DE3636030A1 - Stossfaenger fuer ein kraftfahrzeug - Google Patents
Stossfaenger fuer ein kraftfahrzeugInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Stoßfänger für ein Kraftfahrzeug, der
ein erstes aufbauseitig befestigtes Trägerteil, ein vorgelagertes, mit
Abstand zu diesem verlaufendes zweites Trägerteil und einen zwischen den
beiden Trägerteilen angeordneten, energieabsorbierenden und regenerierbaren
Schaumstoffkörper umfaßt, wobei die beiden profilierten Trägerteile über
örtlich angebrachte, in Höhenrichtung versetzt zueinander angeordnete
elastische Halteelemente derart miteinander verbunden sind, daß das zweite
Trägerteil bei einem Aufprallstoß eine horizontale Verschiebebewegung in
Fahrzeuglängs- und/oder Fahrzeugquerrichtung ausführt.
Bei einem bekannten Stoßfänger der eingangs genannten Gattung
(DE-OS 33 25 104) stützt sich das vorgelagerte zweite Trägerteil kippsicher
am aufbauseitig befestigten ersten Trägerteil ab, d. h., bei einem Aufprall
stoß auf den Stoßfänger erfolgt lediglich eine horizontale Verschiebebe
wegung des zweiten Trägerteils in Fahrzeuglängs- und/oder Farzeugquer
richtung. Der zwischen den beiden Trägerteilen eingebettete Schaumstoff
körper weist über seine gesamte Höhenerstreckung gesehen, einen gleich
bleibenden Aufbau mit einem konstanten Deformationsweg bzw. einer gleich
bleibenden Längserstreckung auf.
Nachteilig an dieser Anordnung ist, daß zur Erzielung einer guten Funktion
dieses Stoßfängers über die gesamte Höhenerstreckung des Schaumstoffkörpers
ein gleichbleibender, relativ großer Bauraum in Fahrzeuglängsrichtung vor
handen sein muß. Dies läßt sich insbesondere bei Fahrzeugen mit strömungs
günstig gestalteten (gerundeten) Endbereichen, bei denen der Stoßfänger
abschnittsweise den Endbereich des Aufbaus bildet, nur schwerlich reali
sieren.
Aufgabe der Erfindung ist es, an einem Stoßfänger für ein Kraftfahrzeug
solche Vorkehrungen zu treffen, daß auch bei einem örtlich begrenzten
Bauraum in Fahrzeuglängsrichtung entlang der Höhenerstreckung des Stoß
fängers gesehen, die Aufprallenergie bei einer Frontalkollision bis zu
einer Geschwindigkeit von etwa 8 km/h sicher aufgenommen werden kann.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere, die Erfindung in vorteilhafter Weise ausge
staltende Merkmale enthalten die Unteransprüche.
Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen,
daß durch die begrenzt gelenkartige Verbindung zwischen den beiden Träger
teilen sowie durch die unterschiedlichen Deformationswege des oder der
Schaumstoffkörper die bei einem Aufprallstoß auftretenden Kräfte sicher
aufgenommen und dorthin verlagert werden können, wo genügend Bauraum in
Fahrzeuglängsrichtung vorhanden ist. Bei einem Aufprallstoß auf den unteren
Bereich des Stoßfängers wird ein Teilbereich der Aufprallenergie durch die
gelenkartige Verbindung in den oberen Bereich des Stoßfängers übertragen
und umgekehrt. Somit wird ein höheres Potential an Energieaufnahme
geschaffen als ohne eine gelenkartige Verbindung. Durch die elastischen
Halteelemente wird stets der obere und der untere Bereich des Stoßfängers
zur Energieaufnahme herangezogen. Die Energieaufnahme kann durch das
Raumgewicht und/oder die Stauchhärte des oder der Schaumstoffkörper sowie
durch die unterschiedliche Ausbildung der oberen und unteren Halteelemente
gesteuert werden. Die oberen Halteelemente fixieren das zweite Trägerteil
im normalen Fahrbetrieb in vertikaler Richtung, wogegen die unteren
Halteelemente die Bewegung des zweiten Trägerteils in Querrichtung auf ein
erlaubtes Maß einschränken. Durch die in den Stoßfänger integrierten
Leuchteneinheiten und den Kühlluftkanal wird der vorhandene Bauraum gut
genutzt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und
wird im folgenden näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von vorne auf einen Endbereich eines
Kraftfahrzeuges mit einem integrierten Stoßfänger,
Fig. 2 eine Ansicht von vorne auf den Endbereich und den Stoßfänger,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Endbereich und den Stoßfänger,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV, wobei sich der Stoßfänger
in unbelastetem Zustand befindet,
Fig. 5 einen Schnitt entsprechend Fig. 4, wobei der Stoßfänger in
deformiertem Zustand dargestellt ist,
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2,
Fig. 7 eine Ansicht in Pfeilrichtung R der Fig. 1,
Fig. 8 eine Ansicht in Pfeilrichtung S der Fig. 1.
Der in Fig. 1 gezeigte Personenwagen umfaßt im dargestellten Bereich einen
Aufbau 1 mit einem Endbereich 2, der abschnittsweise von einem Stoßfänger 3
gebildet wird. Im Ausführungsbeispiel ist der Endbereich 2 durch einen
Bugendbereich dargestellt.
Der Stoßfänger 3 ist in den strömungsgünstig gestalteten, gerundeten Form
verlauf des Endbereiches 2 integriert und ohne Zwischenschaltung von
hydraulischen Dämpfungselementen (Pralldämpfer, Prallrohre oder der
gleichen) am Aufbau 1 in Lage gehalten.
Gemäß den Fig. 1 und 4 umfaßt der Stoßfänger 3 ein erstes aufbauseitig
befestigtes Trägerteil 4, ein vorgelagertes, mit Abstand zu diesem verlau
fendes zweites Trägerteil 5, zumindest einen, zwischen den beiden Träger
teilen 4, 5 eingebetteten, energieabsorbierenden und wieder regenerierbaren
Schaumstoffkörper 6 sowie eine aus elastischem Werkstoff gefertigte Ab
deckung 7.
In den Stoßfänger 3 integriert sind Leuchteneinheiten 8 und ein Kühlluft
kanal 9, der zu einem Kühler 10 führt. Der Kühlluftkanal 9 ist in einem
mittleren Bereich der Quererstreckung des Stoßfängers 3 vorgesehen und wird
durch die Abdeckung 7, die beiden Trägerteile 4, 5 und den Schaumstoff
körper 6 begrenzt. Benachbart dem Kühler 10 ist am zweiten Trägerteil 5 ein
trichterförmig ausgebildeter Abschnitt 30 angeformt, der einen Endbereich
des Kühlluftkanals 9 bildet. Durch den trichterförmigen Abschnitt 30
wird eine gute Beaufschlagung des Kühlers 10 mit Kühlluft erzielt. Das
erste Trägerteil 4 ist unmittelbar an einem vorderen, kastenförmig
ausgebildeten Querträger 11 des Aufbaus 1 befestigt. Hierzu sind bei 12 und
13 nicht näher dargestellte Befestigungsschrauben vorgesehen, die einer
seits vertikal und andererseits horizontal ausgerichtet sind.
Die beiden aus metallischem oder auch nichtmetallischem Werkstoff, insbe
sondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff, gefertigten profilierten
Trägerteile 4, 5 sind lediglich über örtlich angeordnete, elastische
Halteelemente 14, 15 miteinander verbunden, dergestalt, daß das zweite
Trägerteil 5 bei einem Aufprallstoß eine Horizontalverschiebung entgegen
der Fahrtrichtung und/oder in Fahrzeugquerrichtung sowie eine nachfolgende
Kippbewegung in Richtung der Fahrzeughochachse ausführt.
