DE347997C - Maske zum Einatmen durch die Nase - Google Patents
Maske zum Einatmen durch die NaseInfo
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- A61M16/00—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
- A61M16/06—Respiratory or anaesthetic masks
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
- Maske zum Einatmen durch die Nase. Die durch das Hauptpatent 298224 geschützte Maske zum Einatmen durch die Nase sollte die Feststellung des eigenen Mundgeruchs ermöglichen, zeigte aber noch folgende Mängel. Bei wiederholter Einatmung gelangte nämlich die Ausatmungslift aus der Nase in die Mundhöhle, vermischte sich hier und strömte bei fortgesetzter Atmung wieder an die Geruchsnerven, wodurch das Ergebnis der Prüfung beeinträchtigt wurde. Diese Störung war nur dadurch zu umgehen, daß die Maske nach jeder Einatmung abgesetzt wurde, um damit erneut angelegt zu werden, womit indessen eine beträchtliche Erschwerung des Gebrauchs verknüpft war. Aber auch schon bei der ersten Einatmung war die Grundform in ihrer Wirkung insofern beschränkt, als der an sich nicht zu umgehende upd für die Geruchswahrnehmung beträchtliche Weg aus dem Innern der Mundhöhle bis zu den Geruchsnerven der Nase vor jeder ersten Einatmung als toter Raum wirkte, der in seinem .vollen Inhalt zu überwinden war und daher eine sehr tiefe Atmung erforderlich machte. Die vorliegende Erfindung überwindet diese Nachteile, indem sie nicht nur die neuartige Wirkung erzielt, daß die Atmungsluft der für die Einatmung hinter den Mund geschalteten Nase bei der Ausatmung einen anderen Weg nimmt, also nicht mehr durch die Mundhöhle zurückströmt, sondern es wird auch noch darüber hinaus eine der Abkürzung des Weges aus dem Innern der Mundhöhle bis zur Nase praktisch gleichkommende Unschädlichmachung des toten Raumes dadurch erreicht, daß die dem Munde entnommene Luftsäule von der Ausatmung nicht betroffen wird.
- In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere zum Gebrauch angelegte Vorrichtungen als Ausführungsbeispiele im Schnitt dargestellt.
- Die Ventile a und b sind mit selbsttätig wirkenden Ventilklappen a' und b' versehen, die, lediglich unter dem Einfluß ihrer eigenen Schwere stehend, in ruhendem Zustand, wenn also keine Atmung erfolgt, geschlossen sind. Wie in Ablb. r und 2 bei den Einatmungsventilen besonders hervorgehoben, liegen die Ventilklappen nicht mit breiter Fläche auf, sondern sie ruhen auf dem schmalen Ringe ä. Hierdurch wird verhütet, daß die Ventilklappen in ihrer Beweglichkeit durch die sich bei der Atmung bildenden Kondensniederschläge gehindert werden.
- In Gebrauchsstellung liegt die Vorrichtung zu beiden Seiten der Nase mrit ihren Kanten n an der Oberlippe und den Wangen an.
- In Abb. i, 3 und 4 wird der Abschluß nach oben hin durch den die Dichtung durch eine Spitzenverzahnung haltenden Halbring i bewirkt.
- In Abb.2 erfolgt der luftdichte Abschluß nach oben durch einen mit den Klammern c versehenen Aufsatz h, welcher mit Stoff bespannt ist, der seinerseits durch die leicht biegsamen und dann in der erteilten Lage verbleibenden weichen Bleidrähte d gehalten wird. An seiner unteren Kante wird der Stoff durch die sägeartige Verzahnung f gehalten, die ihn durchsticht.
- Erfolgt nun Einatmung durch die Nase, so entsteht oberhalb der Ventilklappe a' ein Vakuum, unter dessen Einfluß sich die letztere hebt, worauf dann die Luft aus der Mundhöhle der Nase zuströmt. Nach beendeter Einatmung schließt sich die Ventilklappe a' sofort wieder, noch ehe die Ausatmung beginnt und verhindert so eine Rückströmung in die Mundhöhle während der ganzen Dauer der Ausatmung.
