DE3631516A1 - Schloss fuer tueren od. dgl. - Google Patents
Schloss fuer tueren od. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Schloß der im Oberbegriff des An
spruchs 1 definierten Gattung.
Schlösser dieser Art sind in vielen verschiedenen Ausführungs
formen bekannt und finden als reine Fallen- oder Riegelschlös
ser, aber auch als kombinierte Fallen- und Riegelschlösser An
wendung. Zur Umwandlung der Drehbewegung der Nuß in eine Line
arbewegung des jeweiligen Schließorgans ist bei bekannten Schlös
sern (DE-GM 75 25 386) eine mit diesem gekoppelte, in dessen
Achsrichtung verschiebbare Platte vorgesehen, die Getriebeteile
in Form von abgebogenen Nasen aufweist, die von Getriebeteilen
an der Nuß in Form von radial abstehenden Armen hintergriffen
werden. Je nach Drehrichtung der Nuß zieht einer der beiden
Arme die Platte und damit das Schließorgan gegen die Kraft einer
Feder zurück. Bei einer ähnlichen, bereits vorbenutzten Ausfüh
rungsform hintergreifen radiale Ansätze an der Nuß zwei Stifte,
die zwei an den axialen Enden der Nuß gleitend gelagerte Ver
längerungen am Schließorgan miteinander verbinden. Schließlich
ist es auch bekannt, die Getriebeteile am Schließorgan und an
der Nuß durch ein Zahnadgetriebe (DE-GM 76 17 533) oder ein
Winkelhebelgetriebe (DE-GM 76 37 271, DE-GM 81 32 207) mitein
ander zu verbinden. Dabei sind alle genannten Schlösser mit Ge
triebeteilen und/oder zusätzlichen Funktionselementen versehen,
welche die Nuß teilweise umgreifen oder wenigstens beim Zurück
ziehen der Falle zwischen der oberen und/oder unteren Gehäuse
wand und dem Außenumfang der Nuß geführt werden müssen und da
durch die Bauhöhe des Schlosses beeinflussen.
Die bekannten Schlösser bereiten keine Probleme, solange ihre Ge
samtabmessungen vergleichsweise groß gewählt werden können. Darf
dagegen das Höhenmaß des Schlosses oder der Durchmesser eines
im wesentlichen zylindrischen Schloßgehäuses, wie es in manchen
Ländern durch Normung vorgeschrieben ist, einen vergleichsweise
kleinen Wert von z. B. 25,4 mm (ein Zoll) nicht übersteigen, dann
hat dies entsprechende Beschränkungen bei der Dimensionierung
der Nuß, des Schließorgans, der Getriebeteile und der ggf. zu
sätzlich vorhandenen Funktionselemente zur Folge. Dies gilt um
so mehr, als der ebenfalls genormte Querschnitt des die Nuß
durchragenden und mit Handhaben verbundenen Dorns nicht redu
ziert werden kann.
Infolge dieser Beschränkungen und der Konstruktion der bekannten
Schlösser können die Getriebeteile und die die Mittelbohrung der
Nuß umgebenden Wandabschnitte nur vergleichsweise schwach ausge
bildet werden. Dadurch kann es bei zu starker Krafteinwirkung
auf den die Nuß durchragenden Dorn leicht zu bleibenden Verfor
mungen der verschiedenen Bauteile kommen, die z. B. zu einem un
erwünschten Schiefstehen der Handhaben in deren Normalstellung
führen. Möglich ist auch, daß irgendein Getriebeteil oder die
Nuß aufgrund der ungenügenden Stabilität reißt oder bricht, ins
besondere wenn Handhaben in Form von große Hebelarme aufweisenden
Türdrückern vorgesehen werden, mit denen beträchtliche Drehmomen
te übertragbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Schloß der eingangs
bezeichneten Gattung so auszubilden, daß die Getriebeteile und
die Nuß auch bei kleiner Gesamthöhe oder kleinem Gesamtquer
schnitt des Schlosses ausreichend stabil ausgebildet werden
können.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1.
Die Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß das Schloß keine
Getriebeteile aufweist, die ständig oder zumindest während der
Fallbetätigung in einem Raum zwischen der Nuß und der oberen
und/oder unteren Gehäusewand des Schlosses angeordnet sind. Da
durch ist die Höhe des Schlosses von den Abmessungen des Getrie
bes unabhängig, so daß die Getriebeteile und auch die Nuß sehr
stabil ausgebildet werden können. Insbesondere kann die Nuß mit
einer Wandstärke versehen werden, die praktisch dem Abstand zwi
schen der oberen und unteren Gehäusewand bzw. der Gesamthöhe
des Schlosses entspricht. Dadurch werden Verformungen oder an
dere Zerstörungen des Schlosses weitgehend vermieden.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen gekennzeichnet.
Die Erindung wird nachfolgend in Verbindung mit der
Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise als Längsschnitt dargestellte Vorderansicht
eines ein Schließorgan aufweisenden, in einen Türflügel
eingebauten Schlosses;
Fig. 2 eine teilweise als Längsschnitt dargestellte Vorderansicht
eines erfindungsgemäßen Schlosses;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Schlosses nach Fig. 2 bei abgenom
mener Deckkappe;
Fig. 4 eine teilweise als Längsschnitt dargestellte Draufsicht
des Schlosses nach Fig. 2 in Richtung eines Pfeils X ;
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie V-V der Fig. 2;
Fig. 6 und 7 Längsschnitte ähnlich Fig. 2 und 4 in der Schließ
stellung des Schließorgans;
Fig. 8 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 2 bei durch Druck auf das
Schließorgan hergestellter Offenstellung des Schließor
gans;
Fig. 9 einen Längsschnitt ähnlich Fig. 2 bei durch Betätigung
einer Handhabe hergestellter Offenstellung des Schließ
organs;
Fig. 10 die Vorderansicht einer Gehäusehälfte des Schlosses
nach Fig. 2 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Gehäusehälfte nach Fig. 10;
Fig. 12 eine Seitenansicht der Gehäusehälfte in Richtung eines
Pfeils Y der Fig. 10;
Fig. 13 und 14 Schnitte längs der Linien XIII-XIII und XIV-XIV
der Fig. 10;
Fig. 15 die Vorderansicht des Schließorgans des Schlosses nach
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 16 einen Schnitt längs der Linie XVI-XVI der Fig. 15;
Fig. 17 eine teilweise geschnittene Draufsicht des Schließorgans
nach Fig. 15;
Fig. 18 eine Vorderansicht eines Schiebers des Schlosses nach
Fig. 2 in einem den Fig. 15 bis 17 entsprechendem Maß
stab;
Fig. 19 einen Schnitt längs der Linie XIX-XIX der Fig. 18;
Fig. 20 eine Rückansicht des Schiebers nach Fig. 18;
Fig. 21 eine Seitenansicht des Schiebers in Richtung eines
Pfeils Z der Fig. 18;
Fig. 22 eine Vorderansicht eines weiteren Schiebers des Schlosses
nach Fig. 2 in einem der Fig. 18 entsprechendem Maßstab;
Fig. 23 eine Seitenansicht einer Blattfeder des Schlosses nach
Fig. 1 in einem etwa der Fig. 15 entsprechendem Maßstab;
Fig. 24 die Rückansicht einer in Fig. 2 geschnitten dargestell
ten Deckkappe des Schlosses;
Fig. 25 in auseinander gezogener Darstellung eine Einrichtung
des Schlosses nach Fig. 2 zum Verschwenken seiner Stirn
platte;
Fig. 26 eine perspektivische Darstellung der Einrichtung nach
Fig. 25 im montierten zustand;
Fig. 27 bis 30 Vorderansichten bzw. Draufsichten der Einrichtung
nach Fig. 25 und 26 in verschiedenen Funktionsstellungen;
Fig. 31 eine teilweise im Längsschnitt dargestellte Vorderan
sicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemä
ßen Schlosses;
Fig. 32 einen Schnitt längs der Linie XXXII-XXXII der Fig. 31;
Fig. 33 eine teilweise im Längsschnitt dargestellte Draufsicht
des Schlosses nach Fig. 31;
Fig. 34 und 35 eine Seitenansicht und die Vorderansicht des
Schließorgans des Schlosses nach Fig. 31;
Fig. 36 und 37 die Vorderansicht und eine Seitenansicht eines
Schiebers des Schlosses nach Fig. 31; und
Fig. 38 und 39 die jeweils teilweise als Längsschnitt dargestell
te Vorderansicht und Draufsicht einer dritten Ausfüh
rungsform des erfindungsgemäßen Schlosses.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Teil eines Türflügels 1, der an
seiner von den Türbändern abgewandten Stirnfläche 2 meistens als
Falz ausgebildet ist. An der Stirnfläche 2 grenzt eine im Türflü
gel 1 ausgebildete Schloßtasche 3, die zur Aufnahme eines erfin
dungsgemäßen Schlosses 4 dient und eine Höhe h besitzt. Das
Schloß 4 ist an seinem in Fig. 1 linken Ende mit einer Stirn
platte 5 versehen, in der Löcher 6 zur Aufnahme von Befestigungs
schrauben 7 ausgebildet sind, mittels derer die Stirnplatte 5 an
der Stirnfläche 2 befestigt wird.
Gemäß Fig. 2 bis 5 enthält das Schloß 4 einen länglichen Schloß
kasten 8 mit einer Längsachse 9, zu der die Stirnplatte 5 im we
sentlichen senkrecht angeordnet ist. Die Stirnplatte 5 bildet
mit dem Schloßkasten 8 ein Gehäuse für das Schloß und weist eine
mittlere Öffnung 10 auf. Am Rand dieser Öffnung 10 und am äuße
ren Rand der Stirnplatte 5 sind Ausnehmungen 11 mit Hinterschnei
dungen oder Ausstanzungen vorgesehen. Die Ausnehmungen 11 dienen
zur Aufnahme von mit hinterschnittenen Nasen versehenen, federn
den Schnapphaken 12, die an der Rückseite einer Deckkappe 14 an
gebracht sind, so daß diese durch Einführung der Schnapphaken 12
in die Ausnehmungen 11 an der Stirnplatte 5 befestigt werden
kann, wie in Fig. 1 angedeutet ist. Die Deckkappe 14 weist eine
mittlere Öffnung 15 auf.
In den Öffnungen 10 und 15 und dem in Fig. 2 von rechts an die
Stirnplatte 5 grenzenden Schloßkasten 8 ist ein Schließorgan 16
parallel zur Längsachse 9 veschiebbar gelagert, das einen
Schaft 17 und an seinem in Fig. 2 linken Ende eine Falle 18
aufweist, die mit der üblichen seitlichen Abschrägung 19 verse
hen ist. Der Schaft 17 weist an seinem in Fig. 2 rechten Ende
einen Ansatz 20 von verringertem Querschnitt auf. Mit dem An
satz 20 ist wenigstens ein ebenfalls parallel zur Längsachse 9
verschiebbar im Schloßkasten 8 gelagerter Schieber 21 verbunden,
der zumindest an einer der Längsachse 9 zugewandten Breitseite
eine Ausnehmung 22 aufweist, die auf der in Fig. 2 rechten Seite
von einer schräg zur Längsachse 9 angeordneten Führungsbahn 23
begrenzt wird und im übrigen eine im wesentlichen dreieckige
Form besitzt.
Der Schloßkasten 8 wird durch eine untere Gehäusewand 25, eine
obere Gehäusewand 26 und zwei Seitenwände 27 und 28 gebildet.
Zwischen den beiden Seitenwänden 27, 28 ist eine Nuß 29 drehbar
gelagert, die an beiden Seiten mit zylindrischen, koaxialen
Drehzapfen 30 versehen ist, deren gemeinsame, zur Längsachse 9
senkrechte Mittelachse die Drehachse 31 der Nuß 29 bildet und
die in Durchbrechungen von entsprechendem Querschnitt ragen,
welche in den Seitenwänden 27, 28 ausgebildet sind. Die Drehzap
fen 30 sind wie die Nuß 29 selbst mit einer vorzugsweise durch
gehenden Aufnahmeöffnung 32 zur Aufnahme eines in Fig. 4 gestri
chelt angedeuteten Dorns 33 versehen, der durch wenigstens eine
Seitenwand des Schloßkastens 8 in eine schematisch in Fig. 4 an
gedeutete, zur Betätigung des Schlosses 4 bestimmte Handhabe 34
ragt, die aus einem Türdrücker, einem Drehknopf, einer Olive od.
dgl. bestehen kann. Der Dorn 33 und die Aufnahmeöffnung 32 be
sitzen vorzugsweise den üblichen quadratischen Querschnitt.
Die Nuß 29 ist an ihrer dem Schließorgan 16 zugewandten Seite
mit einem radial abstehenden Hebelarm 35 und an ihrer entgegen
gesetzten Seite mit einem ebenfalls radial abstehenden Hebelarm
36 versehen. Am äußeren Ende des Hebelarms 35 ist ein in Fig. 4
gestrichelt angedeuteter, parallel zur Drehachse 31 angeordneter
Mitnehmerzapfen 37 angebracht, der in die Ausnehmung 22 des Schie
bers 21 ragt. Schließlich ist in den Hebelarmen 35 und 36 der
Nuß 29 je ein zur unteren Gehäusewand 25 bzw. zur oberen Gehäuse
wand 26 hin geöffnetes Blindloch 38 bzw. 39 ausgebildet, wie in
Fig. 2 gestrichelt angedeutet ist. Am Boden jedes dieser Blind
löcher 38, 39 stützt sich eine Feder 40 bzw. 41 ab, deren anderes
Ende an der zugehörigen Seitenwand 26 bzw. 25 des Schloßkastens 8
abgestützt ist. Durch diese Federn 40, 41 ist die Nuß 29 in Rich
tung eines Pfeils 42 (Fig. 2) vorgespannt. Die Federn 40, 41 sind
vorzugsweise als Druckfedern ausgebildet und angeordnet. Sie die
nen als Rückholfedern, die die Nuß 29 nach einer Drehung in ihre
aus Fig. 2 ersichtliche Normalstellung zurückdrehen, in welcher
der Hebelarm 35 mit einer relativ breiten Fläche an der unteren
Gehäusewand 25 anliegt.
Der Schaft 17 und sein Ansatz 20 weisen ebenfalls ein Blindloch
43 auf, das zur Nuß 29 hin geöffnet ist und an dessen Boden sich
eine Feder 44 abstützt. Das andere Ende dieser Feder 44 ist an
einer quer zur Längsachse 9 in die untere bzw. obere Gehäuse
wand 25, 26 eingesetzten Platte 45 abgestützt. Durch die Feder 44
ist das Schließorgan 16 in seine aus Fig. 2, 4 ersichtliche, vor
geschobene Schließstellung vorgespannt, in der seine Falle 18
aus der Stirnplatte 5 herausragt und in eine entsprechend ausge
bildete Ausnehmung in einem ihr gegenüberliegenden Zargenteil
greift. Die Feder 44 dient als Rückholfeder für das Schließorgan,
um dieses nach einer Verschiebung in seine zurückgezogene Stel
lung in die Schließstellung zurückzuschieben.
Die Wirkungsweise des anhand Fig. 2 bis 5 beschriebenen Schlosses
wird nachfolgend anhand der Fig. 6 bis 9 näher erläutert:
In ihrer Normalstellung (Fig. 6 und 7) ist die Nuß 29 durch die
Federn 40, 41 in Richtung des Pfeils 42 derart vorgespannt, daß
der Hebelarm 35 an der unteren Gehäusewand 25 anliegt. Gleichzei
tig drückt die Feder 44 das Schließorgan 16 nach außen in die
Schließstellung, in welcher der Mitnehmerzapfen 37 in der in
Fig. 6 unteren, rechten Ecke der Ausnehmung 22 an der Führungs
bahn 23 anliegt. Dadurch ist eine weitere Verschiebung des
Schließorgans 16 nach außen verhindert, da dieses in Schiebe
richtung formschlüssig an den Schieber 21 gekoppelt ist. Die Fe
der 44 wirkt zusätzlich über die Führungsbahn 23 des Schiebers 21
auf den Mitnehmerzapfen 37 und drückt die Nuß 29 in ihre Ausgangs
stellung, so daß die den Drücker 34 rückstellenden Kräfte der Fe
dern 40 und 41 durch die Federkraft der Feder 44 verstärkt werden.
