scheiben von kraftfahrzeugen | |
DE3320773C2 (de) | ||
DE10026819A1 (de) | Viergelenkwischhebel | |
DE69106487T3 (de) | Scheibenwischervorrichtung für Kraftfahrzeuge. | |
DE3329146A1 (de) | Wischarm fuer scheibenwischer in fahrzeugen, insbesondere kraftfahrzeugen | |
DE2554187A1 (de) | Einstellbare steuervorrichtung | |
EP0695245B1 (de) | Wischeranordnung mit zusätzlich zur pendelnden schwenkbewegung drehbarem wischerarm | |
DE3416466C2 (de) | ||
EP0352586B1 (de) | Scheibenwischeranlage, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
WO1988004247A1 (fr) | Essui-glace pour vehicules a moteur | |
DE4030594C2 (de) | ||
DE19933615A1 (de) | Vorrichtung zum Antrieb eines Wischarms | |
DE3744982C2 (de) | Vorrichtung zum Ausrichten einer Eingangswelle eines Lenkgetriebes | |
DE69002204T2 (de) | Scheibenwischanlage mit nichtkreisförmigem Wischbild, insbesondere für Kraftfahrzeuge. | |
DE69302423T2 (de) | Scheibenwischeranlage | |
DE3614166C2 (de) |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |