DE3636085A1 - Wasserarmes, pastenfoermiges praeparat - Google Patents
Wasserarmes, pastenfoermiges praeparatInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein wasserarmes, zum Aufstreichen
auf textile Substrate geeignetes Präparat.
In vielen Fällen werden wirkstoffhaltige Präparate lokal auf zu
behandelnde Unterlagen aufgetragen, so daß die Wirkstoffe auf
den Unterlagen ihre Wirkung entfalten können. Derartige Präparate
sind beispielsweise Emulsionen, Lösungen, Dispersionen,
gegebenenfalls in Form von Salben, Cremes oder Pasten. Sie
finden Verwendung z. B. im kosmetischen, pharmazeutischen oder
drucktechnischen Bereich oder auch im Reinigungs- oder
Wäschereigewerbe oder im Haushalt und dienen in der Regel zum
lokalen Wirkstoffauftrag. Wegen ihrer einfachen Handhabung, vor
allem beim dosierten Auftragen, sind Pasten oder Cremes beim
Anwender in vielen Fällen besonders beliebt. Die folgenden Ausführungen
betreffen dabei vor allem Pasten oder Cremes oder
Gele, wobei aber auch gießbare flüssige Präparate nicht ausgeschlossen
sind; alle diese Präparate werden im folgenden Pasten
genannt oder als "pastenförmig" bezeichnet; sie sind sowohl lokal
wirksam als auch nach Verteilung, beispielsweise in einem Bad,
über die Auftragsstelle hinaus.
Die Pasten enthalten in der Regel Wirkstoffe oder Hilfsstoffe,
deren Viskosität sehr stark von der Tempratur abhängig ist; bei
niedrigen Tempraturen sind sie halbfest bis fest, bei höheren
werden sie flüssig bis dünnflüssig. Für eine Lagerung, Transport
und Anwendung von Präparaten, die wegen ihres Gehaltes an derartigen
Bestandteilen eine starke Viskositäts/Temperatur-
Abhängigkeit aufweisen, kann diese Eigenschaft von zum Teil
erheblichem Nachteil sein. Man ist daher bestrebt, den Pasten
eine Konsistenz zu verleihen, die eine problemlose Handhabung
gewährleistet. Dem Fachmann stehen hierzu Verdickungs- und
Verdünnungsmittel zur Verfügung, mit denen die Konsistenz
beeinflußt werden kann. Während es sich bei den Verdünnungsmitteln
im allgemeinen um organische Lösungsmittel oder um
Wasser handelt, sind Verdickungsmittel anorganische oder
organische Verbindungen, die unterschiedlichsten Stoffklassen
angehören: Sie bewirken ein Anheben oder Absenken der Viskosität
der Pasten oder verleihen ihnen strukturviskose Eigenschaften.
Sie wirken oft entweder nur in wäßrigen oder nur in
nichtwäßrigen Systemen und beeinflussen die Viskositäts/Temperatur-
Abhängigkeit nur unzureichend oder gar nicht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung
eines wasserarmen, pastenförmigen Mittels zum Aufstreichen auf
textile Substrate mit dem Ziel, dessen Viskositäts/Temperatur-
Abhängigkeit vollständig oder weitgehend zu beseitigen. Der
Begriff "wasserarm" soll dabei einen Wassergehalt von höchstens
10 Gewichtsprozent bedeuten. Wasserarm soll auch "wasserfrei" in
dem Sinne umfassen, daß einem derartigen Mittel kein Wasser
zugesetzt wird und es daher höchstens soviel Wasser enthält, wie
durch die verwendeten, gegebenenfalls wasserhaltigen Bestandteile
in das Mittel hineingelangen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht in einem Mittel mit einem
Gehalt an einer Kombination aus einem Verdickungsmittel und
einem Verdünnungsmittel, wobei das Verdickungsmittel Fettsäurealkanolamide,
Fettsäureester, Fettalkohol-Ethoxylate und Polyacrylsäure-
Derivate umfaßt und wobei das Verdünnungsmittel ein-
oder mehrwertige Alkohole mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder
flüssige Kohlenwasserstoffe umfaßt und das Gewichtsverhältnis
von Verdickungsmittel zu Verdünnungsmittel 1 : 6 bis 6 : 1
beträgt.
Die Wirkung der erfindungsgemäßen Kombination ist deswegen
überraschend, weil weder die Verdickungsmittel für sich, noch die
Verdünnungsmittel für sich einen nennenswerten Einfluß auf das
Viskositäts/Temperatur-Verhalten ausüben.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung geeignete Fettsäurealkanolamide
sind beispielsweise Di- oder vorzugsweise Monoethanolamide,
die sich von Fettsäuren oder Fettsäuregemischen mit vorzugsweise
10 bis 20 Kohlenstoffatomen ableiten. Die Fettsäuren können
geradkettig oder verzweigt sowie gesättigt oder ein oder mehrfach
ungesättigt sein. Typische Vertreter der genannten
Verbindungsklasse sind die vorzugsweise eingesetzten Stearinsäuremonoethanolamid
und Kokosfettsäureethanolamid.
Geeignete Fettsäureester sind Ester von Fettsäuren oder Fettsäuregemischen
mit vorzugsweise 10 bis 20 Kohlenstoffatomen mit ein-
oder mehrwertigen Alkoholen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen. Die
Fettsäurekomponente der Ester ist die gleiche wie die der Fettsäureethanolamide.
Die Alkoholkomponente ist entweder verzweigt
oder geradkettig und leitet sich beispielsweise von Ethanol,
Isopropylalkohol, Glycerin, Ethylenglykol, Diethylenglykol oder
Pentaerythrit. Typische Fettsäureester sind die bevorzugten
Glycerinmonostearat, Ethylenglykolmonostearat, Ethylenglykoldistearat
sowie Gemische hieraus.
Hinsichtlich der Alkylkette gilt für geeignete Fettalkohol-
Ethoxylate das gleiche wie für die Fettsäuren. Als Verdickungsmittel
geeignete Fettalkoholethoxylate enthalten
wenigstens etwa 20 Mol Ethylenoxid pro Mol Fettalkohol. Ein
Beispiel für geeignete Verbindungen dieser Klasse ist Cetyl-/
Stearylalkohol, an den 30 Mol Ethylenoxid angelagert sind. Wichtig
für alle verdickenden Fettderivate ist ein Schmelzpunkt von mehr
als 40°C.
Als Verdickungsmittel geeignete Fettderivate im Sinne der vorliegenden
Erfindung sind auch die beispielsweise aus der
DE-AS 19 22 047 bekannten Umsetzungsprodukte von Fetten mit
Hydroxyalkylpolyaminen zu verstehen.
Die als Verdickungsmittel ebenfalls geeigneten Polyacrylsäure-
Derivate sind wasserlösliche Verbindungen mit einem Molgewicht
zwischen ca. 400 000 und 4 000 000. Sie können in Säureform
oder als Salze eingesetzt werden und sind im Handel unter der
Bezeichnung "Carbopol"®, Firma BF Goodrich, erhältlich.
Verdünnend wirkende Mittel im Sinne dieser Erfindung sind ein-
oder mehrwertige Alkohole mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen sowie
flüssige Kohlenwasserstoffe oder Kohlenwasserstoffgemische mit 6
bis 40 Kohlenstoffatomen; die Alkohole und die Kohlenwasserstoffe
können entweder jeweils für sich oder in Kombination eingesetzt
werden. Bevorzugt werden als Kohlenwasserstoffe Gemische von
nichtcyclischen Verbindungen, insbesondere von Isoparaffinen.
Das erfindungsgemäße Mittel enthält vorzugsweise Bestandteile von
Textilwaschmitteln. Man erhält so viskositätsregulierte Textilwaschmittel-
Pasten oder Waschhilfsmittel-Pasten, die die Wirkung
von Waschmitteln unterstützen. Waschhilfsmittel lassen sich
beispielsweise auf verfleckte oder stark verschmutzte Wäschestücke
auftragen und verbessern beim anschließenden Waschprozeß
die Reinigungsleistung der eigentlichen Waschmittel.
Derartige Waschhilfsmittel enthalten wenigstens zwei übliche
Bestandteile von Textilwaschmitteln. Übliche Bestandteile von
Textilwaschmitteln sind beispielsweise nichtionische, anionische,
kationische oder zwitterionische Tenside, stickstoffhaltige
Waschkraftverstärker, Bleichmittel, Bleichaktivatoren, wasserlösliche
oder wasserunlösliche Buildersubstanzen, Schwermetallkomplexbildner
Schaumregulatoren, Vergrauungsinhibitoren,
Textilweichmacher, Farbstoffe, Duftstoffe, Enzyme. Vor allem
Präparate, die nichtionische Tenside in Kombination mit weiteren
Waschmittelbestandteilen enthalten, lassen sich durch die
erfindungsgemäße Kombination hinsichtlich des Viskositäts/
Temperatur-Verhaltens verbessern.