Aus der Normalstellung kann das Schließorgan 16 mit der Hand ge
gen die Kraft der Feder 44 in die aus Fig. 8 ersichtliche, zurück
gezogene Offenstellung gedrückt werden, in der es vollständig in
den Schloßkasten 8 zurückgezogen ist. Bei diesem Vorgang bleibt
die Nuß 29 in ihrer auch aus Fig. 6 und 7 ersichtlichen Normal
stellung, da der Mitnehmerzapfen 37 an dem unteren, parallel zur
Längsachse 9 angeordneten Rand 48 der Ausnehmung 22 entlangglei
tet. Der mögliche Verschiebeweg des Schließorgans 16 wird dabei
durch die Länge des Randes 48 vorgegeben, da der Mitnehmerzapfen
37 am Ende dieses Verschiebewegs an einen senkrecht zum Rand 48
verlaufenden weiteren Rand 49 der Ausnehmung 22 anschlägt. Beim
Loslassen des Schließorgans 16 kehrt dieses unter der Kraft der
Feder 44 in seine Schließstellung nach Fig. 6 und 7 zurück. In
entsprechender Weise wird das Schließorgan 16 verschoben, wenn
beim Zuschlagen des geöffneten Türflügels 1 seine Abschrägung 19
auf ein an der Zarge befestigtes Schließblech aufläuft und danach
in die darin vorgesehene Ausnehmung einschnappt.
Soll ein geschlossener Türflügel od. dgl. geöffnet werden, so
ist die Nuß 29 mit der Handhabe 34 entgegengesetzt zur Richtung
des Pfeils 42 und gegen die Kraft der Federn 40, 41 zu drehen.
Dadurch gleitet der Mitnehmerstift 37 an der schrägen Führungs
bahn 23 entlang und zieht dabei das mit dem Schieber 21 verbun
dene Schließorgan 16 und damit auch die Falle 18 in die Offen
stellung. Das Ende dieser Bewegung ist dann erreicht, wenn der
Mitnehmerzapfen 37 an den Rand 49 anschlägt, welcher die beiden
Enden der Führungsbahn 23 und des Randes 48 verbindet. Beim Los
lassen der Handhabe 34 werden die Nuß 29 und daher die mit die
ser über den Dorn 33 gekoppelte Handhabe 34 durch die Kraft der
Federn 40, 41 in die Normalstellung zurückgeschwenkt, während
gleichzeitig das Schließorgan 16 durch die Kraft der Feder 44
in die Schließstellung zurückbewegt wird, bis der Mitnehmer
stift 37 wieder in der rechten unteren Ecke der Ausnehmung 22
angeordnet ist. Entsprechend kann der Türflügel durch Betätigung
der Handhabe 34 geschlossen werden.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Schlosses, die neben den bereits beschriebenen Vorteilen weitere
Vorteile mit sich bringt, wird nachfolgend anhand der Fig. 2
bis 30 näher erläutert.
Zur Vereinfachung der Herstellung des Schloßgehäuses besteht der
Schloßkasten 8 zweckmäßig aus zwei identischen Gehäusehälften
50 (Fig. 10 bis 14), die wie die unabhängig davon hergestellte
Stirnplatte 5 durch kombinierte Stanz-, Präge- und Biegevorgänge
aus Blechstreifen hergestellt werden. Jede Gehäusehälfte 50
weist, in Fig. 10 und 11 von links her betrachtet, zunächst
einen im wesentlichen hohl- und halbzylindrischen Abschnitt 51
(Fig. 12) auf. An den Abschnitt 51 schließt sich ein Abschnitt
52 (Fig. 13) an, der im Querschnitt etwa die Form eines halben
Sechsecks auweist, wobei jedoch ein die eine Seitenwand des
Schloßkastens bildendes Teil 53 im wesentlichen längs einer
Hohlzylinderfläche verläuft, deren Radius dem Radius des Ab
schnitts 51 entspricht. Die an den Seiten der Gehäusehälften
50 gelegenen Ecken des Sechsecks bilden parallel zur Längsachse
9 verlaufende Rippen 54, die über den Außenquerschnitt des hohl
zylindrischen Abschnitts 51 radial vorstehen. An den Abschnitt
52 schließt sich schließlich ein Abschnitt 55 an, dessen Quer
schnitt längs eines halben Sechsecks (Fig. 14) verläuft und dem
Querschnitt des Abschnitts 52 bis auf den Unterschied entspricht,
daß ein die eine Seitenwand des Schloßkastens 8 bildendes Teil
56 aus einem planparallelen Blechstreifenabschnitt besteht. Am
Übergang zwischen den Abschnitten 52 und 55 bzw. am Übergang
zwischen den Teilen 53 und 56 ist daher eine Schulter 57 vorhan
den. In dem Teil 56 ist außerdem eine kreisrunde Öffnung 58 zur
Aufnahme eines der Drehzapfen 30 (Fig. 4) ausgebildet. Eine wei
tere Öffnung 59 im Teil 56 dient zur Aufnahme eines Verbindungs
stifts 60 (Fig. 4), mittels dessen die beiden zusammengehörigen
Gehäusehälften 50 am in Fig. 4 rechten Ende miteinander vernie
tet werden.
An Teilen, die nach dem Zusammenbau die oberen und unteren Ge
häusewände 25, 26 bilden, sind auf beiden Seiten der Öffnung 58
jeweils Lappen 61 ausgestanzt, durch die Löcher 62 entstehen.
Durch diese Löcher 62 hindurch stützen sich die einen Enden der
Federn 40, 41 (Fig. 2) jeweils am zugehörigen Lappen 61 ab.
Zwischen den Öffnungen 58 und 59 weist jede Gehäusehälfte 50
eine weitere Öffnung 63 auf. Diese dient entsprechend Fig. 4
zur Aufnahme je eines Vorsprungs 64 an je einer Lagerschale 65
aus Kunststoff, die zwischen der Nuß 29 und der zugehörigen Sei
tenwand 27 bzw. 28 des Schloßkastens 8 angeordnet ist und vom
zugehörigen Drehzapfen 30 der Nuß 29 durchragt wird. Die Lager
schalen 65 bestehen vorzugsweise aus Polyamid und bilden ein ver
schleißfestes Lager für die Nuß 29. Am in Fig. 4 rechten Ende
weisen die Lagerschalen 65 Abschnitte 66 auf, die den Hebelarm
36 der Nuß 29 umgreifen, aneinander anliegen und die Breite des
Schloßkastens 8 festlegen.
Ausschnitte 67 an den beiden Gehäusehälften 50, die nach deren
Zusammenbau schlitzförmige Öffnungen bilden, dienen zum Einhän
gen der Platte 45 (Fig. 2 und 4), die dazu mit entsprechenden Na
sen versehen ist. Weitere Ausschnitte 68 an den Stirnseiten der
Gehäusehälften 50 dienen schließlich zur Schaffung von Freiräu
men für die Schnapphaken 12 der Deckkappe 14 bei deren Aufsetzen
auf die Stirnplatte 5.
Wie Fig. 2 bis 9 zeigen, dient zur Übertragung der Drehbewegun
gen der Nuß 29 in Schiebebewegungen des Schließorgans 16 ein kom
biniertes Hebel/Keil-Getriebe, das als Getriebeteile im wesent
lichen die bereits erläuterten Bauteile 21, 22, 23, 35 und 37 auf
weist, wobei der Hebelarm 35 als Hebel und die Führungsbahn 23
als Keil wirkt. Zur Vergrößerung der Stabilität des Getriebes
ist entsprechend Fig. 4 auf der dem Schieber 21 diametral gegen
überliegenden Seite des Ansatzes 20 ein entsprechender Schieber
21 a verschiebbar gelagert, der eine der Ausnehmung 22 entspre
chende Ausnehmung 22 a aufweist. Der Drehzapfen 37 besteht dabei
aus einer den Hebelarm 35 durchragenden und drehbar in diesem ge
lagerten Zapfen, der gemäß Fig. 4 in die Ausnehmungen 22, 22 a bei
der Schieber 21, 21 a ragt und mit deren parallelen Führungsbahnen
23, 23 a zusammenwirkt.
Das erfindungsgemäße Schloß ist aufgrund seines Hebel/Keil-Ge
triebes nicht wahlweise für die Anwendung an rechts- und links
drehende Türen od. dgl. geeignet, sofern es eine Falle aufweist.
Außerdem sind Türen od. dgl. häufig mit einem schräg verlaufenden
Falz versehen, was es erforderlich macht, zusätzlich Schlösser
vorzusehen, deren Stirnplatten 5 entsprechend schräg zur Längs
achse 9 angeordnet sind.
Bei der besonders bevorzugten Ausführungsform des Schlosses ist
daher einerseits das Schließorgan 16 drehbar im Schloßkasten 8
gelagert, andererseits eine Einrichtung vorgesehen, mittels de
rer die Stirnplatte 5 veschwenkt weren kann, so daß für rechts
und links drehende Türen od. dgl. sowie für gerade und schräge Falze
dieselbe Schloßkonstruktion verwendet werden kann.
Zur drehbaren Lagerung des Schließorgans 16 sind das Schließor
gan 16 und die Schieber 21, 21 a nicht aus einem Stück hergestellt
oder zu einem Stück fest aneinander befestigt, sondern durch Kopp
lungselemente miteinander verbunden, die in Richtung der Längs
achse 9 zusammenwirken, aber eine Drehung des Schließorgans 16
relativ zu den Schiebern 21, 21 a um die Längsachse 9 zulassen.
Gemäß Fig. 15 bis 17 besteht der Schaft 17 aus einem zylindri
schen Körper, der in dem Hohlzylinder drehbar gelagert ist, der
durch die halbzylindrischen Abschnitte 51 der beiden miteinander
verbundenen Gehäusehälften 50 gebildet wird. Der koaxiale, zylin
drische Ansatz 20 des Schafts 17 weist einen erheblich kleineren
Durchmesser als der Schaft 17 auf und ist an seinem der Nuß 29
zugewandten Ende mit einem radial abstehenden, zylindrischen Kra
gen 69 versehen, dessen Durchmesser etwas kleiner als der Durch
messer des Schafts 17 ist. Dadurch ist zwischen dem Schaft 17
und dem Kragen 69 eine umlaufende Nut 70 gebildet, die vorzugs
weise an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen zwei ebene,
parallele Rastflächen 71 (Fig. 16 und 17) aufweist.
Der Schieber 21 besteht gemäß Fig. 18 bis 21 im wesentlichen aus
einer planparallelen Platte, in deren Vorderseite die Ausnehmung
22 ausgebildet ist. An seinem dem Schaft 17 zugewandten Ende
weist der Schieber 21 einen Wulst 73 auf, dessen äußere Ober
fläche gegenüber der ebenen Oberfläche des übrigen Schiebers 21
erhaben vorsteht und längs einer gedachten Zylinderfläche ver
läuft, deren Radius dem Innenradius der Teile 53 der beiden Ge
häusehälften 50 entspricht, so daß deren Innenflächen Lager- und
Gleitflächen für den Wulst 73 bilden (Fig. 4). An der Unterseite
weist der Wulst 73 eine längs einer Zylinderfläche verlaufende
Rille 74 auf, deren Radius dem Radius des Kragens 69 entspricht,
so daß dieser entsprechend Fig. 4 auf einem Teil seines Umfangs
in die Rille 74 eingelegt werden kann. Auf der dem Schaft 17 zu
gewandten Seite wird die Rille 74 durch einen Wandabschnitt 75
begrenzt, der längs einer Zylinderfläche verläuft, deren Radius
dem Radius des zylindrischen Teils der Nut 70 entspricht. Die
Teile 69, 70 des Schließorgans 16 und die Teile 74, 75 des Schie
bers 21 bilden somit Kopplungselemente, mittels derer der Schie
ber 21 in Richtung der Längsachse 9 mit dem Schließorgan 16 ge
koppelt ist, aber relativ zu diesem gedreht werden kann. Vorzugs
weise sind dabei die Teile 69, 70, 74 und 75 in Richtung der Längs
achse 9 so dimensioniert, daß das Schließorgan 16 und der Schie
ber 21 in dieser Richtung durch Formschluß verbunden sind. Der
Schieber 21 a ist entsprechend mit dem Schließorgan 16 verbunden.
An den beiden Enden des Wandabschnitts 75 sind ferner axiale
Schlitze 76 (Fig. 18, 21) vorgesehen. Diese dienen zur Aufnahme
der jeweils einen Enden von kleinen Blattfedern 77 (Fig. 23), de
ren andere Enden in entsprechenden Schlitzen 78 des gegenüberlie
genden Schiebers 21 a angeordnet sind. Die Blattfedern 77 weisen
zwei Wellungen 79 auf, deren Abstand etwas kleiner als die Länge
der Rastflächen 71 der Nut 70 ist. Im montierten Zustand liegen
diese beiden Wellungen 79 der vorgespannten Blattfeder 77 fest an
den Enden der Rastflächen 71 an. Dadurch werden zwei ausgewählte
Raststellungen für das Schließorgan 16 vorgegeben, nämlich die
aus Fig. 4 ersichtliche Stellung und die durch eine 180°-Drehung
des Schließorgans um die Längsachse 9 erreichbare Stellung. Die
im Einzelfall herzustellende Stellung hängt davon ab, nach wel
cher Seite des Türflügels od. dgl. die Abschrägung 19 der Falle
18 zeigen soll. In beiden Stellungen rastet das Schließorgan 16
aufgrund der Blattfedern 77 fühlbar ein.
Die aus den Schiebern 21 und 21 a, dem Kragen 69, dem Ansatz 20
und den Blattfedern 77 gebildete Montageeinheit wird innerhalb
des Schloßkastens 8 dadurch zusammengehalten, daß die gekrümm
ten Außenflächen der Wülste 73 an den Teilen 53 und die ebenen
Oberflächen der Schieber 21, 21 a an den ebenfalls ebenen Teilen
56 (Fig. 11) der Gehäusehälften 50 anliegen und gleiten. Der Ver
schiebeweg der Schieber 21, 21 a in Richtung der Nuß 29 ist dabei
durch die Schultern 57 begrenzt.
Damit die jeweilige Stellung der Falle 18 nicht nur durch die
Blattfedern 77 vorgegeben, sondern auch durch andere Hilfsmit
tel gesichert wird, weist das Schließorgan 16 an seiner der Ab
schrägung 19 diametral gegenüberliegenden Seite eine Aussparung
auf, durch die eine ebene Fläche 81 (Fig. 4, 17) und eine dazu
senkrechte Schulter 82 entstehen. Außerdem weist die Deckkappe
14 in dem entsprechenden Bereich ein der Größe der Schulter 82
entsprechendes, in die Öffnung 15 ragendes Segment 83 (Fig. 24)
auf. Beim Aufdrücken der Deckkappe 14 auf die Stirnplatte 5 des
montierten Schlosses 4 steht das freie Ende dieses Segments 83
der Fläche 81 dicht gegenüber und deckt gleichzeitig die Schul
ter 82 ab. Dadurch ist ein Drehen des Schließorgans 16 nach der
Endmontage nicht mehr möglich. Die Schulter 82 ist dabei ausrei
chend weit vom freien Ende der Falle 18 beabstandet, so daß die
se auch bei aufgeschnappte Deckkappe 14 ihre Schließstellung
einnehmen kann. Ist es erwünscht, die Falle 18 in einer um 180°
verdrehten Stellung zu verriegeln, wird das Schließorgan 16 vor
der Montage der Deckkappe 14 entsprechend gedreht und die Deck
kappe 14 abweichend von Fig. 24 in einer um 180° gedrehten
Stellung auf die Stirnplatte 5 aufgesetzt. Die Deckkappe 14 hat
im übrigen die Aufgabe, die Befestigungsschrauben 7 und die
Stirnplatte 5 abzudecken. Sie ist zweckmäßig zumindest farblich
an die jeweiligen Handhaben 34 angepaßt, um auch ein formschönes
Aussehen zu erzielen.
Die Einrichtung zur Verschwenkung der Stirnplatte 5 ist erforder
lich, da es Türflügel od. dgl. gibt, deren Falze nicht senkrecht
zu den ebenen Breitseiten der Türflügel od. dgl. stehen, sondern
unter einem Winkel von z. B. 3,5° zu diesen angeordnet sind. Die
Einrichtung weist daher zunächst senkrecht ober- und unterhalb
des Mittelpunkts der Öffnung 10 der Stirnplatte 5 zwei radial an
die Öffnung 10 grenzende Ausschnitte 91 (Fig. 3) und je zwei Lap
pen 92 an jeder Gehäusehälfte 50 (Fig. 10, 11) auf, die in die
Ausschnitte 91 eingeführt und dann radial umgebogen werden. Da
bei weist diese Verbindung soviel Spiel auf, daß die Ausschnitte
91 und die umgebogenen Lappen 92 ein Schwenklager für die Stirn
platte 5 bilden, wobei die Schwenkachse 93 (Fig. 3) senkrecht
zur Längsachse 9 und senkrecht zur Drehachse 31 der Nuß ange
ordnet ist.
Fig. 25 zeigt einen der Lappen 92 im noch ungebogenen Zustand.
Ein hohlzylindrischer Einstellring 94 weist an seinem dem nur
teilweise dargestellten Schloßkasten 8 zugewandten Ende eine ebe
ne Stirnfläche 95 und an seinem der Stirnplatte 5 zugewandten
Ende eine Stirnfläche 96 auf, die mit der Stirnfläche 95 einen
Winkel von z. B. 3,5° einschließt. Der Einstellring 94 wird ent
sprechend Fig. 25 und 26 auf den zylindrischen Abschnitt des
Schloßkastens 8 aufgesetzt, der im montierten Zustand durch die
halbzylindrischen Abschnitte 51 der beiden Gehäusehälften 50 ge
bildet und von den Rippen 54 begrenzt ist, die an der dem Ein
stellring 94 zugewandten Seite Anschlagflächen aufweisen, die in
einer senkrecht zur Längsachse 9 verlaufenden Ebene angeordnet
sind. Nach dem Einführen der Lappen 92 in die Ausschnitte 91 und
nach ihrem Umbiegen ist der Einstellring 94 zwischen der Stirn
platte 5 und den Anschlagflächen der Rippen 54 drehbar gelagert
(Fig. 26).
Die Stirnplatte 5 weist entsprechend Fig. 25 in einem an die Öff
nung 10 grenzenden und dem Einstellring 94 zugewandten Randab
schnitt, der sich längs eines Halbkreises erstreckt, eine
entsprechend der Ausbildung des Einstellrings 94 um z. B. 3,5°
mit Bezug auf die Längsachse 9 abgeschrägte Kreisringfläche 97
auf. Diese erstreckt sich zwischen ihren Enden 97 a, b gemäß Fig. 25
über die obere Hälfte der Öffnung 10, könnte sich allerdings
auch über deren untere Hälfte erstrecken. Dabei ist der Abstand
zwischen der Stirnplatte 5 und den Anschlagflächen der Rippen 54
so gewählt, daß der Einstellring 94 im montierten Zustand und
dann, wenn seine dickste, durch einen Pfeil 98 markierte Stelle
oben liegt, mit der oberen Hälfte seiner Stirnfläche 96 an der
Kreisringfläche 97 anliegt, während die untere Hälfte der Stirn
fläche 96 einen geringen Abstand von der Stirnplatte 5 hat. Die
se Position entspricht der Vertikalstellung der Stirnplatte 5
mit Bezug auf die Längsachse 9 bzw. ihrer Parallelstellung zur
Drehachse 31 und kann durch eine Rastkugel 99 an der Innenfläche
des Einstellrings 94 definiert werden, die in eine Öffnung 100
im zylindrischen Abschnitt des Schloßkastens 8 einrastet.
Wird der Einstellring 94 aus der beschriebenen Position nach der
einen oder anderen Seite um 90° gedreht, dann wandert seine
durch den Pfeil 98 markierte breiteste Stelle auf der Kreisring
fläche 97 in Richtung eines der beiden Enden 97 a bzw. 97 b. Dies
hat zur Folge, daß der breiteste Teil des Einstellrings 94 in
den zunehmend schmaler werdenden Spalt zwischen der Frontplatte
5 und den Rippen 54 gedrückt und dadurch die Frontplatte um die
Schwenkachse 93 verschwenkt wird. Dies ist dadurch möglich, daß
die an die Stirnplatte 5 grenzenden Stirnflächen 101 der Gehäuse
hälften 50 (Fig. 11) ebenfalls um einen Winkel von z. B. 3,5° ab
geschrägt sind, um genügend Freiraum für den Schwenkvorgang zu
schaffen. Erreicht die dickste Stelle des Einstellrings 94 eines
der Enden 97 a, 97 b der Kreisringfläche 97, dann liegt das jeweils
andere Ende der Kreisringfläche 97 an demjenigen Teil der Stirn
fläche 96 an, der der schmalsten Stelle des Einstellrings 94 ent
spricht. Dadurch nimmt die Stirnplatte 5 entsprechend der Falz am
Türflügel od. dgl. automatisch die durch die schräge Stirnfläche
96 des Einstellrings 94 vorgegebene Schrägstellung von z. B. 3,5°
zur Längsachse 9 ein. Die beiden den Enden 97 a, b der Kreisring
fläche 97 entsprechenden Positionen des Einstellrings 94 können
ebenfalls durch Rastkugeln 99 und Öffnungen 100 im Schloßkasten 8
gesichert werden. Gemäß Fig. 10 und 11 sind hierzu in den beiden
Gehäusehälften 50 je eine Öffnung 100 und zwei halbe Öffnungen
100 a vorgesehen, so daß nach der Montage der beiden Gehäusehälf
ten 50 vier im Abstand von 90° angeordnete Öffnungen vorhanden
sind, von denen in der Regel nur drei benötigt werden. Besteht
der Einstellring 94 vorzugsweise aus Kunststoff, können anstelle
der Rastkugeln 99 auch deformierbare, radial nach innen ragende
Warzen vorgesehen sein. Alternativ ist es möglich, die Rastku
geln oder Warzen entfallen zu lassen, wenn eine kontinuierliche
Einstellung der Lage der Stirnplatte 5 erwünscht ist.
Fig. 27 und 28 zeigen die Stirnplatte 5 schematisch in ihrer
unverschwenkten Stellung senkrecht zur Längsachse 9 und parallel
zur Drehachse 31, wie es für die Anwendung des Schlosses bei ge
radem Falz erforderlich ist, während Fig. 29 und 30 die Stirn
platte 5 nach einer Verschwenkung um die Schwekachse 93 in ei
ner zur Längsachse 9 verschwenkten Stellung zeigen, die nach Dre
hung des Einstellrings 94 um 90° erreicht und für die Anwendung
bei einem schrägen Falz benötigt wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 31 bis
37 dargestellt. Ein Schloßkasten 104 mit im wesentlichen quadra
tischem Querschnitt besteht aus zwei U-förmigen, identischen Ge
häusehälften 105 a, b (Fig. 32). Am einen Ende sind die Gehäusehälf
ten 105 a, b entsprechend Fig. 25 mittels umgebogener Lappen in die
Stirnplatte 5 eingehängt, auf die die Deckkappe 14 aufgedrückt
wird. Am entgegengesetzten Ende weisen die Gehäusehälften 105 a, b
je eine senkrecht umgebogene Lasche 106 a, b auf,die durch eine
Aussparung in der jeweils anderen Gehäusehälfte 105 a, b ragt und
dann außerhalb davon erneut senkrecht umgebogen ist. An den bei
den Seitenwänden des Schloßkastens 104 sind vorzugsweise aus Poly
amid bestehende Lagerschalen 107 a, b angeordnet, die einerseits
die beiden Gehäusehälften 105 a, b auf Abstand halten, anderer
seits zylindrische Lagerkörper 108 zur Lagerung der Lagerzapfen
30 der Nuß 29 aufweisen, wobei diese Lagerkörper 108 in entspre
chenden Ausnehmungen der Gehäusehälften 105 a, b angeordnet und
zentriert sind. Die Lagerschalen 107 a, b erstrecken sich in Rich
tung der Stirnplatte 5 bis zu der das eine Ende der Feder 44 ab
stützenden Platte 45.
