DE3505928C2 - - Google Patents
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- DE3505928C2 DE3505928C2 DE19853505928 DE3505928A DE3505928C2 DE 3505928 C2 DE3505928 C2 DE 3505928C2 DE 19853505928 DE19853505928 DE 19853505928 DE 3505928 A DE3505928 A DE 3505928A DE 3505928 C2 DE3505928 C2 DE 3505928C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/18—Anchoring devices
- B60R22/24—Anchoring devices secured to the side, door, or roof of the vehicle
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/18—Anchoring devices
- B60R2022/1818—Belt guides
- B60R2022/1837—Belt guides comprising a universal mounting, e.g. spherical or cardan-type
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Umlenkbeschlag für einen Sicherheits
gurt mit Gurtaufwickler, entsprechend dem Oberbegriff im Patent
anspruch.
Ein derartiger Umlenkbeschlag ist aus der DE-OS 34 10 623
bekannt. Aufgrund der gleichzeitig die Befestigungsbohrung bildenden
Kunststoffummantelung läßt sich der Überlenkbeschlag
nur in geringem Maße gegenüber der Schwenkachse kippen.
Zum leichten Kippen wird in der DE-OS 34 10 623 zur Be
festigung ein Zylindergelenk vorgesehen. Das erfordert
zusätzliche paßgenaue Bauteile und führt zu größeren
Abmessungen, da die Befestigungsbohrung größer sein muß.
Aus der PTC-WO 82/04 400 ist ein Umlenkbeschlag bekannt
dessen Befestigung zum leichten Kippen als Kugelgelenk ausgebildet
ist, das aber ebenfalls zusätzliche Bauteile erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Umlenkbeschlag
der eingangs genannten Gattung anzugeben, der auf einfache Weise
eine Winkeleinstellbarkeit auf die
Belastungsrichtung des von dem Umlenkbeschlag gestützten Sicherheits
gurtes vorsieht.
Diese Aufgabe ist dadurch gelöst, daß die Kunststoffummantelung
der Lasche auf wenigstens einer Seite, mit radialem Abstand von
der Befestigungsbohrung, wenigstens einen bis etwa zur Lasche
verlaufenden Freischnitt aufweist, durch den die Lasche leichter gegenüber
der Schraubenachse elastisch kippbar ist. Durch diese Maßnahme
kann sich die Lasche im Belastungsfall des Sicherheitsgurtes leichter in die
Richtung ausrichten,
in der die Resultierende der auf die Lasche ein
wirkenden Gurtkräfte liegt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer
Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht der Lasche von vorne und
Fig. 2 eine Schnittansicht nach der Linie II-II in Fig. 1.
Das Ausführungsbeispiel weist eine kunststoffummantelte, in Fig. 1
dargestellte Lasche 4 auf, die mit einer Befestigungsbohrung 1 und
einer Durchtrittsöffnung 2 für den Sicherheitsgurt 3 versehen ist.
Die die Lasche 4 allseits umgebende Kunststoffummantelung 16 ist
auf beiden Seiten der Lasche 4 mit je zwei in gleichem radialen
Abstand um die Befestigungsbohrung 1 diagonal gegenüberliegend
verlaufenden, etwa halbkreisförmigen Freischnitten 12 versehen,
die bis zur Lasche 4 verlaufen und durch seitliche Stege 13
voneinander getrennt sind. Dadurch kann der äußere Bereich der
Lasche 4 gegenüber dem durch die Freischnitte 12 scheibenförmig
gestalteten Innenbereich 14 der Lasche 4 über die Stege 13 leichter
elastisch kippen. Die Winkelnachgiebigkeit kann dadurch beeinflußt
werden, daß die Lasche 4 in den scheibenförmig gestalteten Innen
bereich 14 entsprechend hineinragt. Die Stege 13 sind dabei so zu
bemessen, daß diese erst bei einer extremen Gurtbelastung
brechen.