Die Kippbewegung erfolgt dadurch, daß der Schaumstoffkörper 6 - in
Höhenrichtung gesehen - mehrere übereinanderliegend angeordnete Bereiche
(z. B. A und B) aufweist, in denen die Verformungswege bzw. die Längser
streckungen des Schaumstoffkörpers 6 unterschiedlich ausgebildet sind.
Gemäß Fig. 1 ist ein einziger Schaumstoffkörper 6 zwischen den beiden
Trägerteilen 4, 5 angeordnet, der im oberen Bereich wegen des Kühlluft
kanals 9 eine geringere Längserstreckung aufweist als in einem unten
liegenden Bereich B. Im Bereich des Kühlluftkanals 9 ist zwischen den
Abschnitten A und B eine durchgehende Öffnung 16 vorgesehen.
Es ist aber auch denkbar, daß in den Bereichen A und B zwei verschieden
artig ausgebildete Schaumstoffkörper 6 a und 6 b vorgesehen sind, die ein
unterschiedliches Raumgewicht und/oder eine unterschiedliche Stauchhärte
aufweisen. Der Schaumstoffkörper, z. B. 6 a mit dem größeren Raumgewicht und
der größeren Stauchhärte wird im Bereich des geringeren Bauraumes in
Fahrzeuglängsrichtung angeordnet und weist einen Verformungsweg L 1 auf.
Der andere Schaumstoffkörper 6 b besitzt einen Verformungsweg L 2 (siehe
Fig. 5).
Vorzugsweise sind die beiden Trägerteile 4, 5 über je zwei untere Halte
elemente 14 und zwei obere Halteelemente 15 miteinander verbunden, wobei
die Halteelemente 14, 15 jeweils mit Abstand zu einer Fahrzeuglängsmittel
ebene E-E verlaufen. Die Halterungen 14, 15 sind derart ausgebildet, daß
der Stoßfänger 3 im normalen Fahrbetrieb relativ starr am Aufbau 1
angeordnet ist. Erst bei einem Aufprallstoß bewegt sich die Abdeckung 7 und
das zweite Trägerteil 5 relativ zum ersten Trägerteil 4. Die oberen
Halteelemente 14 fixieren dabei das zweite Trägerteil 5 in vertikaler
Richtung D-D, wogegen die unteren Halteelemente 15 die Bewegung des
zweiten Trägerteiles 5 in Fahrzeugquerrichtung E-E begrenzen.
Das obere Halteelement 14 ist - im Querschnitt gesehen - etwa viereckig
ausgebildet und setzt sich aus vertikal verlaufenden Querwänden 17, 18
sowie nach außen gekrümmten Längswänden 19, 20 zusammen, wobei sich die
Längswände 19, 20 ebenfalls in vertikaler Richtung erstrecken. Zwischen den
beiden Querwänden 17, 18 sind zwei mit Abstand zueinander angeordnete, in
Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtete Zwischenwände 21, 22 vorgesehen, die
geradlinig verlaufen oder leicht nach außen gekrümmt sind (Fig. 7). Nach
oben und unten hin ist das obere Halteelement 14 offen ausgebildet. Nicht
dargestellte Befestigungselemente für das obere Halteelement 14 sind durch
vertikale Wandabschnitte der Trägerteile 4, 5 und durch die Querwände 17,
18 des Halteelementes 14 hindurchgeführt.
Das untere Halteelement 15 umfaßt zwei Querwände 23, 24, die vertikal
ausgerichtet sind, sowie eine obere und eine untere Begrenzungswand 25, 26.
Die beiden leicht gekrümmten Begrenzungswände 25, 26 verlaufen annähernd
horizontal. An den beiden Längsseiten ist das untere Halteelement 15 offen
ausgebildet. Zwischen den beiden Querwänden 23, 24 können beispielsweise
weitere, zu den oberen und unteren Begrenzungswänden 25, 26 parallel
verlaufende, federnde Zwischenwände 27, 28 und ein aufrechter, labyrinth
förmig ausgebildeter Steg 29 vorgesehen sein. Der Steg 29 ist an die
Zwischenwände 27, 28 und an die obere und die untere Begrenzungswand 25,
26 angeschlossen (Fig. 8).