Im Gegensatz zu Fig. 2 bis 5, bei denen die Schieber 21, 21 a vor
zugsweise aus geschmiedeten Metallteilen bestehen, sind nach Fig. 31
bis 37 zwei Schieber 109 vorgesehen, die aus planparallelen,
durch Stanzen hergestellten Blechstreifen bestehen. Gemäß Fig. 36
und 37 weisen diese je eine Ausnehmung 110 in Form einer Aus
stanzung mit einer der äußeren Kontur der Ausnehmungen 22 (Fig. 18)
entsprechenden äußeren Kontur und eine längliche Ausstan
zung 111 auf, die zu der von der Ausnehmung 110 abgewandten Sei
te hin geöffnet ist. An diese Ausstanzung 111 grenzen mit Ab
stand und von beiden Seiten her senkrecht zur Längsachse der Aus
stanzung 111 verlaufende Aussparungen 112, 113. Damit die Mitneh
merzapfen 37 die dünnen Schieber 109 voll durchragen können, wei
sen die Lagerschalen 107 a, b die in Fig. 31 gestrichelt dargestell
ten Ausnehmungen auf, in denen die äußeren Enden der Mitnehmer
zapfen 37, wie auch Fig. 33 zeigt, gleitend geführt sind.
Gemäß Fig. 34, 35 weist ein Schließorgan 114 einen rückwärtigen,
zylindrischen Schaft 115 auf, der zwei in Richtung seiner Längs
achse beabstandete, radial vorspringende, ebenfalls zylindrische
Kragen 116, 117 aufweist, deren Abstand dem Abstand der Aussparun
gen 112, 113 entspricht. Die Breite dieser Kragen 114, 115 ist so
bemessen, daß die an den Seitenwänden des Schloßkastens 104 ver
schiebbar gelagerten Schieber 109 von der Seite her mit ihren
Aussparungen 112 auf den Kragen 116 und mit ihren Aussparungen
113 auf den Kragen 117 aufgeschoben werden können und danach in
Schieberichtung mit dem Fallenschaft 115 gekoppelt sind. Vorzugs
weise sind die Aussparungen 112, 113 und Kragen 116, 117 so ausge
bildet, daß sie in Richtung der Längsachse 9 formschlüssig wir
kende Koppelelemente bilden. Außerdem ist die Länge des Schafts
115 so gewählt, daß dieser in der Schließstellung des Schließor
gans 114 bündig mit der Stirnplatte 5 abschließt und eine einen
quadratischen Querschnitt aufweisende Falle 118 außerhalb des
Schloßkastens 104 angeordnet ist. Daher kann das Schließorgan
114 auch im montierten Zustand in die erwünschte Position ge
dreht werden, solange die Deckkappe 14 noch nicht aufgesetzt
ist. Wird anschließend die Deckkappe 14 montiert, die in diesem
Fall eine entsprechende quadratische Öffnung zur Aufnahme der
Falle 118 hat, dann ist die erwünschte Fallenstellung verriegelt.
Auf der Rückseite weist der Schaft 115 ein Blindloch 119 (Fig. 34)
zur teilweisen Aufnahme der Feder 44 auf.
Im übrigen entspricht die Funktion des Schlosses nach Fig. 31 bis
37 weitgehend der des Schlosses nach Fig. 2 bis 5 und braucht da
her nicht gesondert erläutert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 38 und 39 ist die Nuß 29 zwi
schen zwei identischen, vorzugsweise aus Polyamid bestehenden La
gerschalen 121 a, b gelagert, die ähnlich zu Fig. 31 bis 33 an
den Seitenwänden eines Schloßkastens 122 mit im wesentlichen
quadratischem Querschnitt angebracht sind. Der Schloßkasten
ist aus zwei identischen Gehäusehälften zusammengesetzt, die
an einem Ende durch eine Schraube 123 verbunden und am anderen
Ende in die Stirnplatte 5 eingehängt sind.
Ein Schließorgan 124 mit quadratischem Querschnitt weist an sei
ner der Nuß zugewandten Seite einen Schaft 125 von verringer
tem Querschnitt auf, dessen freies Ende lose durch den Quersteg
126 eines U-förmigen Schiebers 127 (Fig. 39) ragt und an dessen
Rückseite durch einen Anschlag 128, der z. B. mittels eines auf
gesetzten Seeger-Rings od. dgl. hergestellt wird, gegen Heraus
ziehen gesichert ist. Zwischen dem Schließorgan 124 und dem Quer
steg 126 ist eine auf den Schaft 125 aufgezogene, als Druckfeder
wirksame Feder 129 abgestützt. Abweichend von den beiden anderen
Ausführungsformen bilden somit die Bauteile 125, 126 und 128 Kopp
lungselemente, die nicht in beide Bewegungsrichtungen des Schließ
organs 124 formschlüssig wirken.
Zwei Schenkel 130 des U-förmigen Schiebers 127 sind zwischen den
Lagerschalen 121 der Nuß 29 verschiebbar gelagert und weisen je
eine schräg zur Längsachse 9 verlaufende Führungsbahn 131 in Form
einer Nut oder eines Schlitzes mit einer vorzugsweise im wesent
lichen dem Durchmesser des Mitnehmerzapfens 37 entsprechenden
Breite auf. Diese Führungsbahn 131, in die der Mitnehmerzapfen
37 der Nuß 29 ragt, hat dieselbe Funktion wie die Führungsbahn
23 (Fig. 2, 18). Die die Nuß in ihrer Normalstellung haltenden
Federn 40, 41 sind an Flächen 132 abgestützt, die durch Heraus
drücken der Seitenwände des vorzugsweise aus Blech hergestellten
Schloßkastens 122 erhalten werden.
Die Funktion des Schlosses nach Fig. 38 und 39 ist analog zu der
des Schlosses nach Fig. 2 bis 5. In der aus Fig. 38 ersichtlichen
Normalstellung der Nuß 29 befindet sich der Mitnehmerzapfen 37 an
dem rechten, unteren Ende der Führungsbahn 131, während das
Schließorgan 124 durch die Wirkung der Feder 129 in seine
Schließstellung gedrückt ist, in der der Anschlag 128 am Quer
steg 126 anliegt. Soll das Schließorgan durch Betätigung der
Nuß 29 zurückgezogen werden, so wird diese gegen die Wirkung
der Federn 40, 41 gedreht, wobei der Mitnehmerzapfen 37 längs
der Führungsbahn 131 bis zu deren in Fig. 38 linkes oberes Ende
gleitet, wobei gleichzeitig der Schieber 127 und damit auch das
Schließorgan 124 mittels des am Quersteg 126 anliegenden An
schlags 128 in Richtung der Nuß 29 zurückgezogen wird. Nach dem
Freigeben der Nuß 29 kehren diese und das Schließorgan unter der
gemeinsamen Wirkung der Federn 40, 41 und 129 in die Normal- bzw.
Schließstellung zurück. Soll das Schließorgan 124 ohne Betäti
gung der Nuß 29 zurückgezogen werden, z. B. beim Zuschlagen eines
Türflügels od. dgl., so ist dies dadurch möglich, daß der Schaft
125 gegen die Kraft der Feder 129 durch den Quersteg 126 ge
drückt und dabei der Anschlag 128 von diesem abgehoben wird.
Beim Freigeben des Schließorgans 124 kehrt dieses unter der Wir
kung der Feder 129 selbsttätig in seine Schließstellung zurück.