Gute Resultate erhält man insbesondere durch einen Zusatz von 20
bis 40 Gewichtsprozent, bezogen auf das fertige Präparat, an
niedermolekularen Alkoholen in Kombination mit 5 bis 25 Gewichts-
prozent Verdickungsmittel, insbesondere mit einer Kombination aus
Polyacrylsäurederivat und Fettsäureester. Geeignete Alkohole sind
Ethanol, Propanol, Butanol, Ethylenglykol, Diethylenglykol,
Propylenglykol, Diacetonalkohol oder Glycerin oder deren
Gemische, wobei ein Gemisch aus ein-, zwei- und dreiwertigen
Alkoholen bevorzugt ist.
In manchen Fällen ist es zweckmäßig, als Verdickungsmittel
lediglich Fettsäureester, beispielsweise Ethylenglykolmono-
und/oder -distearat einzusetzen. Besonders gute Resultate erzielt
man sowohl mit einer Kombination aus niedermolekularen Alkoholen
und flüssigen Kohlenwasserstoffen als auch mit flüssigen
Kohlenwasserstoffen als Verdünnungsmittel allein.
Bevorzugt sind auch pastenförmige Mittel, die 5 bis 20 Gewichtsprozent
Verdickungsmittel, insbesondere eine Kombination aus
Polyacrylsäurederivat und Fettsäureester und 30 bis 60 Gewichts-
prozent Verdünnungsmittel, insbesondere flüssige Kohlenwasserstoffe
enthalten.
Die als Verdickungsmittel geeigneten Polyacrylsäurederivate sind
Salze, insbesondere Aminsalze. Die Bildung der Salze erfolgt
entweder, indem man dem zu verdickenden System das Verdickungsmittel
und die salzbildende basische Komponente zusetzt oder
indem man die Salzbildung mit der salzbildenden Komponente vor
der Zugabe zu dem zu verdickenden System vornimmt. Wasserfreie
oder weitgehend wasserfreie Systeme lassen sich mit Aminsalzen
gut verdicken, während merkliche Mengen an Wasser (bis 10
Gewichtsprozent) enthaltende Präparate mit Alkalisalzen gut
verdickt werden können. Auch Kombinationen von Polyacrylsäure
mit quartären Ammoniumverbindungen, wie z. B. insbesondere
Tetradecyl- oder Cetyltrimethylammoniumbromid, sind zur Verdickung
von Präparaten mit einem Wassergehalt von bis zu etwa
10 Gewichtsprozent geeignet.
In den wasserfreien Systemen hat sich das Polyacrylsäure-Salz
von Fettaminen, beispielsweise von Kokosalkylamin, insbesondere
das aus Polyacrylsäure und dem aus dem Anlagerungsprodukt von
2 Mol Ethylenoxid an Kokosalkylamin besonders bewährt. Ebenfalls
gute Resultate erzielt man mit höher ethoxylierten Fettaminen
beziehungsweise mit nicht ethoxylierten Fettaminen mit 10 bis 20
Kohlenstoffatomen.
Besonders bevorzugt ist wegen der guten verdickenden Wirkung
ein Polyacrylsäurederivat in Kombination mit einem der bereits als
Verdicker genannten Fettalkylderivate, insbesondere mit einem
Fettsäureester. Hochmolekulare Polyacrylsäurederivate sind im
Rahmen dieser Erfindung bevorzugt, d. h. solche Polymere, die im
Molgewicht von wenigstens 500 000, insbesondere von wenigstens
1 000 000 und vorzugsweise von ca. 4 000 000 haben. Ein
derartiges Polyacrylsäurederivat ist beispielsweise das
Handelsprodukt "Carbopol 940®" der Firma B.F. Goodrich,
USA.
Interessante rheologische Eigenschaften haben Präparate, deren
Viskosität durch eine Kombination eines Polyacrylsäurederivats mit
einem kationischen Tensid als verdickende und mit flüssigen
Kohlenwasserstoffen als verdünnende Komponente reguliert ist.