Um diese Lasche 4 an einem seitlichen Wandabschnitt 5 in einem
Kraftfahrzeug wie in Fig. 2 dargestellt zu befestigen, ist durch
die Befestigungsbohrung 1 eine Schraube 6 mit einem im Durch
messer gegenüber dem Gewinde 7 größeren Schaft 8 bis zu dem
beim Übergang vom Gewinde 7 zum Schaft 8 gebildeten Absatz
eingeschraubt. Zur Anpassung an die Hauptbelastungsrichtung ist
die Ebene der Lasche 4 gegenüber der Schraubenachse 9 schräg
zur Seite gekippt. Zwischen dem Kopf der Schraube 6 und der
Lasche 4, sowie zwischen der Lasche 4 und einer auf der Schraube
6 angeordneten und an den Wandabschnitt 5 angrenzenden Zwischen
scheibe 10 ist je eine Beilagscheibe 15 so angeordnet, daß die
Lasche 4 um die Schraubenachse 9 drehbar ist. Der Querschnitt
der Freischnitte 12 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
trapezförmig ausgebildet, wobei die größere der beiden parallelen
Seiten nach außen gerichtet ist. Ebenso kann aber auch eine
andere, z. B. halbkreisförmige Querschnittsform vorgesehen sein.
Die Befestigung der Lasche an dem Wandabschnitt könnte auch
ohne die Zwischenscheibe 10 und/oder die Belagscheiben 15 er
folgen. Bei einer extremen Beanspruchung kann die Lasche 4 im
Bereich der Stege 13 zwar brechen und aus dem durch die Frei
schnitte 12 abgegrenzten inneren zylindrischen Teil der Kunststoff
ummantelung 16 ausknöpfen, jedoch nicht aus der Verankerung am
Wandabschnitt 5 gelangen. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß
sich die Lasche 4 nach dem Ausknöpfen auch auf eine extreme, von
der Auslegungsrichtung abweichende und durch elastisches Kippen
der Lasche nicht erreichbare Belastungsrichtung einstellen kann.
Die Freischnitte in der Kunststoffummantelung können auch so
angeordnet sein, daß die Stege nicht seitlich, sondern in einem
anderen winkelmäßigen Abstand, z. B. vertikal gegenüberliegend
angeordnet sind. Auch die Anzahl der Stege kann von dem Ausfüh
rungsbeispiel abweichen.
Claims (1)
- Umlenkbeschlag für einen Sicherheitsgurt mit Gurtaufwickler, der eine kunststoffummantelte Lasche aufweist, die mit einer Befestigungsbohrung und einer Durchtrittsöffnung für den Sicherheitsgurt versehen ist, wobei der Durchmesser der Öffnung in der Lasche größer ist als der Durch messer der Befestigungsbohrung und durch die Befestigungs bohrung eine Schraube in einen Wandabschnitt einschraubbar ist, um deren Achse die Lasche nach der Montage schwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffummantelung (16) der Lasche (4) auf wenigstens einer Seite mit radialem Abstand von der Befestigungsbohrung (1), wenigstens einen bis etwa zur Lasche (4) verlaufenden Freischnitt (12) aufweist, durch den die Lasche (4) leichter gegenüber der Schrauben achse (9) elastisch kippbar ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853505928 DE3505928A1 (de) | 1985-02-21 | 1985-02-21 | Umlenkbeschlag fuer sicherheitsgurte |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853505928 DE3505928A1 (de) | 1985-02-21 | 1985-02-21 | Umlenkbeschlag fuer sicherheitsgurte |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3505928A1 DE3505928A1 (de) | 1986-08-28 |
DE3505928C2 true DE3505928C2 (de) | 1987-08-13 |
Family
ID=6263077
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853505928 Granted DE3505928A1 (de) | 1985-02-21 | 1985-02-21 | Umlenkbeschlag fuer sicherheitsgurte |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3505928A1 (de) |
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Also Published As
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DE3505928A1 (de) | 1986-08-28 |
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