DE382729C - Stuetzraederanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden Raedern - Google Patents
Stuetzraederanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden RaedernInfo
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- DE382729C DE382729C DEW54990D DEW0054990D DE382729C DE 382729 C DE382729 C DE 382729C DE W54990 D DEW54990 D DE W54990D DE W0054990 D DEW0054990 D DE W0054990D DE 382729 C DE382729 C DE 382729C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D61/00—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern
- B62D61/02—Motor vehicles or trailers, characterised by the arrangement or number of wheels, not otherwise provided for, e.g. four wheels in diamond pattern with two road wheels in tandem on the longitudinal centre line of the vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Stützräderanordnung für Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden Rädern. Die Erfindung betrifft eine verbesserte Stützräderanordnung für Kraftfahrzeuge, die nur mit zwei in einer Spur laufenden Rädern versehen sind und deshalb in- der Ruhe sowie im Augenblick des Anfahrens oder Auslaufens der Stützung gegen Umfallen bedürfen. Die Verbesserungen erstrecken sich einerseits auf eine leichte und sichere Steuerung der Stützradträger, um sie in und außer Arbeitsstellung zu bringen, anderseits auf die Möglichkeit, vom Führersitz aus und nachdem die Stützräder bereits in ihre Stützstel- Jung gebracht sind, eine nachträgliche besondere Regulierung der Stützstellung vornehmen zu können, damit das Fahrzeug aufgerichtet werden kann für den Fall, daß es nach der einen oder anderen Seite infolge von Unebenheiten eines gerade eingenommenen Standortes überhängt.
- Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r eine schematische Seitenansicht, Abb.2 den zugehörigen Grundriß" Abb. 3 einen Schnitt nach 3-3 der Abb.2, gesehen in der Richtung des Pfeiles x, Abb. 4. einen Schnitt nach 4--. der Abb. 2, gesehen in der Richtung des Pfeiles x1 in größerem Maßstab.
- Der einen unverschiebharen Gelenkpunkt a1 enthaltende und den drehbaren Stützradlenker bildende Gelenkstab ist mit a. bezeichnet und besitzt die Form einer Gabel (Abb. d.) ; b ist der verschiebbare Gelenkstab oder Stützradträger. Er bildet zugleich das Schutzgehäuse für das Stützrad d. Der Stab a ist lose an der Hinterachse c befestigt; auf der letzteren dreht sich das Hinterrad d frei. Der Gelenkzapfen b1 des Stabes b ruht in einem Schlitten cl einer im Rahmen c angeordneten Schlittenführung c2. Zum Drehen des Gelenkstabes a dienen die beiden Kegelreibscheiben f, f l, von denen f mittelbar durch die Bremsscheibe f2 starr an das Hinterrad e1 angeschlossen ist, während ,f1 starr auf der Hinterachse e sitzt, und das Zwischenrad g, welches auf einem zur Achse e senkrechten, auf letzterer frei drehbaren Hohlbolzen g1 sitzt. Eine unter Wirkung einer Feder g2 stehende Kappe g3 kann durch ein Zugseil !r nach oben verschoben werden und nimmt hierbei das Zwischenrad g mit, tun es mit den beiden Reibscheiben f, f1 in Eingriff zu bringen; nach Aufhören der Zugkraft hebt die Feder g2 den Eingriff wieder auf; g4 bedeutet eine Lenkrolle für das Zugseil h.
- Wichtig ist noch die Veränderlichkeit der Höhenstellung der Stützräder, wenn sie sich in Stützstellung befinden, damit auf diese Weise eine infolge von Unebenheiten des Bodens am Standort des Fahrzeuges hervorgerufene Schrägstellung beseitigt oder das Fahrzeug aufgerichtet werden kann. Hierzu ist ein fest auf der Welle c sitzender 11#itnehmer e2 vorgesehen. Dann ist durch eine Schubstange z eine Verbindung hergestellt zwischen denn Gelenkbolzen b1 oder dessen Schlitten cl und einem doppelarmigen Hebel k, k1. Der Arm k1 trägt eine Sperrklinke k= mit Handgriff k3; die Sperrklinke greift unter Federwirkung in einen Zahnbogen in und läßt sich dadurch außer Eingriff mit dem Zahnbogen in bringen, daß ein Schleifbogen n gegen einen mit dem Handgriff k3 der Sperrklinke k2 verbunhenen Finger n1 drückt. Der Schleifbogen n sitzt an einer Stange n2, die durch einen für beide Seiten des Fahrzeuges gemeinschaftlichen Fußtritt n3 gehoben und gegen den Finger n1 gedrückt werden kann, so daß die Sperrklinke so lange außer Eingriff ist, als ihr Finger n' auf dem Bogen n schleift. Hängt das Fahrzeug auf einer Seite über, etwa weil dort eine 'Vertiefung im Boden ist, so erfaßt die Hand das Fahrers den Griff k4 und dreht unter gleichzeitiger Auslösung der Klinke k2 den Hebel in der erforderlichen Richtung, bis das Stützrad d die für das Geradestehen des Fahrzeugs geeignete Einstellung besitzt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Stützräderanordnung für Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützradträger (b) an seinem hinteren Ende mit einem um die Hinterachse (e) schwenkbaren Lenker (a.) und an seinem vorderen Ende mit einem am Wagenrahmen geführten einstellbaren Schlitten (cl) gelenkig verbunden ist.
- 2. Stützräderanordnung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch zwei gleichachsige Kegelreihscheiben (f, f1), von denen die eine (f) unmittelbar oder mittelbar mit dem Hinterrad und die andere (f1) mit der Hinterachse fest verbunden ist, während ein Zwischenrad (g) verschiebbar auf einem senkrecht zur Hinterachse angeordneten feststehenden Bolzen (g1) gelagert ist und in der Einrückstellung, in welcher es mit den beiden Kegelreibscheiben in Berührung ist, die Drehbewegung des Hinterrades auf die Hinterachse überträgt und dadurch den Stützradträger in die Ruhestellung hebt.
- 3. Stützräderanordnung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (cl) durch eine Schubstange (i) mit einem Handhebel (k, k1) verbunden ist, dessen zum Feststellen dienende Sperrklinke (k2) beim Hochheben des Stützrades durch einen besonderen Schleifbogen (n) außer Eingriff mit dem zugehörigen Zahnbogen (fri) gebracht werden kann.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW54990D DE382729C (de) | 1920-04-09 | 1920-04-09 | Stuetzraederanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden Raedern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW54990D DE382729C (de) | 1920-04-09 | 1920-04-09 | Stuetzraederanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden Raedern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE382729C true DE382729C (de) | 1923-10-05 |
Family
ID=7604928
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW54990D Expired DE382729C (de) | 1920-04-09 | 1920-04-09 | Stuetzraederanordnung fuer Kraftfahrzeuge mit zwei hintereinanderliegenden Raedern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE382729C (de) |
-
1920
- 1920-04-09 DE DEW54990D patent/DE382729C/de not_active Expired
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