Erfindungsgemäße Präparate eignen sich beispielsweise als
Wäschevorbehandlungsmittel, mit dem stark verschmutzte Textilien
oder Teile von Textilien, wie z. B. Kragenränder, zur Verstärkung
der Waschwirkung der Waschlauge bei einer anschließenden Wäsche
vorbehandelt werden können. Derartige Präparate enthalten daher
reinigend, lösend oder bleichend wirkende Bestandteile der zuvor
beschriebenen Art. Gute Ergebnisse erhält man mit Präparaten,
die wenigstens ein nichtionisches Tensid und ein kationisches
Tensid enthalten. Geeignete nichtionische Tenside sind vor allem
Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Fett- oder insbesondere
Oxoalkohole mit 12 bis 18 Kohlenstoffatomen zu nennen. Besonders
geeignete Tenside leiten sich von Alkoholen mit 14 bis 15
Kohlenstoffatomen ab. Die besten Wirkungen erzielt man mit
Oxoalkohol-Ethoxylaten, die 3 bis 10, vorzugsweise 6 bis 8 und
insbesondere etwa 7 Mol Ethylenoxid pro Mol Alkohol enthalten. In
vielen Fällen ist es zweckmäßig, Schaumregulatoren zuzusetzen;
meistens muß die Schaumentwicklung gedämpft werden. Geeignete
Schaumdämpfungsmittel sind beispielsweise die bekannten
Silikonöle. Durch den Gehalt der Paste an nichtionischen Tensiden
wird vor allem die Entfernung von fett- oder ölartigen
Verschmutzungen beim Waschen gefördert. Geeignete kationische
Tenside enthalten langkettige Alkyl- oder Alkenylreste mit 10 bis
20, vorzugsweise Alkylgruppen mit 10 bis 16 und insbesondere
etwa 14 Kohlenstoffatomen. Im übrigen enthalten die geeigneten
quartären Ammoniumverbindungen 3 gleiche oder verschiedene
Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen. Insbesondere handelt
es sich bei diesen kurzen Alkylgruppen um Methylgruppen. Eine
besonders gute geeignete quartäre Ammoniumverbindung ist
Tetradecyltrimethylammoniumbromid, das auch zur Verstärkung
der verdickenden Wirkung von Polyacrylsäure-Derivaten in sehr
wasserarmen Präparaten verwendet werden kann.
Ein anderes Mittel enthält wenigstens ein nichtionisches Tensid
der zuvor genannten Art und einen Bleichaktivator für Perverbindungen.
Als Aktivator für Perverbindungen sind N-Acyl- und
O-Acylverbindungen. Beispiele hierfür sind Tetraacetylglykoluril
beziehungsweise Pentaacetylglucose beziehungsweise insbesondere
Tetraacetylethylendiamin. In Verbindung mit Perverbindungen der
gebräuchlichen Vollwaschmittel, insbesondere mit dem üblicherweise
verwendeten Perborat, führen die genannten Bleichaktivatoren
zu einer verbesserten Entfernung bleichbarer
Textilverschmutzungen. Zur Verstärkung der Wirkung enthalten
bevorzugte erfindungsgemäße Wäschevorbehandlungsmittel sowohl
ein nichtionisches Tensid, ein kationisches Tensid und einen
Bleichaktivator der zuvor beschriebenen Art. Die Viskosität
besonders wirksamer und daher bevorzugter Mittel reguliert man
durch die Verwendung einer aus einem Polyacrylsäurederivat und
einem Fettsäurederivat, vorzugsweise einem Fettsäureester
bestehenden Verdickungsmittel-Kombination, bei der das Polyacrylsäurederivat
im Molgewicht von wenigstens 500 000,
vorzugsweise von wenigstens 1 000 000 und insbesondere von ca.
4 000 000 und eines verdünnend wirkenden Gemisches aus
Propylenglykol, Glycerin und Ethanol.
Bei einer typischen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens
stellt man die Viskosität eines aus C₁₄/C₁₅-Oxoalkohol
+ 7 Mol Ethylenoxid und Tetraacetylethylendiamin durch
Verwendung eines aus Kokosamin + 2 Mol Ethylenoxid gebildeten
Aminsalzes von Polyacrylsäure mit einem Molgewicht von ca.
4 000 000 in Kombination mit Ethylenglykolstearat als Verdickungsmittel
und eines Gemisches aus Propylenglykol, Glycerin
und Ethanol als Verdünnungsmittel so ein, daß innerhalb eines
Temperaturbereiches von -5 bis +40°C die Viskosität im wesentlichen
konstant ist, d. h., daß die Viskosität in diesem Temperaturbereich
so eingestellt ist, daß das Produkt eine gut
handhabbare, insbesondere eine gut verstreichbare Paste ist.
Natürlich ist das erfindungsgemäße Mittel nicht stets ein
Wäschevorbehandlungsmittel, auch wenn die folgenden Beispiele
Wäschebehandlungsmittel darstellen.