Auch bei der Ausführungsform nach 38, 39 ist eine Drehung
des Schließorgans 124 zwecks wahlweiser Anordnung seiner Falle
133 od. dgl. an der rechten oder linken Seite einer Tür od. dgl.
möglich. Hierzu weist die Falle 133 einen kurzen Ansatz 134 auf,
der im Schloßkasten 122 geführt ist und wie dieser einen quadra
tischen Querschnitt hat. Die Führungsbahn 131 weist an ihrem in
Fig. 38 unteren, rechten Ende eine parallel zur Längsachse 9 ver
laufende Verlängerung 135 mit einer der Länge des Ansatzes 134
entsprechenden Länge auf. Daher kann das Schließorgan 124 aus
der Schließstellung nach Fig. 38 noch weiter nach links aus dem
Schloßkasten 122 herausgezogen werden, bis der Ansatz 134 frei
liegt, und dann um 180° gedreht werden, da der Schaft 125 für
diesen Fall entweder zylindrisch ausgebildet oder in einer ent
sprechend größer bemessenen Öffnung des Querstegs 126 angeordnet
ist. Im übrigen kann die Falle 133 über eine radial nach außen
ragende Schulter 136 in den Ansatz 134 übergehen, die sich nach
der Montage gegen eine Anschlagfläche der Deckkappe 14 legt, da
mit bei aufgesetzter Deckkappe 14 ein Herausziehen und Verstel
len der Falle 133 unmöglich ist.
Schließlich liegen auch bei der Ausführungsform nach Fig. 38, 39
alle Getriebeteile, nämlich insbesondere die Bauteile 35, 37, 126,
127 und 130 sowohl in der Schließ- als auch in der Offenstellung
des Schließorgans 124 zwischen diesem und der Nuß 29.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 31 bis 37 bzw. 38, 39 fehlt
die den Einstellring 94 (Fig. 25 bis 30) zum Verstellen der
Stirnplatte 5 aufweisende Einrichtung, obwohl diese in analoger
Weise ebenfalls zusätzlich angebracht werden könnte.
Das erfindungsgemäße Schloß weist in allen beschriebenen Ausfüh
rungsformen eine Vielzahl von Vorteilen auf. Ein besonders we
sentlicher Vorteil besteht darin, daß der Querschnitt (Durchmes
ser) der Nuß 29 praktisch dem Abstand zwischen der unteren und
oberen Gehäusewand entsprechen und die Nuß daher sehr stabil aus
gebildet werden kann. Weisen die Schloßkästen 8, 104 und 122 bei
spielsweise Höhen (entsprechend dem Maß h in Fig. 1) oder Hüll
breitdurchmesser auf ca. 25 mm bei einer für eine ausreichende
Stabilität notwendigen Wandstärke von ca. 1 mm auf, dann läßt
sich daraus unter Berücksichtigung der üblichen Dornmaße von 8 mm
leicht ermitteln, daß die Wandstärken der Nuß auch an den schmal
sten Stellen noch ausreichend dick sind. Alle das Schließorgan
mit der Nuß koppelnden Getriebeteile, insbesondere die Schieber
21, 21 a, 109 und 127, der Hebelarm 35 und der Mitnehmerzapfen
37 sind in jeder Funktionsstellung in einem zwischen dem Schließ
organ und der Nuß befindlichen Raum des Schloßkastens angeordnet,
so daß zwischen der Nuß 29 und der unteren und oberen Gehäusewand
kein Freiraum zur Aufnahme irgendwelcher Gertriebeteile vorgesehen
werden braucht. Entsprechendes gilt für sonstige Funktionsteile,
z. B. den Hebelarm, die Federn 40, 41 und die verschiedenen Koppel
elemente, die entweder weder in demselben Raum wie die Getriebe
teile oder auch auf der davon abgewandten Seite der Nuß 29 unter
gebracht werden können. Aufgrund der Ausbildung des Getriebes als
kombiniertes Hebel/Keil-Getriebe kann weiterhin selbst bei sehr
kleinen Schloßdimensionen von z. B. maximal ca. 25 mm im Quer
schnitt mit kleinem Drehwinkel der Nuß von z. B. 28° ein großer
Hub des Schließorgans von z. B. ca. 12,5 mm erzielt werden, was ins
besondere bei Anwendung von Handhaben in Form üblicher Türdrücker
wünschenswert ist. Weiterhin ergeben sich günstige Rückstellmo
mente, da die beschriebenen Rückholfedern ausreichend stark aus
gebildet werden können. Hinsichtlich der Stabilität ist ferner
günstig, daß die Drehbewgung der Nuß 29 nach beiden Seiten durch
Anschlagen ihrer Hebelarme 35 und 36 an die zugehörigen Gehäuse
wände 25 bzw. 26 begrenzt werden kann, was große Anschlagflächen
ermöglicht. Weiterhin ist der Verschleiß relativ klein, da nur
wenige Getriebe- und Funktionsteile benötigt werden. Durch z. B.
drehbare Lagerung des Mitnehmerzapfens 37 im Hebelarm 35 und
seine dadurch mögliche Rollreibung an den Führungsbahnen 23, 23 a
und 131 kann der Verschleiß noch weiter reduziert werden. Wei
terhin ist mit einfachsten Mitteln die Herstellung von Schlös
sern mit unterschiedlichen Dornmaßen, d. h. Abständen zwischen
der Drehachse 31 und der Stirnplatte 5 möglich, da hierzu nur
entsprechend unterschiedlich lange Schloßkästen 8, 104 bzw. 122
und entsprechend unterschiedliche lange Schließorgane 16, 114 bzw.
124 benötigt werden, während alle anderen Bauteile, insbesondere
die Getriebeteile, unverändert bleiben können.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbei
spiele beschränkt, die sich auf vielfache Weise abwandeln las
sen. Es wäre beispielsweise möglich, Schlösser mit undrehbar im
Gehäuse gelagerten Schließorganen herzustellen, indem diese bei
spielsweise mit den Schiebern aus einem Stück hergestellt oder
undrehbar mit diesen gekoppelt oder fest verbunden werden. Der
artige Schlösser könnten in zwei Ausführungsformen für rechts
bzw. links drehende Türen hergestellt werden, indem bei den einen
Schlössern die Schieber in der aus Fig. 2 (bzw. Fig. 31 und 38)
ersichtlichen Anordnung eingesetzt werden, während bei den ande
ren Schlössern die Schieber 21 durch die Schieber 21 a ersetzt
werden bzw. umgekehrt, damit das Schließorgan durch eine entgegen
gesetzte Drehung der Nuß zurückgezogen wird. Außerdem könnten
Schlösser mit undrehbaren Schließorganen ausschließlich als Rie
gelschlösser verwendet werden, deren Schließorgane keine Abschrä
gungen 19 (Fig. 4) aufweisen. Möglich wäre schließlich auch, die
Schieber mit je zwei von der Längsachse 9 ausgehenden, schrägen
Führungsbahnen zu versehen, die sich in Richtung des Schließor
gans nach beiden Seiten von der Längsachse entfernen, in welchem
Fall der Mitnehmerzapfen 37 in der Normalstellung der Nuß 29 in
Höhe der Längsachse 9 angeordnet und das Schließorgan durch
wahlweises Drehen der Nuß in der einen oder anderen Drehrich
tung zurückgezogen werden könnte. Eine Ausrichtung der Falle
zur einen oder anderen Seite einer Tür od. dgl. hin würde bei
dieser Ausführungsform lediglich eine Drehung des gesamten
Schlosses um 180° erfordern.
Die Führungsbahnen 23, 23 a und 131 können schließlich andere als
die dargestellten Winkel von ca. 45° mit der Längsachse 9 bil
den. Der jeweilige Winkel und die Länge der Führungsbahnen ist
im Einzelfall anhand der erwünschten Drehwinkel der Nuß und Ver
schiebewege des Schließorgans zu wählen. Weiterhin können die
beschriebenen Materialien und Herstellungsmethoden für die ver
schiedenen Teile durch andere ersetzt werden. Möglich wäre bei
spielsweise, das gesamte Schloß aus Kunststoffteilen zusammen
zusetzen, obwohl aus Gründen einer hohen Stabilität zumindest
die Nuß mit ihren Hebelarmen 35 und 36 aus einem Guß- oder
Schmiedeteil und aus Metall bestehen sollte.