- Bei der Ausatmung entsteht in dem zwi, sehen der Nase und den beiden Ventilen a und b liegenden Raum ein Überdruck, der die Ventilklappe b' öffnet, worauf dann die Ausatmungsluft auf dem Wege des geringsten Widerstandes, also die Linie K-J entlang und links der Linie A-B direkt ins Freie abströmt.
- In Abb. 3 und 4 ist das. Einatmungsventil noch näher an die Nase herangelegt. Während in Abb. i und 2 der Hauptkörper P aus Porzellan besteht, sind die in den Abb. 3 und q. dargestellten Ausführungsbeispiele aus Metallblech geprägt und in ihrer ganzen Ausdehnung zwecks leichter Reinigung zweiteilig. Beide Hälften sind um das mit Üffnungssprungfedern versehene Scharnier vrz drehbar, das bei Abb. 3 an der unteren Seite des Mundstücks, bei Abb.4 vorn an dem Nasenteil angeordnet ist. An der dem Scharnier entgegengesetzten Seite liegt ein Schnappverschluß s für- den Zusammenschluß, nach dessen Auslösung die Scharnierfeder beide Hälften weit öffnet.
- Der die Dichtung tragende Halbring i ist in Abb. 3 und 4 nur auf die eine der beiden oben genannten Hälften aufgeklemmt. Die Länge dieses Halbringes i entspricht der Ausdehnung beider Hälften, so daß sich der Halbring i an die zweite Hälfte innen frei, also ohne feste Verbindung, anlegt. Die Dichtung ist daher der Öffnung von 12 nicht hinderlich und braucht nicht vorher abgenommen zu werden. Der Ring i kann indessen auch über beide Hälften greifend ausgeführt werden, in welchem Falle er einen Schnappverschluß ersetzt.
- Unter den Ventilen a und b ist je ein zahnförmiger Eingriff vorgesehen, der eine genau ausgeglichene Lage der beiden Hälften unter den Klappen a' und b' sicherstellt.
- Die in Abb. i, 3 und 4 schon räumlich nahegerückten Ventile können auch so vereinigt werden, daß sie durch ein gemeinschaftliches Verschlußorgan betätigt werden.
- An Stelle der selbsttätig wirkenden können auch von Hand zu bewegende Ventile verwendet werden.
Claims (4)
- PATENT-ANSPRÜcHE: i. Maske zum Einatmen durch die Nase, bei der die einzuatmende Luft der Mundhöhle entnommen -wird, nach Patent 29822q., dadurch gekennzeichnet, daß in den Weg der einzuatmenden Luft zwischen Mund und Nase ein beim Ausatmen zu schließendes Zwischenventil (a, a') eingeschaltet ist, das die Rückströmung der Ausatmungsluft zu der Mundhöhle verhindert, so daß die Ausatmungsluft durch ein beim Ausatmen zu öffnendes Ventil (b, b') aus der Nase ins Freie gelangt.
- 2. Maske nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkörper der Maske zweiteilig ist, beispielsweise derart, daß die beiden Hälften des zweiteiligen Hauptkörpers um ein gemeinschaftliches Scharnier (m) drehbar sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, ge- i kennzeichnet durch ein als Verschlußstück zum Zusammenhalten der beiden Hälften des Hauptkörpers im Gebrauchszustand dienendes, abnehmbares Klemmstück (i).
- 4. Ausführungsform nach Anspruch 3, 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmstück an der Stelle liegt, die sich gegen den Nasenrücken anlegt und gleichzeitig einen an der oberen Abschlußkante der Maske entlanglaufenden gezahnten Bügel i trägt, der als Träger für Dichtungsmaterial (Watte) zur Abdichtung der oberen Kante der Maske an der Nase dient.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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DE1918347997D Expired DE347997C (de) | 1916-06-09 | 1918-10-30 | Maske zum Einatmen durch die Nase |
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Country | Link |
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DE (1) | DE347997C (de) |
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1918
- 1918-10-30 DE DE1918347997D patent/DE347997C/de not_active Expired
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