Der Stoßfänger 3 weist folgende Funktion auf: Bei einem Aufprallstoß auf
den oberen Bereich B des Stoßfängers 3 erfolgt eine Horizontalverschiebung
des zweiten Trägerteils 5 in Fahrzeuglängs- und/oder Fahrzeugquerrichtung,
und zwar um einen solchen Betrag, bis die oberen Halteelemente 14 auf Block
zusammengedrückt sind. Dabei wird der Schaumstoffkörper 6, 6 a um Betrag L 1
zusammengedrückt. Im oberen Bereich B steht sodann kein weiterer Ver
formungsweg mehr zur Verfügung. Anschließend erfolgt eine Kippbewegung des
Stoßfängers 3 um den Drehpunkt C, wodurch die noch vorhandene Energie in
den unteren Bereich A übertragen wird. Der Drehpunkt C liegt etwa in der
Mitte der Höhenerstreckung des oberen Halteelementes 14.
Erfolgt der Aufprallstoß auf den unteren Bereich des Stoßfängers, wird das
zweite Trägerteil in horizontaler Richtung soweit verschoben, bis wiederum
die oberen Halteelemente 14 auf Block zusammengedrückt sind. Danach erfolgt
wieder eine Kippbewegung des Stoßfängers um den Drehpunkt C und die ver
bleibende Energie wird im Bereich A des größeren Verformungsweges L 2
aufgenommen.
Der Großteil der bei einem Aufprallstoß auftretenden Energie wird durch
den Schaumstoffkörper 6 absorbiert; der verbleibende Rest der Energie wird
teilweise durch die beiden Trägerteile 4, 5 und die elastischen Halte
elemente 14, 15 aufgenommen und teilweise in die Aufbaustruktur einge
leitet.
Claims (11)
1. Stoßfänger für ein Kraftfahrzeug, der ein erstes, aufbauseitig be
festigtes Trägerteil, ein vorgelagertes, mit Abstand zu diesem verlaufendes
zweites Trägerteil und einen zwischen den beiden Trägerteilen angeordneten,
energieabsorbierenden und regenerierbaren Schaumstoffkörper umfaßt, wobei
die beiden profilierten Trägerteile über örtlich angebrachte, in Höhen
richtung versetzt zueinander angeordnete, elastische Halteelemente derart
miteinander verbunden sind, daß das zweite Trägerteil bei einem Aufprall
stoß eine horizontale Verschiebebewegung in Fahrzeuglängs- und/oder
Fahrzeugquerrichtung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Trägerteile (4, 5) lediglich über die elastischen Halteelemente (14, 15)
miteinander verbunden sind, dergestalt, daß das zweite Trägerteil (5)
bei einem Aufprallstoß zusätzlich eine Kippbewegung in Richtung der
Fahrzeughochachse ausführt und daß der Schaumstoffkörper (6) - in
Höhenrichtung gesehen - übereinanderliegende Bereiche (z. B. A und B) mit
unterschiedlicher Längserstreckung bzw. unterschiedlichem Deformationsweg
aufweist.
2. Stoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das erste
Trägerteil (4) an einem Querträger (11 ) des Aufbaus abstützt und an diesem
befestigt ist.
3. Stoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger
Schaumstoffkörper (6) zwischen den beiden Trägerteilen (4, 5) vorgesehen
ist.
4. Stoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, in
Höhenrichtung gesehen, übereinanderliegende Schaumstoffkörper (6 a und 6 b)
zwischen den beiden Trägerteilen (4, 5) angeordnet sind, wobei die
Schaumstoffkörper (6 a, 6 b) ein unterschiedliches Raumgewicht und/oder eine
unterschiedliche Stauchhärte aufweisen.