Zur Anwendung des erfindungsgemäßen Schlosses als Riegelschloß
mit Frei/Besetzt-Anzeige eignet sich vor allem die Ausführungs
form nach Fig. 38 und 39, indem bei dieser einerseits die Falle
133 durch einen Riegel ersetzt und der Schaft 125 fest mit dem
Schieber 127 verbunden wird, andererseits die Verlängerung 135
der Führungsbahn 131 und die Federn 40, 41 und 129 weggelassen
werden. Der Mitnehmerzapfen 37, der in der als Nut oder Schlitz
ausgebildeten Führungsbahn 131 geführt ist, kann dann durch Dre
hung der Nuß 29 in der einen oder anderen Richtung das Schließ
organ sowohl in die Offenstellung ziehen als auch in die Schließ
stellung drücken. Als Handhabe für die Nuß könnte dabei eine üb
liche, mit einer Frei/Besetzt-Anzeige kombinierte Riegelolive
vorgesehen werden.
Claims (26)
1. Schloß für Türen od. dgl. mit einem eine Längsachse aufwei
senden Schloßkasten, einem parallel zur Längsachse verschieb
bar in diesem gelagerten Schließorgan, einer Nuß, die um eine
senkrecht zur Längsachse angeordnete Drehachse drehbar im
Schloßkasten gelagert ist, und einem Getriebeteile am Schließ
organ und an der Nuß aufweisenden Getriebe zur Umwandlung von
Drehbewegungen der Nuß in Schiebebewegungen des Schließorgans,
wobei das Schließorgan durch Drehen der Nuß zumindest aus einer
Schließstellung in einer zurückgezogene Offenstellung verschieb
bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeteile sowohl
in der Schließstellung als auch in der Offenstellung des
Schließorgans (16, 114, 124) in einem zwischen dem Schließorgan
(16, 114, 124) und der Nuß (29) liegenden Raum des Schloßkastens
(8, 104, 122) angeordnet sind.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ge
triebe ein kombiniertes Hebel/Keil-Getriebe ist.
3. Schloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an
der Nuß (29) vorgesehenen Getriebeteile einen radial zur Dreh
achse (31) von der Nuß (29) wegragenden, zwischen der Nuß (29)
und dem Schließorgan (16, 114, 124) angeordneten Hebelarm (35)
und einen parallel zur Drehachse (31) im Hebelarm (35) angeord
neten Mitnehmerzapfen (37) und die am Schließorgan (16, 114, 124)
vorgesehenen Getriebeteile wenigstens einen mit dem Schließor
gan verbundenen, parallel zur Längsachse (9) verschiebbar im
Schloßkasten (8, 104, 122) gelagerten Schieber (21, 21 a, 109, 127)
und wenigstens eine an diesem vorgesehene, zum Zusammenwirken
mit dem Mitnehmerzapfen (37) bestimmte, schräg zur Längsachse
(9) verlaufende Führungsbahn (23, 23 a, 131) enthalten.
4. Schloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
auf je einer Seite des Hebelarms (35) angeordnete Schieber
(21, 21 a, 109) mit parallel zueinander angeordneten Führungsbah
nen (23, 23 a) vorgesehen sind.
5. Schloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein U-
förmiger Schieber (127) mit zwei parallelen, durch einen Quer
steg (126) verbundenen und parallel zur Längsachse (9) angeord
neten Schenkeln (130) vorgesehen ist, in denen parallel zuein
ander angeordnete Führungsbahnen (131) ausgebildet sind.
6. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (21, 21 a, 109) eine im wesentli
chen dreieckförmige Ausnehmung (22, 110) aufweist, die durch je
einen senkrecht und parallel zur Längsachse (9) angeordneten
Rand (48, 49) begrenzt ist, und daß die Führungsbahn (23, 23 a)
aus einem die freien Enden der beiden Ränder (48, 49) verbinden
den, schräg zur Längsachse (9) verlaufenden, dritten Rand der
Ausnehmung (22, 110) besteht.
7. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (131) durch eine schräg zur
Längsachse (9) verlaufende Nut oder einen schräg zur Längsachse
(9) verlaufenden Schlitz gebildet ist.
8. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß an einem dem Schließorgan (16, 114, 124) zuge
wandten Ende des Schiebers (21, 21 a, 109, 127) und an einem dem
Schieber zugewandten Ende des Schließorgans in Richtung der Längs
achse (9) zusammenwirkende Kopplungselemente vorgesehen sind.
9. Schloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch
Formschluß wirkende Kopplungselemente vorgesehen sind.
10. Schloß nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kopplungselemente eine in Richtung der Längsachse (9) form
schlüssige Verbindung bilden, aber trotzdem Drehungen des Schließ
organs relativ zum Schieber um die Längsachse (9) zulassen.
11. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Kopplungselemente des Schließor
gans (16, 114) wenigstens einen senkrecht zur Längsachse (9) vor
stehenden Kragen (69, 116, 117) und die Kopplungselemente des Schie
bers (21, 21 a, 109) wenigstens eine den Kragen (69, 116, 117) auf
nehmende Rille (74) oder Aussparung (112, 113) aufweisen.
12. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kopplungselemente des U-förmigen Schie
bers (127) dessen mit einer Öffnung versehenen Quersteg (126)
und die Kopplungselemente des Schließorgans (124) einen durch
diese Öffnung ragenden und gegen Herausziehen gesicherten Schaft
(125) aufweisen.
13. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine die Nuß (29) in eine Normal
stellung vorspannende Rückholfeder (40, 41) vorgesehen ist, die
aus einer Druckfeder besteht, die zwischen einem radial zur Dreh
achse (31) von der Nuß (29) wegragenden Hebelarm (35, 36) und dem
Schloßkasten (8, 104, 122) abgestützt ist.
14. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens eine das Schließorgan (16, 114, 124)
in die Schließstellung vorspannende Rückholfeder (44, 129) vorge
sehen ist.
15. Schloß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückholfeder (44) aus einer zwischen dem Schließorgan (16, 114)
und dem Schloßkasten (8, 114) abgestützten Druckfeder besteht.
16. Schloß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Rückholfeder (129) aus einer zwischen dem Schließorgan (124) und
dem Quersteg (126) des U-förmigen Schiebers (127) abgestützten
Druckfeder besteht.
17. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß das Schließorgan (16, 114, 124) um die
Längsachse drehbar im Gehäuse gelagert ist.
18. Schloß nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schließorgan (124) zumindest teilweise über die Schließstellung
hinaus aus dem Schloßkasten (122) herausziehbar ist.
19. Schloß nach Anspruch 7 und 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungsbahn (131) eine in Richtung der Nuß (29) weisende,
parallel zur Längsachse (9) angeordnete Verlängerung (135) auf
weist.
20. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schloßkasten (8, 104, 122) zwei identisch
ausgebildete Gehäusehälften (50) aufweist.
21. Schloß nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Ge
häusehälften (50) am einen Ende fest miteinander verbunden und am
anderen Ende an einer Stirnplatte (5) befestigt sind.
22. Schloß nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stirnplatte (5) um eine senkrecht zur Längsachse (9) und senk
recht zur Drehachse (31) stehende Schwenkachse (93) schwenkbar
mit dem Schloßkasten verbunden ist.
23. Schloß nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schloßkasten mit einer Einrichtung zum Verschwenken der Stirn
platte (5) um die Schwenkachse (93) versehen ist.
24. Schloß nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einrichtung einen zwischen der Stirnplatte (5) und einem fest
stehenden Teil (54) des Schloßkastens (8) drehbar gelagerten
Einstellring (94) mit unterschiedlicher Dicke aufweist.
25. Schloß nach wenigstens einem der Ansprüche 21 bis 24, da
durch gekennzeichnet, daß eine auf die Stirnplatte (5) aufsetz
bare Deckkappe (14) vorgesehen ist, die eine Öffnung (15) zur
Aufnahme des Schließorgans (16, 114, 124) aufweist.
27. Schloß nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die
Deckkappe (14) Mittel (83) zur Sicherung der Drehstellung des
Schließorgans (16, 114, 124) aufweist.
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