Ein pastenförmiges Wäschevorbehandlungsmittel wurde durch
Zusammenmischen der folgenden Bestandteile hergestellt:
21,8 Gew.-%C₁₄/C₁₅-Oxoalkohol + 7 Mol Ethylenoxid
15,7 Gew.-%Tetraacetylethylendiamin
8,2 Gew.-%Tetradecyltrimethylammoniumbromid
15,3 Gew.-%Propylenglykol-1,2
7,6 Gew.-%Glycerin
7,5 Gew.-%Kokosamin + 2 Mol Ethylenoxid
0,8 Gew.-%Polyacrylsäure, Molgewicht 4 000 000
12,6 Gew.-%Ethylenglykolstearat
1,2 Gew.-%Siliconöl
9,3 Gew.-%Ethanol
Die Vermischung erfolgte in der Weise, daß ²/₃ des gesamten
Propylenglykols zusammen mit dem Glycerin, dem Oxoalkohol-
Ethoxylat und dem Entschäumer unter Rühren mit einem
Propellerrührer auf ca. 65°C erhitzt wurden. Bei dieser
Temperatur fügte man ein Vorgemisch aus der Polyacrylsäure und
dem Tetradecyltrimethylammoniumbromid hinzu und rührte unter
Drehzahlerhöhung bis zur homogenen Durchmischung, was ca. 1
Stunde dauerte. In einem Rührwerk mit Ankerrührer und Teflonwandabstreifern
fügte man das restliche Propylenglykol, das
Kokosamin-Ethoxylat und das Ethylenglykolstearat zu. Unter
weiterem Rühren ließ man abkühlen und fügte nach dem Unterschreiten
einer Temperatur von 40°C das Ethanol und das
Tetraacetylethylendiamin zu und kühlte auf Raumtemperatur ab.
Dieses Gemisch stellt eine beige/graue Paste dar, die ausgezeichnete
Wirkung als Wäschevorbehandlungsmittel hat. Im
Temperaturbereich von 5 bis 40°C ist die Paste stets gut verstreichbar.
Durch Vermischen der Komponenten wurde eine Paste der
folgenden Zusammensetzung hergestellt:
15,4 Gew.-%C₁₄/C₁₅-Oxoalkohol + 7 Mol Ethylenoxid
46,3 Gew.-%C₁₂/C₁₄-Isoparaffin-Kohlenwasserstoff-Gemisch ("Isopar M", Esso)
0,8 Gew.-%Polyacrylsäure, Molgewicht 4 000 000
8,0 Gew.-%Tetradecyltrimethylammoniumbromid
10,0 Gew.-%Ethylenglykolstearat
16,0 Gew.-%Tetraacetylethylendiamin
2,3 Gew.-%Wasser
1,2 Gew.-%Siliconöl
Auch dieses Gemisch stellte eine im Temperaturbereich von 5 bis
40°C stets gut verstreichbare Paste dar und wies eine ausgezeichnete
Wirkung als Wäschevorbehandlungsmittel auf.
Claims (3)
1. Wasserarmes pastenförmiges Mittel zum Aufstreichen auf textile
Substrate mit einem Gehalt an einer Kombination aus einem
Verdickungsmittel und einem Verdünnungsmittel, wobei das
Verdickungsmittel Fettsäurealkanolamide, Fettsäureester,
Fettalkohol-Ethoxylate und Polyacrylsäure-Derivate umfaßt und
wobei das Verdünnungsmittel ein- oder mehrwertige Alkohole
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder flüssige
Kohlenwasserstoffe umfaßt und das Gewichtsverhältnis von
Verdickungsmittel zu Verdünnungsmittel 1 : 6 bis 6 : 1
beträgt.
2. Mittel nach Anspruch 1, enthaltend 5 bis 25 Gewichtsprozent
Verdickungsmittel, insbesondere eine Kombination aus
Polyacrylsäure-Derivat und Fettsäureester und 20 bis 40
Gewichtsprozent Verdünnungsmittel, insbesondere eine
Kombination aus ein-, zwei- und dreiwertigen Alkoholen.
3. Mittel nach Anspruch 1, enthaltend 5 bis 20 Gewichtsprozent
Verdickungsmittel, insbesondere eine Kombination aus
Polyacrylsäure-Derivat und Fettsäureester und 30 bis 60
Gewichtsprozent Verdünnungsmittel, insbesondere flüssige
Kohlenwasserstoffe.
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