5. Stoßfänger nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der oder die Schaumstoffkörper (6, 6 a, 6 b) aus halbhartem Polyurethanschaum
hergestellt sind.
6. Stoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Trägerteil (5) im normalen Fahrbetrieb durch obere Halteelemente (14) in
vertikaler Richtung und durch untere Halteelemente (15) in Fahrzeugquer
richtung fixiert ist.
7. Stoßfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen
Halteelemente (14) im Querschnitt etwa viereckig ausgebildet sind, wobei
vertikal verlaufende Querwände (17, 18) mit den beiden Trägerteilen (4, 5)
verbunden sind, wogegen aufrechte, mit einer nach außen gerichteten
Krümmung versehene Längswände (19, 20) und Zwischenwände (21, 22) in
Fahrzeuglängsrichtung ausgerichtet sind und daß die oberen Halteelemente
(14) nach oben und unten hin offen ausgebildet sind.
8. Stoßfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren
Halteelemente (15) an beiden Längsseiten offen ausgebildet sind und
aufrecht verlaufende Querwände (23, 24 ) und etwa horizontal ausgerichtete,
obere und untere Begrenzungswände (25, 26) aufweisen, wobei in einem
mittleren Bereich der Längserstreckung zwischen diesen Begrenzungswänden
(25, 26) ein aufrechter, labyrinthförmiger Steg (29) vorgesehen ist, der
die Begrenzungswände (25, 26) miteinander verbindet.
9. Stoßfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Trägerteil (5) von einer Abdeckung (7) aus elastischem Werkstoff verkleidet
ist, wobei sich die Abdeckung (7) örtlich am zweiten Trägerteil (5) abstützt
und am angrenzenden Aufbau (1) mittels Befestigungselementen in Lage
gehalten ist.
10. Stoßfänger nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abdeckung (7), die beiden Trägerteile (4, 5) und der oder die Schaumstoff
körper (6, 6 a, 6 b) einen durch den Stoßfänger (3) hindurchragenden
Kühlluftkanal (9) begrenzen.
11. Stoßfänger nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiten
Trägerteil (5) ein trichterförmig ausgebildeter Abschnitt des Kühlluft
kanals (9) angeformt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863636030 DE3636030A1 (de) | 1986-10-23 | 1986-10-23 | Stossfaenger fuer ein kraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863636030 DE3636030A1 (de) | 1986-10-23 | 1986-10-23 | Stossfaenger fuer ein kraftfahrzeug |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3636030A1 true DE3636030A1 (de) | 1988-04-28 |
Family
ID=6312286
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863636030 Withdrawn DE3636030A1 (de) | 1986-10-23 | 1986-10-23 | Stossfaenger fuer ein kraftfahrzeug |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3636030A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0718157A1 (de) * | 1994-12-23 | 1996-06-26 | Alusuisse-Lonza Services AG | Stossstange für Fahrzeuge |
EP1857328A1 (de) * | 2006-05-19 | 2007-11-21 | Compagnie Plastic Omnium | Anordnung eines Kühlers, eines Dämpfers und einer Stoßstange für ein Kraftfahrzeug |
CN103661180A (zh) * | 2013-12-09 | 2014-03-26 | 淮南矿业(集团)有限责任公司 | 一种机动车防护装置 |
-
1986
- 1986-10-23 DE DE19863636030 patent/DE3636030A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
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FR2901213A1 (fr) * | 2006-05-19 | 2007-11-23 | Plastic Omnium Cie | Agencement d'un radiateur, d'un absorbeur et d'une poutre de chocs sur un vehicule automobile |
WO2007135326A1 (fr) * | 2006-05-19 | 2007-11-29 | Compagnie Plastic Omnium | Agencement d'un radiateur, d'un absorbeur et d'une poutre de chocs sur un vehicule automobile |
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